Vermutlich ist "unsere" Absicherung, dass die mehrfach zu beaufsichtigenden Lerngruppen nebeneinander gelegt werden. Rein technisch könnte ich mich auf dem Flur stellen, äquidistant zu zwei offenen Türen und die ganze Zeit hin und her wandern. Damit fühlen sich die SuS beaufsichtigt, wissen, dass ich jederzeit wieder da bin/sein kann, usw..
Beiträge von chilipaprika
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Abteilungsleitung und Lehrkraft?
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Ich dachte es herrscht in allen Fächern ein Mangel?
Ich sehe keinen Link, kann also weder Bundesland, noch Schulformen und Fächer sehen, aber in deinem Profil steht "Gymnasium" und da ist es ein bisschen naiv zu glauben, da herrsche in allen Fächern Mangel.
Darüber hinaus kann selbst nicht jeder GEBRAUCHTER Informatikkollege eingestellt werden, weil es zum Teil die Stellen nicht gibt. Die Einstellungsquote ist also sicher mit Vorsicht zu genießen. -
Eine Patentlösung gibt es nicht, da unser System von Anfang an defizitär organisiert ist und Mangelverwaltung die Kernaufgabe einer jeden Schulleitung ist.
und genau aus der Einsicht rebellieren viele Kolleg*innen nicht.
Aber bei uns wird bis zur 9. Stunde ("freiwillige Lernzeit") vertreten.
Vor kurzem durfte doch in der 10. Klasse was am Rand ausfallen, weil 7 oder 8 Vertretungen in der Stunde anfielen. -
... aber was ist die LÖSUNG?
8 Vertretungsbereitschaften die Woche?
5 Mehrarbeitsstunden die Woche?
(und was ist deiner Meinung nach die Unsitte? Der Entfall oder die Mehrfachaufsicht?) -
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Seph danke für das BGH-Urteil!
Ganz klar wird das Ganze aber doch nicht. Wenn jetzt meine SL zu dem Schluss kommt, dass die 15jährigen nebenan durchaus "aufsichtsunintensiv" sind und den "Parallelunterricht" anordnet, ist das ganze dann rechtlich die Einschätzung der SL oder im Fall der Fälle dann doch mein Problem? Also: wer ist haftbar zu machen?
Wo genau kann ich denn rechtlich entnehmen, dass Unterricht nicht entfallen "darf"?
Wenn ich das ganze jetzt durch Bereitschaften und Mehrarbeit abdecken würde, könnte die SL dann festlegen, dass jede Kollegin einfach mal 6 Bereitschaften hat? Dies würde ja regelmäßig zu deutlich mehr als 2 Stunden Mehrarbeit in der Woche führen?
Fragen über Fragen, aber ich bin irgendwie nicht gewillt, die "Personalplanung" meines Bundeslandes durch illegale und/oder halblegale Aktionwn abzufedern oder unbegrenzt Mehrarbeit auszuführen.
Es bleibt spannend ...
Ich schließe mich allen Fragen an.
Wenn man für alle aktuell anfallenden Mitaufsichten und Mehrfachvertretungen Vertretungsbereitschaften bräuchte, dann hätten wir gerade zur Sicherheit um die 8-10 VBs die Woche... Mehrere Langzeiterkrankungen und der normale Winterchaos...
Wer haftet? -
Hast du / Habt ihr dann bei Übernahme von (ggf. allen) Kosten eine Bindung an der Schule?
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Ich bin wieder als Wahlhelferin angefragt. Für die Bundestagswahl wird zumindest schon mal organisatorisch geplant

da bin ich froh, dass meine Stadt ihre Mitarbeiter*innen verpflichtet. Ein befreundeter Finanzbeamter meldet sich immer freiwillig. Zusätzlich zu der kleinen Pauschale und Sandwich kriegt er einen freien Tag. Die Lehrkräfte der selben Stadt kriegen genauso wenig wie ich vermutlich in meiner Stadt.
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Sie ist in der Schweiz und mit jeder neuen Qualifikation frei, sich woanders zu bewerben. Also ein ziemlich cooler Deal.
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Machen 6-8 Monate was aus? Klar möchte man "irgendwann" ankommen, aber wenn die Alternative eine Fernehe oder das Aufgeben des Traums ist, weiß ich auch nicht, ob es sich lohnt. ICH habe mir diesen Zeitrahmen gegeben, um noch zu überlegen. Ich war in der guten Situation, dass ich wusste, ich kriege auf dem Markt einen Job, von dem ich in meinem WG-Zimmer leben kann, das wird bei deinem aktuellen Lebensstandard auch möglich sein, 6 Monate länger zu machen.
Das mit Renten- und Pensionszeiten muss jemand mit mehr Ahnung verstehen. Ehrlich, ich habe es für mich so verstanden: Mist, dass ich nicht genug eingezahlt habe, juhu, die Pension rettet eh alles (egal, wie schlecht sie sein wird, sie ist IMMER besser als deutlich mehr Monate Renteneinzahlungen). -
Ich fasse meine Gedanken zusammen.
1) Du bist bereit, "wegen" eines entfernungsbedingten Umzugs komplett zurück in die Industrie zurückzugehen.
2) Es geht um die ZfsLs des nächsten Durchgangs in NRW.3) Finde raus, wann die ZfsLs / Studienseminare aufnehmen, die für dich pendeltechnisch in Ordnung sind. Arbeite so lange weiterhin in deinem Nebenjob oder in einem Vollzeitjob. Was spricht dagegen?
Ich wohnte in NRW, verliebte mich in NDS, bekam ein ZfsL in NRW, das für mich von der Pendelei nicht in Frage kam, sagte ab, bekam 4 Monate später das Wunschstudienseminar in NDS, mit dem Backup, dass ich 2 Monate später das "automatische" Angebot in NRW angenommen hätte (in NRW kriegt man ja immer ein Angebot). Ich hatte mir quasi 3 Bewerbungsrunden zugestanden. Guck für dich, was dir vertretbar erscheint, du musst nicht die neue Steilkarriere in der Industrie starten, du kannst einfach weiter Erfahrungen sammeln. -
okay, wir / ich habe ein sprachliches Missverständnis. Wenn ich "ganze Klasse" meine, aber doch nur die Kinder aufschreibe, die antragsberechtigt sind (9 von 28 zum Beispiel), dann muss ich doch das Geld für die weiteren 21 Euro irgendwoher haben und eintreiben.
Und das überrascht mich, dass ein Lehrer sich darauf verlässt, dass es im Nachhinein _sicher_ kommt. -
Für ganze Klassen einen BuT-Antrag? Auch wenn 4-5 Familien (oder mehr) nicht abtragsberechtigt?
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Anders gefragt: was MÖCHTEST du?
Also: du möchtest nicht mehr als Lehrkraft arbeiten? Oder du hast einfach keine Lust aufs Ref und versuchst dich trotzdem in die Schule "einzuschmuggeln"? -
es hängt auch ein ganz kleines bisschen vom Lehramt und den Fächern ab (zugelassene Fächerkombis, Bedarf, usw..)
Technisch: als nichts, da du keine fertige Ausbildung hast.
Praktisch: tja.. -
Verstehe ich, wenn z.B. 30 Grundschüler leider auch von der Teilzeitklassenlehrkraft Übergangsempfehlungen benötigen oder dergleichen, aber bei ner popeligen LK???
ich bin nicht die Gesetzesmacherin.
ICH würde aus Lehrkräftekonferenzen alle "Mitteilungsteile" wegstreichen und fordern, dass die Leute einfach eine Liste unterschreiben, dass sie das gelesen haben.
Meinetwegen flipped classroom-mässig ein Multiple Choice in der LK und dann nur noch Diskussionspunkte zulassen
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es gab etwas von "nicht teilbare Aufgaben".
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ach so, falsch verstanden, ich dachte, es ging um den Antrag beim Förderverein.
Mit BuT kenne ich mich nicht aus, ich wusste nicht, dass es im Nachhinein geht, denn (wie oben angedeutet): ich plane nichts, wo ich nicht im Vorfeld die Finanzzusage UND das Geld habe.) -
Das ist bei uns eine DinA-Seite am Ende der Veranstaltung für die komplette Klasse, ja, genau da machen wir das.
Das ist nett vom Förderverein, aber ich werde nie verstehen, wie Menschen (hier: Lehrkräfte) sich darauf verlassen können / bereit sind, sich darauf zu verlassen, dass es im Nachhinein übernommen wird.
Was macht man denn sonst bei einem Nein? Man muss doch vorplanen!
ICH empfände es als Förderverein wie "Pistole auf der Brust" "Jetzt bitte übernehmen, sonst muss ich noch im Nachhinein die Eltern um Geld bitten". Da die meisten kostenpflichtigen Aktivitäten auch bedeuten, dass man die Schule verlassen muss, dann braucht man so oder so die Erlaubnis der Eltern, dann ist der Mehraufwand auch nicht die Welt!
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