Beiträge von chilipaprika

    Ach man kann auch mit ÖK rein und später dann doch normal versichert werden? Dachte das ist unumkehrbar und nicht veränderbar?

    Das hängt von dem Grund des Risikozuschlags und ziemlich sicher ist es nicht immer so einfach wie bei ella7 (da müsstest du dir wirklich ganz sicher sein, dass es nie wieder vorkommt...)

    Ich habe zwei Kinder die aber gesetzlich versichert bleiben aber trotzdem reduziert sich dann der Beitrag oder?

    Da musst du dich in den Beihilferegelungen deines BL einlesen. Ich vermute: nein, aber es ist nur ein Gefühl vom Lesen im Forum (bin kinderlos und eh in NRW)

    dann such dir einen anderen Berater.
    Ich war bei einem "Fairsicherungsladen" und mein Antrag wurde anonym an mehrere Gesellschaften geschickt, alle haben einen 30% Zuschlag gewollt, wir haben am Ende die genommen, die mich am schnellsten aufnehmen konnte (vielleicht nicht DAS Kriterium schlechthin).

    Bei der PKV setzt sich der Preis aus:
    - allen Bausteinen, die DU willst (eine Mindestversorgung musst du buchen, aber dann kannst du sagen, was DIR wichtig ist (Einzelzimmer, Krankenhaustagegeld, Heildinger, Beihilfe-Ergänzungstarif, usw..)
    - deinem Eintrittsalter
    - deinem individuellen Risiko.

    Dein gesundes Ich und du erhaltet zwei unterschiedliche Vorschläge (für dieselben Leistungen). Der eine bezahlt 300 Euro, der andere 390 Euro (ganz so ist es nicht, weil die 30% sich nicht ganz auf die 300 bezieht, sondern auf fast alles, also 378 Euro.
    Dein früheres, ungesundes Ich hätte vor 3 Jahren 280 Euro bezahlt und würde jetzt 340 (und nicht 378 Euro) bezahlen, weil die Preisentwicklung nicht vom Alter, sondern eben vom Eintrittsalter und den entsprechenden Rücklagen abhängt.

    Ich bin vor 11 Jahren bei sehr knapp unter 300 Euro (Mitte 30, ÖK, Verbeamtung auf Probe, die ÖK galt damals nicht fürs Ref), ich bin jetzt bei knapp über 500 Euro. Es gab in den letzten 11 Jahren zwei krasse Erhöhungsschübe, zwischendurch nur wenig. Als ich mich versichern liess, erzählte mir eine Kollegin, dass ihr Tarif in den 10 Jahren davor gerade 20 Euro plus gemacht hatte.
    Es kann also sein, dass der dir aktuell genannte Preis für 20 Jahre stabil bleibt oder in 2 Jahren wieder schubsartig nach oben geht (an richtig stabil glaube ich nicht).

    Da du erst ins Ref gehst: Resultiert die ÖK von einer Krankheit, die in 2 Jahren nicht mehr im Abfragezeitraum wäre (einzelne Gesundheitsfragen sind zeitlich befristet). Dann würde sich das lohnen zu warten und erstmal die GKV zu nehmen.

    Bei TZ ist es so: in der GKV ist dein Beitrag prozentual also reduziert sich das, wenn du - aus welchen Gründen auch immer - reduzierst.
    In der PKV reduziert sich dein Beitrag nur, wenn dein Beihilfesatz steigt. Ich weiß nicht, wie es in Hessen ist, in NRW wäre es erst bei zwei mitversicherten Kindern (dann Beihilfesatz von 70%, also nur noch 30% (statt 50) PKV-Beitrag). und bei der Pensionierung auch.

    Genau, so meinte ich das.
    Weil du die 30%-Zuschläge nie wieder rausbekommst (manchmal schon, aber rechne nicht damit).
    Ich konnte bestimmte Sachen nicht versichern, alles in allem habe ich aber eine gute Versorgung. Am Telefon ist es eh egal, "privat" schlägt "gesetzlich versichert". Im Zweifel sind sie nicht happy, besondere Sachen nicht abrechnen zu können, wenn man noch mal darauf hinweist. Oder: man zahlt halt einzelne Sachen selbst.

    Mir scheint allerdings, dass du eine grundlegende Beratung brauchst. Und wenn die Anfragen anonym waren, hat dich wohl jemand beraten, aber dann passt es nicht zu deinen noch offenen Fragen.

    Die erste (!) PKV, bei der du angefragt hast, muss dich nehmen, wenn sie die Öffnungsklausel anbietet. Wenn nicht, hast du Pech.

    Aber: berechne gut. Wenn du (krankheits- oder wunschbedingt) Teilzeit machst, geht dein PKV-Beitrag nicht runter (sondern steigt weiter regelmäßig).

    Danke!
    Ich bin aber so jemand: Klar habe ich mich in Trainingslehre und so weiter eingelesen. Ich könnte eine komplette Lauf- und Stabigruppe (als Theorielehrkraft :D ) leiten. Ich habe also eine seeeehr lange Liste mit sehr vielen Übungen und deren Alternativen, auch viele Youtube-Links.
    Aber der Schweinehund, der Schweinehund... Er hält mich davon ab, bis ich verletzt bin und dann wieder von 0 anfange.
    Nein, zur Zeit bin ich in der besten Version von mir unterwegs und im Schnitt alle 10 Tage am Stabilisieren. (in den Weihnachtsferien hielt ich es für realistisch, jeden Tag 10 Minuten zu machen, naja... 30-45 Minuten alle 8-12 Tagen ist besser als nichts.)

    wir haben auch (auch bei WebUntis) nichts von den negativen Punkten.
    WebUntis hat definitiv viele unterschiedliche Module und Einstellungen, wir haben auch einige Module "ausprobiert" in den letzten Monaten.
    Und der "WebUntis-Admin" muss /kann sich immer wieder an WebUntis melden, um Wünsche zu erläutern, so verbessert sich das System, denn schließlich müssen sie für 16 deutsche Systeme programmieren / planen (Notenberechnung, Notenabbildung sei da nur ein einzelnes Beispiel...)

    Das die dennoch nicht ertrinken liegt schlichtweg daran, dass das Freizeitverhalten unserer Jugendlichen ein gänzlich anderes geworden ist. Man trifft sich seltener um schwimmen zu gehen.

    Meine Stadt hat seit ein paar Sommer eine "Sommerschwimmbadkarte", jede*r Schüler*in der Stadt kann sich eine Karte für 10 Euro holen. Jetzt weiß ich nicht mehr, ob 10 Euro 10 mal Eintritt oder 10 Euro ganzer Sommer (ich glaube "ganzer Sommer", bin aber unsicher).
    Die Zahlen im Schüleralter sind seit Einführung dieser Karte kaum gestiegen.
    Wenn ich nach dem Sommer in meinen Klassen frage, was sie im Sommer gemacht haben (und zum Teil mit "Ankreuzsätzen" / Sprachanlässen, komme ich auf 1-2 Kinder in der Klasse, die mal im Schwimmbad waren, und es sind in der Regel - oh was eine Überraschung - zur Hälfte welche, die eh im Schwimmverein sind. Die anderen hatten "keine Zeit", "mögen es nicht", usw..
    Beliebte Aktivitäten nach 6 Wochen Sommerferien: gechillt, Netflix, einmal grillen mit der Großfamilie, gechattet, Videospiele, usw.. Viele dieser Aktivitäten MIT Mitschüler*innen, aber virtuell... (also Netflix jede*r bei sich, aber dabei gechattet, Videospiele jeder bei sich, ...).
    Liegt vielleicht / sicher an meiner Schülerschaft aber ich kann sagen: Selbst in den Sommern, wo ich 3-4mal die Woche im Freibad war (ist ein paar Jahre her :( ), kann ich an einer Hand abzählen, dass ich einen Schüler gesehen hätte.

    Nicht umsonst wurde in NDS bei altsprachlichen Schulen bei der Ausschreibung von Schulleiter-Stellen immer erwähnt: Erwünscht ist die Lehrbefähigung ist mindestens einer alten Sprache. Um die wahrscheinlich zu erhöhen, dass diese Sprachen nicht sterben weil wahrscheinlich ein solcher Schulleiter eher mal kleine altsprachliche Kurse genehmen wird als einer mit Mathe / Physik

    oder weil ein SL sehr wenige Stunden unterrichtet und man sich also jemand einkauft, der flexibel das Fach abdeckt, ohne dass er unbeschäftigt bleibt?

    Gibt's da einen Trick? Schreibt ihr euch richtige Trainingspläne?

    Oh ja, ich bin für Tricks.
    Ich weiß nicht, wie viele Trainingspläne ich schon mal ausgedruckt habe.
    Keinen einzigen habe ich mehr als zwei Trainingstage nacheinander eingehalten.
    Ich bin in dem Alter angekommen: ich mache, was mir Spass macht, auch wenn eine gewisse Disziplin gut wäre.
    Chili, die Stabi-Übungen machen müsste, damit sie nicht wie ein Pudding läuft und eine Verletzung einfährt.

    Wobei Fachlehrkräfte hier auch nicht zu beneiden sind, wenn sie an einem Vormittag 5-6 verschiedene Klassen "durchschleusen" und dem Tagebuch nicht hinterher rennen wollten. Da kann das digitale Klassenbuch durchaus von Segen sein - falls es erst nach einem Durchatmen bemüht wird.

    Genau das.
    Und als Lehrerin mit Teilgruppen genieße ich es wie CDL sehr, dass ich nicht nur Zeit(aufschub) habe, sondern auch nicht mehr diese zusätzlichen Hefte tragen muss oder diejenige bin, die das Buch der 8a hat, aber der neue Klassenbuchbeauftragte hat Latein also habe ich jede 2. Stunde doch kein Klassenbuch dabei, weil keine*r daran glaubt, usw..

    Wobei es bei Garmin (sicher alles Uhren) auch mit Vorsicht zu geniessen ist.
    Wenn ich zum Beispiel denselben Workout als Cardio oder als Kraft speichere, kriege ich unterschiedliche Werte.
    Bei Kraft/Cardio bin ich immer vorsichtig, aber es geht eh nicht um die einzelnen Kalorien.
    Beim Joggen gibt es eine Formel mit der Kilometeranzahl (Kalorienzahl pro Kilo *10, also 10 Kilometer 600kcl bei 60kilos), egal wie schnell, da richte ich mich grob, ist für den Hobbybereich sicher passend, nicht jede*r macht Burpees mit Gewichtsweste alle 500 Meter ;)
    Hauptsache Bewegung, die eine*n glücklich macht.

    ich sehe es jetzt pragmatisch, und die Schulform spielt definitiv eine Rolle.
    Als Klassenleitung an der Grundschule mit 14 Stunden + x in der Klasse hat man einen anderen Überblick und kann in seinem Büchlein auf einer Seite pro Kind einiges aufschreiben.
    Als Fachlehrkraft mit 6 Lerngruppen (und es ist wenig!) à 18-25 SuS (und auch DAS ist wenig!) bin ich sehr dankbar für diese schnell "Notiermöglichkeit", wo die Klassenlehrkraft (die manchmal selbst nur 3 Stunden in der Klasse hat!) auf einem Blick hat, in wievielen Fächern Justin die Hausaufgaben nicht hatte, ob Rosalie weiterhin ständig zu spät kommt oder ob Youssef seit 3 Wochen Lob-Einträge hat, weil er nach dem Elterngespräch die Kurve kriegt und alle Hausaufgaben hat und im Unterricht über sich hinauswächst.
    Es ist nur eine zentralisierte Stütze, eine gute Rückmeldemöglichkeit an die Eltern und entbindet mich nicht von meiner pädagogischen Freiheit. Ganz sicher schreibe ich Justin nicht beim ersten Mal HA nicht gemacht im digitalen Klassenbuch auf, sondern - je nach Fach - beim 2. oder 3. Mal (dann aber mit dem Hinweis der jeweiligen Tage). Auch Rosalie darf mal zu spät kommen, aber nicht jede Woche/jede Stunde. Wenn der Klassenlehrer am Ende des Halbjahres mit einem Klick gucken kann, dass es in mehreren Fächern gehäuft vorkam, läuft das Gespräch anders, als wenn es nur 1-2 mal war.

    Rauskommen geht bei uns immer, nur reinkommen eben nicht. Mir leuchtet auch wirklich nicht ein, warum eine Lehrkraft unbedingt am Wochenende oder spät abends in die Schule müsste. Wie gesagt: gerade auch aus Fürsorgeerwägungen mit Blick auf Arbeitszeiten heraus sollte das gar nicht erst möglich sein.

    Aus Fürsorgeerwägungen bräuchte ich einen physischen, trennbaren Arbeitsplatz in der Schule, wir alle nehmen aber (zum Teil sehr gerne!) die Flexibilität der Tagesgestaltung hin. Da der Arbeitgeber auch davon ausgeht, dass wir 45-46 Stunden in den Schulwochen arbeiten, ist es realistisch, dass ein paar Stunden am Wochenende liegen.

    In meiner Refschule konnte jede*r jederzeit rein. Ich wohnte sehr nah und kam samstags, während mein Mann den Haushalt oder so gemacht hat, in die Schule. Den Tipp hatte ich von einer Kollegin bekommen, die dies seit Jaaaahren machte (trotz viel längerer Anreise). Es war ihr großer Vorbereitungsblock, weil sie unter der Woche viel mit den eigenen Kindern machte.

    Das ist kein Plädoyer für Samstag-Arbeit und Samstag-Zugang, aber ich habe es sehr genossen. Ich habe heute ein eigenes Arbeitszimmer, in das ich mich zurückziehen konnte, fand es im Ref aber wirklich schön, die Arbeit in der Schule zu machen (dort gab es aber auch tatsächlich einen großen Arbeitsraum mit Computern und Laptopplätzen, wo immer wieder mehrere KuK gearbeitet haben, mit absolutem Stille-Gebot).

    eben! Da haben sie nicht hingehört, kamen aber auch oft.
    Dann ist also der gelegentliche Fehler eines Kollegen verschmerzbar (ich oute mich, ich habe einen sichtbaren Eintrag in meiner zweiten Woche gemacht. Der Schüler hat einen Skandal gemacht, es ist immer noch nicht erklärbar, wie es dazu kam, weil ich den Eintrag genauso angelegt habe, wie andere, aber sei es drum. Der Admin hat es angepasst und gut).
    Als Nicht-Klassenlehrerin kann ich nur die Einträge der Schüler*innen sehen, die ich in dieser Woche habe und nur die Einträge der Woche.
    Ich gehöre zu den wenigen Kolleg*innen (wurde mir von KuK rückgemeldet), die auch positive Klassenbucheinträge machen, sowohl kollektiv als auch einzeln. Ich kann keine Einträge für Schüler*innen machen, die ich NICHT unterrichte und DAS regt mich durchaus auf (Fehlverhalten auf dem Schulhof, verschmierte Möbel, wenn ich im Klassenraum ankomme, usw..) und ja, ich ärgere mich, wie einzelne Schüler*innen durch die Lappen gehen, weil einige KuK das Ganze sehr lasch sehen. "Oh, es ist doch normalerweise ein lieber Junge".
    Wenn, dann ist doch der EINE Eintrag egal, wenn man am Ende des Jahres gucken würde...
    Wenn nein, dann ist es eben gut, dass man es dokumentiert hat. (Da habe ich mehrere SuS im Blick, die schon MIR mehrfach aufgefallen sind, aber noch keinen Eintrag haben, weil die Klassenlehrerin sicher einen Bias hat).

    Es wurde zumindest weiter oben beschrieben, dass Lehrkräfte bei der Zuordnung der Rechte regelmäßig Fehler machen. Wenn die gesamten Klasseneltern erfahren, dass Fritzchen einen Tadel erhält, habens alle erfahren, das lässt sich auch nicht mehr zurücknehmen.

    Und bei Papierbüchern wurde nie etwas Datenschutzrelevantes eingetragen? In das Buch, das von JEDEM Schüler fast jederzeit eingesehen werden konnte?

    Ja, in der Oberstufe ist sowas unvermeidbar. Aber:

    1) ich sprach von WP1 und nicht LK

    2) ich möchte den Latein- oder Französisch-LKler sehen, der wiederholen muss (aus Leistubgsgründen. Also jenseits eines Krankheitsbildes)

    3) aber interessant, wie Schulen unterschiedlich damit umgehen (wobei ich noch nie an einer Schule war, wo ein WP1-Kurs derart drohte zu sterben)

    Ihr Glücklichen.

    Die Mindest-Schülerzahl zur ‚Gründung’ eines Kurses an meiner Schule hängt vom Fach, der Laune der SL und womöglich der Connection zur selbigen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein WP1-Kurs in einem Jahrgabg spontan rausfliegen kann. Was macht man beim Sitzenbleiber zwei Jahre später: Sprachwechsel?

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