Also ich lese heraus:
- Du kochst zwei mal am Tag, du zockst, du läufst jeden Tag, hast regelmäßig Training und noch hier und da noch andere Sachen...
WANN langweilst du dich denn? Oder meinst du 10min Laufen, Fertigtüte in die Mikrowelle und nach 5 Minuten den Computer wieder runter?
Hol dir einen Hund, lies Bücher, schaue Dokus, nimm ein Ehrenamt an und hilf bei Kinder- und Jugendfreizeiten aus...
Beiträge von chilipaprika
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Da stimme ich dir gerne zu.
Es ist aber so. Was soll man machen? Es gibt ja sicher einen Grund, warum das WP1 in die 7., statt 6. Klasse in G9 ist.
Ich maße mich nicht an, was zum IQ der Kinder zu sagen, aber auch die einfachsten Sachen müssen gelernt werden, und außer in Lernfächern reicht die Haltung ja meistens.
Allerdings, zur Studierfähigkeit: ich rede ausschliesslich über Sek1. (Ja, ich weiss, sie führt auch zur Oberstufe)
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Also ich lese jetzt heraus, dass heutige Elftklässler nicht mehr in der Lage sind, Verben zu konjugieren. Und das ist auch okay für alle, weil die Jugend halt einfach doof geworden ist?
DAS hast du bitte WO gelesen?!
DOOFER finde ich keinen.
Die Arbeitshaltung ist aber eine ganz andere. und das "System" schützt diese Arbeitshaltung. unter anderem durch die Kompetenzorientierung-Fokussierung
und der technologische Fortschritt stellt die entstehenden Probleme nicht als Probleme dar. -
ich bezog mich auf den Beitrag von Gymshark, der das als Beispiel anbrachte. Die allermeisten "gängigen" Familiensprachen im deutschen Schulsystem sollten eine Verbkonjugation kennen. Und zwar in der Regel eine weitaus komplizierte als die deutsche oder französische.
Wenn ich sehe, wie komplex das Aspekt-Prinzip im Türkischen und Russischen ist, ist es mir ein Wunder, dass deutschsprachige Kinder mit Türkischkenntnissen oder gar Familiensprache sich über die Gegenwartsform regelmäßiger Verben auf Französisch aufregen und -ons von -ez nicht unterscheiden können. -
Kommt noch eine nichtdeutsche Familiensprache dazu, wäre da ja voraussichtlich noch eine weitere Erfahrung mit einer Sprache, die konjugiert wird.
Das stimmt zwar, aber das spielt keine Rolle, weil die wenigsten Kinder einen strukturierten muttersprachlichen Unterricht erhalten, wenn es nicht Deutsch ist.
Bewusstsein für Sprache entsteht nicht von alleine. -
ja, das ist der schöne Moment, wenn man rausfindet, dass die Kinder zwar schon 2 (oder mehr) Jahre Englisch haben, _eigentlich_ auch Deutschunterricht haben, aber "plötzlich" entdecken, dass man "ich schreibE, du schreibST, er schreibT..." sagt und es also NORMAL ist, Verben zu konjugieren und nicht ständig nur "I write, you write, he write, ups, ach, das S ist überbewertet"
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meinst du die Gesamtkosten?
Individuell: Tabellen Ergänzungszuschlag und Familienzuschlag neu.pdf (Achtung, lege deine Tasse Kaffee ab, bevor du auf den Link klickst) -
es wäre teurer, weil die Zuschläge zeitlich befristet sind (wenn auch halt sehr lange pro Kind..) und nicht pensionswirksam.
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Und wie vermeidest du Angabe mit dem weitesten Flug usw.? (Und "Bloßstellung" bzw. Lügengeschichten anderer.)
Ich bin selbst ein "gebranntes" Kind und musste entweder lügen oder fehlen. Zum Glück tat dies nur ein Klassenlehrer in der Unterstufe.
Einerseits Danke für die Erinnerung, und daran merke ich, dass ich wirklich nicht an einem "typischen Gymnasium" bin.
Flugreisen gibt es bei uns wenige (und wenn: Türkei, von türkischstämmigen und nicht türkischstämmigen), ganz viele bleiben zu Hause und in meinem jährlichen "Bingo" mit passé composé zum Erzählen der Ferien bin ich froh, wenn einige im Schwimmbad oder auf einem Ausflug waren. -
Es freut mich, dass es nicht überall so ist.
Aber es "freut" mich auch, dass meine Schule keine Ausnahme darstellt.Also wir - mittelgroßes Gymnasium im Sauerland - haben immer Kurse in Französisch und Latein als WP2 und auch in der Oberstufe. Dort werden dann jeweils die, die das Fach haben (2. und 3. Fremdsprache) zusammengefasst. Es gibt also in der Regel noch einen Französisch- und einen Lateinkurs, so dass auch die, die Latein als 3. Fremdsprache gewählt haben, das Latinum erwerben können.
Du bist glaube ich nicht im Aufgabenfeld, aber weißt du da mehr? Funktioniert die Zusammenlegung, weil die WP2-Leute echt super motiviert und leistungsstark sind oder weil das WP1 super langsam durch die Pubertät geht?
Vor 25 Jahren (oh mein Gott!) habe ich auch an Schulen Einblick gehabt / gearbeitet, die gemeinsame GKs und gemeinsame LKs für 2. und 3. Fremdsprache hatten und es funktionierte problemlos, weil die SuS einfach krass gut waren (so nach 2 oder 4 Jahren Latein Französisch anfangen).
Heutzutage habe ich Probleme, mir das vorzustellen. -
komischerweise "brauchte" ich einen Verband erst nach Jahrzehnten.
Eingetreten bin ich als gute Arbeitertochter mit 16, als es im Heimatland Generalstreiks gab, ich wochenlang keine Schule hatte und ich es zwar total doof fand, aber jeden Tag dort war, zur Solidarität mit den streikenden Lehrer*innen. (und es waren viele anderen SuS da!)
Abgesehen davon war die Stimmung zuhause so mäßig, mein Vater als Haupteinkommensmensch hat auch 6 Wochen gestreikt. Frohe Weihnachten!
Stundenlang draußen sitzen und trommeln, zwischendurch Aufgaben erledigen, die die streikenden Lehrkräfte uns "rausgeschmuggelt" haben, ab und zu doch Unterricht haben und sonst zu Demos gehen, das sozialisiert stark.
Na gut, zumindest einige Menschen. -
(Das Lachen ist lieb gemeint. Die Gewerkschafter*innen wissen nunmal, dass man SO erstmal die Leute "ködert", und sie dann eher hinter dem Konstrukt der Arbeitsnehmer*innenvertretung stehen können.)
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Hier heißt es halt sprachlich-literarisch-künstlerische Fächer, mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, gesellschaftswissenschaftliche Fächer. Und Sport (lol).
Fächergruppen 1, 2, 3 (und Sport) wäre prägnanter und kürzer.
oh nein oh nein!!!
FG1 ist in NRW die Hauptfächer (D, M, 1.FS, 2.FS)
FGS2 der Rest.
das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld, etc... haben wir natürlich auch.
und sorry, ich dachte eben Fächergruppe1 und 2 wäre die Möglichkeit, nicht mehr Haupt- und Nebenfach zu sagen (was einerseits zu einer Hierarchie führt, die ich nicht mag, und dann gibt es noch Studis, die das mit der Begrifflichkeit im Studium verwechseln und glauben, Sport sei ein Hauptfach, weil es mit jedem anderen Studienfach kombiniert werden kann.) -
Ich bin seit meiner Jugend in einer Gewerkschaft, nicht immer die selbe, bedingt durch eine Grenzüberschreitung und dann durch Interessensverschiebungen und menschliche Enttäuschungen.
Ich hatte in den letzten Jahre immer wieder Fragen, die ich beim Personalrat (außerhalb der Schule!) oder bei der Rechtsabteilung klären konnte, die Personalrätin meiner Schule hat mich die letzten Jahre immer gut beraten, im letzten Jahr durch Krankheit und Einleitung des BEM begleitet, einige Fortbildungen sind echt gut, ja, der Beitrag ist bei der Planstelle nicht mehr 2 oder 4 Euro (aber eyh, die GEW damals musste ich drei Jahre lang sagen, dass ich einen höheren Beitrag zahlen will, sie haben es nicht geschnallt), du kannst es jetzt im Studium, ob du dich für GEW, PhV, VBE oder was auch immer für deine Schulform zuständig ist, entscheidest, als Probezeit sehen. Die Verbände sind nicht doof und machen auch "Kundenbindung" im Studium. Ich habe im Studium viele Workshops oder Networking-Aktionen gehabt, war damals alles kostenlos. Müsste es noch sein.
Wenn man nur die Schlüsselversicherung und die unglaublich hochanspruchsvolle Zeitschrift will, naja ... -
Ich hab meinen Verband noch nie "gebraucht",
oder nicht gemerkt...
Die Verbände verhandeln auch unsere Arbeitsbedingungen, sind Akteure in der Bildungspolitik, einige sitzen auch am Tarifverhandlungstisch (andere wollen das selbe Ergebnis dann durchsetzen), usw... -
Du meinst, die 0, 2 oder 4 Euro im Monat, die du als Student*in bezahlst? (ja nach BL).
Die GEW ist eine Gewerkschaft, die sich darüber hinaus als politischer Akteur versteht.
Les dich auf der Webseite ein, ob du mit deren Positionen einhergehst und dann weißt du das.
Das kann dir kein anderer beantworten (obwohl jetzt einige aus ihren Löchern gekrochen kommen werden, um schönen GEW-Bashing zu machen. Komischerweise, diejenigen, die - vermute ich - bei der GEW oder einem anderen Verband sind, sprechen von "Gewerkschaft" oder "Verband", ohne die Notwendigkeit, speziell für einen zu missionieren.) -
Ich komme wohl aus einer anderen Zeit. Oder einer anderen Gegend. Oder beides.
Ich kenne SuS, die insgesamt vier Fremdsprachen belegt (und die fünfte als AG) und drei davon in der Kursstufe bis zum Abitur weitergeführt haben.
Ich komme aus der selben Welt.
Ich hatte 4 Fremdsprachen, zwei davon schriftlich auf erhöhtem Niveau im Abitur, ALLE aus meiner Klasse (Klassenverband bis zum Abitur) hatten 3 Fremdsprachen. Selbst einige in der NaWi-Klasse hatten Latein (als Zusatzfach, das Punkte im Abi gibt). (Und der Lateinunterricht ging von 16 bis 18uhr abends, weil er für alle Klassen offen war...)
Aber die Welt dreht sich und ich schaffe es auch gerade nicht, meine Motivation zu finden, eine neue Sprache zu lernen. Duolingo weint jeden Tag
Ich bin nicht kulturpessimistisch. Ich möchte nur lieber bescheinigen "kann eine Übersetzungsapp sinnvoll anwenden" oder "hat kulturwissenschaftliche, historische und landeskundliche Grundkenntnisse des frankoromanischen Sprachraums" statt einen B1 zu vergeben. Und Mensch, DA hätte ich WIRKLICH WIRKLICH Spass. Ach, es bringt mich auf Ideen, ich schicke einen Entwurf an das Ministerium
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und ja, das Geschenk bezog sich auf die Kollegin, die Stunden dringend brauchte.
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Meines Wissens nach ist das ja das Recht der Schüler, also würde ich das eher nicht Geschenk nennen. (für die Kollegen ist das natürlich ein Geschenk, klar)
Der Schüler hat Anspruch auf Fortführung seiner 2. FS in der Q?
Das möchte ich gerne belegt sehen und eine Erklärung, warum so viele Schulen dagegen verstossen.
Habt ihr jedes Jahr Latein und Französisch (falls 2. FS) in der Q? -
Kein einziger Schüler entscheidet sich für Latein in der Q1/Q2? Und das nie? Das ist aber merkwürdig.
alle paar Jahre 1. es hat schon mal Koopkurse in Latein gegeben, aber auch die Koopschule hat keine SuS. und bei 2-3 SuS werden sie einfach anders beraten.
Seitdem wir keine Überbelegung in Latein haben, wird es sicher keine Geschenke mit Minikursen geben (gab es vor sehr vielen Jahren).So krass wie du das mit den zweiten Fremdsprachen schon darstellst (was ich auch glaube): Gibt es bei keine sprachinteressierten SuS, die auch eine dritte Fremdsprache wählen?
die dritte Fremdsprache ist der Ersatz für die "weggeworfene" 2. Fremdsprache (beginnt in der Oberstufe). Wir haben in WP2 offiziell Latein und Französisch als 3. Fremdsprache, wird nie angewählt.
Abitur 2016 ist die mir letzte bekannte Schülerin mit 3 Fremdsprachen. Und es muss die letzte sein, da ich alle anderen SuS seitdem kenne, die Französisch (bei uns oder in der Koop-Schule) weitergemacht haben.
(sie hatte Französisch mündlich und war sehr genervt, obwohl sie auf eienr 1 stand, dass sie alle Tests schreiben musste, und "nur" die Klassenarbeiten nicht. Sie empfand es so, dass es quasi der selbe Aufwand war. War es auch. Wäre sicher bei einer anderen Lehrkraft anders, die keine Tests schreibt, aber in Französisch ist der Spracherwerb noch nicht abgeschlossen, wenn man über die Themen des Abiturs sprechen will).Dass die Fächer der Fächergruppe 1 tendenziell immer mehr Lernaufwand haben, ist sicher allgemein so. Bei euch in NRW kommt dann aber dazu, dass in den Nebenfächern (zumindest in der Sek. 1?) keine Klassenarbeiten geschrieben werden und dieser Unterschied dadurch noch krasser wird. Das ist ja nicht überall so.
So ist es.
Und ja, ich kann nur für NRW sprechen.
In meinem Ref in NDS vor fast 15 Jahren gab es Kurse in allen Fremdsprachen, aber es waren Huckepackkurse mit LK/GK mündlich/Abdecker zusammen, zum Teil jahrgangsübergreifend. Das muss sich eine Schule vom Stundenplan auch leisten können. Dafür konnte man an dieser Schule bestimmte andere Fächer in der Oberstufe nicht wählen, das ist eben der Punkt.
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