Beiträge von chilipaprika

    man weiß nie, wie es wäre, aber mein potentielles schwangeres Ich hätte es nie vor der 12. Woche (oder bis man es sieht?) erzählt (oder vielleicht doch, weil ich es nie für mich hätte behalten können).
    Ich bin ein gebranntes Kind und weiß viel zu sehr um alle Abwägbarkeiten, ein Verlust ist definitiv nicht etwas, das ich gerne geteilt hätte / hätten teilen wollen.

    Du darfst da unterrichten, aber eine Planstelle, die nur für Sek1 wäre, gibt es soweit nicht (mehr). Unsere noch unterrichtende, letzte "Stufenlehrämtlerin" geht in ein paar Jahren in Rente. Es gibt vielleicht noch Jüngere, aber seitdem keine Sek1-Stellen.

    (und realistischerweise: du hast ein Mangellehramt und nicht mal Fächer, die für ein Gymnasium so attraktiv, dass sich eine angetane SL an dem Fall setzen würde. Ich würde also die Augen nach mehr Realschulen und Gesamtschulen offen halten (Sekundarschulen und co natürlich auch).

    Zumal ... (Achtung, adocatus (a?) diaboli): Bist du nicht Seiteneinsteigerin und sogar noch mit ZK? Deine Schule hat sich sicher was dabei gedacht, dich zu wollen, dich auszubilden und dann auch noch freizustellen, damit du dich noch besser weiterqualifizierst... Dass eine neue aufnehmende Schule sich über ein solches kostenloses Geschenk freut, kann ich verstehen.

    Es gibt (offensichtlich nicht in allen Bundesländern?) "Möglichkeiten", dass man verlängert, in der Regel sind es keine freiwillige, aber auch die gibt es in einigen BL, sondern, weil man zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt (BaWü glaube ich zb?), oder schlicht, weil man durchgefallen ist und dann um ein paar Monate direkt verlängert.

    Und - mit Verlaub - dir wurde nie versprochen, dass die Schule ein Rosengarten sei.

    Habe ich das JEMALS irgendwo geschrieben?

    Aber weder in der Schule, im öffentlichen Dienst oder in einem Privatbetrieb ist der Arbeitnehmer /Beamte schuld, wenn die Bedingungen Mist sind.
    Ja, man kann mitgestalten. Und glaub mir, da bin ich immer sehr (zu) aktiv dabei.
    Aber ich kann keine Kolleg*innen zaubern, ich kann nicht das notwendige Geld zaubern, ich konnte leider - trotz Proteste, Hinweise, usw.. - die örtliche Schulentwicklung nicht verhindern, die eine weitere Oberstufe erlaubt hat und uns damit grandios gefährdet (und für meine kleinen Fächer also bedeutet, dass ich für die Katz arbeite), usw...

    Man muss auch AKZEPTIEREN, dass es Sachen gibt, die man eben nicht ändern kann.
    Sonst wird man in jedem System krank.

    Genau die Stelle habe ich gerade (ordnungsgemäß nach Ablauf der 4 Jahre) verlassen, wobei meine Stelle keine Lehre sondern einen anderen Schwerpunkt hatte.
    Wenn die Stelle 13 SWS hat, kannst du dir ausmalen, wie das Verhältnis ist: stressig, aber es sind halt Wellen für jede Aufgabe
    Ist es gleichzeitig eine Qualifikationsstelle?


    Ach, ich sehe, es ist die in Köln, weniger SWS, sehr gut!. Da würde ich mich auch bewerben (ich glaube, sie haben auch eine ähnliche "außerhalb des Schuldienstes" und ich habe mit meinem Mann drüber gewitzelt, dass ich für die Hälfte der Woche dahin ziehe.)
    Ich würde es immer wieder tun, auch wenn einzelne Phasen mich richtig kaputt gemacht haben (die mangelnde Abgrenzung in der Schule ist auch an der Hochschule ein Problem), für die "Weiterentwicklung" würde ich sagen: ich starte wieder von 0 an meiner Schule, die Beförderungszuständigkeit bleibt im Schuldienst, das hübsche Papier meines Zeugnisses ist genau das: hübsch.
    Manchmal ergibt sich durch Kontakte vielleicht eine Möglichkeit, aber es ist nicht der normale Weg.
    Meine "Weiterentwicklungsmöglichkeiten" habe ich ausgeschöpft, mit Weiterbildung/"Bildungsurlaub", die ich im Schuldienst nicht hätte machen können, aber davon kann ich mir - im Schuldienst - einen Blumentopf kaufen. Vielleicht bin ich gerade pessimistisch und meine neue SL wird genau auf diese Fähigkeiten abfahren, aber eins muss man im Kopf behalten: Viele in der Schule glauben, dass man sich da einen faulen Lenz macht und nehmen vielleicht nicht so ernst, wenn man zurück kommt. Das ist also definitiv ein Nachteil, dass die Praktikumsmanager eben nicht mit einem Bonus (Beförderung, wärmste Empfehlung, die Praktikumsbetreuung zu übernehmen, usw..) zurückkehren, wie es nach der "richtigen" Behörde der Fall ist.

    Aber: ich will die Zeit nicht missen.

    McGonagall: ^^ ^^ ^^
    Mein neue Wort: Bundesland! Bundesland!

    Nein, haben wir (NRW) leider (noch) nicht.
    Ich kenne das System aus SH se 2019 und seit ziemlich genau da ist (zufällig) in NRW viel los, angefangen mit einem Großgutachten zur Lehrerfortbilddung in NRW. Immerhin sind einige Stellen zur Koordinierung (?) von Angeboten vor kurzem ausgeschrieben worden. es kommt Bewegung in den Laden.
    Noch haben wir auch keine (konkretisierte) Fortbildungspflicht (mit Stundenzahl oder Krediten) wie in SH oder HH.

    ich wusste es vorher ja auch nicht, aber jetzt in diesem Fall ist es zu 100% eindeutig

    1. Der Träger ist zertifiziert für die Lehrerfortbildung

    2. Damit werden die Kosten übernommen

    Von wem?
    Da würde ich mich als Lehrkraft bedanken, wenn was weiß ich wieviele Kolleg*innen Fortbildungen machen, die dann "automatisch" vom Schuletat bezahlt werden (es ist nicht automatisch), und es für die Schwerpunkte der beschlossenen Fortbildungsplanung kein Geld mehr da.

    3. Einer Genehmigung steht nichts im Wege (wenn nicht die Welt untergeht) und darf nicht abgelehnt werden. (bei angestellten Lehrern in NRW). LG und Danke für eure Zeit

    Woher schließt du denn, dass es automatisch eine Genehmigung und Übernahme der Kosten bedeutet? Natürlich ist es wichtig, dass es anerkannt ist (soweit ich weiß aber keine Bedingung), aber eine Schule muss ja haushalten.
    Beim Bildungsurlaub (der ja auch das Pendant zu der Formulierung ist?) trägt ja auch jede*r seine eigenen Kosten.
    Bei Kosten, die ein Arbeitgeber übernimmt, darf er ja (muss er!) entscheiden, wofür das Geld ist.

    Wenn du (zb.) eine Missio haben willst und die Schule Bedarf hat: klar!
    Wenn du privates Interesse hast, dich von Korrekturfächern ein bisschen abzulenken oder später mit der neuen Qualifikation wegzugehen und deine Schule hat keine besondere Verwendung dafür (dafür allerdings großen Bedarf in informatische Bildung, und es wollen andere KuK genau sich da fortbilden), dann muss die Schule priorisieren.

    (und dann gibt es vielleicht den Kompromiss der Freistellung ohne Kostenübernahme.)

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