Seid ihr euch da so sicher? Dem Amtsarzt hat man ja wahrheitsgemäß angegeben, dass man keine Krankheiten hat. Oder zählen da nur ärztlich festgestellte Diagnosen?
Wenn man jetzt dem Arzt sagt "Ich bin übrigens seit 10 Jahren depressiv, aber aufgrund des Beamtenstatus war ich bisher nur bei Charlatans", okay.
Aber wenn ich nach 10 Jahren des Umirrens von Bauchschmerzen plötzlich eine blöde Krankheit diagnostiziert bekomme, kann ich doch mit gutem Gewissen sagen: die Diagnose ist neu.
Dass man in den drei Jahren zwischen Verbeamtung auf Probe und Verbeamtung auf Lebenszeit ein Unwohlsein entwickelt, in unserem aktuellen Arbeitsverhältnis und in einer (Post-)Pandemie-Phase... ich weiß nicht, ob es so selten ist...
Und was ist mit der PKV? Diese wird sich möglicherweise auch dafür interessieren, wenn jemand bei Vertragsabschluss kerngesund war und nach Lebenszeitverbeamtung plötzlich seit Jahren Symptome hat.
Da gilt dasselbe. Sie würden im Höchstfall nachfragen, ob man wirklich noch nie eine Diagnose hatte, sich eine was-auch-immer-Entbindung geben lassen...
Abgesehen davon: die meisten von uns werden die Rechnungen bei der PKV vermutlich ganz oft nicht einreichen, weil es sich finanziell nicht lohnt (vielleicht anekdotisch, aber so um mich herum, abseits von Entbindungen oder Kindern... und bei den Leuten mit hohem Beihilfe-Anteil, deren Beiträge "niedrig" sind.)
So oder so, wenn
demnächst endlich meine Urkunde zur Verbeamtung auf Lebenszeit erhalten.
dann ist es vermutlich November oder Februar.
Ich befürchte, bis zur Urkunde ist höchstens ein Kennenlerntermin gewesen.
WENN es der Person richtig richtig schlecht geht, dann kommen einige AKutversorgungstermine dazu. Wenn es nicht super akut ist, heißt es "wir sehen uns in 18-24 Monaten".