Ich bin ziemlich sicher, dass es hier ein paar Erfahrene gibt, ich kann nur aus zweiter Hand sprechen, aber auch nicht Informatik. Ich habe mehrere Freund*innen, die an der Fernuni studiert haben (Unterschiedliches) und war/bin in einigen Gruppen auf sozialen Netzwerken zum Psychologie-Studium, auch enge Freund*innen.
Generelles Fazit:
- Gutes Niveau (mindestens in Psychologie will sich die FU nicht nachsagen lassen können, die Leute ohne NC durchgeschleust zu haben, die Bestehensgrenzen sind höher als woanders (auch wenn ich solche Kriterien als lächerlich finde, wenn man weiß, wie man Punkte vergeben kann) )
- in der Regel gute Betreuung
- die Zeitangaben für den Aufwand sind durchaus realistisch und nicht unendlich komprimierbar, selbst für "vier gewinnt" (Videos und Skripte wollen gelesen werden). Leichter Vorteil, wenn man schon vorher studiert hat, aber nicht unendlich.
- Gutes Unterstützungsnetzwerk (zumindest in Psycho gibt es für einzelne Fächer Tutorien, die sehr gut unterstützen).
- Quer durch die Studiengänge: seeeehr viele unterschiedliche Bildungsbiographien aber seeeeehr viele Leute, die schon ein volles Studium hinter sich haben und fest im Job sind und "nur noch" ein zusätzliches Bachelor in WiWi, Jura oder Psychologie machen... ![]()
Bisher nur Gutes gehört (wenn man von Jammereien à la "ist mehr Arbeit als in Präsenz" von 20jährigen absieht, die an der Präsenzuni nur die vorherige Klausur gelernt haben und dann auf Weltreise wollten und deswegen auf Fernstudium gewechselt sind). Wenn das Haus abbezahlt ist UND ich endlich Teilzeit machen darf, "darf" ich mich dort einschreiben (sagt mein Mann, der auf mich achtet und keine Lust hat, dass ich neben Vollzeitstelle den Zimbardo auswendig lernen oder Statistik knacken muss.).