Beiträge von chilipaprika

    Ich bin ziemlich sicher, dass es hier ein paar Erfahrene gibt, ich kann nur aus zweiter Hand sprechen, aber auch nicht Informatik. Ich habe mehrere Freund*innen, die an der Fernuni studiert haben (Unterschiedliches) und war/bin in einigen Gruppen auf sozialen Netzwerken zum Psychologie-Studium, auch enge Freund*innen.
    Generelles Fazit:
    - Gutes Niveau (mindestens in Psychologie will sich die FU nicht nachsagen lassen können, die Leute ohne NC durchgeschleust zu haben, die Bestehensgrenzen sind höher als woanders (auch wenn ich solche Kriterien als lächerlich finde, wenn man weiß, wie man Punkte vergeben kann) )

    - in der Regel gute Betreuung

    - die Zeitangaben für den Aufwand sind durchaus realistisch und nicht unendlich komprimierbar, selbst für "vier gewinnt" (Videos und Skripte wollen gelesen werden). Leichter Vorteil, wenn man schon vorher studiert hat, aber nicht unendlich.
    - Gutes Unterstützungsnetzwerk (zumindest in Psycho gibt es für einzelne Fächer Tutorien, die sehr gut unterstützen).
    - Quer durch die Studiengänge: seeeehr viele unterschiedliche Bildungsbiographien aber seeeeehr viele Leute, die schon ein volles Studium hinter sich haben und fest im Job sind und "nur noch" ein zusätzliches Bachelor in WiWi, Jura oder Psychologie machen... :)

    Bisher nur Gutes gehört (wenn man von Jammereien à la "ist mehr Arbeit als in Präsenz" von 20jährigen absieht, die an der Präsenzuni nur die vorherige Klausur gelernt haben und dann auf Weltreise wollten und deswegen auf Fernstudium gewechselt sind). Wenn das Haus abbezahlt ist UND ich endlich Teilzeit machen darf, "darf" ich mich dort einschreiben (sagt mein Mann, der auf mich achtet und keine Lust hat, dass ich neben Vollzeitstelle den Zimbardo auswendig lernen oder Statistik knacken muss.).

    oder du fragst ganz lieb beim Hausmeister, ob er einen zusätzlichen "Sportschlüssel" für dich hat.
    Ich bin keine Sportlehrkraft und lustigerweise ist es genau das, was der Hausmeister mich bei meiner aktuellen Rückkehr in die Schule gefragt hat. "Brauchst du auch einen *hierSchlüsselcodeeinsetzen*?" "ja"
    Damit habe ich Zugang zur Umkleide und zu den Duschen.

    Ich glaube, du bist sehr gereizt / reizbar.
    Ich habe keine Erfahrung mit Aligner (und musste es googlen), putze mir aber die Zähne in der Schule, wasche mir auch die Hände und gut.
    Auf die Idee, dass DAS ein Problem an anderen Schulen sein könnte, wäre ich nicht gekommen.

    Wenn es ein "Schlangenproblem" gibt: dann kürze ich meine Mittagspause und gehe früh zum Waschbecken. Vermutlich würden meine Zähne auch nicht sterben, keine vollständigen 3 Minuten geputzt zu werden (werden sie mittags tatsächlich fast nie, weil es eben "nur" mittags bei der Arbeit ist, besser als nichts und für mein Gefühl.

    Nicht, wenn er einen regelmässigen Job in Deutschland hat.

    Seit dem „Herrenberg-Urteil“ wird es schwieriger sein, in dem Bereich vollständig selbstständig zu arbeiten. (&selbst da kann man nkcht einfach so in Nigeria leben)

    Für ein Arbeitsverhältnis in Deutschland (selbst online!) braucvt man einen deutschen Wohnsitz (Meldeamt) und muss sich mindesgens 183 Tage in Deutschland aufhalten, Grenzgänger-Regelungen ausgenommen…

    Ach sorry, ich hatte es missverstanden.

    EIGENTLICH gilt (soweit ich weiß, aber nicht steinigen): Es kann nur finanziert werden, wenn es sich um eine Pflichtfahrt handelt (was wohl lustig ist, für die Bundesländer, in denen Klassenfahrten nicht Pflicht sind?).
    Bei uns wird einfach darauf Bezug genommen, dass alle Fahrten "Teil des Schulprogramms" sind.
    (und leider manchmal eben mit entsprechenden Kommentaren, wer sich das alles bezahlen lässt, ohne zu reflektieren, dass WIR die Angebote regulieren sollen)

    Es bedeutet auch, dass jährliche Fahrten über BuT finanziert werden.

    ja, aber zwischen "gut situiert" und "BuT" gibt es auch eine Menge Menschen.
    Und diese Menschen müssen alles bezahlen. Können es in der Regel nicht (ohne viele Abstriche woanders).

    Und mich nervt es (ich beziehe mich jetzt nicht auf jemanden besonders sondern eher auf Vorerfahrungen, wenn bei der Planung nur auf "es ist doch eine tolle Erfahrung" geguckt wird, mit "das weiß man lange im Voraus, kann man sparen" oder "kriegen die eh mit BuT bezahlt" argumentiert wird.
    Und dann wundert man sich, dass einige SuS nie auf bestimmte Fahrten fahren können.

    "normale Laufbahn an vielen Schulen bei uns in der Umgebung":
    5./6. Klasse kleine Klassenfahrt

    8./9. /10. Klassen: Austauschfahrt(en), Sprachenfahrten

    10. Klasse Abschlussfahrt, ggf. mit Schwerpunkt politische Bildung
    11. Klasse / EF: Skifahrt / Sprachfahrt / Stufenfahrt
    12. Klasse: Fahrt zur politischen Bildung / Gedenkfahrt
    13. Klassen: Abschlussfahrt ins Ausland

    dazu noch Theater- oder Kinobesuche, Wandertage, kleine Aktion in der Schule, usw..


    und ja, einige BuT-Kinder machen wesentlich mehr Fahrten als Andere.

    krass...

    Irgendwie finde ich, dass Schulen sich mehr Gedanken machen sollten (und ich bin da an meiner Schule leider ebenfalls in der Minderheitenmeinung bzw. die andere Meinung ist in der Machtposition).
    "recht gutes Einzugsgebiet" und "BuT" bedeutet, dass ausgerechnet die mittlere Gruppe blutet, die vielleicht in das Einzugsgebiet gezogen ist, um gute Möglichkeiten zu haben, aber nicht dasselbe Einkommen hat (oder einen Job verloren hat, einen guten, alten Mietvertrag hat, oder oder oder..).
    250 Euro jedes Jahr, mit potentiell einem weiteren Kind in 2-3 Jahren Abstand, puh..
    (wir sind an der weiterführenden Schule höher und dann wird genau auch eine 250 Euro-3 Tage-Fahrt "angeboten", die aber im Prinzip eine Pflichtfahrt ist..)

    Bei uns fahren die meisten ab der 3. Klasse, einige sogar jedes Jahr, also dann 3. bis 6. jährlich. Es gibt Kolleginnen, die gar nicht fahren wollen und auch nicht müssen, deren Klassen fahren dann oft mit einer anderen Lehrkraft, die keine eigene Klasse hat aber gern fahren möchte. Ich glaube, wir sind da aber auch extrem und haben ein sehr fahfreudiges Kollegium.

    und die Eltern bezahlen drei Fahrten in drei Jahren?!

    Habe ich schon oft gehabt, die SuS standen voll darauf. Das erste, was sie gemacht haben, bei der Rückgabe von Vokabeltests, war zu schauen, was es für Stempel gab oder ob ich Herzchen gemalt hatte.
    Aber es waren SuS, die ich länger kannte und mich auch so nehmen, wie ich bin.
    Bei einer neuen Oberstufe würde ich mindestens abwarten, wie sie so darauf sind.

    In einer super coolen und echt schwierigen 8. Klasse habe ich irgendwann mal ein Herz gemalt. Mein Gott sind sie darauf abgefahren.

    Also: Cousins meines Mannes haben sich bemüßigt gefühlt, mir zu erklären, dass die Annahme meiner Planstelle sehr egoistisch sei (weil ich nicht beschlossen hatte, arbeitslos zu werden, bis eine Stelle im Dorf kommt? in der Schule, wo die SL mir gesagt hat, dass sie mich als kinderlose Frau nie einstellen würde?).
    Ich wäre eigentlich sehr gerne dort wohnen geblieben, hat sich anders ergeben, weil mein Mann seinen Job verloren hat, aber ich habe eine grobe Ahnung, wie viele "Großfamilienmitglieder" ALLES kommentiert hätten - und am allerersten, DASS es keine Kinder gibt.

    Wenn man anderer Leute Meinung dazu nicht lesen will, stellt man keine Fragen in einem öffentlichen Forum. Es wäre mir z. B. im Leben nicht in den Sinn gekommen, hier zu fragen, ob ich Informatik studieren soll. Ich würde hier auch ganz sicher keine Fragen bezüglich irgendwelcher Angehörigen stellen. Allenfalls wenn es um irgendwelche bürokratischen Prozesse ginge von denen ich annähme, jemand hier könnte Ahnung haben.

    Bei meiner Äusserung hatte ich eher ‚die ganze Familie‘ (inklusiv TE), die ihre Meinung gibt, nicht das Forum.

    Ich diskutiere sehr gerne und viel, aber ich würde auch hier nicht besprechen, wie ich meine Kinder erziehe (oder nur, um meinem Mann nachzuweisen, dass ICH Recht habe 🤣)

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