Beiträge von chilipaprika

    "ein Kollege, den sich keine Schule und kein Kollegium wünschen, weil er dauerhaft (wichtig!) mehr Arbeit verursacht, als er selbst erledigt, aber ebenfalls auch mehr Schaden"

    So einer ist mir einmal in 15 Jahren vorgekommen. 7 Schulen in den letzten 5-6 Jahren oder so, nach zwei Wochen wussten wir alle, warum, meine Klasse erzählte mir und anderen Sachen, die sich einfach nicht gehören, die Chancen à la "Kommt, jede Lehrkraft hat ihre Persönlichkeit, er muss sich auch umstellen, das ist eine neue Schule" verpufften sehr schnell, die Berichte waren in allen Klassen deckungsgleich, mit sexistischen Äußerungen, grenzwertigen bzw. übergriffigen Handlungen, Sprüche gegen alle Mädchen und generell SuS, die nicht in der Lage waren, das zu machen, was er wollte, mit dem kleinen Problem, dass er den Stoff von 1-2 Stufen drüber unterrichtete oder generell das, was ihm passte, also eher Oberstufen- und Uni-Stoff in der Mittelstufe.

    Ja, SOLCHE Kolleg*innen gibt es. Er war ein Jahr bei uns in der Schule, es reicht, um viele Klassen in einem Hauptfach kaputt zu machen.

    Mit "Zweitmeinung Beihilfe Sachsen" finde ich (alte, 2018, aber sicher noch geltende) Dokumente, die sagen: ja. Auch ein Beitrag der Verbraucherzentral allgemein für Krankenversicherungen, es sieht also aus, dass es im allgemeinen möglich ist (finde ich logisch).
    Ich WEIß es in NRW definitiv sicher für einige ärztliche Leistungen, ich kann es nicht verallgemeinern, aber soweit mein Verständnis: so lange die (genehmigte!) Behandlung angefangen hat, kann man sich umgucken (solange es sich um Leistungen des Gebührenkatalogs handelt)

    Die Verschiebung ist insgesamt doof. Aber insofern ist es gut, dass es nicht direkt Anfang / Mitte Januar ist, denn dann wären die Zuständigen alle 4 Jahre über die Weihnachtszeit beschäftigt.

    Was ich mir bzgl. dem 23. nur überlege: das ist der 4. Sonntag im Februar.

    In 4 Jahren passt es - in 8 Jahren ist das 4. Wochenende das Karnevals-Wochenende.

    Aber wer weiß, was bis dahin passiert.

    (Und ich weiß auch nicht, ob die so fix bei der Festelegung sind oder auch mal eine Woche nach vorne ziehen dürfen.)

    nein, es gibt einen Korridor. Der 28. September war ja auch erst im Juli festgelegt worden.

    Edit: Sorry, ich hatte geantwortet, ohne zu blättern. RosaLaune hat es richtiger bzw. sachkundiger erklärt.

    Also: ich unterhalte mich gerne mit Politiker*innen jeder Partei.
    Früher habe ich sehr gerne auch deren Luftballons gesammelt (Klima- und Umweltbewusstsein sei dank gibt es jetzt weniger .. oder liegt es daran, dass kleine Kinder sich nicht mehr an Luftballons erfreuen?) und dann von Stand zu Stand gewesen.
    Mein Mann ist da kein Fan von, es hat also nachgelassen.

    Aber ich dachte nicht an mein egoistisches Problem, wann ich angesprochen werde, sondern an die vielen vielen notwendigen Wahlhelfer*innen, die vielleicht nicht in der Kälte und Dunkelheit nach der Arbeit Plakate kleben, Infoveranstaltungen durchführen und dann auch noch die Adventszeit und Karneval, falls sie ihnen wichtig sind, verpassen.
    Wer schon auch nur von fern einen Wahlkampf mitgemacht hat, weiß, dass es echt viel Arbeit ist und man wirklich JEDE*N gebrauchen kann..

    sondern meist in öffentlichen Gebäuden (Schulen, Feuerwehrhäuser, Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäuser, Schützenheime, Gemeindehäuser, Turnhallen, hier in der Stadt in der Gemeindeunfallversicherung und einem Landesinstitut,...) untergebracht sind. Das scheint ja in anderen Regionen anders zu sein.

    ... in Karnevalsregionen sind alle diese Gebäude wochenlang durch Veranstaltungen gebucht / in Benutzung ;)
    Da wird nämlich vorgeglüht geplant und die Festlichkeiten vorbereitet.

    Thema Karneval und irgendwelche Feierlichkeiten.

    Das Problem ist nicht die Bedeutung von Karneval, geht mir auch am Popo vorbei. Das wesentliche Problem ist die Belegung von Räumlichkeiten zu diesem Zeitpunkt. Viele der Wahllokale sind dann nämlich schon anderweitig unter Vertrag. Ein Vertragsbruch würde Vertragsstrafen nach sich ziehen, da ja schon Künstler usw. vertraglich verpflichtet wurden. Um derartige Überschneidungen zu vermeiden, sollten man hier etwas vorsichtig agieren. Insoweit sollte man vielleicht die Bedenken der Bundeswahlleiterin auch ernst nehmen.

    ... und man sollte auch bedenken, aber da kommen "wir" nicht mehr raus..., es bedeutet, alle vier Jahren Wahlkampf in der Weihnachts- und närrischen Zeit.
    Vielleicht hoffen wir auf bald erneute Wahlen im Herbst?

    Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich einen Facharzttermin habe, den ich dringend benötige und/oder auf den ich schon lange warte), dann bitte ich nicht um Befreiung, sondern teile mit, dass ich leider nicht dabei sein kann, weil ich einen wichtigen Arzttermin habe, gerne im Nachhinein mit Beleg.
    Ich lasse nicht das Sekretariat oder die SL entscheiden, ob ein Orthopäden-, Hautarzt- oder ein Frauenarzttermin wichtiger ist und was sie genehmigen oder nicht. Ich vertraue darauf, dass sie mir vertrauen, dass ich nicht absichtlich einen Termin schnell organisiere, um eine schnell Kurzberatung über neue Physio-Möglichkeiten zu erhalten, sondern dass dieser Termin medizinisch notwendig ist, ob vorsorge- oder akutmäßig.
    Genauso vertraue ich darauf, dass alle meine KuK es so machen und genauso würde ich einen nicht wichtigen, verschiebbaren privaten Termin auch verschieben, um meinem Dienst nachzugehen.

    Im Januar ist es einfach nicht zu bewerkstelligen. Der Vergleich mit Frankreich bringt auch nichts, denn weder gilt in Frankreich das Grundgesetz, noch das Bundeswahlgesetz noch herrscht dieselbe Demokratiekultur.

    Danke.
    Und mir wäre sehr daran gelegen, EGAL wie die Wahl ausfällt :( , dass am Ende auch der Wille des Volkes umgesetzt wird, und nicht - wie in Frankreich passiert - ein allmächtiger Präsident den PremierMinistre / Bundeskanzler aus seiner Reihe bestimmt, obwohl andere Parteien die Wahl gewonnen haben.
    Also: Birnen und (faule) Äpfel.

    Läuft dann alles auf Vertrauen, dass es dann am Ende eh nicht bekannt wird, weil man eine Bescheinigung bringt?
    Ich bin ziemlich naiv und belege immer solche Aussagen, dann brächte es mir nichts, im Vorfeld nicht zu sagen, was es für ein Facharzt ist.

    das glaube ich dir gerne.
    Ich habe dieses Jahr (G8/G9-Wechsel sei dank) einen geschrumpften Kurs und muss sagen: bei der Korrektur macht es sich krass bemerkbar (und zwar angenehm). Allerdings fände ich solche Kleinkurse - in meinen Fächern!, in der "Jugendalterbildung" - auf Dauer ziemlich anstrengend, weil arbeitsteilige Gruppenarbeit oder aktive Methoden bei einzahlige SuS-Zahlen echt schwierig sind.

    aber solche Extreme hast du in jedem Beruf.
    Ich habe eine VZ-Kollegin drei Wochen neben meinem VZ-Job vertreten und habe ihre Aufgaben (absolut normaler Betrieb!) in maximal 1-2 Stunden am Tag erledigt. Was sie außerhalb der hohen Wellen im Jahresabslauf den ganzen Tag macht.. ist mir bis heute ein Rätsel.
    Aber nicht mein Problem.
    Auch nicht in der Schule.

    Nur, weil es solche Leute gibt, heißt es nicht, dass der Deutsch-/Englisch-Kollege übertreibt, wenn er sagt, dass er die Herbstferien 6 Stapel quasi durchkorrigiert hat.

    Ich habe eine Kollegin, die bis zu 8 Stunden pro Klausur braucht. Nicht Klausursatz, einzelne Klausur. Und das Ergebnis ist dann eine 5 oder 6.

    ich bin - schon fächerbedingt - gegen jede Form von Bashing à la "haha, er kann nicht mal effizient arbeiten und ich mit ganz anderen Fächern weiß es viel besser", aber "8 Stunden pro einzelne Klausur" klingt ein bisschen nach "Frau Paprika hat uns 60 Minuten Hausaufgaben aufgegeben", weil das Kind während des 5-Zeilen-Abschreibens mit 3-Lücken-Einsetzen auch Netflix und Snapchat an hatte.

    Die Pausenaufsichten zum Wertechecken zu verpflichten, finde ich problematisch. Das hat auch nichts mit unterlassener Hilfeleistung zu tun, sondern dass ein chronisch krankes Kind mit wahrscheinlich Pflegegrad und GdB in die Schule geschickt wird mit dem Auftrag "macht ihr mal". Die Verantwortung wollte ich mir jedenfalls nicht ans Bein binden. Wenn ich Pausenaufsicht habe, bin ich für alle Kinder gleichermaßen verantwortlich.

    Darauf bezog ich mich nicht.

    Ich kann nicht dazu gezwungen werden, ein Medikament zu verabreichen, ich sollte ein kotzendes Kind nicht alleine in seinem Zimmer lassen und ignorieren.

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