Beiträge von chilipaprika

    Hängt es nicht von den Fächern ab? (oder habe ich sie übersehen?) (also sowohl die Angebot/Nachfrage-Sache als auch der Stundenplan)
    Wir sind jetzt für Jahrzehnte voll, aber die IRU-Lehrer wären sicher in der günstigen Aushandlungsposition.
    (Wobei lustigerweise unsere drei IRU-Leute als Zweitfach ein Fach haben, das als Zusatzkurs in der Oberstufe unterrichtet wird, der aus stundenplantechnischen Gründen in Randstunden unterrichtet wird, zum Teil immer freitags 7./8. Stunde.

    Ob es die KuK in den letzten Tagen betroffen hat, weiß ich nicht, musste aber gerade dran denken.
    Freitags nachmittags gibt es bei uns nur die Zusatzkurse, Sport und musische Fächer/AGs.

    Woher soll ich das wissen?

    Ich schrieb doch, dass das nur meine Meinung ist. Bist Du an einem allgemeinbildenden Gymnasium? Welche Themen werden denn da behandelt?

    Ok. Wenn ich mir Eure Lehrpläne angucke, dann ändere ich meine Einschätzung. Da steckt schon viel Informatik drin.

    https://kultus.hessen.de/sites/kultus.h…nformatik_0.pdf

    https://kultus.hessen.de/sites/kultus.h…/informatik.pdf

    hä? Im Fach Informatik steht viel Informatik drin?

    Also in NRW haben wir auch das Fach Informatik an den allgemeinbildenen Schulen. Und surprise: die Menschen haben Informatik studiert (gut, zugegeben, in der Praxis die meisten nicht, sondern "nur" einen Zertifikatskurs gemacht, aber in der Theorie ...)

    Das ändert sich zeitlich wohl so sehr, dass dieses Vorgehen in zwei Jahren vielleicht komplett anders wird.

    Vergleich der Umgang mit Teilzeit seit dem Lehrermangel.

    Ich drücke dir eher die Daumen, gesund zu bleiben und das nicht nie befürchten zu müssen.

    Das mit erhöhten DU-Zahlen, sobald man beim AA ist (also Probleme bei der Wiedereingliederung zum Beispiel) habe ich auch gesichert aus PR-Quelle, der eben davon abriet, zu früh zurückzukommen, da es keinen Freischuss gibt und fast jeder Fehler in die DU führt.

    oh mein Gott. Und ich bin manchmal über das Tempo am Gym genervt (und gelangweilt).
    Gut, dass ich nicht an der Hauptschule bin.
    (und deswegen kann ich wenig zu deiner Reihenplanung und Stunde sagen, weil es wirklich zwei verschiedene Welten sind (und das obwohl mein Gym wirklich schlecht ist)

    Der Umfang ist die Ableitung der Kreisfläche. Der Oberflächeninhalt ist die Ableitung des Kugelvolumens.

    Formeln werden in der SI für Klassenarbeiten auswendig gelernt, danach hat das Land was anderes entschieden (Formelsammlung).

    ich habe zu langsam getippt, also noch vor deinem Beitrag.
    Da ich nur in der Sek I diese ganzen Formelfächer hatte, kann ich die Entscheidung des Landes nicht beurteilen, aber zumindest meine Mit-SuS mit Mathe, Physik, Chemie in der Oberstufe hatten keine Sammlungen. Auch nicht im LK.

    Da mein Mathe-Unterricht grob da aufgehört hat, wo es anfängt spannend und schwieriger zu werden, kann ich es nicht beurteilen, aber:
    Wenn ich einige Sachen nicht auswendig gelernt hätte, hätte ich sie vermutlich nicht im passiven Arbeitsspeicher und kann sie nicht erkennen und also auch nicht danach suchen.
    Also grob ganz viele Sachen aus der Geometrie / Trigonometrie, Seitenlängen, Winkelberechnung, usw..
    Sind es nicht die Basis für irgendwas später, das ich wissen MUSS, weil ich selbst nicht mal darauf komme?

    Auch in Physik (?) (Ich habe es im Technikunterricht gelernt, glaube aber, es war Physik) die ganzen Berechnungen zu Strom und co, P=UI, U=RI (krass, ich habe es nachgeschlagen, wusste es aber noch, und ich habe es vor 30 Jahren gelernt), kommt man auf die Idee, irgendwo nachzuschlagen, wenn man es nicht vorher gelernt hat?

    Wie gesagt: ich versuche, offen für die Position zu sein, ich komme aus einem Bereich, wo es anders sein muss. So sehr ich den Ablatus Absolutismus verstanden habe, wenn ich im Vorfeld die Deklination nicht gelernt habe, wird es schwer mit dem Erkennen. Und greifbarer: Ja, der Engländer versteht mich vielleicht, wenn ich Vokabel nicht gelernt habe und kein einziges Verb konjugiere, aber es ist einfacher, wenn er auch versteht, ohne dass ich Pantomime mache und ob es in der Vergangenheit oder Gegenwart ist, da sind die unregelmäßigen Formen lernen nicht schlecht.
    Es ist für mich wie der Unterschied aktiv/passiv. Ich kann passiv echt viel in Italienisch oder Spanisch. Meine Kommunikation in Italien oder Peru war ... schwierig, weil ich nie Vokabeln gelernt habe und beide Sprachen verwechsle. In Italien kein Problem: Deutsch oder Französisch sprechen. In Peru war ich die ersten Wochen lost und hungrig.

    aber du hast selbst geschrieben, dass die Krankheitszahlen trotzdem drunter sind.
    Es ist also davon auszugehen, dass die Person auch krankgeschrieben wäre, wenn sie nur angestellt wäre.
    Dass man den positiven Punkt, dass Beamte kein Krankengeld haben, in Kauf nimmt und nutzt, heißt nicht, dass man ihn ausnutzt. Mein Mann hat ständig Mitarbeiter*innen im Krankengeld und regelmäßig Fälle, wo versucht wird, Lösungen zu finden, damit sie eben NICHT aus dem Krankengeld fallen (nach 78 Wochen).
    Ob ich (ich kann nur für mich sprechen) früher arbeiten gehen würde, hätte ich keine Lohnfortzahlung? Vermutlich. Wäre es gut? Nein. Wäre es gegen jeden ärztlichen Rat? Ja. Würde ich danach vermutlich noch stärker erkranken und vermutlich noch mehr Wochen ausfallen, als vielleicht geplant? definitiv.
    Rückseite der Medaille: der angestellte Mitarbeiter, der nur auf Ausnutzung des Krankengelds aus war (den gibt es sicher auch. Nach Abzug vieler arbeitsgebundenen Kosten kann das Krankengeld auch ganz nett sein,) kann bei Androhung der Aussteuerung nach 78 Wochen wieder gesunden, der Beamte kann schon viel früher in die DU geschickt werden.
    Ähnlich bei scheiternder Wiedereingliederung: dann ist man als Angestellter einfach weiter krankgeschrieben, beim verbeamteten Lehrer droht sofort der Amtsarzt und die DU. Glaub mir: DIE Angst ist nicht förderlich für den Wiedereinstieg, weil es eben kein Trial & error gibt.

    Ich stimme zu: das System kann ausgenutzt werden (und wird es sicher auch), aber ich hab im Krankenhaus genug Leute getroffen, die seit über 6 oder 12 Monaten im Krankengeld waren, zum Teil mit mehreren Unterbrechungen durch Arbeit und trotz finanzieller Einbüsse es von außen beobachtet vielleicht genossen.
    Oder vielleicht hatten sie sich damit abgefunden, weil der Körper einfach nicht anders konnte.

    So verrückt, hier in vielen Beiträgen zu schreiben "krank ist krank, NICHT antworten" und gleichzeitig von den einfachen Missbrauchsmöglichkeiten zu sprechen.

    Also muss die Deutsch/Philo-Lehrkraft, die Klassenlehrerin ist, überhaupt schwimmen können?
    Und eine gewisse Tiefe tauchen?

    Dieses "jede*r" von mir oder Valerianus (vermute ich) bezieht sich auf Sportlehrkräfte oder Leute, die das wollen.
    Wenn ich mich als Nicht-Sportlehrerin an eine Schule bewerbe und eine solche Bescheinigung nicht Bewerbungsvoraussetzung ist, dann nicht.

    Sorry, es ist eine Dienstpflicht, auf Fahrten zu fahren, aber ich reagiere langsam allergisch auf Kolleg*innen, die so viele tolle Ideen haben, aber nicht die Voraussetzungen im Vorfeld klären (habe ich das passende Personal dafür?).

    na schon. Wenn ich eine Quelle habe, die nach bestimmten Ereignissen entstanden ist, spielt es eine Rolle. Und natürlich bringt eine Datensammlung nichts, wenn ich nicht weiß, was der "Warschauer Pakt" ist, aber zu wissen, WANN es war, ist schon eine Hilfe und das sollte man im Kopf haben.

    Es kann aber auch nicht sein, dass Kollegen eine solche Fahrt (SPORT) planen und erwarten, dass Kollegen dafür die Voraussetzungen erfüllen.
    Das muss man schon von Anfang an haben.
    Und zwischen: in der Lage sein, diese Rettungsfähigkeit für Schulen zu schaffen und sich auf eine solche Fahrt einzulassen, ist auch ein Unterschied.

    Ich überlege die ganze Zeit schon, was allgemeine Rettungsfähigkeit heißt?

    Nur gültiger Erstehilfekurs, Rettungsschwimmschein Silber?

    Ergänzung, gegoogelt, feststehender Begriff in NRW bei Wassertiefe über 1,35 Meter.

    ein derart abgeschwächtes Rettungsschwimmschein Silber, damit alle Lehrkräfte ihn auch schaffen, die den brauchen.

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