Allerdings ist das die dennoch die absolute Ausnahme, muss ich fairerweise sagen. Typischerweise sagen Ärzzinnen und Ärzte klar, was die diagnostizieren.
mmm...
Dann bin ich eine mehrfach betroffene Ausnahme.
Meine eingeholten Aufstellungen im Vorfeld des Aufnahmeantrags für eine PKV waren echt nicht feierlich.
Ich hatte zwei F-Diagnosen (Psyche), die überhaupt nicht nachvollziehbar waren. Also nicht mal Fälle, wo ich gesagt hätte "ach, ich war doch eine halbe Stunde da und hab mein Leid geklagt".
Ein Hausarzt hat im Ref (da war ich noch GKV-versichert) bei einem Infekt 4 oder 5 Ziffer eingetragen, von Halsschmerzen zu Fatigue (!!). Als ich ihn mal darauf ansprach, meinte er "oh, da macht er sich nie Gedanken, es ist ja doch egal, was man schreibt".
Meine Frauenärztin hat eine Diagnose aufgeschrieben, die ebenfalls gar nicht passte. Auf Nachfrage meinte sie aber, diese sei vermutlich nicht der KK gemeldet worden, sondern nur in ihrer Akte.
Selbige Frauenärztin hat in der letzten Rechnung (für die PKV-Abrechnung) die Diagnosen mit-aufgeführt, die ich ihr mündlich zu meinem aktuellen Krankheitsbild genannt habe (ohne Ziffer, nur Wörter), die aber gar keine Relevanz für ihr Fachgebiet haben. Ich hätte ihr ALLES erzählen können, sie hat keine Grundlage, ob es Verdachtsdiagnosen oder gesicherte sind.
Es gibt einen Grund, warum ich sowas von gegen diese elektronische Patientenakte bin (Widersprecht alle, wenn ihr betroffen seid. Also: man muss AKTIV dafür sorgen, dass die Daten nicht für jeden Arzt einsehbar sind)