Beiträge von chilipaprika

    aber: Bist du dann glücklich (trotz "Planstelle, juhu"), wenn du dein Leben lang Spanisch in der Realschule unterrichtest (also vielleicht 10-15 Stunden) und daneben fachfremd 15 Stunden Deutsch, Geschichte, SoWi, Erdkunde, Kunst?

    Okay, dieser Tag ist wirklich grandios (zugegeben, den Stundenplan habe ich gestern Abend noch entdeckt).
    Ich bin letzte Woche auf eine "Scam-Seite" reingefallen (ja, peinlich, ja, chili, nie im Voraus überweisen, ich bin einfach zu naiv für diese Welt), es ist mir leider erst 15 Stunden später aufgefallen (zufällig, den Shopnamen in Google eingetippt), das Geld war schon weg, die Telefonhotline der Bank nicht soooo zuversichtlich, der Shop - oh Wunder - nicht erreichbar, denen eine Mail geschrieben, dass ich mich vertippt habe und es ein Fehlkauf war...
    .... und jetzt auf meinem Konto die Rücküberweisung entdeckt.
    Ob das die Bank war, die den Fluss zum nächsten Konto stoppen konnte, oder ein einsichtiger Betrüger (lasst mir bitte meine Naivität), ich bin echt happy!!!


    Was für ein wunderbarer Start in die Woche!!

    bester Stundenplan ever.
    Na gut, das wäre der, wo ich gar nicht arbeiten muss, aber nicht nur mein wichtigster Wunsch wurde über-erfüllt, mein zweiter Wunsch auch, der nicht ausgesprochene auch und der Stundenplan lässt mir sogar Hoffnung, dass ich wichtige, notwendige Arzttermine außerhalb des Stundenplans legen kann...

    <3

    Wie viel Druck da im Kessel ist, sieht man doch daran, das alle nördlichen Bundesländer mittlerweile das Alleinverdienermodell zugunsten eines Mehrverdienermodells abgeschafft haben. Das führt dazu, das die Besoldung auf dem Papier gesetzeskonform ist auf dem Konto aber nichts ankommt.

    Kannst du es erläutern bzw. Infos dazu verlinken?
    Finde ich interessant, dass es Änderungen gibt. Ich hatte nicht mitbekommen, dass an den Besoldungstabellen massiv geändert wurde..

    (Achtung, eine Portion Ironie könnte in meinen Antworten stecken)

    Der Ehezuschlag soll bei Bundesbeamten abgeschafft werden. Wieso sollen "DINK"-Haushalte (double income no kids) finanziell unterstützt werden?

    Aber aber... der Ehezuschlag ist doch das extra-Taschengeld für meinen (voll arbeitenden) Ehemann? Hat er mir gesagt, dass ich es ihm geben soll?!

    Die Familienzuschläge werden zudem auch genutzt, um eine Erhöhung der Besoldung für alle zu verhindern. Das ist günstiger, weil nicht jeder hohe Familienzuschläge erhält und diese sich auch nicht auf das spätere Ruhegehalt auswirken.

    Okay, an den Weihnachtsmann glaube ich wiederum schon lange nicht mehr ;)

    Nur weil man den Ehezuschlag und die Höhe der Familienzuschläge i.A. kritisiert, heißt das noch lange nicht, dass man das Prinzip der Alimentation "nicht versteht".

    Das ist DAS, was mich an der/den ganzen Diskussion(en) nervt und beleidigt.
    Ich bin in der Lage, mir ein Urteil zu bilden und sogar einen Unterschied zwischen einem Sach- und Werturteil zu machen.
    und es nervt total, das Gegenteil unterstellt zu bekommen.

    (und noch mehr nervt merken zu müssen, dass offensichtlich viele es nicht können. Aber gut, das sehe ich doch an Wahlergebnissen, wie viele offensichtlich von Partikularinteressen geleitet wählen...)

    Nachdem die TE schon wieder gesperrt ist: Magst du das vielleicht kurz ausführen, inwiefern du den Kommentar der TE für ableistisch erachtest?

    Warum ich diesen für problematisch halte habe ich ja dargelegt. Ableismus habe ich allerdings daraus nicht direkt herausgelesen, interpretiere den Begriff aber möglicherweise zu einseitig an der Stelle und würde das insofern gerne nachvollziehen können, woran du gedacht hast.

    Puh... Ich weiß nicht, ob ich es schön, sachlich und strukturiert ausdrücken kann, deswegen nur in ungeordneten Stichpunkten mein Gefühl in solchen Momenten:

    - ab dem Moment, wo ein Gesundheitszustand genannt wird, der null Bedeutung für die Situation hat.

    - psychische Diagnose (ich weiß, hier wurde keine genannt, aus gutem Grund, aber in die Psychiatrie kommt man nicht ohne Diagnose) als Defizit ("konnte nicht ihren Job machen") und Schwäche (hier konkret zwar mit Schuldzuweisung auf die SuS, aber wir wissen, dass keine 12 KuK in die Psychiatrie gekommen sind, sondern diese eine Lehrerin, also ihre Schwäche, ihr Defizit, ihre Schuld (obwohl sie - wie du geschrieben hast - womöglich eine Top-Lehrkraft mit Top-Classroom-Management ist, die aber eine Scheidung durchmacht oder eine PTBS seit 15 Jahren mitschleppt)

    - mir fällt im gesellschaftlichen Diskurs auf, dass sowas wie "hat vermutlich eine Persönlichkeitstörung" / "ist psychisch instabil" ein bisschen das "voll schwul" der Jugendliche der Nuller-Jahre ist. (tja, im Prinzip "voll psycho"
    Also das Totschlagargument als Beleidigung

    (kann man um weitere Krankheitsbilder erweitern, aber mein Blick ist in letzter Zeit stark auf diese unsichtbaren "Diagnosen" (also ob existierend oder vermutet), insbesondere im psychischen Bereich.

    Was für mich das Fass zum überlaufen gebracht hat, sind die gestaffelten Zuschläge nach Wohnort nur für Personen mit Kindern. Da fühle ich mich kinderlos in Mietstufe 6 mehr als verarscht.

    kann ich verstehen.
    Ich bin in der Pampa, aber die KuK mit Kindern bleiben eben in der Stadt mit hoher Mietstufe wohnen (warum denn nicht, es gibt jetzt erst recht keinen Anreiz mehr, wegzuziehen), kaufen dort Häuser (also eins pro Familie), aber die Kita hat immer noch dieselben späten Öffnungszeiten.

    Naja, noch habe ich nicht meinen Stundenplan, ich will offen für die Welt und das Gute im Menschen sein, es sollte sich halt keine 4. Kollegin bei mir darüber auslassen, dass ihr die möglichen Abordnungen egal sind, weil es sie nicht betrifft und dann behalte ich so lange meine gute Laune :)

    Tja, mein Mann in der freuen Wirtschaft kriegt das alles außer die Hund-Krank-Tage.

    Er kriegt das alles nicht, weil Hunde gleichgestellt sind, sondern weil man ihm unterstellt, dass er seine Arbeit macht, wenn er eine längere Mittagspause macht oder später anfängt.

    Also ja: ohne seinen Job hätten wir Hundehalter ganz andere Probleme und mit einem gerade sehr kranken Hund beruhigt es mich zu wissen, dass er im Notfall versuchen kann, Termine zu tauschen (genauso wie er für seine KuK tut, egal wegen Kinder, Tiere, Fussballspiel was weiss ich wo oder was auch immer..)

    Weil: ich wiederhole es gerne:

    Ein guter Arbeitgeber versucht, wenn es geht !!, die Arbeitnehmer nicht gegeneinander auszuspielen - und das hat NICHTS mit einer Gleichsetzung oder Herabsetzung des Anderen / von Kindern zu tun.

    ja, stimmt, die habe ich für mich unter Bundesreisekostengesetz abgespeichert, weil ich glaube (?), dass es dieselben Sätze sind.
    und ich musste bei meiner letzten Abrechnung genauso wie beim Bundesreisekostengesetz aus diesen Pauschalen auch die Mahlzeiten abziehen, die mir "geschenkt" wurden.

    Hundebesitzer sollen auch nicht klagen. Aber ... was macht man als Diener dreier Katzen?

    der soziale Wandel hat die Hundewelt erreicht.
    Wir dienen auch unseren Hunden (und sind sehr dankbar dafür, ich hoffe, das Land NRW verzeiht mir, dass ich damit drei Dienstherren habe ;) )


    Und weil wir bis Seite quasi ohne OT kamen: gibt es unter den Katzen- und Hundeherren in NRW auch private und konfessionsgebundene? (mir kommt es so vor, als hielte sich Hund Nummer 2 eh für Gott- Ich sag's ja, es ist eine Katze)

    Ich glaube, die meisten Kolleg*innen melden sich eben selbst krank, auch wenn sie dann in der Fachschaft oder kurz über WhatsApp schreiben "sorry, Linus geht's heute dreckig, ich muss zuhause bleiben".
    Und: es gibt durchaus Sekretariatsstellen, die nicht so eng nachfragen. Zumindest wurde es bei uns jahrelang nicht, und ich weiß es, weil meine besagte Kollegin mit "Klausurkrankkindern" irgendwann total entsetzt war, dass die Sekretärin ihr gesagt habe, sie hätte nur so und so viel Tagen und sie müsse schließlich auch ein Attest einholen. Ich habe mir verkniffen zu sagen, dass es nun mal das Gesetz sei, sie hat sich echauffiert, es wurde nie wieder Thema, die Kinder haben trotzdem immer wieder einen Anfall von Krankheit gehabt, ich gehe davon aus, dass es anders gelöst wurde.


    (und ich betone: es sind zwei Kolleginnen, die mir so negativ aufgefallen sind. Nur hatte ich Pech und arbeitete jeweils sehr eng mit der Person, durfte also für die Vertretung einspringen, den Austausch alleine planen, alleine die Kolleg*innen empfangen und betreuen, usw.)
    Dass Kinder krank werden, ist logisch und kein Problem. Dass sie an Konferenztagen krank werden, ist möglich. Dass sie IMMER an Konferenztagen krank werden, ist genauso doof wie immer freitags krank zu sein.)

    Einstiegsstunde? Wo man überhaupt nicht auf der Vorwissen zurückgreifen kann, weil keines da ist?

    So etwas habe ich ja noch nie gehört.

    mmm, wenn ich drüber nachdenke.. vielleicht nicht "viele".
    Und vermutlich eher in UBs als in der UPP.

    trotzdem schon erlebt. Vielleicht mutig, vielleicht, weil man nicht in eine Gruppe will, wo man etwas hätte aufbauen MÜSSEN, es aber nicht getan hat...

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