Bist du in NRW? Wie kannst du 1-2 abrechnen, wenn du keine 4 hattest?
Beiträge von chilipaprika
-
-
wow, wenn das deine Recherchekompetenz für deinen Artikel ist, gute Nacht!
Hefte werden ja größtenteils in der Schule geführt. WENN ich echt Lust auf die Mehrarbeit hätte, fällt es unter sonstigen Leistungen (in einer Größenordnung, die den Aufwand definitiv nicht rechtfertigt, dafür habe ich eben diverse Tests, Referate, Gruppenarbeiten, die ich neben den normalen Unterrichtsbeiträgen einbeziehen kann.)
Bei einer Heftführung will ich eben sicher sein, dass die Kids die Unterrichtsinhalte dabei haben, nicht das, was sie zuhause machen müssen (das sehe ich bei der täglichen Besprechung der Hausaufgaben und im Unterrichtsverlauf). -
Tue ich ja nicht. Im Jahresmittel arbeite ich genau so viel, wie ich soll.
Es ist halt anstrengend, zwischen den Ferien immer so viele Überstunden zu machen, dafür dann aber 12 Wochen frei zu haben.
Da brauche ich keinen Anwalt.
da bist du aber bei deiner Fächerkombi echt gut, wenn du die 12 Stunden frei bekommst. Respekt.
-
Also bei uns haben Vollzeitkräfte ja 2 VBs pro Woche. Dass man da weniger als die Hälfte eingesetzt wird, ist extrem unwahrscheinlich. Auf unter 4 Stunden kommt man nur in Monaten mit Ferien.
Also ja, die allermeisten Vollzeitkollegen bei uns bekommen ihre Stunden bezahlt.
ich bin zur Zeit nicht im aktiven Schuldienst und kann also nichts zur aktuellen Lage sagen.
Ich hatte als VZ-Kraft 2-3 VBs pro Woche (je nach Woche) und trotzdem in den wenigsten Monaten abrechnen können.
August zu kurz, September oft ja, Oktober Schulferien, November und Dezember leider oft ja, Januar zu kurz (Weihnachtsferien und Zeugnisse), Februar-März 9er Praktika, April-Juni, zu kurz und irgendein Abikurs weg.
Und da reicht auch nur ein Wandertag in November oder Dezember, um die Rechnung zu torpedieren.Ich werde aber in JEDER VB eingesetzt. Neben mir haben noch mehrere Kollegen in der gleichen Stunde VB und trotzdem komme ich immer "dran".
Es widerspricht sich.
Wenn DU immer dran bist, dann gibt es wohl KuK, die fast nie dran sind und also gibt es doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit die 50% nicht zu erreichen.
Aber ich weiß auch, dass es stark davon abhängt, wo die VBs liegen. Es gab Tage, da habe ich in 80% der Fälle vertreten (und die Parallel-Kolleg*innen auch), und andere, kaum. Vielleicht gibt es eine Statistik, an welchen Wochentagen die meisten Menschen fehlen. -
Naja, wie schon in der Überschrift zum Thread steht: "Gewicht der Mitarbeit".
Mitarbeit im Unterricht ist doch eigentlich recht klar, oder gibt's da auch nochmal unterschiedliche Definitionen
Nee. Also MIR ist jetzt gerade eben NICHT klar, was du darunter verstehst und ich müsste mich auch kurz hinsetzen, um dieses Wort zu definieren.
ZitatDass für die Begriffe "Sonstige Leistungen" und "mündliche Note" unterschiedliche Definitionen und dabei nochmal unterschiedliche Auslegungen bestehen, ist klar.
Selbiges mit "mündliche Note"
-
Na, wenn die Vollzeitkollegen ebenso jede Woche vertreten, sind sie bei mindestens 4 Stunden im Monat und kriegen somit auch alle ab der 1. bezahlt. Genau wie ich. Da ist kein Unterschied dann.
so einfach ist es nicht, weil die wenigsten Monate komplette 4 volle Wochen haben, wo gar nichts ausfällt und wo eine Stunde pro Woche zu 4 Monatsstunden führen würden (aber es kann natürlich mehr als eine Stunde in der Woche geben).
Bei den VZ-ler*innen gilt (in NRW!) der Monat als Abrechnungsmonat (wo wir immer noch besser dran sind, als in NDS oder BaWü mit dem ganzen Jahr), bei TZler*innen ist je nach TZ die Woche oder gar die Stunde der Gegenrechnungszeitraum.
Und wie Peterka sagt, ist die Bezahlung auch deutlich besser. -
In welchen BL gilt das? Für BW stimmt das z.B. nicht.
In NRW ersetzt die Kommunikationsprüfung eine Klassenarbeit und zählt entsprechend als solche.
Kleinere Abfragen in der Natur eines Tests ersetzen einen Test und zählen… surprise… als solche

-
ich war im Westen Niedersachsens.
Haben diese Aussagen einen Einfluss auf die Note?
-
Die (Konferenz-)praxis und die Aussagen zahlreicher Schüler sprechen leider eine andere Sprache. Ich kenne Nds Kerncurricula und weiß, dass dort erheblich mehr drinsteht, aber die Praxis ist, zumindest meiner Erfahrung nach, eine völlig andere...
Nicht schön, aber wahr...
das finde ich echt seltsam.
Also: in meinen 18 Monaten Ref habe ich nichts Anderes erlebt, und kein anderer Reffi hat was Anderes berichtet.
Vielleicht ist der Westen eine (weitere) Ausnahme? -
und willst du einen Artikel darüber schreiben, was in den Klassenzimmern schief läuft oder was offiziell gilt?
Ersteres ist sicher auch spannend, aber dann reicht es, sich auf ein Bundesland zu konzentrieren.
Schreibst du einen Artikel oder eine Diss? -
OK, das heißt. es gibt in NRW in den Nebenfächern gar keine Klausuren? Entsteht dann die Zeugnisnote nur aus der Mitarbeit im Unterricht? Oder aus Tests? Darf der Lehrer das entscheiden, ob er eine Arbeit schreiben lässt?
Freue mich über info!
und lies dir endlich die Links durch.
Tests SIND ein Bestandteil der "sonstigen Mitarbeit" in NRW. (und soweit ich weiß auch in NDS, zumindest war es auch so in meinem Ref) -
OK, das heißt. es gibt in NRW in den Nebenfächern gar keine Klausuren? Entsteht dann die Zeugnisnote nur aus der Mitarbeit im Unterricht? Oder aus Tests? Darf der Lehrer das entscheiden, ob er eine Arbeit schreiben lässt?
Freue mich über info!
nein, darf er nicht.
es gibt keine Arbeiten. Punkt. -
-
und vom logischen (wissenschaftlichen?) Vorgang wäre es viel sinnvoller, ZUERST die Ordnungen rauszuholen und zu lesen und DANN zu schauen, was die Lehrer*innen in unterschiedlichen Bundesländern erzählen und was wohl bei denen in der Praxis gelebt wird...
-
OK, anders: Ich vermute (ganz sicher bin ich aber auch nicht, freue mich über Info!), dass an vielen deutschen Schulen zusätzlich zu den Klausurnoten noch eine andere Note, bei uns "mündliche Note" genannt, gebildet und den Schülern mitgeteilt wird.
Wie diese Note genau gebildet wird, ist NICHT Thema meines Interesses, ich gehe davon aus, dass die Mitarbeit im Unterricht ("Melden") einen wesentlichen Anteil daran hat.
was kann denn dein Interesse (und der Sinn eines Überblickartikels) sein, wenn du dich nicht dafür interessierst, was sich hinter der Note versteckt?
Das ist doch genau der Punkt des Vergleichs: in NRW läuft es ganz anders als in Bayern ab.
und du machst doch eine (eigene, spontane) Definition, wenn du es mit "Melden" umschreibst. und da gibt es Bundesländer, wo das "Melden" überhaupt nicht dazu gehört. -
Das hat eben damit zu tun, dass das Wort / der Begriff "Mitarbeit" nicht klar definiert ist (also für die Fragestellung über Bundesländer, Verordnungen, Schulformen ... hinweg).
Wenn ich an NRW denke, wo eine Kategorie "sonstige Mitarbeit" existiert, bedeutet es - meinem Sprachgefühl nach - unterschwellig, dass eine andere Form der Mitarbeit schon erfasst wurde. Da die andere Kategorie nur die Klassenarbeiten/Klausuren erfasst, sieht man hier, dass eine schriftliche Leistung - sogar bei Klausuren - auch eine Form der Mitarbeit ist. -
im Ruhestand vermutlich ja (damit habe ich mich nur bedingt befasst, weil ich zwar die aktuelle Regelung kenne, aber wer weiß...).
Aber es ist ja so, dass man bei 2 Kindern auch eine höhere Beihilfe hat, darauf bezog ich mich. -
Liebe Forumsgemeinde,
für eine Arbeit möchte ich eine Übersicht erstellen,
wie wäre es mit: auf dem Popo setzen und die unterschiedlichen Vorgaben der unterschiedlichen Bundesländer (es sind ja auch nur 16) öffnen, lesen und abschreiben (zitierfähig!!)
Vom Hörensagen weiß ich, dass es dort extreme Unterschiede gibt.
was wäre an anonymen Beiträgen in einem Online-Forum anders als "Hörensagen"?
Ich meine, du hoffst doch nicht, dass jetzt 16 Kolleg*innen dir den jeweiligen Link schicken, oder?und zuerst solltest du für deine Arbeit eine Begriffsklärung machen: unter "Mitarbeit im Unterricht" stellen sich schon viele KuK innerhalb einer Schule oder Bundeslands etwas Anderes vor. Aber auch das ist tatsächlich von Land zu Land in den jeweiligen Vorgaben unterschiedlich geregelt.
Stichpunkte:
- mündliche Mitarbeit?- mündliche Abfragen?
- schriftliche Anteile? (Einzelaufgaben bis Tests...)
- Gruppenarbeiten?
- Quantität?
- Qualität?
- Gibt es parallele "Kopfnoten"?
usw...
-
und ohne Kinder steigt der Beihilfe-Anteil nicht.
Je nach Vorerkrankung (Grund für den Zugang über die Öffnungsklausel): Was wird ausgeschlossen? Gibt es Leistungen der GKV, die du vielleicht eher bräuchtest? (Kur, einige Therapien...) Oder umgekehrt: ist es mit der PKV deutlich besser, weil du jeden Monat viele Medikamente brauchst, deren Preise gerne schwanken und wo die GKV dich einschränken könnte? -
k_19 Wie kommst du auf die 70% Beihilfe? Die erreicht man doch nur mit entsprechender Familienplanung?
Ich würde die Gedanken zu möglicher Teilzeit in den Topf werfen, die PKV ist ein fixer Beitrag, egal wie viel / wenig zu verdienst.
Und ehrlich gesagt machen mich die 420 Euro mit 42 Jahren und Öffnungsaktion (also mit 30% Zuschlag) stutzig.
Ich liege drüber, nur knapp über dein Alter, dafür vor fast 10 Jahren in meine PKV durch die Öffnungsaktion rein. (und ich kam mit 295 Euro rein. Seitdem gab es - über alle PKV hinweg - eine satte Erhöhung und eine mittlere). Du solltest also gut nachfragen, ob die 420 Euro mit Altersrücklagen sind, oder nicht.
Werbung