Beiträge von chilipaprika

    Bei uns (Schule in NRW) ist die Abiturient*innenentlassung eine Dienstpflicht, auch für die paar Lehrkräfte, die nur in der Sek1 unterrichten / unterrichten dürfen.
    Ich bin zwar jedes Jahr im Schuldienst zu dem Datum ausgelaugt, aber da es nie eine Stufe gab, die ich nicht (anteilig) ein paar Jahre begleitet habe (die Freuden des Fremdsprachenlehrers), finde ich es für mich wirklich wichtig, auch dabei zu sein - neben der Pflicht.
    "Unsere" Entlassung war gestern (ich war nicht dabei, habe aber tatsächlich vor der Kirche gestanden, um ein paar meiner ehemaligen Schüler*innen zu sehen und zu gratulieren, die dann zur Zeugnisübergabe gegangen sind. Abiball ist dann heute Abend. Also getrennt.

    nee, es ging um die Wahlregularien und

    Wenn ich mir angucke, wie Frankreich gerade schwimmt und was uns in den Landtagswahlen in Ostdeutschland blüht, dann frage ich mich, ob wir so viel vernünftigere Volksvertretungen auf die Beine stellen können.

    Sind wir nicht, aber
    1) Es tut so gut, auf Andere zu hauen, statt bei sich zu schauen.

    2) Das politische System der USA ist halt anfällig für solche Risiken.

    Ich kenne echt viele US-Amerikaner*innen (also unter denen, die ich kenne, ist keine Stadionbevölkerung und nur anekdotisch), die Trump für unfähig, populistisch und gefährlich halten, aber nie im Leben einen Demokraten wählen würden (Wahl vor 8 und 4 Jahren), und dieses Jahr noch weniger und dabei Biden anführen.

    Und genau ist es eben wichtig, auch die politischen Mechanismen zu kennen und zu differenzieren. Die Wahl der Bundeskanzler-Position in Deutschland läuft wirklich anders ab, so dass man gewisse Schutzmechanismen an einer anderen Stelle eingebaut hat.

    Andere Länder, andere Sitten. Müsst ihr im Ref. nicht bis zum letzten Schultag unterrichten? Wieso ist man da raus? Wer übernimmt denn eure Stunden so kurz vor Schuljahresende? Und in den Sommerferien hat man doch nicht plötzlich eine andere Identität? Ich meine, wenn sie Mitte August weitermacht, müsste doch alles noch da sein.

    Zusätzlich dazu: die TE war im 2. Durchgang, da ist man am Tag nach der Prüfung raus.
    Abgesehen davon, weder die "normalen" Reffis noch die Reffis in der Wiederholung haben im Examensquartal eigene Klassen.

    Naja, er ist ja hübsch.

    In meiner Familie wird gerne dieses legendäre Spielzeug [Anzeige]empfohlen, am besten gleich im 10er-Pack.

    "Vogel" gab es schon drei Mal hier (Meine Hunde leiden nicht unter "zu wenig Kuscheltiere"...). Perfektes Beispiel: Vogel hat keine Feder mehr. Alles gerupft.
    Das war bei Hund 1 kein Problem, er rupft nur die Feder oder die Zacken von Krokodilen / Drachen... Alle Tiere sind nackt.
    Hund 2 rupft bis zum Innenleben. Alle Tiere (die wir nicht in Quarantäne verstecken) sind tot.

    Zur Frage: Wir haben viele Kolleg*innen (gehabt), die 20-30 Jahre an der Schule sind.
    Für mich unvorstellbar, und gleichzeitig beneide ich alle, die Wurzel haben.
    Und dies gesagt: ich gehe genau dahin zurück, obwohl ich auch die Möglichkeit gehabt hätte, etwas anderes zu suchen.

    Manchmal hat man auch seinen Ort gefunden. Zumindest für eine Zeit.
    Woanders ist es nicht automatisch besser, nur weil es woanders ist.
    Vielleicht kommt irgendwann die Zeit. Vielleicht hast du aber nie das Bedürfnis. und es ist genauso gut.

    Würde ich noch einmal in Vollzeit studieren, wäre ich erneut an meine erste Entscheidung für die PKV gebunden.

    "Vollzeit studieren" ist so eine Sache.
    Du meinst: würdest du nicht mehr überhälftig lohnarbeiten.

    (Ich habe schon Semester gehabt, wo ich 30 ECTS-Punkte hatte, trotz 70%-Stelle.
    Das Weiterbildungsstudium, das ich gerade habe, hat eine Bescheinigung mit "Vollzeitstudium" und ich werde es *klopfklopf* ausnahmsweise in der Regelstudienzeit abschließen *klopfklopfklopf*)
    Ich glaube, da sind auch andere hier. Schmidt zum Beispiel, und ich vermute, du hast auch in einigen Semestern mehr als 15 ECTS-Punkte gehabt.

    Nein, sobald man nicht mehr überhälftig arbeitet, aber immer noch studiert erfüllt man die Ausnahmebedingungen für dieses Schlupfloch rein formal nicht mehr und muss wieder zurück in die PKV. Es ist aber eben ein Weg, um bei entsprechender Arbeitstätigkeit über den Arbeitgeber ganz normal in der GKV versichert zu sein.

    Danke!
    Dann bestätigt es zumindest einen Teil meines Denkens und es hat eine gewisse Logik.
    Ich hatte selbst genau ein Semester ohne Immatrikulation und genau diese Lücke hat mir arge Probleme bereitet, weil ich genau da auf der Suche nach einer Versicherung war. Aber meine Konstellation ist so besonders, dass ich daraus nicht zu viele Fälle ableiten kann.

    Und doch kommt man heraus, wenn man überhälftig arbeitet. Wie bereits bezeichnet bin ich so in meinem Zweitstudium aus der PKV rausgekommen, obgleich genau genommen die Entscheidung vor dem Erststudium privat versichert zu sein bindend war. Einen Studententarif bei der GKV hätte ich deshalb niemals bekommen, als Arbeitnehmerin über die GKV versichert zu sein obgleich ich zusätzlich studiert habe war dagegen völlig unproblematisch für GKV und PKV möglich (also nachdem ich denen die entsprechende Rechtslage erläutert und mit Hilfe des Sozialgesetzbuches nachgewiesen hatte). Das ist ein wenig bekanntes Schlupfloch, um doch noch aus der PKV rauszukommen.

    Ja, dass man auch "zusätzlich studieren" kann, war und ist mir klar.
    (Es ist mein Leben ;) )
    Aber schade, dass das Schlupfloch nicht bekannter ist. Mir war eben nur die Exma und neu-Anmeldung mit Beschäftigungsverhältnis bekannt (was für Ü25-Studis oft nicht in Frage kommt, weil man sich nicht in ein Semester über die Regelstudienzeit bewerben kann.)

    FAlsch, wenn der AG dich anmeldet, bist du da versichert und die PKV lässt sich dann von der GKV die Bestätigung vorlegen, dann bist du raus, war ganz einfach (oder auch nicht).

    Die PKV ist nicht das Problem.
    Eine GKV nimmt dich natürlich auf, außer sie sieht, dass du studentisch versichert bist.

    Ich bin privat versichert und fange an zu studieren. Kann ich mich bei der TK versichern? | Die Techniker

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    Okay, sorry, mea culpa:

    Private Krankenversicherung Studenten: Kosten & Info | Allianz

    Zitat
    • Arbeits­zeit: Auch als Versicherungs­mitglied einer privaten Kranken­versicherung für Studentinnen und Studenten sollten Sie maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Wenn Sie diese Grenze überschreiten, gilt die allgemeine Sozial­versicherungs­pflicht. Sprich: Sie werden vom Gesetz als Arbeit­nehmer:in eingestuft und müssten gegebenen­falls in die GKV wechseln. Gleiches gilt für privat versicherte Werk­studierende: Achten Sie darauf, dass Sie nicht mehr als 20 Stunden pro Woche für Ihren Arbeit­geber tätig sind. Dafür müssen Sie auch voll immatrikuliert sein. Ausnahmen gelten lediglich in den Semester­ferien.


    Entweder hat sich was geändert (in 20 Jahren, möglich, zu Beginn meines Studiums gab es nicht mal die Versicherungspflicht), oder es gibt trotzdem einen Hak an der ganzen Sache.
    (Mir geht es jetzt darum, ob man dann dauerhaft von der PKV raus könnte, wenn man es möchte. Also nach 2-3 Monate wieder auf Minijob wechseln dürfte. Weil es dann wirklich wichtig für alle Studis wäre, die sich mit ihrer Entscheidung verzockt haben).


    Also: sorry.
    Ich finde es allerdings bei einigen Seiten fragwürdig formuliert (in beiden Richtungen, möchte ich allerdings sagen).

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