Beiträge von chilipaprika

    Das stimmt, wie geschrieben, ich bin keine Sprachlehrerin. Aber gibt es bei euch kein Hörverstehen?

    Hab ich doch oben geschrieben. Nicht in jeder Arbeit, und nicht parallel zb zu Lesen oder Hörsehverständnis.

    Normale Arbeiten dauern keine 4 Stunden und die SuS sollten neben dem Ganzen, dem Wortschatz und der Grammatik mehr als drei Sätze schreiben

    Natürlich nicht!!!

    Aber vielleicht hören nur einmal im halbjahr, sprachmittlung zum beispiel in der anderen Arbeit, Kommunikationsprüfung einmal in der Sek I, Einführungsphase und Qualifikationsphase..

    ALLE Kompetenzen in jeder Arbeit (oder okay, ohne Sprechen): ganz nett, aber jeweils nur Miniteile führt auch nicht zur Tiefe..

    Das hast du mich falsch verstanden. Ich habe von "nicht" kranken gesprochen. Nicht von kranken.

    Ich verstehe dich schon. Und ich kenne auch die Situation, ich hatte auch mal eine Kollegin, deren Kind 100% bei jeder zweiten Konferenz krank war und nach JEDER LK-Klausur. Und leider fällt mir sowas auf, so dass ich mich auch sehr ärgere.
    Aber es steht mir nicht zu zu urteilen und vielleicht waren es einfach nur doofe Zufälle.
    Also: Teufels Anwalt spielen..
    Manchmal geht man mit eigenen Problemen nicht hausieren und mir graut es richtig davor, dass ich bei meiner Rückkehr in die Schule nicht mehr (im selben Umfang wie im Büro während der Abordnung) auf bestimmte Hilfsmittel zurückgreifen kann und somit wieder mit deutlich mehr Schmerzen leben muss. Aus dem Grund bin ich in 10 Jahren Schule vielleicht zwei mal ausgefallen, aber ich werde nicht jünger, die Schule ist nicht unstressiger geworden und Stress ist ein Schmerzfaktor. Wenn ich dann befürchten müsste, mehr Vertretungsbereitschaften zu haben, falls ich mehr ausfalle, dann sehe ich echt einen Teufelskreis auf mich zukommen (und die Angst belastet mich schon eh jetzt).

    Du meinst die Vollmacht, die man bei der Polizei in Präsenz eines Polizisten unterschreibt? (bzw.: Gendarme, also Armee im Inneren)?

    Das ist auch möglich und ich bin sicher, dass auch die zweckentfremdet wird. ABER: die Hürden sind echt viel größer. Glaub mir, ich habe schon mehrere Vollmacht-Erklärungen ausgestellt, an unterschiedlichen Orten, und es war echt nicht "einfach so" (gut, ich habe es zum Teil aus dem Ausland gemacht).
    Fakt: ich war schon mal mit der Person, der ich die Vollmacht ausstellen wollte, sie durfte nicht in den Raum mit. Und nirgendwo durfte eine andere Person neben mir stehen.

    Fun fact: Eingebürgerte Deutsche stimmen weit überdurchschnittlich häufig ab. Im Kanton Zürich wurde das mal repräsentativ erfasst. Während die allgemeine Stimmbeteiligung üblicherweise bei um die 50 % liegt, liegt sie unter eingebürgerten Deutschen bei sowas wie 75 %.

    Interessant. Wurde auch erfasst / Hypothesen formuliert, woran es lag? ("ENDLICH demokratisch mitwirken" wird es jetzt wohl kaum sein, oder doch nach dem ewigen Einbürgerungsprozedere? (Da ich vorher in meinem Leben als Französin nur eine Wahl ausgelassen habe - und das lag daran, dass 300km zu Botschaft zu weit waren UND ich kein Vertrauen für eine Vollmacht hatte), kann ich keine Vergleiche ziehen, aber man hätte mir meine erste Wahl als Deutsche für nichts in der Welt nehmen können (auch wenn sie sehr unspektakulär war)

    klar wurde ein Häkchen gemacht und mein Wahlschein genommen.
    ABER: keiner hat überprüft, dass ICH das war.
    auch mit Perso (nur vorzeigen) wird nicht unterschrieben, das heißt, es gibt später kein Nachweis, dass ICH es war.

    (und ja, das Mehraugenprinzip ist da, keine Frage, trotzdem kannte mich KEINE*R und ich wurde nicht gefragt, mich auszuweisen (bzw. ich habe es sogar angeboten., es wurde verneint. )

    Inwiefern? Hatte Trump diesbezüglich doch recht?

    Es gab in den 60ern auf Korsika richtig krasse Betrügereien (1% Briefwahl auf dem Festland, 20-70% auf Korsika), da haben Tote und ausgewanderte Menschen, Tourist*innen und so gewählt.
    Zum Beispiel. Das ist der Grund für die Abschaffung der Briefwahl in den 70ern und auch wenn ich davon ausgehe, dass es in Deutschland nicht in einem solchen Ausmaß geschieht: es ist da nichts Sicheres drin.

    Mich irritiert, dass in meinem Wahllokal nur Bleistifte ausliegen. Auf Nachfrage nach einem anderen Stift gabs sichtlich genervte Wahlhelfer, man musste erstmal in anderen Räumen suchen und die sich bildende Schlange war auch nicht begeistert. Aber ernsthaft, Bleistift ist einfach strange (wenn auch offensichtlich gestattet, wie ich inzwischen ergoogelt habe). Ich mache demnächst lieber Briefwahl/fand das heute alles sehr nervig.

    Schreibstift in der Wahlkabine - Die Bundeswahlleiterin


    Ich habe es gerade gegoogelt und bin jetzt noch irritierter, mir war nicht bewusst, dass man mit Bleistift wählen darf. Das hatte ich (zum Glück) noch nie.

    1) Ich habe heute ein Kärtchen abgegeben, mein Name wurde genannt, ich habe gewählt.
    Ich wurde (von keinem der Wahlhelfer, keine*r kannte mich) nach einem Ausweis gefragt, nach irgendetwas...
    Aus meiner "französischen" Wahlpraxis aber auch "theoretischen" Überlegungen (Ist es WIRKLICH die Person? Hat sie einen Zettel abgefangen?) total surreal.

    2) vgl. oben.

    Das Prozedere ist in Frankreich viel "zeremonieller", aber auch ritualisierter, transparenter und durchaus "sicherer".
    Ich mag den "offizielleren" Ablauf mehr, wo man wirklich ein kleines Parcours abläuft (Stimmzettel, "Umkleidekabine" zum Wählen (die Stimmzettellösung ist aber in Deutschland viiiiiel besser gelöst (ökologisch, ökonomisch), in Frankreich kreuzt man nichts an, sondern jede Partei hat einen Zettel und man packt einen einzelnen Zettel in den Umschlag), dann wird im Wahlregister überprüft, dass man drin ist (4 Augen-Prinzip!), der Name wird laut gesagt, man geht zum nächsten, UNTERSCHREIBT das Wahlregister nach Vorzeige des Persos (zumindest, wenn ich nicht in meinem Dorf gewählt habe), geht zum nächsten, wirft ostentativ den Umschlag ein, der Mensch an der Urne "öffnet" die Falte, der Umschlag fällt ein (man sieht es, denn die Urne ist TANSPARENT!), der Mensch sagt laut und deutlich "a voté" (hat gewählt) und voilà, fertig...

    Briefwahl ist in Frankreich nicht möglich, wurde aus gutem Grund abgeschafft, es gibt aber die Möglichkeit der Vollmacht. Diese wird aber nicht aus der Entfernung mit einer (Fake-?)Unterschrift oder einem Klick online beantragt. Ist umständlicher, keine Frage.
    Umständlicher ist auch eindeutig die Wahl aus dem Ausland, wenn man keine Vollmacht erstellen will (oder es zu spät ist).

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