Beiträge von chilipaprika

    Wer so clever ist, zielgerichtet zurückzublättern (wozu man seine Problembereiche ja erstmal selbst kennen und sich an entsprechend hilfreiche Aifgaben erinnern muss), dem gratuliere ich zu seiner Problemlösekompetenz und er solls halt machen. Finde daran nichts Verwerfliches.

    Meine Erwartungshorizonte in der Oberstufe sind immer sehr ausführlich, die erste Klausur der Fremdsprache noch stärker.
    Wer in der 2., 3. oder 4. Klausur IMMER NOCH "le texte s'agit de.." schreibt, obwohl in JEDEM Erwartungshorizont "Dans le texte, il s'agit de .. / le texte a pour sujet ... / le texte parle de ...", dem ist nicht zu helfen. In der Q1/1 lasse ich noch die Mappe (Neue Phase, vielleicht neuer Kurs), ab Q1/2 will ich zwar die Mappe weiterhin (damit ICH auch die Entwicklung überprüfe), aber umgedreht auf dem Tisch, die Klausur wird am Ende abgeheftet.

    (Aber: ich habe auch schon eine EF-Klausur mit Spickzettel mit solchen Phrasen schreiben lassen, nur die Hälfte des Kurses hat sie richtig benutzt...)

    ja, wollte ich auch schreiben, es ist hier an meiner aktuellen Wirkungsstätte je nach Fach gar nicht möglich (unabhängig vom Laborplatz, die Grenze geht durch die Sprachen durch). Da passen einige Fächer richtig doll auf. (Warum auch immer...)

    Ich studiere parallel an einer anderen Hochschule und "mein" Fach kennt das Problem, erst recht, weil wir berufsbegleitend sind (die Abschlussarbeit aber "immer in Vollzeit" ist :D ), das Institut musste sehr viel aushandeln, die grundständig Studierenden des Parallelfaches dürfen das nicht (was die 68er-Professoren, die am liebsten hätten, dass wir 12 Monate an der Arbeit schreiben, weiterhin verstört.)
    Dafür ist die Frist "ach, 30. September, aber wenn es am 1. oder 2. Oktober kommt, ist auch egal.."

    Es bleibt also auch weiterhin spannend, wer wann welche Unterlagen von mir möchte, die ich schon vor fast sechs Jahren eingereicht habe oder erneut vor fast vier Jahren oder erneut im vorletzten oder auch letzten Jahr. Stay tuned für diese unendliche Geschichte aus dem Ländle. :zahnluecke:

    Ach, das kann auch NRW.
    Ich war vor dem Ref ein paar Jahre Vertretungslehrerin. An unterschiedlichen Schulen aber fast allen im selben Kreis, auf jeden Fall selbe Bezirksregierung und obwohl die Sachbearbeiter*innen sich die Orte und Schulen aufgeteilt haben, zufälligerweise alle bei der selben Person.
    Bei einem Schulwechsel musste ich alles neu einreichen.
    Nach dem Ref (Rückkehr in besagten Kreis) musste ich ebenfalls alles neu einreichen, bekam eine neue Personalnummer (Beamte haben andere Nummer), und meine Zeugnisse wurden vermutlich verbrannt, keine Ahnung. (und ich will nicht geizig spielen, aber ich habe im Prinzip 4 verschiedene Examenszeugnisse (1., 2., 2 Erweiterungsfächer) plus eine (einstellungsrelevante?) Zusatzquali, das Abitur noch dazu, dann die Anerkennungsurkunde der Prüfungen in einem anderen Bundesland, alles einzeln beglaubigen lassen, es geht nicht erst beim dritten Mal ins Geld..

    das Traurig ist, ich hab nicht den Eindruck, dass ich mit diesem Beitrag jetzt für die heimlich mitlesende Bezirksregierung eindeutig zu identifizieren bin +g

    Die BR und das LBV haben die Zettel drei Mal (!!!) verbaselt, die ich zur Berechnung von ALG1 brauchte.

    Einmal die BR, einmal die ‚Scanstrasse‘ im LBV und einmal ‚keine Ahnung, schicken Sie es noch mal. Nein, im Original‘

    Erster Antrag in Januar für April, Auszahlung Ende August innerhalb von einer Woche nach Nachreichen dieses einen Doks.

    Schadenfroh ist vielleicht der Kommilitone, der dem TE immer wieder gesagt hat, nichts zu vergessen. Aber der Typ am Telefon?

    Und SELBST wenn er schadenfroh ist/wäre: der TE ist im Unrecht, kriegt womöglich eine neue Chance, also hop hop kleine Brötchen backen und schnell, aber auch einen Plan B haben.

    "schadenfroh" war das vermutlich nicht, aber was soll er dir sagen?
    Eigentlich ist die Antwort "nein".
    Vielleicht drücken sie ein Auge zu, wenn du es schnell und höflich nachreichst (und ausreichend Karma hast)

    Jedoch würde ich gerne wissen, ob es noch irgendeine Chance gibt eingestellt zu werden, da ja einige ihren Platz nicht annehmen und darüber hinaus echt motivierte LuL gebraucht werden

    womöglich wirst du es als "schadenfroh" bezeichnen, aber:

    Es werden keine "echt motivierte LuL" gebraucht, sondern "gute LuL". Und ein Kriterium des Berufs ist _auch_ die Organisation, die Planungsfähigkeit und das Einhalten von Fristen ;)

    Zu Fall 1 gibt es hier schon einige Seiten Diskussion, ich würde es ansprechen.

    Fall 2: anrufen und um Streichung der Diagnose von der Rechnung bitten (& begründen).

    Es ist wirklich das einfachste, das habe ich schon leider mehrmals gemacht (berechtigt und unberechtigt, aber ich wollte nicht, dass es auf der Rechnung auftaucht. Da sind Arztpraxen richtig doof und denken einfach nicht nach, schreiben alles mögliche auf…)

    ... Danke!
    und da freue ich mich auch darüber, dass wir schon von Anfang an eine Excel-Tabelle mit allen Bestandteilen (Protein, Rohasche, Calcium, bla...) zur Auswahl der Futtersorten hatten, die jetzt um Phosphor ergänzt haben und ja, das vom Tierarzt mitempfohlene Royal Canin kommt uns nicht ins Haus (Werte super, besteht aber quasi aus Maismehl...). Ist aber tatsächlich günstig.
    und deswegen bin ich dankbar, dass wir uns das leisten können, nicht auf das Günstigste zu schauen. aber auch, dass wir uns gut umschauen können, was gut für die Niere ist, und trotzdem noch genug Fleisch und Gemüse hat.

    ja, schon, aber dann muss man am Dienstag die Entscheidung fällen und ob die Eltern an dem Mittwoch kommen (können)? Das meine ich mit pragmatisch.
    Eine Freundin von mir (in Frankreich Lehrerin, in Deutschland auf Austauschfahrt, nicht bei mir) hat sogar ein Kind nicht mal 20 Stunden vor ihr ins Flugzeug gesetzt (der Junge war aber auch polizeilich auffällig geworden), dann mussten die Eltern in Frankreich 400km zum Flughafen fahren, um das Kind abzuholen [Die Klasse hatte natürlich einen Bus von da aus.]

    ... und wenn ich schon beim Dankbarkeit-Thread bin und von geliebten Lebewesen rede...

    Ich bin dankbar, in einem Sozialstaat zu leben, in welchem man sich auch - trotz Einbüße - noch einigermaßen darauf konzentrieren kann, zu genesen. und dankbar bin ich auch, dass der Chef meines Mannes kein A... ist.
    Mein (nicht verbeamteter) Mann ist kurz in die Langzeitkrankschreibung gerutscht und jede nächste Krankschreibung in den nächsten Monaten wäre es wieder, natürlich ist Krankengeld eine krasse Einschränkung, aber ein guter Vorgesetzter und die passende Einstellung haben uns erstmal die Zeit gegeben.

    (Jaja, alle Mitglieder des Paprika-Hauses sind seit Beginn 2024 am Verfaulen oder Austrocknen. Bald können wir geöffnet werden und jemand kratzt uns die Kerne ab :D )

    Ich freue mich NICHT darüber, dass mein Hund vor 10 Tagen eine fiese Magen-Darm-Infektion hatte und wir doll gebangt haben, auch NICHT, dass wir durch die Blutanalyse (und anschließendem Ultraschall) festgestellt haben, dass er eine leichte Niereninsuffizienz hat, ...
    ABER

    ich freue mich darüber, dass wir zwar schwarz lachen, wenn die Rechnung kommt und wir die Diätfutterpreise gucken, es uns aber "problemlos" leisten können und nicht überlegen, ob der Hund leidet oder eingeschläfert wird oder so.

    DAS ist LUXUS.
    Ich freue mich, ein luxuriöses Leben zu dürfen, in welchem ich nicht zu lange überlegen muss, ob ein geliebtes Lebewesen das bekommt, was es braucht.

    Pragmatisch gesehen: Welche Fahrt ist lang genug, dass es jemals in der Praxis vorkommt?
    Für mich gilt wie oben geschrieben: die Regelung kann nur in Kraft treten, wenn sich ein Kind quasi ein paar Stunden nach Abfahrt im Bus massiv daneben benimmt. Wir sind keine 60 Stunden unterwegs, über 500km weit, an Werktagen.
    Gleichzeitig nehme ich alle Back-up-Möglichkeiten in die Unterlagen auf, schließlich kenne ich keine*n einzige*n Schüler*in.
    Es ist offensichtlich eine Angebotsfahrt, es fahren nicht alle Schüler*innen. Aber es sind nur Einzelfälle mit eigener Begründung, die zuhause bleiben.

    Flupp hat aber nicht geschrieben, DASS es in BaWü Konten gäbe, sondern dass es nicht in der Absolutheit stimme, dass es gar keine Konten gebe.
    und beide Seiten können doch stimmen:
    - das Land zieht sich raus: keine Konten

    - die allermeisten Schulträger fühlen sich nicht betroffen: keine Konten

    - ein paar Schulträger sind nicht bescheuert und haben Konten zur Verfügung gestellt.
    - die betroffenen (wenigen) Schulen waren sich bisher nicht unbedingt dessen bewusst, dass es anderswo anders laufe und haben also keine Pressemitteilungen herausgegeben, dass sie Schulkonten haben.

    Ich sehe nicht, wo es automatisch "heiße Luft" sei.

    Flupp also nur heiße Luft, sonst nichts, das war fast klar.

    Was bist du denn für einen Menschen? Weil jemand nicht seine Daten jemandem geben will, der seine Aussagen anzweifelt, trittst du nach?
    Flupp hat doch geschrieben, dass er sich der Sache annimmt. Sein Weg würde vermutlich genau dasselbe bewirken: etwas ins Rollen bringen.
    Oder geht es am Ende darum, dass DU die Lösung in einem Gremium präsentierst?

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