Beiträge von chilipaprika

    Auf Anhieb nicht, google Mehrarbeit + vertretungslehrer oder Mehrarbeit + Befristung (mit Lehrer und so), da kommst du auf Dokumente der GEW. (Ich bin am Handy und kann da nicht so gut parallel suchen).

    WENN eine befristet eingestellte Person Mehrarbeit leistet (und der Eintrag im Vertretungsplan ist eine Dienstanweisung), kann sie sich einklagen.

    Du darfst als Vertretungskraft keine Mehrarbeit leisten. Entweder ist die Vertretungsbereitschaft also schon fest im Stundenplan und gehört zu deinem Deputat (und dann hat deine Schule Pech, wenn sie es nicht abrufen kann), oder ist deine Vertretungsbereitschaft sinnlos, weil du sie nicht erfüllen darfst.

    Aber zu deinem Stundenplan: Kann man da nichts drehen? 30 Stunden ist doch ein super krasser Wert!! Und da du auch von 0,5 Stunden sprichst (wohle eine volle Stunde mit halber Anrechnung, weil Aufsicht?), könnten es noch mehr sein. Wie soll man solche Wochen gesund überleben?

    Darf man mal ganz neidisch nachfragen, wie man auf über 1250€ im Jahr kommt? Ich komm mit ach und Krach über die 600€ Pauschbetrag und das auch nur, weil ich unteranderem neue Möbel angeschafft hab.

    die Pauschale der 1250 Euro ist doch "nur" für das Arbeitszimmer an sich, nicht für die Möbel dazu.
    Es hat bei Miete mit den Mietpreisen zu tun, bei einem Besitz hat es auch sehr viel mit der Größe des Gesamthauses / Gesamtwohnung zu tun (unser Haus ist groß, ich schaffe es auch nicht, die Pauschale auszuschöpfen, dafür ist mein Arbeitszimmer verhältnismäßig zu klein).

    Wobei das 2. Staatsexamen sicher schon längst beides hat, oder?

    Mein Ref-Zeugnis ist für Gym/Ges (NDS), obwohl es an meinem Studienseminar keine Gesamtschule gab und die Seminarleitung 18 Monate lang von Gesamtschulen wie vom Niedergang des Abendlandes/der gymnasialen Bildung sprach und uns ständig abriet, den möglichen Angeboten nachzugehen. (Tatsächlich lehnte auch ich das Angebot dort ab, aber erst nach dem Gespräch).

    Ich bin nicht die Person aber zwei Anmerkungen:

    1) ich habe zum Beispiel nur Gymnasiallehramt studiert, wie ich vor 2 Tagen für meinen Rückkehrantrag nachprüfte

    2) es gibt kein altsprachliches Gymnasium (mehr) in Münster

    Die Fälle, von denen ich weiß, dass sie gute Gründe hatten (die man weitestgehend mit einer Klageidee abdecken könnte), wurden vom Personalrat so unterstützt, dass sie wegkonnten. Den Menschen ging es aber darum, WEGzugehen und nicht irgendwobestimmtes HIN, falls es bei dir der Fall wäre.

    Vielen Dank für eure ermutigenden Worte. Ich erhalte viel Druck von Außen wegen des Alters. Wann soll ich Eigentum kaufen? Wann soll ich eine Familie gründen und ernähren können? Wann soll ich reisen? Aber anscheinend ist eine PE sowieso nicht möglich. Dann muss ich eben die 4 Jahre noch machen.

    Ich bin eigentlich eine Gegnerin des Diskurses, dass Beamte es so schlecht haben und alle Anderen sowieso noch mehr, aber: WENN du Eigentum kaufen willst (und du damit nicht eine Gartenhütte im tiefsten Sauerland meinst), darin auch eine Familie behausen und ernähren willst, ist eine Verbeamtungsurkunde (die du mit Mathe/Deutsch Sek1 relativ schnell erhalten wirst ;) ) eine nettere Hilfe als ein Lohnzettel nach einer PE (und die Höhe des Geldeingangs auch)

    und du hast sogar ein Lehramtsbachelor, das wird sehr schwierig mit der Argumentation.
    In welche Schulart willst du? Es gibt da irgendwas mit dem berufsbegleitenden Master für die Grundschule, einfach googeln, was alles notwendig wäre, immerhin hast du Mathe und mit SoWi irgendwas für Sachunterricht.
    Ob man allerdings jemanden aus Sek1 dafür nimmt (der eben in der Sek1 gebraucht wird), weiß ich nicht.

    Ich wäre eher dafür, dass die Abrechnung mit der GKV zumindest ÜBER die Patient*innen gelaufen wäre.
    Wenn ich sehe, was einige Ärzte auf ihren (PKV)-Rechnungen schreiben und viele Patient*innen Kund*innen dann denken "ach, ist nicht soooo schlimm" oder einfach realistisch nicht mehr durchblicken, was alles abgerechnet wird (wurden wirklich 3 Organe beim Ultraschall beschallt? oder nur zwei?), aber wenn ich sehe, was ich alles im Nachhinein bei der GKV erfahren habe, was Ärzte der Krankenkasse gemeldet hatten, puh...

    Auf Nachfrage meinte der Arzt, er hätte damit nichts zu tun, er würde was reinkritzeln, seine Helferin würde es in den Computer eintragen und warum es überhaupt relevant sei? Oh, Sie wollen verbeamtet werden? Es ist jetzt natürlich schlecht, oh tut mir leid, sowas komme ja quasi nie vor.

    Vermutlich sieht jede*r das, was er/sie sehen will.
    Trotzdem: in Frankreich konnte man kaum Tests einzeln kaufen, Masken waren seltener und teurer zu kaufen, es ist nationalkulturell wirklich ganz anders als in Deutschland.
    In Deutschland sehe ich tatsächlich immer wieder (mehr) Masken im ÖPNV, aber noch als Einzelfälle.

    Ach, meine Mutter hat mir noch vor zwei Wochen ihr Leid geklagt, dass sie im Krankenhaus, wo sie ihren Mann begleitet, der unter Immunsuppressiva ist, eine Maske tragen musste. Überhaupt kein Bewusstsein dafür, warum.

    Ich war vor 6 Wochen eine Woche in Paris, vermutlich keine einzige Maske gesehen (oder vielleicht 1-2?). Ich bin jetzt seit fast einer Woche in der Bretagne: keine einzige Maske gesehen.
    Gut, sowohl in Paris als auch hier nehme ich kein ÖPNV und laufe ausschließlich. Trotzdem: Nirgendwo in Läden oder anderen Orten habe ich was gesehen. Mein Mann korrigiert mich gerade: er hat eine ältere Dame beim Einkaufen gesehen.

    Meine beste Freundin wohnt in Strasbourg, sie trägt keine Maske, ihr Mann (Lehrer) und ihre Tochter (Schülerin) auch quasi seit Jahren nicht. Ja, ewig. Sie schon, weil sie in Deutschland arbeitet und deswegen im letzten Jahr die eine oder andere Gelegenheit hatte ;)

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