Wenn alles auf einer Datenbasis ablaufen würde (und ich glaube, das tut es in letzter Zeit schon durchaus.)
Es ist bemerkenswert, dass der Körper (und mehrheitlich: von Frauen) immer Diskussionsgrundlage ist.
Ich war mal "dick" (BMI 27 (!!!)), alle meine Probleme waren wohl wegen meines Gewichts (Spoiler: ich habe nicht deswegen abgenommen, und es hat nichts geändert). Ich bin jetzt wohl "dünn" (BMI 20), mein (neuer) Hausarzt reitet jedes Mal darüber rum, dass ich zu dünn sei und dass ich zunehmen muss, wenn ich weniger Probleme haben will und ob es überhaupt meinem Mann gefällt.
Ja, der Typ ist in dieser Übergriffigkeit unmöglich, aber nur symptomatisch für alles in dieser Gesellschaft: Es wird alles auf etwas zurückgeführt, was in keinem nachgewiesenen Zusammenhang steht.
PS: Ich spreche nicht von Knieschmerzen oder Blutwerten, und ja, ich bin auch der Meinung, dass ich jetzt eine gesündere Zukunft habe, aber ganz ernsthaft: Dass ich massiv abnehmen durfte, damit man mir bestimmte Schmerzen überhaupt ernst nimmt, ist ein Unding. Auch übergewichtige Personen können Essensintoleranzen, Krebs oder Migränen haben.