Wer weiß, wofür es gut ist und was sich nun stattdessen auftut!
Den Satz will ich unterschreiben (und mir selbst dick und fett auf einer Wand kleben)
Wer weiß, wofür es gut ist und was sich nun stattdessen auftut!
Den Satz will ich unterschreiben (und mir selbst dick und fett auf einer Wand kleben)
Tschüss!
[Blockierte Grafik: https://i.ebayimg.com/images/g/ow4AAOSwRtNkYQUV/s-l1600.jpg]
Und finden wir das gut?
Bzw. das ist dann eine ‚bewusste‘ Entscheidung des Individuums. Das ‚System‘ hat ihm das Wissen und Handwerk gegeben.
Ich wehre mich gegen die Idee, dass die Politik das bisher vermittelte System lächerlich macht und das sequentielle System ad absurdum führt.
Jenseits des dringenden Bedarfs: welche Argumente gibt es für diese neue ‚Berufsausbildung‘?
ich lache, weil es mich an meinen türkischstämmigen Eltern erinnert, die mir erzählen, dass sie extra nach XY gezogen sind, damit das Kind nicht mit so vielen türkischstämmigen Kindern in die Grundschule geht ![]()
Ich halte wenig davon.
1) Der Azubi in dualen Ausbildungen macht kaum selbstständige Aufgaben in voller Verantwortung von Anfang an. Bei Lehrkräften ist es aber so (Unterrichtsdurchführung, Notengebung, Elterngespräche, usw..)
2) Es ist selten eine Verzahnung, sondern ein Nebeneinander. Da gibt es noch weniger Reflexion und Rückgriff auf Theoriekonstrukte, sondern "ich mache es, wie ich glaube, dass es sein sollte" (aka: wie ich es immer erlebt habe oder ganz anders, weil ich es doof fand)
SGV § 7 (Fn 18) Zeugnisse, Lern- und Förderempfehlungen | RECHT.NRW.DE
Zitat
(5) Die Schülerin oder der Schüler erhält eine individuelle Lern- und Förderempfehlung (§ 50 Absatz 3 Schulgesetz NRW). Die Schule informiert die Eltern in geeigneter Weise über Möglichkeiten zur notwendigen Förderung und bietet den Eltern ein Beratungsgespräch an. Der Schülerin oder dem Schüler ist in der Regel die Gelegenheit zur Teilnahme an dem Beratungsgespräch zu geben.
Zitat von https://bass.schul-welt.de/6043.htm#1-1p50(3) Die Schule hat ihren Unterricht so zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass die Versetzung der Regelfall ist. Schülerinnen und Schülern der Grundschule und der Sekundarstufe I, deren Versetzung gefährdet ist, wird zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben. Sie sollen zudem die Möglichkeit der Teilnahme an schulischen Förderangeboten erhalten mit dem Ziel, unter Einbeziehung der Eltern erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis zur Versetzungsentscheidung zu beheben. Eine Lern- und Förderempfehlung erhalten Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Sekundarstufe I auch im Falle der Nichtversetzung zum Ende des Schuljahres.
Natürlich wurde im Unterricht individuell auf den Schüler eingegangen. Aber es schreibt doch keiner einen individuellen Förderplan für jeden einzelnen Schüler. Wüsste nicht, dass es (mit Ausnahme der Inklusion) verpflichtend ist...
Tja, wir am - wie hier so oft angeblich bösen, nicht differenzierenden - Gymnasium tun das. Seit Jahren.
Doch, Förderpläne bei defizitären Leistungen sind Pflicht. (und selbst wenn es drin steht: "Nachhilfe nehmen, alles wiederholen", was aber meiner Meinung nach unverschämt wäre.)
vgl. Dazu Beitrag 7
Weil eben viele Defizite da sind. Was müssen wir als Schule tun, um das nachzuweisen? Hat jemand Erfahrungen mit diesem Verfahren? Wie genau muss das vor wem begründet werden?
Ohne es rechtssicher zu belegen:
Habt ihr alle Förderangebote ausgeschöpft? bei allen Defiziten einen Förderplan geschrieben, der den Eltern auch vorliegt und in die Akte wanderte?
Gibt es bei euch Förderangebote, wurde das Kind "eingeladen", hat er teilgenommen?
Kannst du es begründen?
Zu wenig fachliche Ausbildung
Hinzukommt: zu geringer (Alters-/Erfahrungs-)Abstand zum Berufsfeld Schule.
Der Lehrberuf braucht auch eine gewisse Habitualisierung und nicht nur diese vermeintliche Verzahnung von Praxis und Theorie.
Könnte man vielleicht weniger sarkastisch sein? Ich hätte auch gerne erfahren, warum eine eineiige Zwillingsschwangerschaft komplizierter ist.
Der Witz mit zweimal dem selben Kind mag vielleicht nicht witzig sein/ankommen, aber nicvt jede*r kennt sich aus.
Edit: Überschneidung mit Kalliopes Antwort. Vielen Dank!
Viele Schulen haben ein Doppelstundenmodell, da sind die Hauptfächer zwei mal die Woche.
Die Frage ist: Kriegen es die Studis hin, dass es auch Anwesenheitspflicht in der Schule gibt? Und man vor Klausuren nicht frei bekommt? usw..
(Der Vergleich mit Quer-/Seiteneinsteiger*innen ist halt so eine Sache, Lebens- und Arbeitserfahrungen machen schon einen Unterschied.)
Mit dem Antrag Microsoft Word - Psycho Vordrucke.docx (hessen.de) muss man vermutlich vorher die Genehmigung ("Beihilfefähigkeit") einholen.
Alles Gute nachträglich, Zauberwald ! (Man muss wohl doch täglich im Forum alles lesen...)
Ich hoffe, du hattest einen wunderschönen Tag und jetzt noch genauso tolle weiterhin!
Wir sind nicht mal dörflich.. mein Hausarzt nimmt seit Jahren keine neuen Patient*innen, das tut kein Arzt der Stadt 🤣
Mein Augenarzt hat meinen GKV-Ehemann ausdrücklich nur in der Notfallsprechstunde behandelt. Als Patient der Praxis zählt er nicht.
Meine Frauenärztin kann ich nicht mehr empfehlen, sie nimmt nur alle 6 Monaten ein paar neue Patientinnen auf. (Größere Stadt, ich fahre nach 3 Unzügen weiter zu ihr, es gibt keine andere)
Die Radiologien sind gerade ein Paradebeispiel für den Fachkräftemangel, einzelne Geräte sind nicht im Gebrauch, weil kein Personal da ist…
Und ich rede nicht mal vom psychischen Bereich..
ich hänge mich dran.
Ich kann übrigens gerade mal wieder das Gegenteil berichten, innerhalb von 2 Tagen (dazwischen war ein Feiertag) einen Termin beim Kinderarzt bekommen und das als GKV-Versicherte. War überhaupt kein Problem. Eine Stunde warten nachher (weil nach dem Feiertag eben viele ohne Termin auch kamen), aber das ist okay.
Liegt es an deiner Stadt oder an dir?
Ich schätze dich vom Kaliber meiner Mutter ein. Sie hat auch noch nicht den Ärztemangel in Frankreich bemerkt. Sie nervt so lange, bis sie einen Termin hat und ist mittlerweile an einigen Stellen so bekannt, dass sie nicht mal versuchen, sie abzuspeisen.
(Sie gab letztens zu, nicht zu verstehen, warum der kranke Nachbar bei den selben Ärzten (selbe Pathologie, sie hat sie empfohlen) nicht so schnelle/keine Termine bekäme wie mein Vater (also: meine Mutter macht die Termine)
- Gehaltstabelle in einer Kurve umwandeln,
- Eine Linie für die Jahresentgeltgrenze ziehen (selbst die von 2024 hilft, grobe Schätzung zur Erhöhung entnimmst du der bisherigen Entwicklung, im Herbst wird die Zahl genannt)
- mehrere Kurven für jede Stunde Absenkung machen… tadaaa die Kurve, die drunter bleibt, ist deine Teilzeit-Lösung ![]()
Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Vollzeit" (und ggf. Verbot der Reduzierung) arbeiten und "ein paar Stunden aushelfen".
ich habe keine Antwort, auch wenn ich vermute, dass JEDE Erweiterung immer sinnvoll ist und Sek 1 immer noch besser ist als nichts.
Aber: Was spricht gegen:
1. Staatsexamen Latein/Bio
ein paar Monate später: 1. Staatsexamen Mathe (egal ob L2 oder L3)
erst dann ins Ref?
Vom NIveau der Veranstaltungen das abhängig zu machen, ist für mich eine nachvollziehbare Begründung, vom Zeitpunkt, weniger. Auf die paar Monate kommt es im Leben nicht mehr an, erst recht, weil ihr doch in Hessen "eh" lange warten müsst, oder?
Natürlich wird nichts "lax" gehandhabt, es ist nunmal das Formular, das so konzipiert ist.
Alles ist innerhalb derselben Schule.
Ein Fach pro Jahr ist extern und wandert von Schule zu Schule, da war ich - zum Glück - nie betroffen, aber da weiß man "natürlich" nicht, wem der Kürzel gehört.
Werbung