glaube ich auch.
Wenn man einfach jede*n Schüler*in als eine*n annimmt und nicht im Hinblick auf seinen/ihren Vorstrafenregister, ist es zwar eine besondere Situation, aber die Regeln sind klar und die Motivation, da lernen zu dürfen oder in diesem Raum Zeit verbringen zu dürfen, hoch.
Beiträge von chilipaprika
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aber gar keine schlechte Idee. Die Leute da sind natürlich super motiviert.
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Diese Klos habe ich noch beim vorletzten Urlaub fotografiert

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Ich kann es absolut nachempfinden.
Man muss nur bereit sein, den "Fehler", den man im Studium gemacht hat (falsche Einschätzung der Belastung bzw. einzelner Faktoren) entweder selbst auszubaden (Kompromisse, es ist nunmal ein Job, 40% sind doof, 60% sind okay), oder die Konsequenzen ziehen (aktive Bewerbung an bestimmte Schulen, Antrag auf Entlassung). und auch einsehen, dass eine viel kleineres Angebot zur Verfügung steht, wenn man einen Großteil der möglichen Einsätze ausschließt.
Und damit meine ich nicht das trotzige Stampfen, dass man an SEINER unwirtschaftlichen Arbeitsstelle klammert und bleiben will, wenn diese geschlossen wird, sondern schnell die neuere suchen. -
Danke für deine Antwort, es erleichtert mich. Du fragst zum Schutz der Kollegin (klar, du bist PR!) und nicht, weil du Aufgaben von ihr übernommen hast und die Entlastung haben möchtest (was ich dir / der Person aber gönnen würde).
Meiner Meinung nach ist deine Schilderung absolut unzulässig. Ich kriege bei Krankheit von einzelnen Tagen auch meinen "durchschnittlichen, vereinbarten Soll" angerechnet und nicht Minus- oder Plus-Stunden, wenn ich ausgerechnet an dem Tag mehr oder weniger Stunden hatte.
Oder ein Kollege fällt im Januar aus und aus der Krankheit oder dem Attest ist ersichtlich, dass es mindestens 2-3 Monate dauert, dann mache ich schnell eine neue Unterrichtsverteilung, nehme ich 6 Stunden weg, die er ganz offiziell nicht mehr im Stundenplan hat, also Minus aufbaut... (natürlich nehme ich seine Klasse zu einem anderen Kollegen, wenn es geht: Entlastung für die Rückkehr und bessere Anrechnung für die vertretende Person, aber es darf nicht zum Nachteil des Kranken sein.)
Wieder ein Beispiel, wie eine Schule nur Mängel wirtschaftet und das Problem "oben" gelöst werden muss. -
und gleichzeitig können doch in der Krankheitszeit keine Minusstunden entstehen, die nicht "eingeplant" waren?!
Ach, wäre es doch schön, wenn Schulen und Institutionen bei Ausfall einen Ersatz organisiert und bezahlt bekämen... -
Mitllerweile kann (will!) ich nicht mehr wirklich glauben, dass Aviator ein realer Mensch ist.
Hätte zwar nicht gedacht, dass KI soweit ist, sooo gut zu trollen, die Idee ist mir aber lieber.
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Das ist aber auch speziell, wenn ein UB nicht bekannt ist. Als ich im Ref war, war es völlig selbstverständlich, dass vor einem UB die Fachleiter zunächst zur SL sind zur Begrüßung und natürlich wurden unsere UB- Termine auch der Schulleitung mitgeteilt, nicht nur die Lehrproben.
wieviele UBs habt ihr in BaWü?
Ich hatte 35 UBs in NDS
Auf grob 13 Monaten verteilt, inklusive Sommerferien.
In NRW sind es weniger (10), aber auch da verliert eine Schulleitung sicher den Überblick (einige Schulen haben 8-10 Reffis, plus die Praxissemesterstudierende...) -
Ich unterrichte Kinder, aber eine gewisse Überzeugung für seine Fächer sollte man schon mitbringen. (Krasses Beispiel: die Relilehrer*innen, die ihre Missio zurückgeben, zb.)
Ich habe schon hier verlauten lassen: meine eigene Überzeugung für eins meiner Fächer war sogar anfänglich nicht die höchste (in einer gewissen Reihenfolge der Fächer), ich bringe jetzt nicht mehr die notwendige Überzeugung, warum dieses Fach unbedingt in diesem System unterrichtet werden sollte.
Das ist schon ein Problem, wenn ich mich innerlich mit einigen SuS gegen das Fach verbinden würde. -
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Natürlich kann eine SL darauf achten. Aber das richtige Feuer wird nicht darauf achten, also ist es egal.
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okay, sorry, die Verknüpfung mit EG war ja in meinem Kopf, ich habe nur im zweiten Satz explizit gemacht.
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Wie es mit den Anträgen ist, weiß ich nicht, ich rufe mal Susannea herbei.
Status und Bundesland sind aber auch relevant.
Und ja, du kannst den 1. und den 11. Lebensmonat nehmen. Also nur in Lebensmonaten. Wenn die Mutter und du insgesamt das gesamte Elterngeld ausschöpft, ist es egal, wann du EZ mit EG nimmst, aber halt nur in Lebensmonaten des Kindes.
Wenn ihr nicht alles nehmt (weil du 2 Monate nimmst, die Mutter nur 10 zum Beispiel), dann gibt es in einigen Bundesländern (zb, NRW) bestimmte Restriktionen zur Legung des EZ-Monats, um einen "Missbrauch" (haha) zu vermeiden, indem du dir zb die Sommerferien schön verlängern würdest. Aber in der Regel nimmt man ja alle Monate und es ist dann egal.
Zum Stellen von Anträgen: das wird jemand besser beantworten, aber wie gesagt Status (verbeamtet oder nicht) und BL können eine Rolle spielen. -
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Es ist ja auch nicht ganz uninteressant zu sehen, wie man in einer solchen Situation umgeht. Also bei dem Referendar zum Beispiel wäre es am Ende piep egal, dass er seine Lernziele nicht erreicht, wenn er die Kinder in Sicherheit zum Sammelort führt, kein Kind verliert und diejenigen mit Angst beruhigen kann. Wir sind keine reinen Wissensvermittler*innen oder Prüfer*innen. Eine Prüfung bzw. eine Klassenarbeit ist nichts neben der Gefahr eines Feuers. Und das Wissen, wie man sich im Falle eines Alarms verhält ist ggf. relevanter als die Inhaltsanalyse einer Kurzgeschichte.
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Ach und übrigens, Schüler*inperspektive: ich "durfte" während einer Examensprüfung (!!!) ebenfalls einen Feueralarm erleben und mir wurde verboten, rauszugehen (was ich schlussendlich gefliessentlich ignoriert habe).
Ich habe am Ende Widerspruch eingereicht und Recht bekommen, durfte nachschreiben (wie ca. 10 weitere, die ebenfalls Widerspruch eingelegt hatten, wobei es auch sehr viele andere Gründe gab, die dafür sprachen, dass die Bedingungen dieser Examensklausur ein Witz waren. Aber für mich war entscheidend: ich habe Angst vor Feuer, da bleibe ich nicht in einem Raum während einer nicht nachweislich geplanten Übung. -
Ich bin keine Fachleiterin, aber ein Referendar, der bei einem Feueralarm eine Unterrichtsstunde (und sei es auch das Examen!!!) durchzieht, wäre bei mir sofort durchgefallen.
Du sagst selbst, dass das Datum unbekannt ist. Woher wolltet ihr also wissen, dass es eine Übung ist?
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