Beiträge von chilipaprika

    Ich sage es mal so: zwischen der AuPair-Familie in Duisburg, während du in Münster wohnst und einem Aufenthalt in Baku hat sich die Distanz trotzdem verkleinert.
    Und wenn eine solche Lösung in Frage kommt, kann man auch sicher auf Ideen kommen, die Familie in Münster zu finden, die Interesse an ein AuPair hat. Irgendwie willst du sicher auch nicht, dass sie bei dir lebt und komplett von dir abhängig ist.. Als Studentin muss sie trotzdem für ihr Visum eine hohe Summe auf dem Konto als Garantie nachweisen und darf nur eingeschränkt arbeiten.
    Das Erlernen der Sprache als erster Schritt bringt vielleicht leichte Opfer (aber nur leichte..), langfristig ist es aber wertvoll.
    Hat sie sonst eine Qualifikation / Ausbildung, mit der sie in Deutschland arbeiten könnte?

    Weitere Alternative:
    Irgendwo zusammen sein, wo sie problemlos sein darf. Zum Beispiel Türkei? (laut ChatGPT) Erasmus-Studiensemester in Istanbul machen?
    (aber es verschiebt nur das Ganze. Ich musste nur an eine Kollegin denken, die ihr Master (kein Lehramt) in Spanien gemacht hat, um mit ihrem damaligen Freund, aus Südamerika, zusammen zu sein. Nach zwei Jahren sind sie nach Deutschland, haben geheiratet und er kam mit. Es sind 15 Jahre, sein Deutsch ist allerdings noch gebrochen und er arbeitet in einem Hilfsjob, sie ist seitdem die Hauptverdienerin, mit mehreren Kindern.
    Also: für euch: legt eine gute Grundlage in die Sprache, auch wenn es Zeit kostet und am Anfang frustrierend ist)

    nächstes Mal kommt ihr übrigens nicht um 23 Uhr 30 zurück, sondern 0uhr05 und dann hast du 24 Euro pro Tag als Grundlage ;)
    (ich hatte mich mit meiner Aussage vorhin, der Tagessatz sei höher, geirrt, weil ich die genauen Zeiten nicht im Blick hatte)

    Es löst das Problem nicht, aber: da das Tagegeld nach Bundesreisegesetz höher ist: auch bei der Steuer einreichen.

    die 70% sind wahrscheinlich sowas wie "wir müssen sparen und du bist eh alimentiert" (ich denke laut und sarkastisch nach)

    Wenn es hauptsächlich um das Zusammensein geht:
    Es löst das Deutschproblem erstmal nicht, aber: Kommt auch ein englischsprachiges Studium in Deutschland für sie in Frage? Es ist vielleicht erstmal einfacher (und leicht sinnvoller) das Englische zu festigen. Je nach deiner geografischen Lage (NRW ist ja groß) kämen die Niederlande vielleicht auch in Frage (dort gibt es mehr englischsprachige Angebote).
    Mit einem Visum für die Niederlande dürfte (Achtung, Konjunktiv, ich bin nicht 100% sicher, aber so mein Kenntnisstand), dürfte sie dich auch regelmäßig in Deutschland besuchen.

    Und je nach Alter und Vorbildung (aber ich habe auf die Schnelle nicht finden können, welche Regel für Aserbaidjani gelten):
    1) AuPair (mit ihren Sprachen gar nicht sooo abwegig)

    2) Freiwilligendienst (zum Beispiel Kultur und so)

    Ich kenne mehrere Menschen aus dem Nicht-Schenghen-Raum, die zumindest so auch Deutsch (zugegeben:weiter)gelernt haben.
    Eine Aserbaidjani war AuPair in Deutschland (nach ihrem Bachelor in Politikwissenschaft in Baku..), zwei aus Weißrussland waren eine AuPair, eine mit einem Freiwilligendienst. Alle konnten vorher ein bisschen oder gut Deutsch, aber ich weiß nicht, ob es eine Rolle für die Papiere spielt.

    (und wegen Alter und so: sie waren alle Mitte 20 zu dem Zeitpunkt, ich war selbst mit Ende 20 AuPair, den Organisationen ist es egal und man hat dann eine Anbindung an eine Familie).
    Wenn sowas für dich/euch in Frage kommt, findet ihr vielleicht in deiner (weiten) Umgebung eine Lösung.

    Also ich gerne.
    Das entscheidet allerdings das Bundesverfassungsgericht, es ist aber nicht so, dass man mittlerweile sehr viele Indizien und Beweise hat.
    Problem: der Verfassungsschutz hat vermutlich aus der NPD-Sache nichts gelernt und ich befürchte, das Ganze lässt sich nicht mehr sauber analysieren (also im Sinne des Parteiverbots)

    1) Ich würde keinen Sprachkurs in einer Beziehung einbauen. Deutsch sprechen / Konversation ist viel hilfreicher, auch wenn es in einer Fernbeziehung schwierig ist.
    2) Die Integrationskurse in Deutschland dauern 6 bis 8 Monate, 2 mal die Woche 4 Stunden, um von 0 auf B1 zu kommen. Und die Leute, die den Wortschatz außerhalb des Kurses nicht täglich üben und anwenden, schaffen die Prüfung nicht.

    3) Was sind die sprachlichen Voraussetzungen? Muttersprache? andere germanische Sprache bekannt? Sprachen bisher in einem institutionalisierten Kontext gelernt?
    4) Welche Möglichkeiten einer Deutsch-Immersion gibt es? (Besuch in Deutschland, usw..)

    Es kann in Mathe oder Physik eventuell anders sein, aber ich sehe es in meinen Fächern pragmatisch...

    Angenommen, ich habe es geschafft, idealtypisch zu arbeiten, dann sah die Reihenfolge meiner Arbeitsschritte so aus:

    - Zu erreichende Kompetenzen definieren

    (- Form der Prüfungsleistung und Prüfungsleistung finden)

    - Unterrichtsreihe darauf hin ausrichten, dass alle Kompetenzen erworben werden, die man braucht, um am Ende das Ende der Reihe zu schaffen / die Prüfungsleistung mit Erfolg zu meisten.

    und da gibt es nicht unbedingt tausende parallele Aufgaben.

    Beispiel:
    Redeanalyse (egal ob auf Deutsch oder in der Fremdsprache)
    Da würde ich vielleicht eine ganze Reihe an Stilmitteln behandeln, die typischerweise in einer Rede auftauchen.
    Wenn ich aber weiß, dass in einer Rede besonders oft Chiasmen kommen, mit denen Schüler*innen sich vielleicht schwer tun, werde ich dafür sorgen, dass ich es lieber einmal mehr als normal übe, damit die SuS das sofort erkennen und auch benennen können.
    Bestimmte Fachbegriffe /Wörter in der Fremdsprache werde ich vorher "nebenbei" einfließen lassen, damit die SuS - die gelernt haben - weniger Zeit beim Nachschauen im Wörterbuch verlieren.


    Ähnliches bei einem Gedicht, bei der Interpretation einer Kurzgeschichte, usw..

    Wenn ich eine Ganzschrift mache: sooooo tausend perfekte "idealtypische" Stellen zum Analysieren gibt es in den Dramen / Romanen, die man in der Schule liest, gibt es auch nicht.
    (Aus dem Kopf, nicht steinigen). Wenn ich bei den Physikern in der Klausur die Eröffnung des zweiten Akts (heißt anders?) mache, nachdem ich die erste Eröffnung im Unterricht behandelt hatte, ist automatisch jede andere Klausur schwieriger.
    Da meine Erstklausur nicht das Ziel hat, SuS zu vera..., sorge ich immer davor dafür, dass bestimmte Höhepunkte eines Werkes, die sich dann vielleicht woanders wiederspiegeln, behandelt werden.


    Zeitungsartikeln zu wirtschaftspolitischen Theorien, die sich von 17jährigen ohne große Allgemeinbildung gut analysieren lassen, gibt es nicht wie Sand am Meer. Dann gibt es nunmal bessere als andere.

    usw..

    Die Klassenfahrt hat mich mit allem (Kosten für Übernachtung, Veranstaltungen vor Ort, Anreise Abreise, Verpflegung) 500€ gekostet. Aus der Erfahrung mit anderen Fahrten (z.B. die Vorreise um vor Ort die wandertouren zu erkunden) weiß ich, dass mein Finanzamt mir das vollumfänglich erstattet wenn ich nachweisen kann das ich es dienstlich gemacht habe. Zum Telefonat kam es übrigens weil ich mich nach dem Stand der Bearbeitung erkundigt habe telefonisch.

    Dann ist es aber eine Milchmädchenrechnung, weil du ja schließlich auch dahin gefahren bist und dadurch Kosten hattest (oder deine Fahrten waren "so nah", dass du dahin radelst, aber mit der Kilometerpauschale ganz gut fährst (oder sehr günstiges ÖPNV für eine lange Fahrt, kenne ich von einigen FoBi-Fahrten, wo es echt gut aufgeht)

    Da bin ich mir nicht 100% sicher, da mich das bislang nicht betraf, ich vermute aber, dass sie da sehr pünktlich sind ;)

    PS: Fairerweise gilt das dann aber wohl auch beim Aufstocken für volle Monate. [..]

    Nee.
    In NRW gilt: Absenkung zum 1.8 oder 1.2, Erhöhung zum ersten Schultag ;)
    Also TZ für ein SJ bedeutet TZ ab der Mitte der Sommerferien bis Ende der darauf folgenden Sommerferien ;)

    Islamische Religion ist wahrscheinlich ein Sonderfall, weil kein Exotenfach mehr: ein Hoch auf die Dreier-Fächerkombi (hat einer der zwei Kollegen mit Islamischer Religion bei uns).
    Empfehlen wir auch an der Uni. Aber ehrlicherweise: über die christlichen Reli-LK macht sich keine*r Gedanken und sie haben genauso viel/wenig zu tun.

    Aber ja, die Versetzung ist sicher nicht so einfach wie mit Deutsch/Sport, allerdings einfach als mit Italienisch oder Russisch.

    Mir ist bewusst, dass insbesondere bei den Teilzeitmöglichkeiten die Länder immer mehr Optionen, insbesondere bei der sogenannten „anlasslosen Teilzeit“ reduzieren bis streichen momentan. Dennoch verzichten Beamte nicht pauschal auf ihr Recht auf Teilzeit qua Verbeamtung und auch aktuell müssen zum Glück nicht alle verbeamteten Lehrkräfte darauf verzichten.

    Auch beim Nebenverdienst ist nicht pauschal alles ausgeschlossen qua Verbeamtung, wie ein Blick in die Nebenverdienstverordnung des eigenen Bundeslandes zeigt. Ich weiß, dass du nicht das machen kannst, was du machen wollen würdest, was echt Mist ist für dich, aber trotzdem ist nicht jede Form des Nebenverdienstes unzulässig und das weißt du ja auch. Nicht alle Nebenverdienstarten sind dabei genehmigungspflichtig, manches ist lediglich anzeigepflichtig.

    aber ich habe es auch nicht pauschal formuliert, sondern das Wort "Möglichkeiten" geschrieben.
    Und einzelne Möglichkeiten haben Beamte per se nicht, die Angestellten eben zustehen (weil andere Regeln gelten).

    Es ist okay, es ist ein Teil des Deals, und in den allermeisten Fällen spielt es kaum eine Rolle (wenn zb. der Chef nicht ein Machta.. ist, oder es nicht gerade Lehrermangel gibt) aber rein technisch ist es halt so.
    Und dass ich nichts dagegen machen kann, liegt an meinem Beamtenstatus und nicht am Chef. Denn meine Kollegin darf, weil er es ihr nicht verbieten kann (das hat er mir GENAUSO gesagt. Dass der Typ vielleicht ein Problem mit Beamten hat oder mit Macht oder beides, geschenkt, aber er nutzt eben diese eine Regelung).

    und wie gesagt: jenseits des (meiner Meinung nach sehr berechtigten) Ärgers lebe ich damit. Dafür verdiene ich jeden Monat fast eine Summe mehr als Beamtin als als Angestellte, die meine Schwester als Sozialarbeiterin nach Hause bringt.
    (Wobei das mit der Teilzeit eben auch ein Vorteil des öffentlichen Dienstes oder so ist, in der freien Wirtschaft kann ich nicht einfach so jedes Jahr eine neue Stundenzahl nennen).

    Blinden- und Sehbehindertenpädagogik ("Förderschwerpunkt Sehen") konnte man bis vor einigen Jahren nur in drei Bundesländern studieren. Inzwischen haben aber ein paar weitere Länder nachgezogen und man kann es auch dort, teilweise nur als Zusatzstudium, absolvieren.

    Die Schwerpunkte körperlich-motorische Entwicklung und Hören kann man nicht in jedem Bundesland studieren.

    Im Saarland kann man gar nicht Sonderpädagogik studieren, jedoch das Ref. dafür absolvieren.

    genau den Bereich hatte ich auch auch Saarland und Sonderpädagogisches Lehramt, war aber zu faul, extra nachzurecherchieren, ob es aktuell ist (nur, weil man es kurz nicht findet, heißt es ja nicht, dass...)
    Ich habe kurzzeitig Sonderpädagogik mit Gebärdensprachpädagogik/Hören&Kommunikation studiert und ich fand es schräg zu erfahren, dass es das nur an so wenigen Standorten gab (okay), aber zum Teil (damals!) ohne Gebärdensprache. Also alleine in der Verantwortung der Studis, Kurse zu zahlen. Damals (!) hatte nur Berlin einen festen Sprachanteil.

    Jüdische Religionslehre kann man vermutlich nur in Heidelberg studieren?

    Alevitische Religionslehre gibt es nur vereinzelt (Weingarten und Hamburg?).

    Kann man überhaupt in allen Bundesländern Islamische Religion als Schulfach studieren?
    Türkisch ist wahrscheinlich auch ein solches exotisches Fach, wobei ich nicht weiß, ob das Fach regulär in allen Bundesländern in der Schule existiert.

    Der Artikel war von 2017, mittlerweile sind hoffentlich nicht nur ein paar Eltern "irritiert", sondern alle Menschen in und an Schulen sich dessen bewusst, dass man die Geste ganz und gar weglässt und sogar aufklärt und in der Schule nicht duldet.
    Immerhin wird die Bewegung in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet (gut, es geht manchmal schnell) und es läuft ein Prüfverfahren auf ein Verbot hin).

    Da ich schon vor ein paar Tagen diese Aktion aus NDS/Oldenburg gelesen habe, lese ich es nicht noch mal und beantworte diese blöde verallgemeinernde Gequatsche.

    1) "die schlimmste Zeit" muss nicht per se ganz schlimm sein, je nachdem was man erlebt hat.
    2) Mein Ref war kein Spaziergang und mein damaliges Seminar war wohl das, was heute Oldenburg ist. diese "die schlimmste Zeit meines Lebens" habe ich auch von mehr als der Hälfte gehört. Da ich PR war, habe ich immer wieder nachgefragt "WAS?". Die meisten Sachen waren - neben der Intransparenz der Rückmeldungen und der Tatsache, dass die Zukunft von einem in den Händen von Leuten liegt, die nicht besonders die Freundlichkeit in Person waren - Kleinigkeiten. Auffällig war, dass diese übertreibenden Formulierungen nur von Leuten kamen, die Schule - Uni - Schule hatten, ohne großen Nebenjob oder weitere Erfahrung (ich war in einer sehr ländlichen Gegend mit der Hälfte an Reffis, die vom Nachbardorf kamen und eben unglücklich waren, dass sie nicht an ihrer Abischule im Dorf waren).
    Es war bei mir auch keine schöne Zeit, aber irgendwie konnte ich es auch in einem großen Ganzen einordnen. Auch die eine Mitreffi, die schon eine Ausbildung hatte, fand es nicht prickelnd, aber halt Ausbildungsverhältnis, usw..
    Die allgemeine Kritik der Intransparenz ist valid und legitim, aber es ist im Beruf manchmal auch so, und auch wenn es wünschenswert wäre, das anders vorzuleben, ist es trotzdem nicht die Hölle.

    Wenn ich jetzt sehe, WIE an der Uni und in Praktika vorgegangen wird, weiß ich, dass viele im Ref wieder heulen werden, selbst an den nettesten Schulen. Lest euch mal einige FB-Gruppen durch "Mein Mentor verlangt von mir, dass ich am Vortrag einen Stundenverlauf abgebe aber er plant nicht mal mit mir, das ist mir zu intensiv, ich kenne Leute, die keinen Verlauf abgeben dürfen, darf ich gegen meinen Mentor vorgehen? Wo steht es, dass er das darf?"

    PS: ich spreche jetzt nicht von den durchaus existierenden A., die ihre Macht ausnutzen und ganz laut sagen "Sie kriegen eine 3, der andere FL hat eine 1 gegeben, wir einigen uns auf eine 2,5. Entweder das, oder ich gebe eine 4, um 2,5 als Seminarnote durchzudrücken." Erlebt. Aber das sind zum Glück nicht die meisten FL.
    Da es aber zum Narrativ passt, sich über das Ref - schon im Vorfeld! - aufzuregen, wird es weiter tradiert.

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