Beiträge von chilipaprika

    ich war nie DU. DAS wäre für mich der Super-GAU und es ist ein Großteil der Freude: Ich konnte die Voll-DU abwenden bzw. darlegen, dass ich das Minimum schaffe.
    Jetzt muss ich das "beweisen" (Außer dem Status ändert sich aber für mich nicht sooo viel, ich werde Aufsichten dazu bekommen und bin nicht mehr von Konferenzen befreit, zu denen ich eh schon gegangen bin.. Jetzt bin ich noch mehr an der Entwicklung des TZ-Konzepts interessiert)

    Ich kenne keine einzige Familie, die im Ausland mit ihren Kindern die Landessprache spricht. Die Kinder haben alle viel Kontakt mit Muttersprachlern, zum Beispiel über ihre Nanny und lernen die Sprache manchmal auf diesem Weg. Es geht hier ja nicht ums Auswandern, sondern um einen beruflichen Aufenthalt der Eltern, bei dem die Eltern häufig die Landessprache gar nicht beherrschen.

    woher willst du das wissen?
    Also: Viele, die glauben / behaupten, auszuwandern, kehren zurück. Viele, die sich gar keine Gedanken machen, bleiben länger.
    Gut, spätestens mit einer Eheschließung mit jemandem, der meine Muttersprache nicht spricht, kann man sagen, dass ich ausgewandert bin, aber REAL habe ich nie gesagt "ich bin ausgewandert". Es war halt so.
    Und in der "Auswanderercommunity" gab es ganz viele, denen es so erging, viele, die aber zurückkehrten, oder in ein anderes Land zogen.

    Und ich weiß nicht, wer deine SuS sind, aber ich habe ziemlich viele SuS (von 1. zur 3. Generation), die mit ihren Eltern Deutsch sprechen, OBWOHL die Eltern kein gescheites Deutsch sprechen. (Oft sprechen sie eben eine Mischung, wie man nach Gesprächen rausfindet, anfänglich behaupten sie, beide Sprachen zu sprechen / können).

    Soviel, worüber ich mich freuen kann, komisch, dass ich mich trotzdem überhaupt nicht danach fühle.
    Aber ich "freue" mich gerade, dass mir Post aus der BR gerade zugestellt wurde, mit der Ankündigung der Festsetzung der begrenzten Dienstfähigkeit.
    Ich hoffe, es hilft für eine Zeit.

    und für alle, die hier lesen und missverstehen (möchten?): nein, ich freue mich NICHT, dass ich begrenzt dienstfähig bin. Ich freue mich bzw. bin sehr erleichtert, dass die Einschränkung, die es halt gibt, als solche eingeschränkt wurde.
    Am liebsten hätte ich - lieber gestern als heute - die Einschränkung nicht und eine VZ-Beschäftigung.

    je nach Bildungshintergrund ja.
    Ich kenne mehrere, die das so gemacht haben, dass ein Elternteil die Landessprache gesprochen hat oder nach der Rückkehr weiter.
    Ob man es von den Spracherwerbsmodellen gut findet, mag eine andere Sache sein.
    Ich halte es für möglich, wir wissen auch nicht, wie lange die jeweiligen Eltern in Irland lebten (und ich würde ziemlich sicher Deutsch mit meinem Kind sprechen, auch nach einem Umzug nach Frankreich. Ja, traurig, ist aber so).

    Mein Impuls wäre auch eine Mischung der bisherigen Beiträge. Es hängt so stark vom Kind ab: Ist es ein Kind, das gerne liest? Dann vielleicht eine kleine Langzeitaufgabe mit Kinderbüchern? (Gibt es sowas für Englisch in Anton? Also Leseaufgaben?) Aber auch als teaching assistant (wenn es charakterlich passt), mit der Aufgabe, kein Deutsch zu sprechen, zum Beispiel ...
    Ich habe ein paar muttersprachliche Kinder im Umfeld (tatsächlich auch mit Englisch, bevor die Frage kommt), und es sind sehr unterschiedliche Sachen zustande gekommen. Die größeren Probleme kamen eher in der Sek1 vor, wenn es um die sehr langsame Grammatik ging. Die meisten Grundschulthemen lassen sich viel besser anpassen (Kinderlieder aus der Kitazeit in Irland mitbringen? Kinderbücher aus zuhause mitbringen lassen? Erlebte Tradition und Kultur einbinden lassen?)

    ich glaube, es ist in NRW "einfach so" ;)
    Ich wüsste nichts von einem Ausgleich.
    Da wir in NRW 25,5 Stunden für die 41 Stunden unterrichten und in BaWü wohl "nur" 25 Stunden für einen VZ-Deputat stehen, denke ich: Wir sind effizienter? 🤟

    PS: ja, ich weiß, es wurde eh alles gewürfelt und kein Mensch ist in der Lage zu erklären, warum Deputat oder gar Beamtenarbeitszeit diese Höhe haben.

    wir waren mehr als erwachsen … volljährig.
    Mein damals zukünftiger Ehemann durfte schon beim ersten Date mit mir auf einen Spielplatz und auch wenn ich alleine auf der Schaukel saß, ist er nicht geflohen.

    Beim/ Vorm 4. Date habe ich ihm gesagt „in 2 Tagen um 9uhr am Bhf, wir fahren ans Meer, machst du mit?“. Und beim Spazieren kamen wir auf den Spielplatz.

    Bei einer Scheidung könnte mein Mann eine Menge gegen mich verwenden. Aber dass ich einen Knall habe, habe ich wirklich nie verschwiegen :) ob es alkerdings eine offizielle Diagnosedafür gibt, Spielplätze bzw. Schaukel zu mögen…

    Empfehlung chilipaprika : In Norden gibt es zwei Teemuseen und in Leer eines.

    Danke ...
    ... aber: in Norddeich gibt es einen Spielplatz, wo ich mit meinem Mann zusammengekommen bin. Neben dem Fischrestaurant unseres Dates des Tages hat es höhere Priorität ;)

    Ich war aber schon im Teemuseum, wenn ich mich nicht täusche. Vor ziemlich genau 30 Jahren (oh mein Gott, gerade nachgerechnet). Hat mich damals nicht sooo interessiert, ich fand damals Tee ganz schlimm. Ostfriesischen Tee trinke ich mittlerweile, aber ansonsten nur Darjeeling, und - Achtung, Sakrileg - Ingwertee.
    Ich werde Tee auf dem Spielplatz trinken :) (mit einem Eis.)

    es geht weiter!
    Ich habe gerade eine Nacht in Norddeich gebucht!
    OHNE KINDER!
    und einen Gutschein für einen Fischteller habe ich sogar auch schon bestellt.
    Die Zugverbindung steht und ich freue mich auf die Anreise im ÖPNV. Wie früher. (mal sehen, wie sehr DAS dem Eheprinzen gefällt :) )

    Mein Erinnerungsort.
    Ich freue mich aufs Meer, auf den Fisch, auf den Sonnenuntergang und auf den Spielplatz...

    Jetzt muss ich aufpassen... Nicht, dass ich aus Versehen mal ganze drei Tage Urlaub buche.

    Zu der Fächerwechselfrage:
    Nur Info ergibt statt Deutsch einen Sinn. Alles andere ist ohne die Info-Erweiterung die berufliche Sackgasse.
    und am besten wäre es, du behälst Deutsch und nimmst Info dazu.

    Ich studiere derzeit in SH GyGe. Bin Bundesland aber sehr flexibel, NRW, Berlin, Hessen etc. sowie Schulform.

    deine Schulform ist nicht "flexibel", sondern "GyGe".
    SOLLTE es einen enormen Bedarf an anderen Schulformen geben, wenn du fertig bist, ergeben sich vielleicht Wechselmöglichkeiten. Aber erstmal ist es deine Schulform und nicht der Schlüssel zu allen anderen.

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