Beiträge von chilipaprika

    Ist diese Aussage ernst gemeint? Vermutlich nicht oder?

    Ich bin nicht wirklich sicher, ob das auf viele zutrifft.

    Tatsächlich hätte ich den Satz abmildern sollen: "wie so oft im Leben".
    Ich bin auch schon durch eine Prüfung gerasselt, weil ich auf den Zweitversuch gesetzt habe oder umgekehrt finde ich einige schon erhaltenen Noten zu gut und kann also reflektieren.

    Aber DIEJENIGEN, die in MEINEM Umfeld bei Lehrproben durchgefallen sind, empfanden es als unfair und willkürlich und die Fachleiter*innen sind doch alle blöd und unfair und intransparent... und an der mangelnden Kriterien-Transparenz (die ich durchaus auch wahrnehme, ich finde Bewertungen von Unterrichtsstunden nunmal auch nicht soooo einfach) lag es nicht, sondern an absoluter mangelnder Kompetenz. Punkt. Ja, ich erwarte weiterhin, dass du dich umdrehst, wenn du mit den Kids sprichst. Ja, ich erwarte weiterhin, dass dein Arbeitsblatt fehlerfrei ist. Ja, ich erwarte weiterhin, dass du die Übungen, die du austeilst im Vorfeld selbst gelöst hast und weißt, was rauskommt. Ja, eine Oberstufenstunde ist fachlich anspruchsvoll, nein, es ist nicht "soviel wie ein ganzes Uniseminar", sich darauf vorzubereiten.

    Aber das ist doch normal!

    Selbst ich als 50 % Teilzeit Kollegin habe fast immer an mindestens einem Tag die 9. Stunde.

    Und ja, da verstehe ich überhaupt nicht, warum Vollzeitkollegen dann jammern, wenn sie an 2 Tagen die 9. Stunde haben. Sie werden doppelt so gut bezahlt, also können sie bitte schön auch doppelt so oft den langen Tag haben. Wo wäre denn die Gerechtigkeit, wenn die Teilzeitkollegen genauso viele lange Tage machen müssten wie die Vollzeitkollegen?

    1) VZ-Kolleg*innen werden nicht doppelt so gut bezahlt, sie erhalten mehr Geld, weil sie mehr Deputatsstunden haben.

    2) durch die Steuerprogression kann man auch keine solche Relation sehen.

    3) Es gibt aber auch viele VZ-KuK, die sowohl 1. als auch 9./10. Stunde haben und das mehrmals die Woche.

    Ich hatte selbst einmal 1./2. und 9./10. (dazwischen leer) und mein Stundenplaner hat es nicht so gebadtelt, weil er weiß, dass ich dazwischen gerne ins Fitnessstudio gehe, sondern vermutlich, weil er das musste/brauchte.

    4) dein Beitrag hört sich so an, als wäre es bei euch durchaus do, dass die TZ-Leute auch die ganze Bandbreite nutzen, aber für weniger Tage. Es ging aber in Catelyns Beitrag und davor, was passiert, wenn viel zu wenige KuK überhaupt für die erste oder 9. Stunde zur Verfügung stehen. Dann bleiben diese Stunden an bestimmten Menschen hängen, die dadurch natürlich viele Löcher haben, weil sie ja nicht 35-40 Unterrichtsstunden haben.

    Mein Faden ist tatsächlich rechts. In Neuseeland und Südafrika (und Deutschland) führte es aber zu Problemen (ich bin wirklich sehr stumpf, ich habe da kein Vorstellungsvermögen, ich kann stricken, wie Oma es mir mit 8 beigebracht hat, Punkt. (Soviel dazu, dass es mein Gehirn beanspruchen würde :D ).
    Ganz konkret sieht es bei einer Socke (oder Rundstrick) total umgekehrt aus.

    Ja, ich kann es wirklich nicht, es ist für mich nur eine Händetherapiemöglichkeit zur Beruhigung des Gehirns und Ehrung meiner Großmutter gleichzeitig. Reicht für Schals und Loops, bei Konzentration für Mützen und ich habe mal Socken gestrickt, habe aber die Anleitung verloren UND meine Mutter hat sie NIE getragen, ich habe mir geschworen, nie wieder was Komplexes für jemanden anderen zu nähen. aber seit fast 3 Jahren bin ich an einem Oversize-Pulli für mich, dazwischen gab es einige Schals/Loops (ich bin Pendlerin und manchmal verbiete ich mir das Handy ... dann muss was her).

    À propos: stricken die Schweizer*innen wie die Deutschen? Weißt du es zufällig? und ob es einen Unterschied zwischen der frankophonen und deutschen Schweiz gibt. (Sorry fürs OT. Ich kann nicht ins Detail gehen (nationale Sicherheit), aber wer weiß, der weiß. Wer nicht, nicht schlimm.)

    ich würde gerne lächeln. Nicht lachen (ist missverständlich) und kein "verwirrt" (ist erst recht missverständlich), aber ich finde es lustig (und zum Teil kann ich es nachvollziehen).

    Ich stricke übrigens (fast nur glatt rechts oder links-rechts) auch ab und zu. Ich würde es nicht in einer Konferenz machen, aber nicht, weil es meine Konzentration stören würde (umgekehrt!! es wäre perfekt), sondern weil ich die gesellschaftliche Konvention kenne, dass Menschen sich dadurch gestört und beleidigt fühlen.

    WENN ich meine Pappenheimer kenne, habe ich bei einigen Schüler*innen auch kein Problem, wenn sie rumkritzeln und malen.
    Ich bin SEHR dankbar, dass meine Lehrkräfte mich haben rumkritzeln lassen (in Frankreich gibt es keine mündliche Mitarbeit, aber trotzdem war ich eindeutig die aktivste Schülerin (also an französischen Verhältnissen gemessen. IN Deutschland hätte ich vermutlich nicht kritzeln können, weil mein Gehirn da mehr gefordert worden wäre).

    Da muss sich irgendwas ändern, aber es wird keine längeren Betreuungzeiten geben, solange ...

    ... der Mangel an Menschen, die halbwüchsigen Kinder nicht anschreien, sobald es in einem Raum wuselig ist, da ist und diese sofort in den Quereinstieg Grundschullehramt gepackt werden (können) und damit auch nicht für die außerunterrichtliche Betreuung zur Verfügung stehen.

    früher hätte ich gesagt: Reisen.
    Da der Rest meiner Familie kein Sabbatjahr bekommt: die bis dahin begonnene und während der laaaaaaangen) Ansparphase hoffentlich sehr fortgeschrittene (muahaha) Diss fertigstellen (oder so) und weil ich da trotzdem total viel Zeit hätte, Welpen aufnehmen und richtig intensiv erziehen.

    und du?

    deswegen wundert es mich immer so sehr, wenn / dass die Fussballvereinspieler so gute Sportnoten haben.
    Ich hatte mal eine "Muttersprachlerin" im fast Defizit.
    und die anderen (2) Muttersprachler*innen, die im 1er Bereich waren, waren in fast allen Fächern auch da oben, waren einfach analytisch tiptop (AFB 3), die ganze Schulzeit fleissig gewesen (ja, auch als Muttersprachler muss man die Rechtschreibung lernen / Ja, auch als Fussballer muss man Körbe werfen oder 5000 Meter laufen können) und waren sich nicht zu fein, einfache Aufgaben mit Mitschüler*innen zu machen.

    Das ist der einzige Tipp, den ich immer gebe, wenn Bekannte etwas vor einer Frankreich-Reise fragen (auch einigen Elternteilen gegeben).

    "Bonjour, Merci, Au revoir" muss man können (aber sorry, das halte ich für selbstverständlich und lerne auch auf Dänisch, Finnisch oder Polnisch..)

    und sonst "Pardon, je ne parle pas francais. Est-ce que vous parlez anglais?" ist DER Türöffner schlechthin.
    Oh wie süss, der Ausländer hat GEFRAGT. dann sind selbst die unfreundlichsten Kellner aus Paris ganz lieb.

    Mein Mann wollte sich einmal im Urlaub nicht dran halten. Tja, es war ein doofes Abendessen und die Kellnerin hat eindeutig kein Trinkgeld bekommen (das man in Frankreich nur gibt, wenn man zufrieden ist und nicht "einfach so" aufrundet)

    aber die Polen lernen Deutsch und Englisch, also kein Kommunikationsproblem.
    In Spanien widerum...

    Ich habe gerade nach zwei Jahren aufgegeben und die Kommunikation zu einem spanischen Partner meiner (spanisch sprechenden) Kollegin abgegeben. Der Leiter (!) einer Sprachschule (!!) (an der ausländische Lernende Spanisch lernen, aber auch Spanier*innen Englisch, Deutsch und Französisch), kann kein Englisch und weigert sich seit gut einem Jahr, weiter mit Google Übersetzer zu arbeiten. Er schreibt mir auf Spanisch und erwartet auch, dass ich auf Spanisch schreibe (also nutze ich Google Übersetzer).
    Nebenbei: meine Studis als kostenlose Arbeitskräfte will er haben.
    Und leider ist er in Valencia also bei meinen Studis beliebt.

    Fazit: Lernt Spanisch!
    (okay, ich bin fair. An mehreren anderen Orten habe ich liebe Kontakte, die super Deutsch sprechen. Ups. Es sind migrierte Deutsche, die dort arbeiten :D (und selbst perfekt Spanisch und Englisch sprechen)

    und einige andere Menschen machen durchaus eine Unterteilung innerhalb der Reihe der Aufzählung.
    Unter den Sachen in meinem Leben, die ich bereue: Mein Hund ist am Wochenende gestorben und ich war an dem Montag arbeiten. 1) ich war NICHT arbeitsfähig (und fuhr an dem Tag morgens 100km zur Arbeit, ich war wochenlang wie in einem Tunnel), 2) Ich habe die "Beerdigung" verpasst.

    Ich habe mir geschworen: sowas passiert nie wieder.
    Wir haben keine solche Regelung in NRW (also soweit ich weiß) und ich bin echt keine, die sich oft krankmeldet und fast nie ohne Schein, aber ich traue meinen Kolleg*innen zu, dass sie nicht für einen Schnupfen zu Hause bleiben, sie sollten mir zutrauen, dass ich nicht zuhause bleibe, weil mein Hund ein bisschen Pfotenschmerzen hat. WENN jemand sowas macht, dann nicht weil die Sonne scheint, oder ein Handwerker kommt.

    naja... in den Ausschreibungen für Gesamtschulen steht oft "Erfahrung an einer Gesamtschule erwünscht", das Denken über die jeweils andere Schulform scheint also sehr klischeehaft zu sein. (Zumindest denke ich als Gymnasiallehrerin NICHT, dass die Gesamtschule eine gescheiterte Schulform ist (WAS ist das denn für einen Spruch?) )
    Aber ja, ich habe schon mitbekommen, dass der "Schulformwechsel" schwieriger sein soll (was doof ist, da es dieselbe Lehrbefähigung ist).

    Anderes Bundesland.

    In NRW sind (wenn es keine externe Zweitkorrektur gibt, 1-2 Fächer pro Jahr) beide Korrektor*innen in der Schule. Erstkorrektur ist die Kursleitung, Zweitkorrektur ein*e Kolleg*in des Faches.
    Man kennt sich.
    Man muss / soll nicht unbedingt die Klausuren besprechen, aber wir sehen ja die komplette Korrektur UND (anders als in BaWü, wenn ich es richtig verstanden habe) den kompletten Korrekturbogen mit allen verteilten Punkten.

    Ja, auch ein großes Problem in der Studimobilität, dass die Schweiz nicht dabei ist.
    Und jetzt ist das "Problem" noch größer, da UK auch raus ist. Es belastet den "Nicht-Erasmus-Fördertopf" noch mehr (klar, es waren vorher auch alle anderen Länder der Welt drin, aber eine gewisse Affinität zur Schweiz und UK kann man den deutschen Studierenden durchaus nachsagen)

    Nein, ihr seid tatsächlich nicht bei Erasmus Plus, aber auf die Schnelle habe ich "euer" Pendant gefunden: Schweizer Programm zu Erasmus+ | Movetia

    Bei Erasmus+ gibt es im Sinne von Scaffolding und Lehrermobilität die Möglichkeit, für eine Woche (zum Beispiel) woandershin zu gehen und zu lernen. Also quasi wirklich wie ein Schüleraustausch, weil man irgendwann auch selbst jemanden empfängt. Nur in viel cooler, weil es oft mit 3-4 Partner*innen ist, so dass über einen Zeitraum von 2 Jahren 3-4 Treffen im jeweils anderen Land stattfinden, und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird (zum Beispiel "Einsatz digitaler Mittel", "Naturschutzthema in den Naturwissenschaften", "Demokratieerziehung in Europa"...)

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