Beiträge von chilipaprika

    @BK-KuK: Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Eigentlich ist es doch in NRW möglich, das Lehramt BK auch mit zwei Unterrichtsfächern zu studieren, oder? Aber scheinbar nicht an jeder Uni, wo dieses Lehramt studiert werden kann???

    (Sorry, ich bin da etwas unsicher, weil man in NDS ja ausschließlich eine berufliche Fachrichtung und ein Unterrichtsfach im Lehramt BBS studieren kann; andere Wahlmöglichkeiten - wie "zwei Unterrichtsfächer" oder "zwei berufliche Fachrichtungen" - sind hier nicht vorgesehen.)

    Es geht - noch.
    Soll glaube ich ab Winter (also ab jetzt) nicht mehr gehen.
    Aber ab Bachelor halt. Diejenigen, die schon studieren, müssen Bestandschutz haben, weil sie nunmal ein Bachelor mit BK-Ausrichtung machen.

    Also: ich spreche jetzt von ganz NRW. es wurde vor ein paar Wochen/Monaten (?) beschlossen.


    Edit: ich habe das Ganze geträumt. Wunschdenken war das...

    Wie kommt es aber, dass du in den Gym/Ges-Master kannst aber nicht in den BK-Master? Der einzige Unterschied müsste doch die 52 Wochen Praxis sein? (und bei mir an der Uni ein BiWi-Kurs).
    Das im Hinblick darauf, dass du mit Gym/Ges-Abschluss zwar vielleicht später wechseln kannst, aber dein Ref machst du trotzdem am Gym. Da muss man schon dahinterstehen.

    (Oder irre ich mich, und man dürfte das Ref am BK machen? das wissen vielleicht ein paar BKler*innen, aber das glaube ich wirklich nicht)

    mir sind mehrere A14-A14-Versetzungen bekannt.
    Also: Versetzungen, wo jemand eine A14-Beförderung nimmt. (und ich weiß, dass die Person A14 behalten hat, einerseits, weil eine es mir erzählt hat (hatte kein Amt in der Schule, der SL erzählte aber, dass sie ein Amt blockiert, bei einer anderen Person erzählte ebenfalls die SL (eine andere), dass eine Aufgabe für diese versetzte Person gefunden werden müsste, schließlich hätte sie ein Beförderungsamt). Eine der zwei Personen kam sogar aus einem anderen BL (und hatte A14 als Regelbeförderung gehabt und sah also nicht unbedingt ein, eine Zusatzaufgaben nehmen zu müssen.)
    Beides NRW.

    Schmidt Das kommt tatsächlich dazu, dass ab einem gewissen Alter die Lust an neuen Tätigkeiten abnimmt. Ist auch nachvollziehbar - spricht insgesamt aber gegen die Beobachtung im Ausgangsthread, dass Beförderungen nur an die Älteren gehen

    Es ist eine Frage der Perspektive: wer sind die Älteren, aus Sicht derjenigen, die gerade seit paar Jahren im Schuldienst sind und 5 Jahre lang ihre Seele verkauft haben.
    Ich gehöre sicher langsam zu den Älteren (keine Angst, mit Ü40 habe ich wahrscheinlich eben genau den Punkt verpasst und es wird nichts mehr.) und stelle oft fest: viele Beförderungsstellen werden oft "schnell" an diejenigen gegeben, die man auf jeden Fall halten will (denn Versetzung mit A14 ist nunmal schwieriger) und ab einem bestimmten Alter wissen die Schulleitungen, dass man nach 15 Jahren an einer Schule sich selten wegbewirbt. und falls doch, ist es durchaus verkraftbar.

    verständlich, ist oft so, wenn man drunter leidet.
    Also nein: ich "leide mit". Ich habe es selbst zwar nie erlebt, weiß aber, dass die Lehrkräfte in NRW vorher weniger Stunden, weniger Doku, weniger Zusatzaufgaben hatten... und jetzt mehr Schüler*innen, mehr Förderbedarf, mehr "keiner geht verloren und muss bis zum Schluss gefördert werden", mehr Berufsorientierung, usw..
    Wir sind wie kleine Frösche im lauwarmen Wasser, das immer wärmer und wärmer wird, bis wir gekocht sind.

    Meine Schule hat Aufsichten und Bereitschaftsdienste für Teilzeit überproportional reduziert.

    Mir (als Vollzeitlerin, aber mit starken Gedanken an Teilzeit, die natürlich nie klappen werden) wäre es lieber, die Aufsichten und Bereitschaftsdienste werden proportional reduziert (zu Not leicht mehr als die Teilzeitquote, dafür aber die Konferenzen durch Lesen von Protokollen ersetzt werden (anteilig / überproportional oder gar fast alle meinetwegen, selbiges für Projekte).
    Selbiges für Schulfeste und co. Es sind "on top"-Sachen. Aufsichten und Bereitschaften, die IM Alltag sind, sind je nach Schulbau und Schulform eh schon für Alle belastend. Wenn eine SL alle TZ-Leute von Aufsichten befreit, damit sie zu unsäglichen Konferenzen und Schulfesten kommen können, die eh außerhalb der Kernschulzeit liegen und zu Betreuungsproblemen führen (was eh zu spontanen Krankheiten führt), dann werden die VZ-Leute im Alltag kontinuierlich überproportional belastet.

    Lernen die Kinder Deutsch? (also alle irgendwann im Laufe der Grundschule?)
    Hast du es mit einem Erasmus-Projekt versucht? (also konkret in den Erasmus-Börsen nach einer konkreten deutschen Schule versucht?). Ich bin nicht aus der Region, aber wie wäre es - wenn du keine Partnerschule findest - mit Lehramtsstudierenden arbeitest, die bei euch was machen? Also als Kulturvermittler*innen?

    Deine Urlaubstageanzahl richtet sich an deiner regelmäßigen Arbeitszeit. Du kannst also durchaus 30 Urlaubstage im Jahr bei einer 50% Stelle haben, wenn du jeden Tag 4 Stunden und 6 Minuten arbeitest. Wenn du feste Tage hast (Montag voll, Freitag voll, Mittwoch 4 Stunden 6 Min), dann brauchst du für deinen Urlaub einer Woche nur 3 Urlaubstage, hattest aber von Anfang nur 3/5 von 30 Tagen, also 18 Tage, die du platzieren kannst.

    Ja, super konstruiertes Beispiel. Die Sommerbandbreite an der Uni hat bekanntlich keine Überschneidung mit den Schulferien, auch nicht die Weihnachtsferien.
    Und im Herbst und Ostern gibt es zumindest immer mal wieder eine Teilüberschneidung oder auch die Möglichkeit, einen Teil der Stunden später nachzuholen.

    Der Hinweis mit "da solltest nicht mal auf die Idee kommen, nach Urlaub zu fragen", mit Smilie dahinter, bezieht sich darauf, dass man beim Schreiben einer Diss oder Habil in der Regel keine Zeit hat für (richtigen) Urlaub. Und ich vermute, erst recht nicht, wenn es auf 50% ist (davon gibt es neuerdings viele Stellen auf Stella, lustigerweise)

    Das gilt natürlich für beide Seiten, auch die Japanischlehrer.

    Deswegen hatte ich anfänglich betont: Wenn man nicht ausdrücklich dafür eingestellt worden ist.
    Der Psycho/Informatik/Englisch-Kollege, der für Informatik (und Englisch) eingestellt worden ist, jetzt aber alles in Bewegung setzen würde, um Psycho anzubieten und dadurch "meine" Pädakurse kaputt macht, bekommt definitiv weitaus weniger Sympathie von mir als die Erdkundekolleg*innen, die einfach beliebter sind und meine stärkste Konkurrenz sind (vereinfacht ausgesagt, ich weiß, dass da viel mehr mitspielt)


    Ich bin sowohl unglücklich in der aktuellen Schulsituation (und muss also abwägen, inwiefern ich Kompromisse schließe oder eine andere Schule wähle), hatte mich aber selbst auch auf Stellen beworben, die einige meiner Fächer ausschlossen. Das heißt, ich wusste: wenn ich die Stelle bekomme, würde ich das Fach vor Jahren nicht oder gar nie unterrichten. Aber das ist manchmal der Deal für die Stelle. Und doof finde ich es insbesondere, wenn man sich nicht am Deal hält.

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