Aber du bist doch bei Instagram:
verdammt, erkannt!
Aber du bist doch bei Instagram:
verdammt, erkannt!
Auf der Arbeit im Krankenhaus bin ich wenn ich eine gewisse „Beziehung“ zu Patienten aufgebaut habe auch oft am rum albern und Späße machen.. was das angeht mache mich mir nicht so viele Sorgen nur möchte ich auch als Lehrerin tätig sein und und den Kleinen Wissen vermitteln und -nicht nur- spiele spielen und basteln (übertrieben gesagt)..
Genau: es ist eine Rolle. Da ich nicht an der Grundschule bin, darf ich nicht albern sein (haha)
(doch, bin ich hier und da), aber: so wie ich im Klassen- oder gar Lehrerzimmer bin, bin ich nicht zuhause.
Mein Mann findet das unglaublich lustig. Er weiß (oder hat zumindest eine Idee), was ich im Unterricht machen kann, und sieht, wie ich ich am Wochenende davor drücken kann, Menschen anzusprechen. Ich bin sowas von introvertiert, hasse Small Talk (und kann es nicht) und eigentlich stehe ich wenig darauf, im Mittelpunkt zu stehen, aber im Klassenraum bin ich Lehrkraft. Da habe ich nunmal die Aufgabe, vorne (oder an der Seite) zu stehen, Sachen zu erklären (und hoffentlich schauen alle auf mich oder mein Tafelbild), usw..
Und WENN ich ein Insta-Account hätte, würde ich auch von meinen Einstiegsliedern und -Tänzchen posten, die ich als Gymlehrerin im ersten Lernjahr habe. 3 Minuten im Unterricht zwei Mal in der Woche für ca. 6 Monate.
und von irgendeiner Simulation globale, einem GruppenPuzzle oder großer Debatte im Politikunterricht.
Denn: Dass wir eine Grammatikübung machen, langweilige Sachtexte lesen oder einfach nur Texte laut vorlesen: das weiß jede*r und ist langweilig.
Viel Spass beim Entdecken der richtigen Schulwelt!
In der Behörde wäre es kein Problem aber da brauche ich es nicht unbedingt
Ich hab ihn gerade gemacht, vielleicht sucht noch jemand Distraktion:
falscher Thread?
@fossi: könntest du bitte deine sarkastischen Angriffe sein lassen?
Ich kann nichts dafür, dass ich verbeamtet bin und ich glaube, hier oft genug im Forum klar gemacht zu haben, dass ich 1) das nicht befürworte (Verbeamtung), 2) das los sein möchte, 3) ein anderes System bevorzuge.
Das Bild der Kinderkleidung bei Aldi mag ich: genauso wünsche ich es mir meinetwegen. Ich habe nämlich genug Vertrauen, dass die Fluktuation keine*n wirklich benachteiligt und den Schulen wäre mehr Freiraum gegeben, was auch positiv wäre. Statt ständig genau überprüfen zu müssen, wann Frau Müller eventuell vielleicht zurückkommt und Verträge bis zum 16. Januar zu geben, die man ggf. am 14. Januar um ein weiteres (Halb)Jahr verlängert.
Also: wir sind weitgehend der selben Meinung, ich habe La_Prof.21 geantwortet, die eben das System nicht durchblickt hat.
ich bin zur Zeit VZ und verbeamtet.
Auf TZ habe ich keinen Anspruch und es wäre sicher schwierig es zu bekommen. TZ würde ich aber nur beantragen, wenn ich daneben eine Beschäftigung haben / haben darf (egal ob bezahlt oder nicht), bei der ich eine gute Abgrenzung zum Schuljob habe.
damit meine ich: Wenn ich mich aus dem Dienst entlassen lasse, dann: was mache ich und mit welchem Gehalt? Die (realistischen!) Alternativen, die ich sehe, sind zumindest kurz- und mittelfristig keine entfristete Verträge mit E14 sondern erstmals ein Kampf um die Arbeitsbedingungen. Und da ist der Abstand umso deutlicher. (Ich sage nicht, dass ich es für unrealistisch halte, dass ich nach ein paar Jahren auf einer E13-Stelle unbefristet wäre (obwohl...), aber es warten keine Stellen auf mich...
TE: Threadersteller*in ( = Du
)
Ich würde aber auch am Gym nicht mit E13 unterrichten wollen. Da wäre die Entscheidung wohl eher Gym A13 oder dem Schuldienst den Rücken kehren. Das Äquivalent zu E13 kann man auch stressfreier verdienen.
das für mich entscheidende Wort habe ich fett markiert und ja, es stimmt. Für mich - als ich fest überzeugt war, nicht verbeamtet zu werden - war klar, dass ich den Job für E13 nicht in Vollzeit mache (wenn schon weniger Geld, dann nicht den Stress).
Heute bin ich älter und muss aus der anderen Perspektive schauen: wie komme ich raus, ohne auf E11 (erstmals) befristete, halbe Stelle zu fallen.
Da viele Frauen diesen Beruf ausüben, die aufgrund der Familie häufig in Teilzeit arbeiten, sollte allein schon deswegen aufgestockt werden.
Oder man könnte diesen Frauen die Teilzeit verbieten (also die nach dem 3. Lebensjahr zb), die die Bedarfsplanung so schwer machen. Es hat alles mehrere Perspektiven und nicht nur diejenige, die für eine*n Vorteile hat.
Wenn du mal Teilzeit arbeiten solltest, wirst du froh sein, dass deine Vollzeitplanstelle dir erhalten bleibt und du nicht in deiner Teilzeit gefangen bleibst, weil eine neue Kollegin deine Stunden fest bekommen hat.
state_of_Trance Es hat nichts mit Idealismus zu tun. Natürlich ist es ungerecht, aber die Entscheidung fällt nicht zwischen "Verbeamtung" und "Angestellt" sondern zwischen "Gym" und "GMS". Und DANN kann man eine Entscheidung treffen.
Vielleicht (ganz sicher!) hast du einen anderen Hintergrund und andere Qualifikationen, aber aus der Perspektive der TE (von der ich nicht soo weit weg bin) ist TV-L 13 ein gutes Gehalt für die Fächer, erst recht, wenn es Vollzeit ist (und ich deute den Beitrag so, dass die Verbeamtung nicht ausgeschlossen ist, sondern nur nicht sicher in der Zukunft steht).
BW hat wenigstens Altersgeld, du könntest also, wenn du keine Lust mehr auf die Verbeamtung hast, dich ohne zu große Schäden entlassen lassen...
Aber trotzdem würde ICH, wenn ich schon weiß, was mich besonders interessiert, keine Lust auf komplett was Anderes haben, "nur" für das Geld. Ja, es IST mehr Geld, gar keine Frage, aber der Job an sich ist schon anstrengend, dann in einer Schulform, mit der ich mich nicht anfreunden könnte, an der ich mit dem Konzept nicht einher gehe? Nein.
(wenn du natürlich an einer GMS _auch_ Interesse hast und dort arbeiten könntest, aber das Gym wäre dir lieber, ist es was Anderes. Jede Schule ist unterschiedlich und jeder Mensch sowieso. Mein Arbeitsort und -alltag prägt meine Lebenszufriedenheit so sehr, dass das Geld mir wirklich egal wäre). Wir reden ja schließlich nicht von Mindestlohn ...
CatelynStark : war das ein Gym oder ein BK?
(würde mich durchaus interessieren, ob es mehrere solche Versuchsprojekte gibt, und auch ob Gymnasien sich an sowas "Innovatives" herantrauen)
Ein Visum braucht man als deutsche*r Tourist*in nicht, dafür aber einen Reisepass, und das hat wirklich nicht jede*r Schüler*in (auch eine Kostenfrage), zusätzlich zum möglichen Visumsproblem für die Schüler*innen mit einer nicht-deutschen Staatsbürgerschaft.
es ist auch mein Kenntnisstand. Man wird zb in NRW (wo es kein Altersgeld und vermutlich bis zu meiner möglichen Bitte um Entlassung aus dem Dienst nicht geben wird) in die gesetzliche Rentenversicherung nachversichert.
Isabell Probst zum Altersgeld: https://isabellprobst.de/2021/04/07/alt…digung-beamter/
und hier zur Nachversicherung: https://isabellprobst.de/2018/12/20/nac…digung-beamter/
chilipaprika Also flipped classroom? Das ist ja durchaus ein Ansatz, der gerade in Mathe sinnvoll sein kann. Hat jedoch meiner Meinung nach wenig mit dem geschilderten Modell zu tun.
Naja, vom Eingangsbeitrag stehen uns nicht alle Informationen zur Verfügung... Vielleicht gibt es durchaus einen zweiten Teil des Unterrichts, wo es in Präsenz um Anwendung des in einem online-Setting vermittelten Theorieteils geht.
In meinem oben genannten Beispiel wurde die "Vorlesung" durchaus in Präsenz von einer Lehrkraft der Schule gehalten, also nicht als Vorbereitung zu Hause (falls du das mit flipped classroom meinst, dann habe ich ein anderes Bild davon, sorry
)
Ich hatte an der Uni einen Dozenten (BK-Praktiker), der davon erzählte, dass er mit seiner (Mathe-)Fachschaft ein System entwickelt hatte (natürlich - vermute ich - in aller Legalität), bei welchem ein Teil des Mathe-Unterrichts als Vorlesung für alle ablief, und die restlichen Stunden auf Übungen fokussieren konnten. Ein bisschen wie an der Uni.
Es ging um ein BK, also mit älteren Schüler*innen aber ich fand es durchaus interessant (allerdings für keins meiner Fächer wirklich interessant). Falls jemand hier an dem betroffenen BK ist: läuft es noch?
(ich weiß gar nicht mal, welche Schule es war, kann also nicht gucken, inwiefern es vll Eingang ins Schulprofil gefunden hat)
Sorry, ich habe mich auf die Studis bezogen, die eben ohne Materialien im Ausland sind und in einem Gästezimmer in einer Familie mit ggf. Kindern leben, ohne Monitore und Bürostuhl. Dafür bekommen sie genau das (Monitore, Möbel und Materialien) in der Schule.
Und es geht dort nicht darum, ob sie woanders eine schönere Toilette haben, sondern, dass sie an der Schule dort so zu arbeiten haben, wie es dort verlangt wird. Ob es einem gefällt oder nicht. Die Studis in Frankreich können auch nicht nach 45 Minuten gehen, weil eine deutsche Stunde kürzer als eine französische ist (auch wenn tatsächlich Studis aus England es mir ernsthaft rückgemeldet haben: "100 Minuten sind zu lang, sie brauchen eine Toilettenpause"...
Ob es "schlecht" ist oder nicht, ob ich es mir für uns wünsche oder nicht, habe ich auch nirgendwo geschrieben (kann ich jetzt schreiben: ich fände es zwar systemisch gut, für mich persönlich aber nicht, weil ich diese Flexibilität und freie Zeiteinteilung liebe.) Hier stand nur die Frage, wie es ist, ich habe meinen Kenntnisstand dargestellt.
Ergänzung Dänemark:
Die Lehrkräfte haben den normalen Jahresurlaub (müsste 6 Wochen sein?), die Stundenzahl ist annualisiert mit Anrechnungszahlen wegen Vor- und Nachbereitung (Nachbereitung gibt es relativ wenig bis Klasse 8), eine Woche Urlaub im Jahr darf außerhalb der Schulferien genommen oder ausgezahlt werden. (und Kolleg*innen vertreten, die dänische Kollegin verstand meine Nachfrage nicht, wie das funktionieren soll.)
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