Beiträge von chilipaprika

    so kann man sich vermutlich täuschen und deutlich mehr Geld in Fellnasen stecken als in ein Flugzeug :)
    Jedem sein Spiel, jedem sein Hobby.
    Als Person, die mit äußeren Reizen immer mehr Probleme hat und sehr viel Ruhe zur Verarbeitung braucht, profitiere ich mehr vom Plüschtier als von einem Fernstreckenflug oder gar Flug über einen Vulkan. Und zum Glück kostet das Spazieren sonst nur minimal (wenn man von den ganzen Leckerlis absieht, die der Hund als Entschädigung zur Begleitung möchte :-D).

    Die Zufriedenen waren vermutlich nicht im Personalrat und haben von vielen Dingen nichts mitbekommen?

    ich kann nicht für Oldenburg sprechen, ich war am anderen NDS-verschrieenen Seminar.
    Ja, es war "speziell", wie Moebius sagt. Und ja, ich habe sehr viele Tränen vergossen. Aber die hätte ich sicher auch in NRW oder am Meer in NDS auch vergossen. Wobei, vielleicht hätte sich das Seminar nicht so sklavisch an der Regelung gehalten, nie nie nie ein Wort zu sagen, das ein Gefühl für Noten gibt...

    ABER: Ich war Personalrätin, habe viele Leute vertreten und hatte auch am Ende viele Rückmeldungen à la "schlimmste Zeit meines Lebens".. Tja, meine Lieben, dann hattet ihr bisher ein sehr schönes Leben.
    Ich war Anfang 30 und somit deutlich älter als die meisten, die selbst "eingeboren" waren. Ich hatte schon mehrere Jahre als Vertretungskraft gearbeitet. Von der Theorie könnte man dann denken, dass es mir am schwierigsten gefallen wäre, kritisiert zu werden (im Vergleich zum Mädchen, das gerade ihre 10 Semester studiert hatte).
    Wenn das schlimmste in deinem Leben ist, dass man dich zum SL zitiert, um dir zu sagen, dass du deine Piercings ausziehen sollst, oder die Seminarleitung uns erklärt, welche Tasche und Kleidung man tragen darf...
    Oder ein Kollege brauchte uns PR, weil er "rassistisch" behandelt wurde. Er kam jeden Tag zu spät, unvorbereitet (keine Zeit) und war der Meinung, alles sei Schickane von den weiblichen Lehrkräften.

    Finanziell (wegen deiner Fellkinder) oder vom Interessensgebiet her?

    Klar, wenn ich das Geld, was monatlich für Hunde drauf geht, sparen würde, hätte es durchaus Potenzial für andere Hobbies und Urlaube, keine Frage. (Ich kann rechnen...)
    ABER: ich komme trotzdem nicht auf 20000 Euro-Urlaub oder Kosten, die ein Hobby wie Fliegen, Segeln, usw.. verursachen. (Und ich laufe hier und da Volksläufe, wenn es mir besser geht, und weiß, dass selbst "Marathon-Laufen" echt nicht "kostenlos" ist. Rennrad hat auch das Potenzial, ein jährliches Luxushund-Budget zu knacken.
    Also: mir geht es finanziell nicht schlecht, aber Yachtsegeln, Flugschein oder so wären nicht drin.

    Da du wohl ans Meer willst und sehr viele ländliche Bereiche angegeben hast, wirst du dir dazu Gedanken gemacht haben. Bedenke halt im Vorfeld, dass es auch nicht sooo einfach ist, Menschen kennenzulernen, viele Reffis aus diesen Seminaren kommen aus der Region und brauchen nicht unbedingt neue Kontakte.
    Aber das kann dich eh überall treffen.
    Ich vermute, es sind fast alles "Flächenseminare", ein Auto braucht man.
    Zumindest in NDS werden aber die ganzen Fahrkilometer zum StudSem bezuschusst, wenn man am Schulort wohnt. Bei 60km einfache Strecke zwei mal die Woche fand ich es ein willkommenes "Geschenk" (in NRW gibt es nichts, keine Ahnung, wie es in SH ist).

    Bei uns in NRW sind Philosophie sowie Wirtschaft und Politik in den Bildungsgängen des Bereichs Gesundheit und Soziales Nebenfächer, sprich es werden dort keine Klauusren geschrieben im Gegensatz zu Englisch.

    Achtung, NRW-Besonderheit!

    Zudem ist in NRW Sozialpädagogik im Bereich der Erzieherausbildung ein so dermaßen bedeutendes Mangelfach, dass die Kollegen kaum in anderen Bereichen eingesetzt werden.

    Das erschien mir allerdings ein bundesweites Problem zu sein, wie ich hier in den letzten Jahren so gelesen habe.

    Gibt es denn Volljuristen, die eine Besoldung akzeptieren, die hier in BW beispielsweise Justizvollzugsangestellte mit mittlerem Schulabschluss und passender, angeschlossener Ausbildung erhalten die deutlich kürzer dauert als Jura- Studium und Vorbereitungsdienst samt zwei Staatsexamina?

    ob es sooo tief geht, weiß ich nicht.
    Aber ich schaue seit 2-3 Jahren aus Gründen auf ziemlich vielen Akademikerportalen und auf den jeweiligen Stellenportalen der Unis nach: Es ist unglaublich, was da gefordert und angeboten wird und sie finden eindeutig Leute. Ja, der Hochschulbereich ist ein besonderes, verminntes Feld, aber der NGO-Bereich ist noch schlimmer. E-11 oder "entsprechend" ist eine ganz normale Bezahlungskategorie. Natüüüüüürlich wird nur ein Hochschulabschluss oder Wirt gefordert, aber "gerne" auch mehr.
    Genauso wie auf sehr vielen E-13-Stellen Promovierte landen, weil man erstmal da arbeiten soll, bevor es höher geht, oder weil es einfach das Ende der Fahnenstange ist (Geschäftsführung oder Institutsleitungen..)

    Meine eine Freundin ist gerade mit Hund in Schottland. Alles mit dem eigenen Auto und Fähre.

    ich weiß, aber das bedeutet (Achtung, nicht verurteilen und bedenken: meine Hunde sind meine Kinder): Der Hund bleibt die Zeit der Überführung in einem Käfig irgendwo unten. Nicht auf dem Deck.
    Zumindest bei meinen Recherchen vor ein paar Jahren. Und Fahrt über Calais und Dover und ganze Fahrt in England wäre nicht so sehr was für mich. Aber irgendwas.
    Ich muss zugeben, ich habe bei den englischsprachigen Dienstreisen der letzten Jahre Blut geleckt und würde gerne so einen Urlaub machen.
    Aber es ist erstmal Meckern auf hohem Niveau, die Bretagne ist für mich auch richtig toll.

    Island wäre mal ein Ziel für mich gewesen, ich merke, wie ich im Alter sesshafter / bequemer werde.

    Da ich HSP bin und mehr reflektiere und mich selbst kenne als jeder andere, ist das bei mir schon lange erledigt. Gerade das mach Hochsensible aus: die ganze Zeit denken, reflektieren, alles immer wieder in Endlosschleifen. Und genau deshalb brauche ich auch ständig Futter und Reize und einem wird schnell langweilig.

    nein, das ist nicht das, was HSP ausmacht.
    Da hast du noch was anderes in deiner Persönlichkeit. Was nicht verwunderlich wäre, es gibt hohe Komorbiditäten ...

    Wie gesagt, ein Problem ist vorallem dass man über Sozialpädagogik wirklich online nichts findet, und ich mir nicht vorstellen kann wie der berufliche Allrsg aussehen könnte

    ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt einen User mit dem Fach hier haben.
    Zum Teil sicher aus Gründen. Wir haben hier Informatiker, Metalltechniker und co, aber Sozialpädagogik-BBS ist schon ein Einhorn ;) .. Ach doch, eine Seiteneinsteigerin aus Hessen fällt mir ein, ich suche sie und verlinke sie.

    So lange meine Gedanken dazu, ohne sehr großes Wissen, nur annähernde Ideen, weil ich mich grob über einen Wechsel informiert hatte und immer wieder informiere (ich habe allerdings das allgemeinbildende EW-Fach!).
    Mit Sozialpädagogik studierst du quasi Inhalte, als würdest du selbst Sozialarbeiter*in werden möchtest.
    Du bildest Sozialssistent*innen, Erzieher*innen (in unterschiedlichen Ausbildungsformen), Heilerzieher*innen, usw..

    Fürs BBS-Lehramt braucht man entweder eine Ausbildung im Vorfeld oder 52 Wochen fachpraktische Praxis bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Studium (Beginn Master oder Zulassung zum Ref, weiß ich nicht mehr). Hast du denn schon eine Ausbildung / FSJ im Bereich? Wäre das nicht der perfekte Weg, um zu sehen, ob du quasi selbst im kindlichen Bereich arbeiten möchtest oder Leute ausbilden willst, die es dann machen werden?

    Bei Hochsensiblen ist wirklich das Problem, dass sie extrem neugierig sind und permanent Beschäftigung, aber sinnvolle brauchen. Gleichzeitig sollte es aber nicht zu sehr mit Menschen zu tun haben.

    Wenn du allerdings schon bei der Ursachenforschung so weit gekommen bist: Dann ist das Lehrerforum nicht der richtige Ort (bleib ruhig für alles Andere), es gibt sehr gute Selbsthilfegruppen für Hochsensible, lokal, online, Facebook.
    DA kannst du doch Impulse von Leuten bekommen, die "gleichgesinnt" sind.
    Es gibt sogar auch Gruppen für hochsensible Lehrkräfte, oder für Lehrkräfte mit "ähnlichen Herausforderungen", sage ich mal so. Die also auch das "Problem" der Schulferien haben.

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