Beiträge von chilipaprika

    nee, stimmt, meine Formulierung war unscharf.
    Nur: wenn ich in NRW versetzt werden will UND einen "Grund" habe (Beziehung mit gemeinsamem Wohnsitz kann durchaus reichen), dann pendle ich keine 10 Jahre zwischen Norden und Süden des Bundeslandes. Im schlimmsten Fall sind es 5 Jahre (die der SL blockieren kann), mit dem PR an der Seite geht es schneller. (Und mit dem wunderschönen Glück des Nachwuchs 8 Monate..). Da scheint es in Bayern "intransparenter" abzulaufen.
    Ich erinnere mich an früheren Zeiten im Forum, wo das Kultusministerium als Reiseagentur / Tourismusagentur bezeichnet wurde.

    ist es auch.
    Aber wie kommen viele Menschen an ihre Stellen? Bekanntheitsgrad erhöhen, könnte man sagen. Es reicht nicht aus, gut zu sein, es hilft auch, dass die Anderen es wissen.
    In Bayern gilt glaube ich "es reicht nicht aus, den Antrag zu stellen, es hilft ein bisschen, den Sachbearbeiter*innen gehörig auf den Senkel zu gehen und es kann helfen, Beziehungen zu haben, die den Sachbearbeiter*innen etwas ins Ohr flüstern..."

    Huhu!
    Ich kann mitfühlen, auch wenn wir tatsächlich genug Wohnraum haben (mein Mann aber trotz geschlossener Tür ständig zu hören ist.) und wir mittlerweile das Home Office abwechselnd gestalten dürfen (jede*r von uns 40-50%) und das auch _wollen_. (Es leben (für uns!) die neuen Dienstvereinbarungen zur Arbeitszeit, die an unseren beiden Arbeitsorten gerade erarbeitet werden (es sind aber nur "kann" und nicht "muss"-Regelungen).

    -> Kann dein Mann ein Tandem mit einem/einer Kolleg*in bilden, der/die in der anderen Woche ist und dann seine Tage nehmen, außer 1-2, wo der/die Kolleg*in doch kommen muss? Es hört sich so an, als würden nicht alle KuK an den 5 Tagen kommen, wo sie dürften. Wenn der Mensch also nicht in der Woche deines Mannes kommen will, sondern mit 2 Tagen alle 2 Wochen zufrieden ist, könnte dein Mann 3 weitere Tage bekommen, was wohl super wäre...
    Die Bürobelegung spielte bei meinem Mann lange eine Rolle, Hauptsache es ist immer jemand im Büro, jetzt halt abwechselnd. Oder ist es ein Raum mit 5 Leuten und es darf nur einer dabei sein?

    state_of_Trance Ist meine Frage so absurd? Ich verstehe eben nicht, wie es "im Süden" abläuft. Ich hätte rein theoretisch auch im Erweiterungsfach Kurse im Ref haben dürfen (NDS), aber es hätte mir nichts gebracht. Keine Note, kein Zeugnis mehr und meine Fakultas ist eh unverändert.
    Dass die Bayer glaube ich einen Unterschied beim Bonus haben, habe ich verstanden. Was es aber am Ende im realen Alltag ausmacht, wüsste ich gerne.

    Ach, eine spontane Hypothese: Bewerbung auf Beförderung mit dem 3. Fach ausgeschlossen?

    In Ba-Wü erhält man in einem Fach, in dem man nur das 1. StEx hat, nicht automatisch die lehrbefähigung nach dem Ref, das man mit den anderen beiden Fächern abgeschlossen hat. In anderen Bundesländern soll es anders aussehen.

    und wie funktioniert es? Hast du jetzt dein drittes Fach "für die Katz" studiert? wer entscheidet, ob du es in der Sek1 und oder Sek1/Sek2 unterrichten darfst?

    Mit drei Fächern würde ich die Regelstudienzeit mal abschreiben. Kommt ja auch drauf an, wie sich Veranstaltungen überschneiden. Aber Freizeit sollte man sich immer nehmen.

    Im Ref hat man meist nur zwei Fächer, wie das in BW aussieht kann aber CDL sonst sagen. Und später im Lehrberuf ist es ja unabhängig von der Anzahl das Deputat. Von daher.

    Ich würde mich an deiner Stelle mal über verschiedene Schulformen und andere Fächer informieren. Am Besten auch mal ein Praktikum im Handwerk oder der Industrie um mal was anderes zu sehen als Schule und Gesellschaftswissenschaften.

    Im Süden der Republik und im Freistaat insbesondere ist alles anders. Das Drittfachstudium ist da ziemlich minimal und die Regelstudienzeit spielt eine viel größere Rolle als woanders, trotzdem schaffen das ganz viele Studis, du wärst nicht der Erste.
    Ich glaube, dass es in Bawü möglich ist, 3 Fächer im Ref zu haben, ob es Pflicht ist, um die volle Fakultas zu haben, wird CDL beantworten. Allerdings erkundige dich gut (du hast massiv Zeit) wegen möglichem Wechsel zurück nach Bayern. Bayern unterscheidet in den Erweiterungsfächern - anders als der Rest Deutschland - zwischen grundständig und nicht grundständig (zb. wegen des Bonus), ich glaube, es macht auch einen Unterschied bei der Fakultas. Da kann sicher ein bayrischer Kollege was dazu sagen. Diejenigen, die mir einfallen, sind aber nicht über das Drittfach gegangen. (im Rest Deutschlands ist es egal, wann du die Erweiterung machst. Ab dem Moment, wo du ein Ref mit 2 Fächern hast, bekommen alle anderen Fächer dieselbe Bedeutung. Wenn du also noch auf Bayern schielst, mache es passend für beide Länder.)

    Nicht desto trotz unterstreiche ich Kiggies Rat: schaue dir auch mal was Anderes an, es kann nicht schaden. ;) Denn 0,5-Bonus hin oder her, die Fächerkombi ist kein Lottogewinn.

    bei den 5 Jahren ist es der Zeitraum, bei welchem man dann bei DU überhaupt einen Ruhegehalt bekommt. Wenn du nach 20 Jahren dienstunfähig wirst, kriegst du natürlich einen viel höheren Ruhegehalt. Deswegen ist es mit der DU-Versicherung so, dass man oft nur eine bestimmte "Lücke" absichert, es ist aber Pokern mit der eigenen Gesundheit. Ich bin "froh", dass ich nie eine hätte abschliessen dürfen, da blieben mir solche Überlegungen erspart :-/

    Ich gehe schon davon aus, dass man bei einer Untersuchung, die die Klärung einer Verbeamtung als Ziel hat, gefragt wird, ob es Dinge gibt, die einen schon länger begleiten und/oder von der Norm der Gesundheit abweichen - und das ist nun einmal alles, was nicht einem beschwerdefreien Zustand entspricht. Also auch immer wiederkehrende Rückenschmerzen.

    leider / zum Glück, je nachdem, gibt es kein einheitliches Verfahren.
    Meine Anamnese war ein Witz, Menschen, die 5km weiter wohnten, hatten eine ganz andere Untersuchung, einige haben (zuerst) keine Verbeamtung bekommen, weil einige Werte nicht in Ordnung waren, die bei mir gar nicht erhoben wurden. Die Fragen wurden auch so "eng" gestellt, dass ich mit gutem Gewissen auf alles so antworten konnte, dass es bei mir zufällig passte, obwohl ich bei geschätzt 50% der Amtsärzte in Deutschland durchgefallen wäre. Ich glaube, dass ich Urin abgegeben habe, aber eindeutig kein Blut, Blutdruck wurde "nebenbei" gemessen... im Nachbarort wurde Blut abgenommen, gefühlt eine Leistungsdiagnostik unter Belastung gemacht, usw...

    und je nach Amtsarzt werden auch Sachen gefragt, die nicht beim Arzt diagnostiziert werden, die muss man auch wahrheitsgemäss beantworten. Wenn ich also seit 3 Jahren chronische Rückenschmerzen habe, muss ich die genauso angeben, wenn ich nach der Verbeamtung (welcher? Probe oder noch 3 Jahre ertragen?) dann etwas Schwerwiegendes habe und es in der Diagnostik klar wird, dass es länger war: lebt man auch damit, dass eventuell zu einer Aufhebung der Verbeamtung kommt?
    Und wie ist es mit der PKV? belügt man sie auch gleichzeitig? und wird ebenfalls gekündigt?

    Charmante Pläne.

    Wenn der AA ein Gutachten verlangt, kann es sogar sein, dass er beschliesst, zu wem du gehst. Dann ist es was Anderes.

    Vergiss es einfach, schlaf schön und ruhig. Wurde diese Diagnostik überhaupt von einem Spezialisten durchgeführt? Oder hat der Hausarzt genervt nach 5 Minuten was geschrieben? Wurde irgendwas danach gemacht? Förderplan oder Maßnahme in der Schule?

    Wenn ich glauben müsste bzw überprüfen, was meine Eltern irgendwann dem Arzt erzählt haben und/oder sie jetzt vom Arzt erzählt bekommen haben.. abgesehen davon, dass sie sehr stolz sind, dass sie eh mehr Ahnung hatten als der Arzt (haha), habe ich einiges verdrängt und unter ‚irrelevant‘ abgespeichert.

    Es klingt eher nach: Eltern auf dem Weg von irgendwas und irgendwann wurde dank ADHS-Diagnose die notwendige Hilfe geboten. Was alles vielleicht verdächtigt wurde und im Raum stand…

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