Beiträge von chilipaprika
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Wie handhabt ihr das? Seht ihr euch selbst als vollwertige „Sozialwissenschaftlerin“ / „Mathematiketin“ etc.?
Interessant...
Ich bezeichne mich definitiv als vollwertige Was auch immer, muss aber zugeben, dass ich mich just vor ein paar Tagen als "Schmalspursozialwissenschaftlerin" bezeichnet habe, weil ich über keine vollständige, breite Methodenkenntnisse verfüge. und es nagt an mir. Durchaus.
(obwohl ich sie an sich gar nicht BRAUCHE, zumindest nicht für das, was ich gerade mache, nicht für die Schule und auch nicht für eine Menge andere Sachen, die mir einfallen).
Aber ansonsten: die Bezeichnung "ich bin nur Lehrämtlerin" lasse ich höchstens in meinem Kopf zu. WENN jemand mich fragt, was ich beruflich mache, dann sage ich, was ich MACHE (und es ist zur Zeit nicht Schule). Wenn ich gefragt werde, was ich studiere, dann hängt es vom Kontext ab, ob die Fächer oder die Abschlussform im Vordergrund steht (in der Regel sagt man doch nicht "Eyh, Sarah hier, 35, ich habe Bio und Kunst auf Gym/Ges-Lehramt studiert", sondern steht in einer Runde, redet über Biosachen und jemand fragt vielleicht neugierig nach "oh du hast da Hintergrundswissen?" "ja, ich habe Bio studiert". -
Was mache ich aber, wenn es nächstes Semester immer noch so ist und ich erst dann operiert werde und meine 2 Urlaubssemester schon voll habe?
in welchem Bundesland bist du? (sorry, nicht gesehen und keine Zeit alles noch mal zu lesen).
Worauf ich hinauswill: die meisten Studis glauben, dass sie studieren MÜSSEN, wenn sie nicht beurlaubt sind. es ist NICHT der Fall. Auch nicht in Bachelor und Master.
Mir bekannte Ausnahme: Bayern mit Regelstudienzeit und Probleme, wenn man mehr als +2 oder so drüber ist.
Bei vielen Semestern kenne ich mich nicht aus, kann dir aber definitiv von einigen Semestern sagen, dass es egal ist. (Auch wenn 80% der Studis glauben, dass jemand von der Uni vorbei kommt und sie höchstpersönlich exmatrikuliert).
Du bekommst kein Bafög, also spielt deine Regelstudienzeit ausschließlich im Bezug auf eventuelle Studiengebühren (Langzeit-) eine Rolle. Da bin ich überfragt, wo es diese noch gibt.
Okay, ich sehe, CDL hat Ähnliches geschrieben: Mach Pause, mach ein "Urlaubssemester", ohne dass es formal so heißt. -
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Bist du auf der Liste relativ oben?
Beim Listenverfahren wollen die Schulen auch durchaus schauen, wen sie da einkaufen.
Wenn sie also Reli brauchen, gucken sie vielleicht, wer bei einigen Fächerkombis oben ist, um dann die Fächerkombi einzukaufen.
Oder sie brauchen tatsächlich deine Kombi, wollen aber sicher sein, bevor sie dich nehmen. Also generell: kennenlernen.
Es ist immer gut.
Ich drücke dir die Daumen! -
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Dein Abiturzeugnis sollte (unten rechts?) eine kleine Tabelle oder Ähnliches haben, wo alle deine belegten Sprachen stehen.
Da steht auch deine 2. Fremdsprache, die du bis zur 9. oder 10. hattest. Und dabei steht auch das erreichte Niveau (A2+/B1?)
Du hast kein Abitur haben, ohne 2 Fremdsprachen zu haben.
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Es ist keine Extraprüfung nach dem Referendariat sondern alles im Ref inklusive
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Habt ihr die selben Kompetenzen im 1. und 2. Halbjahr bzw kann man am Zeugnis sehen, dass das, was im ersten HJ noch ‚orange‘ war, jetzt ‚grün‘ ist?
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@DarwinOnTheRocks
Da ich vorher schon wohnortsnah war, habe ich mir die Frage nicht gestellt, aber sollte ich eben nicht zu meiner alten Schule zurückkehren, dann gehe ich natürlich davon aus, dass es in meinem Umkreis bleibt und nicht landesweit.
Von der Position aus, kann ich hoffentlich auch steuern…
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ich weiß von Kolleg*innen, dass es ein Jahr zwischen Ausschreibungsfrist und Urkunde dauerte, und sie waren in den Fällen zum Teil die einzige sich bewerbende Person...
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und ganz ehrlich: wer von uns will denn schon immer und ewig das Gleiche machen?
es gibt soooo viel, was sich eh wiederholt… Grammatik, Karikaturanalyse, 2. Weltkrieg, Diagramme lesen…
Ich kann nach 2-3 Durchgänge die Lehrbuchtexte auswändig. Wenn ich nicht wenigstens immer andere Sachen nehmen würde, wo ich kann, würde ich sterben.
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herzlich willkommen!
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langweilst du dich etwa im Zug oder in Vertretungsstunden?
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Siehe es positiv (ja, ich mag selbst diese Vergleiche mit "in Afrika hungern die Kinder, sei froh mit dem Rosenkohl" nicht, aber wir haben es in NRW echt gut---)
- du darfst nach Elternzeit dich wohnortsnah versetzen lassen. Wo anders geht es so einfach?
- du konntest dich schon für die Planstelle die Schule quasi aussuchen. In vielen Bundesländern geht es kaum oder gar nicht.
Ein Blick nach Bayern ist immer herzerheiternd ..
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du kannst schon Einfluss nehmen, indem du Schulen kontaktierst.
Wenn du allerdings Gymnasien kontaktierst, verschwendest du vermutlich sehr viel Energie... -
Ich habe unzähllige Tests im Zug korrigiert, auch durchaus die eine oder andere Mittelstufenarbeit.
Ich pendle gerade mit dem Bus und arbeite digital mindestens 30 Minuten pro Tag im Bus (45-Minuten Fahrt). Ich hatte mal einen Kollegen, der Oberstufenarbeiten im Lehrerzimmer, zum Teil im vollen Lehrerzimmer in der Pause, korrigieren kann. Jede*r ist unterschiedlich.
Je nach Organisation und Arbeitstyp gibt es durchaus Sachen, die sich koordinieren lassen.
Allerdings würde ich nie darauf setzen. Genauso wie es albern ist, zu planen, in Vertretungsstunden zu korrigieren. Es kann passieren. Aber normalerweise unterrichtet man nunmal in der Vertretung. Ich plane auch nicht, jeden Tag eine Gruppenarbeit zu machen, um währenddessen den Test zu korrigieren...Auf den Rest einzugehen ist mühsam, es ist zu sehr eine Mischung aus "ich bin seit einem Jahr im Forum, will angeblich bald anfangen zu studieren (schon im Juli letztes Jahr, weiter in Januar), es kommen nur zwei Nebenfächer in Frage, die ich mir per Sondergenehmigung hole, und am liebsten will ich am wenigsten arbeiten aber trotzdem nicht arbeitslos sein."
Du arbeitest die oben errechnete Arbeitsstundenzahl, in den ersten Jahren leider viel drüber, den Rest deines Lebens vermutlich auch immer wieder drüber, lernst aber auch, die einzuhalten.
Die dauerhaft und massiv zu unterschreiten, dürfte ein schönes Kunststück sein, zumal ich davon ausgehen, dass wir eine Erhöhung der allgemeinen Arbeitszeit bekommen (weil... ach, kein weil, es spart einfach Geld) und noch ein paar Aufgaben dazu bekommen (Aufsichten, Ganztag, noch mehr Dokumentation, noch mehr Inklusion, noch mehr multiprofessionelle Vernetzung, ach, Hauptsache noch mehr, die faulen Lehrersäcke sollen endlich arbeiten, wo sie in der Pandemie nichts zu tun hatten...) -
Also ich kann nicht aufhören zu zählen, wenn ich mich in allen Himmelsrichtungen in der Nähe umschaue.
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