das ist übrigens meiner Meinung nach DAS Problem der "hausaufgabenfreien Ganztagsschule". Es funktioniert nie im Leben für die Fremdsprachen und Lesefächer.
Dass 10 Minuten jeden Tag Vokabellernen viel effektiver sind als die eine Doppelstunde Lernzeit in der Woche, ist einleuchtend. und da die SuS in der Doppelstunde auch nur 10 Minuten Vokabel lernen, dann ...
Wenn ich wieder in die Schule komme, werde ich glaube ich Phase 6 "verpflichten" (oder zumindest flächendeckend mit Hilfe der Fachschaft einsetzen können. Schließlich haben ja die Kleinen alle ein iPad.). Da kann man jeden Tag 5 Minuten üben (und es werden mehr) und hat die Vokabeln hoffentlich gelernt.
(noch besser: ich lerne Programmieren und baue mir ein Duolingo passend zum Lehrwerk. Ich bezweifle zwar, dass die Kids die Geduld des ewigen Patterndrills haben, aber cool wäre es. Wer kann der Versuchung widerstehen, die kleine Eule springen zu sehen? Wenn DAS kein Anreiz für Hausaufgabenmachen ist)
Beiträge von chilipaprika
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Die Herkunft kann nicht der Grund sein, weil die FSK innerdeutsch ist.
Der gesellschaftliche Wandel als Erklärung klingt viel einleuchtender -
eine A14-Stelle wäre mir erstmal lieber, einfach weil ich noch 30 Jahre vor mir habe.
Keine Angst ... du bekommst erstmal A14 und erst danach A15

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Wenn man aber generell unter einem Verhalten und Erleben nicht leidet, kann man sich fragen, ob die eigene Diagnose überhaupt eine Diagnose ist.
Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage.
Ich mache den Vergleich mit einer Diagnose zu einer körperlichen Krankheit: Blinde, Gehörlose oder Querschnittsgelähmte müssen nicht "leiden", trotzdem haben sie keine Sehkraft, kein Gehör oder können sich nicht auf einer bestimmten Art und Weise bewegen.
Und erst mit einer Diagnose erhält man in Deutschland bestimmte Ausgleiche. Ob man sie in Anspruch nimmt oder nicht, kann eine persönliche Einstellung sein (zum Beispiel weiß ich es aus der Gehörlosengemeinschaft, dass es durchaus einen Keil zwischen denjenigen gibt, die bestimmte Vergünstigungen in Anspruch nehmen, und denjenigen, die den Stempel "behindert" nicht haben wollen), oder einfach eine andere Wahrnehmung der Diagnose (zum Beispiel Medikation oder längere Zeit bei neurodiversen Diagnosen. Man muss nicht "leiden", um trotzdem ein höheres Bedürfnis an Ruhe und Erholung zu haben). -
Das war doch lediglich ein Scherz. Hast du den Spruch noch nie von Lehrern gehört?
und war das von diesen Lehrern schlau?
Sowas seinen Schüler*innen zu sagen, zeigt meiner Meinung nach von Unfähigkeit, eigene Fehler einzugestehen. Diese Charaktereigenschaft verabscheue ich im Allgemeinen, im pädagogischen Setting am meisten. -
ich korrigiere: es wäre nach NRW-Auslegung und -Praxis rechtsmissbräuchlich.
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ja, das wäre natürlich missbräuchlich.
Wenn du aber langfristig (also nach den Sommerferien) VZ arbeiten würdest, dann dürftest du das. -
Wenn man Widerspruch einlegt, wird man dann zur Überprüfung / im Rahmen der Entscheidungsfindung vermutlich zu einem Gutachter / zu einer Gutachterin geschickt, der / die eben fachärztlich "unabhängig" schauen soll (wird aber vom Amtsarzt einbestellt).
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Bachelor: "Relations publiques, relations presse, événementiel" (in Frankreich ist der Bachelor sehr allgemein gefasst)
- Englisch
- Spanisch
- Protugiesisch
- Medien
- Kommunikation
- Wirtschaftswissenschaften
Master: "Etudes Romanes"
- Spanisch (Sprache und Kultur)
- Portugiesisch (Sprache und Kultur)
- Medien & Mediengeschichte (Lateinamerika)
- Sozialgeschichte
PhD: "Etudes Romanes"
- Englisch
- Spanisch (Sprache und Kultur)
- Portugiesisch (Sprache und Kultur)
- Medien & Mediengeschichte (Lateinamerika)
- Sozialgeschichte
- Sozialpsychologie
Das klingt wirklich nach Nichts Ableitbares, wenn man ehrlich ist. Mit einem bisschen Glück Englisch/Spanisch (bringt kaum was) oder Englisch / Französisch für die Sek1 aber du hast eigentlich gar kein Französisch.
Es gab mal in NRW den Muttersprachler-Erlass, aber Französisch ist kein richtiges Mangelfach mehr für die OBAS.
Französisch war / ist (?) in NDS und in BaWü aber auf der Liste der Sek1-Mangelfächer. Da _könnte_ es sich lohnen, falls sie Muttersprachler-Programme haben.Würde CAPE/CAPES oder MEEF mir einen Vorteil bringen? Im Bezug auf das Referendariat oder anderweitig?
Es gibt dann Programme für Menschen, die aus dem Ausland mit einer fertigen Lehramtsausbildung und Berufserfahrung kommen.
Aber: 1) in welchem Fach würdest du denn das CAPES ablegen? und dann (mindestens) ein Jahr verlieren, das CAPES vorzubereiten (und dann währenddessen kein Deutsch lernen können), um dann in Frankreich irgendwo in einer REP in der Pariser Gegend ein Jahr zu arbeiten, um dann vielleicht mit Glück in Deutschland eine Umschulung starten zu können?! Da kannst du lieber einen Intensivkurs Deutsch starten.
FLE würde dir was bringen, um hier in den Institut francais zu arbeiten, oder in Volkshochschulen (aber da reicht es, dass du "'allo" sagst und du hast den Job, es ist halt miserabel bezahlt.)
MEEF bringt dir außer die Kompetenzen gar nichts. Es wird definitiv weder bekannt noch anerkannt sein. und sowieso nicht nach einem PhD.Für mich ist ebenfalls kein Problem an einer Privatschule zu unterrichten. Wie wären meine Chancen bei solch einer Privatschule unterrichten zu können?
Besser, aber vermutlich nicht prima. Feste Stellen wenn überhaupt erst nach Jahren.
Klar, an einer internationalen Schule zum Beispiel könntest du gute Chancen haben. aber spanisch- und portuguiesischsprachige Schulen sind jetzt nicht unbedingt in jeder Stadt und noch weniger auf der Suche.
die paar französischsprachigen Schulen können sich vermutlich kaum vor Bewerbungen retten, aber versuchen kannst du es ja. Es gibt auch die englischsprachigen, wenn du WIRKLICH sehr gut /perfekt ENglisch sprichst und dann natürlich Spanisch bedienen kannst.
ZitatIn einem Jahr werde ich mich auf das French Assistance Program in Deutschland bewerben, dort wird lediglich A2/B1 verlangt. Hier werde ich weitere Erfahrungen mit dem deutschen System machen können.
Das ist auf jeden Fall gut. und sowieso eine super Erfahrung. Es lässt sich übrigens relativ einfach ein zweites Jahr verlängern, das wäre auf jeden Fall eine Absicherung.
Manchmal gibt es auch Lektorenstellen an Unis und da könntest du durchaus mehr Chancen haben, weil sehr oft mehrere romanische Sprachen verlangt werden. Ich habe nicht mehr den Link mit den Stellen parat, ich frage meine Freundin und versuche, es hier morgen zu posten. Es sind auch selten unbefristete Stellen, aber auch Qualifikationsmöglichkeiten. -
mir mehrmals passiert.
Ich hasse es und zumindest der örtliche Personalrat war keine Hilfe.
Während ich bei einer Rückkehr aus der Elternzeit Verständnis entwickeln kann, ist es mir auch passiert, um eine Vertretungskraft in einem ungebrauchten Fach einzustellen, aber um die Stunden nicht zu verlieren.
Dieses ständige unpädagogische Hin- und Herschieben, als sei ich nur eine Nummer war ein Grund für meine Wegbewerbung.
(und gleichzeitig weiß ich, dass Schulen oft nicht anders können. Trotzdem unschön und unangenehmen, wenn es einen JEDES JAHR trifft. Zum Halbjahr oder zu Ostern.) -
Bezüglich herausragender Leistungen in einzelnen Bereichen mag das gelten, aber für Basics wie eine Rolle rückwärts? Da müsste imho schon eine körperlich-motorische Einschränkung vorliegen, dass man das nicht mit Übung hinbekommen würde.
- panische Angst nach hinten zu kippen
- kein Rollen über den Kopf.
- Start nicht vom Stehen sondern vom Sitzen und mangelnde Kraft und Geschwindigkeit
Ist natürlich überspitzt formuliert. Ja, man kann wochen- und monatelang daran üben, die Kraft zu entwickeln und im Stehen sich nach hinten fallen zu lassen.
Genauso hätte diese Schülerin auch 4 Stunden am Tag üben können, um zu verstehen, dass ein Verb konjugiert wird, ein Nomen aber nicht und dass "un dog" weder Französisch noch Englisch ist.
Und das war eine vermeintliche Gymnasialschülerin (naja, in einem anderen Bundesland und / oder anderer Stadt und/oder mit verpflichtender Empfehlung wäre sie nie da gewesen, aber immerhin war sie zu dem Zeitpunkt schon bis Klasse 8 durchgefluscht. Hatte wohl doch gereicht, von der Hocke aus immer links und rechts auf einer Schulter zu kippen. -
Der Artikel ist eher als Kuschelwerbung für die angesprochene Zielgruppe zu verstehen.
Danke.
Es ist ja kein wissenschaftlicher Artikel oder hat auch nicht den Anspruch.
Wer von uns hat nicht schon irgendwelche Sprüche an Schüler*innen gegeben, die eindeutig mehr "pädagogisch wertvoll" waren (Bewusstseinsaufbau) als "realistische Einschätzung".
Ich weiß, wie ich einer Schülerin, sehr guten Turnerin aber die sprachunbegabteste Schülerin, die ich je hatte (und ich hatte echt einige), und leider auch nicht besonders gut woanders, immer wieder sagte "guck mal, beim Turnen müssen einige mehr turnen, um gut zu werden, du musst mehr üben, aber dann wirst du besser". Zum Glück war sie eben nur in Sport gut und war nicht in der Lage den Vergleich weiterzuziehen: es gibt auch Menschen, die können sich anstrengen, wie sie wollen, eine Rolle rückwärts werden sie niemals hinkriegen.
[Sie verließ irgendwann die Schule und zu ihrem Glück fand die daneben stehende Schule, dass ihr Mischmasch an Deutsch, Englisch und Französisch ohne einzige Grammatikkompetenz ein Zeichen von Intelligenz war. Wie auch immer ihr Selbstbewusstsein aufbauen konnte, sie bekam ein paar Jahre später ihr Abitur.] -
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... vielleicht außer es geht um eine kostenspielige Maßnahme zum Einwerben von lehramtsfremden Absolvent*innen?
Wenn du sagst, dass es geht, dann geht es. Wenn es dir passt und dich freut, super. Aber: 100% der Sinn der Sache ist es nicht und es ist okay, Schlupflöcher für sich zu entdecken und trotzdem zu wissen, dass es Schlupflöcher sind. -
Hallo!
Ich sehe da Hürden für den dauerhaften Einstieg in den Schuldienst.
1) die Sprachkenntnisse. B1 reicht ziemlich sicher nicht für eine dauerhafte Einstellung.2) Wenn du als Förderschullehrerin / speziell in der Inklusion arbeiten möchtest, helfen dir deine ganzen Sprachen leider nichts

3) Welche Fächer würden sich ableiten lassen, wenn man es möchte? (Was hast du studiert? LEA mit Medien? oder Medien mit einem Auslandsstudienjahr? oder kommt der Medienpunkt erst von einem DEA?)
Das Referendariat zu verkürzen wird vermutlich nicht möglich sein (ich formuliere es offen, denke aber: auf keinen Fall), du hast ja keinen Lehramtsabschluss und hast auch kein CAPE/CAPES.
Wenn du offen bist und je nachdem um was es sich in deiner Doktorarbeit geht und ob du, während du Deutsch lernst, vielleicht FLE machen könntest (je nachdem wo ihr lebt und wie du sonst dein Geld verdienst. FLE geht ja auch im Fernstudium, aber könnte ja sein, dass du schon vor hast, in Deutschland etwas zu versuchen), würden sich Lehraufträge als Honorarkraft anbieten. Zum Beispiel beim Institut francais?
Auch mit Englisch in Firmen, usw.
Wenn du willst, kannst du (die Freundin) mir auch per PN auf Französisch schreiben.
Chili -
chilipaprika: Nuja, neben Amtsarzt gibt es ja noch die Altersgrenze.
Die ist starr - die Maßstäbe an gesundheitlichen Voraussetzungen scheinen in den letzten Jahren erheblich gesunken zu sein. Da kann man überhaupt keine gesicherten negativen Vorhersagen mehr machen.....und die Unterschiede in der Entlohnung usw. sind ja so gravierend, dass man selbst jemanden, dem das Durchkommen beim Amtsarzt sehr fraglich erscheint, dringend zum Ref raten muss. Wenn aber die Altersgrenze überschritten ist...
Ja, natürlich gibt es Fälle, wo es wirklich klar ist. Ich hatte nur zugegeben, dass mein Versuch, ebenfalls das Ref umzugehen, auch von einer falschen Annahme herrührte.
Das wird beim TE nicht der Fall sein, der "nur" 5 Jahre gearbeitet hat, er wird wohl weit von den 40 (oder gar 45, Hessen?) Jahren sein. -
Ich glaube du hast da etwas falsch verstanden. Ich habe Schwimmdidaktik in der Uni während des Lehramtsstudiums gehabt und darf Schwimmunterricht geben. Man muss halt alle paar Jahre seinen Rettungsschwimmer neu machen.
Ich weiß nicht, was du glaubst, was ich falsch verstanden haben könnte.
Ist es in Hessen etwas nicht Voraussetzung, dass ein Sportlehrer Schwimmunterricht erteilt? In beiden Bundesländern, in denen ich aktiv war (NDS und NRW) sind / waren Voraussetzung zur Einstellung in den Schuldienst der Rettungsschwimmer Silber. Wie er danach erneuert wird, hängt vom BL als auch von den Schulen ab. Schwimmen ist doch immer Bestandteil der Sportfakultas.
Und gleichzeitig war ich schon in einigen "Rettungsfähigkeit"-Kursen, in denen Grundschullehrkräfte saßen / schwamen, die Schwimmen erteilen "durften", weil man es eben brauchte. Aber das kann ja bundeslandabhängig sein, auch wenn ich von solchen Geschichten im Forum oft gelesen habe (aber vor mehreren Jahren, zugegeben). -
nein, das rät man auch nicht, aber nicht jede*r hat die (kognitiven, zeitlichen, kraftmäßigen) Kapazitäten, um alles 100% zu machen. Und dann finde ich es okay, wenn ein Schüler mir sagt, dass er lieber für Mathe gelernt hat, um dort keinen Unterkurs zu bekommen und bei mir den Vokabeltest versemmelt. Vorausgesetzt natürlich, dass er nicht am Ende vom Quartal mault, dass er mehr Punkte verdient hat.
Doofes Beispiel aber für mich guter Vergleich: Ich betreibe hin und wieder Triathlon. Ich bin in allen Sportarten schlecht, aber untereinander verglichen: im Lauf kann ich in einer regelmäßigen Wochenstundeneinheit mehr rausholen, als im Schwimmen. Im Schwimmen muss man (und leider ich auch) 3 mal die Woche schwimmen, um sich zu verbessern und da redet man über 20 Sekunden am Ende, die zwar toll sind, aber die kriegt man in den anderen Disziplinen schneller wieder rein. Da ich Fahrrad hasse, trainiere ich in etwa soviel, wie ich überhaupt an einem Wettkampf teilnehme. Ich war vor meinem ersten Wettkampf noch nie die Distanz gefahren. DA könnte ich innerhalb von 3 Monaten echt viel reinholen.
WENN ich das Ziel hätte, eine bestimmte Zielzeit zu erreichen. (NC)Da MEIN Ziel aber ist, Spass zu haben und mit Lächeln anzukommen, sehe ich die zweite Disziplin (Rad) als eine lästige Schulstunde in meinem Stundenplan.
Und dass ich so nie auf einem Podium stehen werde, ist mir klar. -
Im Tarifbeschäftigtenverhältnis gibt es eigentlich sowieso überhaupt keinen Grund, Referendariat zu machen (Aufstiegsmöglichkeiten, die nur mit 2. Stex möglich sind, werden ja nur minimal besser entlohnt). Aus rein finanzieller Sicht, sollte man versuchen, das Ref zu umgehen...(natürlich nur, wenn es trotz 2. Stex nicht zu einem Beamtenverhältnis führen kann)
DAS war auch der Grund für meinen damaligen Versuch, in den Seiteneinstieg zu gehen. Nicht aus finanziellen Gründen sondern der sichere, sofortige Platz an meiner Wunschschule.
Hat nicht geklappt, hab mein Ref gemacht und habe dann eine Planstelle an besagter Schule bekommen.
und der Amstarzt hat mich gegen jede Erwartung einer Verbeamtung würdig eingeschätzt.
Manchmal gibt es Kharma im Leben.
Wenn ich dran denke, dass ich den Job in E11 oder E13 machen wollte. (also freiwillig mich darauf eingelassen hätte). Gut, mein Leben wäre jetzt einfacher, ich hätte schon gekündigt. -
Wow, statt sich darauf zu freuen, dass ein (damaliger) Schüler sich intrisisch motivieren konnte, sich jahrelang durch die Schule für EIN Fach / EIN Ziel zusammenzureißen, siehst du, dass seine Note nicht genug für andere Optionen war?
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