Naja, ein deutscher Hochschulabschluss ist kein Hintergrund! Aber keine Voraussetzung.
Ich weiß nicht, ob es Orte gibt, wo der herkunftssprachliche Unterricht auch von festen Lehrkräften neben anderen Fächern erteilt wird. Melde dich beim Schulamt. Bei Bedarf kann es entweder sein, dass es aufs Deputat angerechnet wird, oder du einen Lehrauftrag als Nebenjob bekommst.
Beiträge von chilipaprika
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ich bin zur Zeit nicht im Schuldienst und deswegen raus aus der Priorisierung.
und bei mir in der Nähe kann ich nicht beim Impfzentrum "Astra Zeneca" wählen. -
... hat aber auf der anderen Seite das Problem, das, wenn man in GE einen NC von 1,2 hat, der mögliche Referendar mit M/Ge vermutlich eher nicht zugelassen wird, denn in Mathe sind die Noten im Schnitt nunmal schlechter, als in Deutsch (das soll weder das eine noch das andere Fach bewerten).
Es ist zwar ein Risiko, aber auch dem kann man entgegentreten.
In NDS gibt es (gab es?) einen NC, aber auch mit einem "Schutz" für Mangelfächer. Also (ich finde leider keine aktuelle Liste der NCs, sie ist immer nur kurz bei den Zulassungsverfahren online): zu meinem Zeitpunkt wurden alle mit Physik, Informatik, Französisch Realschule, usw... zugelassen. Egal, was deren Zweitfach war. Die anderen Grenzwerte ergaben sich von dem Auffüllen mit den weiteren "freien" Bewerbungen. Jemand mit Informatik/Deutsch 3,2 war also drin, jemand mit Deutsch/Geschichte 2,0 nicht.
Eine Sonderausnahme ist mir im Kopf geblieben: Werte und Normen (Ethik/Praktische Philosophie) hatte so wenig Ausbildungskapazität, da war der NC bei 1,4 oder so. Selbst wenn man Informatik als Zweitfach hatte.
Man KANN steuern. Man muss nur den Mut haben, Wähler*innen zu verprellen. Nicht wie die SPD, die 2010 so empört tat "oh nein, mit uns wird es keinen NC geben, wie kann man es den armen kleinen Referendar*innen antun" und dann was weiß ich wie viele Überbuchungen in den Seminaren in Kauf nahm (2011: 10 Refis, 5 davon mit Deutsch an einer normalgroßen Schule). -
Du müsstest aber doch Termine ausmachen können. Die Hotline kann dir da bestimmt weiterhelfen.
Nein. Warum sollte die Hotline (die kein AZ verimpft) mir (unpriorisierter Person) ein Angebot machen?
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Garantien gäbe es auf beiden Seiten nicht, aber bessere Chancen, dass man eine Stelle findet.
Wenn das Land für seinen Bedarf, ohne Überbuchung, ausbildet und die Menschen alle in ein anderes Bundesland gehen, dann fängt das Spiel von vorne an.
Wenn man die Abwanderung verhindern will, dann muss man Garantien geben und sie müssten zweiseitig sein. Ich bin froh, dass ich keine Garantie geben musste. Ich hätte mich womöglich im Süden für bilinguale Grundschule verpflichtet, bin jetzt im relativen Norden am Gym und träume von der reinen Oberstufe. -
Stimmt, gibt es in NRW nicht. Daher kann man doch direkt am Anfang regulieren, dass nicht zu viele in den BA starten. Dann kann es auch nicht zu viele Menschen mit MEd geben. Zumal die Abbrecher- und Umorientierungsquoten ja bekannt sein sollten.
Das geht bei einem polyvalenten Studium nicht, schließlich will der D/PK-Studi vielleicht Journalist werden und interessiert sich nicht für die Schule. Wenn du also 50 Plätze im BA hast und 30 wollten Journalist*innen werden, hast du im MEd 20 freie Plätze.
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Es ist ein Fehlverständnis vom NC: der NC sagt wenig aus, ob es viele (genug!) Plätze gibt. Es bewerben sich einfach soviele Leute, dass die Auswahlgrenze nach oben rutscht.
Die Hochschulen kriegen 1) Geld vom Land, 2) die Vorgabe, wieviele Menschen ausgebildet werden müssen. Ohne klare Aussage, dass es 4 Musiker und 4 Physikleute sein müssen. Ein Physikstudium kostet das vierfache von einem Germanistikstudium, ein Musikstudium noch das fünffache eines Physikstudiums (Zahlen sind 15 Jahre alt, es wird sich in der Relation kaum was verändert haben). Die Hochschulen sind also in der Situation, dass sie ebenfalls - wie überall im Bildungssystem - Mängel wirtschaften. Sieht man ganz gut an einem meiner Lieblingsthemen: Erweiterungsfach. Dass die Unis überhaupt selbst entscheiden dürfen, welches Fach ein Erweiterungsfach sein darf, ist aberwitzig. und WELCHE Fächer sie dann auswählen, haha... Statt genau die Fächer zuzulassen, die überbucht werden, wie Deutsch, Geschichte, Politik, ... werden die Religionen und klassische Sprachen geöffnet. Man "macht ein Angebot", wo man sicher sein kann, dass kaum eine*r es in Anspruch nehmen wird.
Die Deutschlehrer*innen aus dem Gymnasialbereich kannst du mit dem deutschen System nicht vermeiden: da das Bachelor im Gym-Bereich polyvalent ist, weiß man offiziell nicht, ob die Leute am ENde Lehrer*innen werden wollen oder Taxifahrer/Leiter der VHS werden. Dann müsste man eine Schranke zwischen BA und MEd machen. Ein Skandal. Das traut sich kein Land.
Schauen wir ja selbst auf unser gemeinsames Bundesland: das Land ist so verzweifelt in seiner Wählerstimmensucherei, dass der Refzugang nicht begrenzt ist. Dass es eine gute Sache ist, kann wirklich keiner behaupten. Ich kam erst im Nachrückverfahren ins Ref (anderes Bundesland) aber ich bin froh, dass ich an meiner Refschule die einzige mit meinen Fächern war, dass das Studienseminar darauf achten konnte und dass es im Sinne meiner Ausbildung war. HIer in der Gegend habe ich Schulen gesehen, die zwar 6-zügig sind, aber 5 Deutsch-Refis bei 10-12 Refis hatten. Glaubt irgendeine*r, dass DAS eine gute Ausbildung ist? und auch hier: die Studienseminare / ZfsL verwalten den Mist vom Land.Aber die Studis wären die ersten, die schreien würden, wenn man zu Studienbeginn stark begrenzen würde. und würde dann der Staat mir eine Garantie geben, dass ich einen Job bekommen? Müsste ICH dem Staat (also dem jeweiligen Bundesland) eine Garantie geben, dass ich bei ihm Lehrer*in werde?
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Wobei in den 40% auch sicher die ganzen technischen und NaWi-Plätze sind, die eben nicht besetzt sind. Dafür kann ja die Politik nicht.
Ich kann nur von meiner örtlichen Uni sprechen: sowohl einige "Hauptfächer" als auch Grundschullehramt sind hier bis zu 40% überbucht. Sprich: der jeweilige Fachbereich muss 130 Studis ausbilden mit den schon mehr als knapp kalkulieren Mitteln für 100. Weil das Zulassungsbüro mit Absagen und Schwund rechnen, den es an sich nicht gibt.
Die Länder bilden also sicher unter Bedarf aber vermutlich nicht nur, wo man es glaubt.
Man kann halt die Leute auch nicht dazu zwingen, ein bestimmtes Studium aufzunehmen, oder nach dessen Abschluss in dem Beruf zu arbeiten, wenn sie in Praktika merken: nichts für mich. -
hahaha

Nein.
Sie zu sprechen ist schon eine gute Voraussetzung. Die meisten Dozent*innen für herkunftssprachlichen Unterricht sind "selbstständig" und als Honorarkräfte eingestellt, da wird die Person genommen, die sich auf die Stelle bewirbt.
Ich weiß gar nicht, ob es richtige feste Stellen in einigen Schulämtern gibt und was da die Voraussetzungen sind. Natürlich schaut man ja, dass die Person die Sprache spricht und auch pädagogische / didaktische Fähigkeiten hat. Aber es müssen definitiv nicht (immer) durch Zertifikate nachgewiesene Qualifikationen sein. Dafür kenne ich zuviele, die ihre Qualifikation "by doing" entwickelt haben (und denen ich natürlich alles gut zutraue, zumal jetzt, nach Jahren, aber rein faktisch kenne ich: einen in Russland ausgebildeten Übersetzer, der in Deutschland keinen Abschluss hat aber seit 20 Jahren Politikwissenschaft studiert, eine Ukrainerin mit Deutschstudium aus der Ukraine, die hier Deutsch (kein Lehramt) studiert (könnte mittlerweile fertig sein), einen polnischen Soziologen (Ausbildung in Deutschland, ich weiß nicht, ob er in Polen überhaupt was gemacht hat, ist als AuPair gekommen), einen türkischen Soziologen (Ausbildung in der Türkei, Anschluss in Deutschland, zu dem Zeitpunkt in irgendeinem Master in Soziologie eingeschrieben)...
Anekdotische Evidenz aber zumindest der Nachweis, dass man KEIN Studium der Sprache haben MUSS. Oder zumindest nicht für "Bestandsleute"
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Wo wird das medial suggeriert? Eigentlich steht überall, dass nur die Priorisierung aufgehoben ist, aber gleichzeitig dass der Impfstoff nach wie vor knapp ist.
In den Tagen nach der Freigabe von Astra Zeneca wurde hier in meiner Region sowohl auf WDR Aktuelle Stunde als auch in der lokalen Zeitung von jeweils einer Praxis berichtet, die bereit sei und sich freue und man könne sich bei ihnen melden, sie hätten freie Termine und so.
Irgendwie war ich naiv und hab mich nicht "gemeldet", um 35 kilometer weiter geimpft zu werden, aber mein Hausarzt hat vermutlich eine ähnlich lange Warteschlange wie eure und mehr als eine Mail mit Bereitschaft zu AZ senden kann ich nicht (Telefon landet auf AB und ist meiner Meinung nach für wichtigere Sachen reserviert).
und dann liest man wieder einen Bericht über einen örtlichen HNO, der soviele Dosen hatte, dass er "den ganzen Freitag" mit "dem ganzen Team" nur geimpft habe und das mache er auch bald wieder. Man solle sich in der Praxis melden (Spoiler: Nummer ist ein AB, nie einen Rückruf erhalten). Woher soll er denn soviele Dosen haben? Oder haben sie sich gegenseitig geimpft und haben dann freigemacht? Nicht zum Verstehen, solche Berichte.
(und ja, ich bin nicht doof, ich lese die anderen Berichte und weiß, dass der Impfstoff knapp ist. Weswegen ich eben auch nicht begeistert bin, wenn Verträge abgesagt werden, neue Berechtigungsgruppen dazu kommen und ich gefühlt noch mehr nach hinten rutsche. Aber es wird gut und die Herdimmunität ist auch gut für mich, ... -
Nur weil das System doof ist, kann man es nicht kritisieren oder das Handeln von Menschen im System kritisieren.
und es sollte wirklich jedem, der sich bewirbt, klar sein, dass an der Grundschule das jeweilige Fach "egal" ist. Am Ende macht man eh fast alles.
und ja, ich wäre für ein weiterbildendes Konzept / Referendariat und dann Bewerbung mit den anderen Refis. Also, wenn es schon ein Notkonzept sein soll. Idealerweise erkennt man einfach Schnepfilein die Englisch-Module an (wovon ich nicht man ausgehe) und sie macht die anderen Module eines Grundschulstudiums.
Oder man denkt ein bisschen um in Deutschland und führt "Weiterbildungsmaster Lehramt", auf die sich alle ohne Lehramt aber abgeleitete Fächer (gerne "großzügig" und kompetenzorientiert, ich halte nichts von diesem ECTS-Rumgerechne, nur weil der Kurs woanders anders hieß) bewerben dürfen, und in dem man zb die Basis für den Alltag als Grundschullehrkraft lernt. Also Alphabetisierung, Leseförderung, Grammatikvermittlung, Rechenwege und so ... Sowas wie ein Riesenzertifikatskurs. Jemandem, der zb. ein Mathe-Diplom, ein Master in Geschichte/Latein hat, darf ich zutrauen, wissenschaftlich zu arbeiten und im Schnelldurchgang das zu lernen, was kleine Erstis langsam an der Uni im 1. Jahr Bachelor gelernt haben. Es gibt genug Länder auf dieser Welt, die genau so ein System haben, es muss nicht allein "learning by doing" sein. -
Dann gibt es unterschiedliche Angebote. Sorry, will es nicht so stehen lassen und ich halte die Personen, von denen ich gerade schreibe, für professionell und natürlich haben sie nicht die Hälfte der Tage geschwänzt. Von meiner örtlichen Lage kann es sein, dass sie genau auch bei der dapf waren, das weiß ich nicht. Ich glaube aber auch, dass ich vor einigen Jahren Angebote gesehen hatte, die am Ende auf die SLQ / als SLQ angerechnet werden können.
Ich rede also ausdrücklich nicht vom "Blockangebot" der Bezirksregierung, an dem man selbstverständlich ganz oder gar nicht teilnimmt. Ich sprach von Angeboten, die nach dessen Abschluss auch "als SLQ" anerkannt werden (das ist zum Beispiel für einige Studiengänge der Fall oder für das Sammeln von Bausteinen bei der dapf usw...) Das sind halt unterschiedliche Wege.
Wenn du aber einem Platz direkt für die ganze SLQ bekommst, umso besser. -
Edit: Beim Durchlesen der Prüfungsordnung habe ich festgestellt, dass Übersetzen wohl doch 8 Regelstudiensemester hat und nicht 6! Wahnsinn - war davon überzeugt, dass Übersetzen 6 hat und Dolmetschen 8... Naja, wenns mit der Grundschule nicht klappt, könnte ich ja vielleicht doch noch die Sekundarstufe I in Erwägung ziehen, wobei Italienisch ja jetzt glaube ich nicht so das mega-gefragte Fach ist...

Hast du dann DEINE Studien- und Prüfungsordnung zugrunde gelegt oder die aktuelle? (mich irritiert, selbst nach 16 Jahren), dass du nicht weißt, was deine Regelstudienzeit war.
Italienisch ist tatsächlich echt nicht das megagefragte Fach, aber da würdest du wenigstens SuS in deinen Fächern unterrichten. Als Grundschullehrerin (WENN, wovon ich ehrlich gesagt nicht ausgehe...) würdest du sicher nicht nur Englisch unterrichten. Dafür müsstest du an einer riesigen Grundschule landen UND die anderen Kolleg*innen keine ENglisch-Berechtigung haben, damit man dir alle Klassen gibt... Du würdest wahrscheinlich schnell eine Klassenleitung, ggf. Co- bekommen, Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Kunst, ... unterrichten. Auch Sprachanfänger*innen in den Spracherwerb begleiten, Zahlenräume mit ihnen erschließen, Problemfragen "lösen", warum einige Körper schwimmen, andere sinken, usw..
In einer Zeit, wo die Grundschulstudierenden Mathe UND Deutsch belegen müssen, keine Möglichkeit haben, einen Bogen um ein Fach zu machen (zu Recht!), wäre es echt - Lehrermangel hin oder her - aberwitzig, jemanden zu nehmen, der aus dem Englischen übersetzen kann.
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Ich glaube, wenn du innerlich denkst, dass du es nur machst, weil du es müsstest, um SL zu werden, dann ist es vielleicht "zu früh", aber wenn dein Bezirk eine lange Warteliste hat, dann ist es noch rechtzeitig. Wenn du allerdings vor hast, etwas davon zu lernen.
Davon hab ich noch nicht gehört, dass es einzeln geht. Für das efv müssten dann ja vermutlich sowieso alle Module belegt werden. Ich erkundige mich.
Es gibt ja unterschiedliche Wege zur SLQ. Ich weiß von einer Kollegin, dass sie einige Seminare gemacht hat, mit sowas wie Kommunikation oder so eingestiegen ist, weiß aber nicht, wo sie den Kurs gemacht hat (also ob BR-ANgebot oder nicht).
Ich kenne die Seminare von der dapf in Dortmund: https://dapf.zhb.tu-dortmund.de/details/slq-nrw-im-baukasten-6119/ Da steht es explizit, dass es am Ende als SLQ anerkannt wird, wenn man alle Bausteine entsprechend belegt hat.
Die Berufsverbände haben auch Angebote (also ich weiß es sowohl von dr GEW als auch vom PhV.), zum Teil in kompakter Form (eine Woche am Stück) oder in mehreren Blöcken. -
Von den (wenigen) Leuten, die ich kenne, die die SLQ gemacht haben, haben die meisten keine Ambition, Schulleitung zu werden (zum Teil auch durch die SLQ
) oder lassen sich das offen, aber du lernst dabei auch einiges. Du kannst ja die Module einzeln belegen und dir also Zeit lassen. Mach das eine oder andere Modul, was dich am meisten interessiert, und dadurch kommst du in Kontakt mit dem System und mit Menschen, die das schon machen und kannst deinen Weg weiter überlegen.
Ich glaube, inhaltlich nimmt man da schon einiges mit, was man auch als Konrektor oder allgemein erweiterte Schulleitung / Mensch mit Entscheidungsposition gebrauchen kann. und das Wissen an sich kann nicht schaden. Wenn deine SL dir also die Freigabe für die Fortbildungstage und sogar die Gebühren übernimmt: go for it! -
Das einzige "Problem" könnte sein, dass du nach deiner Elternzeit in eine andere OBAS-Gruppe reinrutschen musst und ich _glaube_ (Achtung! unsicheres Wissen), dass es je nach Fach durchaus bedeuten kann, dass du weiter pendeln musst, als du vorher hattest. Könnte aber auch sein, dass du jetzt eine Schule um die Ecke hast, dein Seminar aber weit weg ist. Ist (oder war?) glaube ich in ein paar Fächern unvermeidbar, wo es ja nur sehr kleine Lerngruppen gibt.
Aber: Das Leben ist nunmal so, du wärst nicht die erste Referendarin, die in Elternzeit geht, auch nicht die erste OBASlerin. Was die Schule dazu denkt, ist vermutlich ähnlich wie bei einer frisch eingestellten Kollegin: Eine Mischung aus Freude für dich und Ärger für die Situation. Ob die Mischung 90/10 oder 20/80 ist und ob man es dir ins Gesicht sagt, kann dir vorher keiner sagen. Es hat mit Menschlichkeit, Empathie und professionellem Verhalten der Schulleitung und weiteren Schulmitgliedern zu tun.
Wenn es für dich jetzt passt, OBAS zu beginnen und du bekommst eine Stelle: GO! Ob du dann im Laufe der nächsten 24 Monaten tatsächlich schwanger wirst, ist ja kaum richtig planbar. -
und nicht nur das: wenn so ein Mensch nur seine Fächer unterrichten würde (je nach Schulkonzept), bedeutet es für eine Schule, dass er vorrangig bestimmte Kurse bekommt, weil er weniger "verschiebbar" ist. Aber surprise: Kolleg*innen mit Hauptfach+Nebenfach mögen auch manchmal das Nebenfach in der Oberstufe unterrichten und nicht nur die Krümmel, weil diejenigen mit einer komplexen Fächerkombination keine weitere Auswahl haben.
Also: ich finde es sehr seltsam, und vermute / hoffe, dass der designierte Kandidat auch einige Neigungsfächer hat, die er in der Mitelstufe unterrichten wird. -
Bei uns an der Schule ist es eher selten, dass jemand drei Fächer unterrichtet. Fast alle unterrichten nur in ihrer (studierten) beruflichen Fachrichtung und in ihrem (einen) Unterrichtsfach.
Nur, weil ich finde, dass beide Sätze nebeneinander eventuell den falschen Eindruck vermitteln: ich habe alle meine Fächer vollständig studiert und abgeschlossen, ich unterrichte nichts fachfremd und alle Kolleg*innen, die ich im Kopf hatte, haben entweder alle drei / vier Fächer studiert oder einen Zertifikatskurs. Der fachfremde Unterricht ist an meiner Schulform keine dauerhafte Lösung, die ich ernst nehme (also der Mathe/Sport-Kollege, der Politik in der 5. Klasse unterrichtet, ist für mich kein Politik-Kollege. Er kommt auch nicht zu den Fachsitzungen und so..)
Ich glaube aber, dass das am BK / BBS anders ist, weil die meisten eh schon soviele Stunden in ihrer beruflichen Fachrichtung machen.
(nebenbei lustig, ich treffe immer mehr BK-Studis mit 2 allgemeinbildenden Fächern, unter anderem zwei Nebenfächern, keine Ahnung, wie sie sich die Zukunft vorstellen). -
Ist es möglich als Lehrer mit drei Fächern auch im Alltag drei Fächer zu unterrichten? Oder werden grundsätzlich nur 2 Fächer unterrichtet?
Anderes Bundesland, andere Schulform, aber: Selbstverständlich!
Sehr viele Kolleg*innen unterrichten drei Fächer. Das Verhältnis kann durchaus variieren, sich über die Jahre ändern, aber das ist absolut normal. -
Das finde ich ehrlich gesagt noch harmlos und aufgrund des Unterschieds zwischen Gymnasium und Gesamtschule sogar einen nachvollziehbaren Hinweis.
Den gibt es auch seit Jahren.
Ich bezog meine Irritation nicht auf die geforderte Gesamtschulerfahrung. Ich finde es zwar doof (weil man im Ref keine Wahl hatte) aber nachvollziehbar. Mein "Problem" ist, dass Sowi und Geschichte an der Gesamtschule in der Sek1 ein einziges Fach ist. (und an dieser Gesamtschule ganz sicher so) Das halte ich also wirklich für ein Zeugnis davon, dass die Schule echt keinen reellen Bedarf hat.
Jaja, die Trainerlizenzen...
Mein lustigste Ausschreibung wird für immer die gutbürgerliche, innenstädtische Ausschreibung "physik/evangelische Religion, Ruderschein für die Ruder-AG notwendig" sein
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