Beiträge von chilipaprika

    ja, und das finde ich total doof. Da würde ich (in meinem BL an meiner Schule) darauf hinarbeiten, dass diese 4 Stunden als Anteil des Jahres angerechnet werden. Damit auch der Ausfall vom Feiertag, die Schulferien, oder was auch imer drin sind, aber weil es eben alles normaler Unterricht war.) Dann hast du im Jahr darauf 1,5 Stunden weniger zum Beispiel.

    Ähnliche Erfahrungen in meinem stationären Aufenthalt gemacht, CDL.
    Mir wurde ein "problematisches Essverhalten" angekreidet, weil ich abends (da gab es nur Abendbrot angeboten) oft nur Joghurt/Skyr mit Obst (also schon eine große Schüssel) und/oder Erdnussbutter gegessen habe. Immer viele verschiedene Obstsorten, aber halt immer eine Skyr-Schüssel.
    Toll. ALLE anderen haben jeden Abend nur Brot mit was darauf gegessen und ALLE anderen haben jeden Abend auch dasselbe gegessen. (also zum Thema "immer dasselbe"). und 50% hat dabei nur Nutella und Marmelade gegessen. Von Leuten, die zum Frühstück dasselbe gegessen haben und mittags das Gemüse wegließen.
    Man kann es sich schön reden, Ozempic rettet es. (also: Es waren zum Teil Leute, die Ozempic schon gespritzt hatten, oder vorhatten.)

    Ja vierstellig. Brutto erwarte ich mehr als 3000 Euro (netto, weil alles in einem Monat ausgezahlt wird, bleibt weniger als die Hälfte übrig, aber vierstellig bleibt es schon).

    Die Steuererklärung im kommenden Jahr ist wieder wichtig.

    Wenn wir einen zusätzlicven Kurs übernehmen, arbeiten wir daran, dass es über Deputat läuft: kein Geld, aber später weniger Stunden (oder nicht, aber andere Sachen). 16-20 Euro (?) für eine Vertretung okay, nicht für Unterricht mit Vorbereitung, Korrektur, Klausur.

    ich kannte es früher auch so.
    Aber irgendwie in den letzten Jahren wird es "automatisch" mit WebUntis und co. gemacht, was es wohl komplizierter und aufwändiger macht.
    Stimmt, eigentlich. Wenn jeder einzelne es ausgefüllt hat, hat es zwar auch gedauert (Gegenchecken), aber es war vermutlich weniger Arbeit für diejenigen, die das machen. (Es sind bei uns die Vertretungs- und Stundenplaner. Und die Abrechnung kommt natürlich NACH dem Aufsetzen der notwendigen neuen Version des Stundenplans... wovon es leider reichlich gibt.)

    wobei ich eine solche Haltung auch von "ungesund Lebenden" mitbekommen haben.
    Und dabei will ich KEINESFALLS in Gymnsharks Horn pusten. Überhaupt nicht, das ärgert mich selbst und ich musste meine Finger beißen, mich nicht auszulassen.

    Also nicht, dass jemand Krebs in Kauf nimmt, aber "immerhin habe ich jetzt Spass" und "XY ist ja nicht tödlich, es gibt dafür auch Lösungen".
    (und in Zeiten von Ozempic habe ich in dem Bereich echt doofe Sachen gehört, genauso wie von sorglosen Diabetikern, "kann man nachspritzen".)

    Ja, das ist mir schon klar, aber je nach Länge der "Kinder-TZ" ist es schon schwer und meine (anekdotische) Beobachtung ist wirklich, dass die allermeisten nicht wesentlich aufstocken. Sicher auch aus den Gründen (falls sie sich damit beschäftigen).

    1. der öffentliche Dienst ist nicht die freie Wirtschaft, hier wird eben nicht nach vermeintlicher Leistung und Kompetenz bezahlt, sondern nach anderen Kriterien. Da kannst du nicht die Schulgebühren der Kinder oder die Nanny aushandeln.
    2. Wie du selbst feststellst: du bist ein Anfänger. In der freien Wirtschaft würdest du auch auf einer Stelle, bei der du kompletter Anfänger bist, keinen roten Teppich ausgerollt bekommen, oder?
    3. Willkommen im öffentlichen Dienst: Lehrermangel ist da, trotzdem läuft die Stelle lieber leer als an den Arbeitsbedingungen zu drehen.
    4. Der Vergleich mit dem Schuss aus dem Panzer ist in unseren aktuellen Zeiten sehr zynisch und hinkt mehr als nur ein bisschen.
    und ich bin sicher, dass die Bundeswehrsoldaten sich mehr als ärgern, dass sie aus Budgetgründen viele Sachen nicht machen dürfen (mehr Leute einstellen, mehr Übungen stattfinden lassen) und sich auch total alleine gelassen fühlen, wie sie den drohenden Gefahren begegnen.

    Meine Schule hat irgendwann in Mai die Abrechnungen bis entweder Ende des 1. Halbjahres oder Ostern gemacht. also bis ein Jahr (wenn man den Bearbeitungszeitraum festlegt und dann die Bearbeitungszeit nimmt) ist sicher an vielen Schulen normal.
    Es ist nämlich je nach Komplexität der Vertretungen eine kniffelige Arbeit.

    Der Amtsarzt ist der einzige bzw. derjenige, der die DU einleitet. Jede Verzögerung gibt Puffer (weil sein Handlungsspielraum die 6 Monate sind).

    Dass man widerum so schnell zum AA will, wenn es z.B. um Dienstwiederaufnahme oder Festlegung hilfreicher Bedingungen ist logisch aber eben die andere Seite.

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