... und es variiert je nach Zeitpunkt (also zyklusartig, oder vor / nach Wahlen ...).
Ich hab mein Ref in NDS gemacht, wo es keine Garantie gibt und ich mit einer (zugegeben tiefen) 1 vorm Komma ins Nachrückverfahren musste. An meinem Seminar waren viele aus dem Osten der Republik, weil es wohl (zu dem Zeitpunkt?) in Thüringen und Sachsen-Anhalt kaum Refplätz gab und sie naiverweise dachten, sie bekommen ein Grenzseminar. Haha... Nur Ostfriesland wäre noch weiter gewesen, ist aber beliebter als mein Seminar gewesen.
Zu dem Zeitpunkt (und immer wieder) las man Horrorgeschichten aus Hamburg, 2-3 Jahre Wartezeit... dafür sind viele Refis nach dem Abschluss direkt dort untergekommen...
Achtung: die "Refplatzchancen" sollen nicht über die Zukunft entscheiden.
Einige Bundesländer bilden einfach komplett über Bedarf aus (NRW, Bayern), sei es aus politischen (trifft sicher auf beide Länder zu) als auch, weil es kostengünstig(er) ist (besonders für Bayern mit dem hohen Deputat).
WENN man also eine Übergangslösung hat, 6 Monate zu überbrücken, ... mag es auch mal besser sein, 6 Monate im tiefen Niedersachen oder Sachen im Lager zu jobben, als nach NRW zu wechseln, dort mit 6 weiteren Deutsch-Refis sein Ref zu machen, weit weg von Familie und sozialem Netz, mühsam (vielleicht) etwas Neues aufbauen, um dann definitiv nicht übernommen zu werden.
Die Flexibilität zum Ref darf nicht über die Konsequenzen danach (erneute, "Zurück-Mobilität") täuschen. Oder man soll es eben wissen: es geht um 18 Monate in NRW, danach geht's wieder nach Hamburg.