Beiträge von chilipaprika

    das ist aber soweit ich weiß der selbe Bogen mit den selben Anweisungen UND es geht eben hier um jemanden, der eine Beförderung will, sprich eh ein neues Gutachten brauchen wird... (oder, spannend, bleibt das Probezeitgutachten für die 2 Jahre gültig?)

    Chili, die versucht, sich damit abzufinden, keine Beförderungsambitionen zu hegen, macht weniger Stress :D

    das Problem liegt aber in "anlassbezogen vs. Regelbeurteilung".
    Wenn ALLE beurteilt werden, ist ja klar, dass es ganz viele "normale" (und unterdurchschnittliche) Lehrer*innen gibt.
    Wenn es nur anlassbezogene Beurteilungen gibt (jenseits der Probezeit in NRW), dann ist es doch logisch, dass die meisten (!) ,die sich auf eine Beförderungsstelle bewerben, zumindest in näherem Zeitraum davor alles gegeben hatten bzw. dass diejenigen, die "nur" Durchschnitt sind, sich gar nicht erst wirklich bewerben.. (und es vielleicht auch nicht wollen)

    @Lindbergh : Da mein Kind nur 5 Jahre im Kindergarten war, wusste ich noch gar nicht, was im Kindergarten gemacht wird. Vielen Dank für die Aufklärung!

    @chillipaprika: Es wurde insistent darauf hingewiesen, den Kindern nur die Laute und nicht die "Namen" der Buchstaben beizbringen. Wobei ja auch die Laute immer noch noch so eine Art Schwa beinhalten und mein Kind liest das Schwa immer mit. Also "dea" (e = Schwa, kein "e"), anstelle von "da". Da bin ich mit meinem Latein am Ende und glaube, dass ich es nur noch falsch machen kann.

    eben. Selbst mit pädagogischer /didaktischer Vorbildung hätte ich total Angst. Aber wenn die Grundschullehrkräfte einem so viel vertrauen... Vielleicht geben sie auch eine gute Anleitung dazu?

    und "da" ist ja "einfach". Wenn du deinem Kind dann "Katharina Sophia" beibringst, wird es schon ein bisschen trickiger, was das "h" angeht :)

    Im einstelligen Zahlbereich sollen die Kinder addieren und subtrahieren üben, wobei das wohl noch "zählend" sein darf. Außerdem wurden die ersten 5 Buchstaben genannt, die die Kinder wohl relativ schnell schon lesen und schreiben können und auch zu Wörtern zusammensetzen können sollen. Auch da soll man schon mal ein bisschen üben, wobei ich mich ernsthaft frage, ob da nicht die Gefahr viel zu groß ist, dass man mehr kaputt macht, als das man hilft.

    !!!!

    wow... Entweder es gab /gibt ein Pflichtjahr in der Kita und die Kita-Erzieher*innen bringen sowas bei oder es kann echt nicht gefordert werden! und sich dann Jahre später beschweren, dass die Kids nur zählen und keine Vorstellung vom Zahlenraum haben...
    Ich hätte mir eher vorgestellt, dass mein Einschulkind sowas "können" muss wie "5 Minuten ohne Unterbrechung ein Bild ausmalen", "ausmalen ohne über den Rand zu gehen", Schnürsenkel und Knöpfe...

    Als ich in der Steinzeit zur Schule ging stand dick und fett an den Eingangstüren der Vorschule "BITTE KEIN Alphabet mit den Kids lernen", damit die Kinder eben kein "be" sondern ein "b'" für "B/b" lernen.

    (aber bei den sehr wenigen Schulstunden des 1. Schuljahres und das ohne Vorschule kann ich auch nachvollziehen, dass soviel wie möglich nach vorne ausgelagert wird.
    Go Katharina Sophia Meyer-zu-Eisen!

    (Gibt es nicht eine "Faustregel" fürs Radfahren? Beim Laufen gilt "Gewicht in Kilo * Kilometerzahl"... Passt ziemlich gut mit dem Durchschnitt der Uhr bei mir und bei vielen anderen.
    Beim Rad finde ich den Verbrauch einfach zu enttäuschend, meine Uhr scheint zu glauben, es sei ein lustiger Spaziergang mit Spaß, während ich jeden Kilometer abfeiere... ja, ich habe die Einstellung auf "pro Kilometer" geändert :D )

    Hast du in der Zwischenzeit deine Werte in Garmin Connect angepasst? ("maximale Herzfrequenz")? oder die "Sportart" geändert?

    Also, vorab: nein, das Problem habe ich nicht (glaube ich).
    Ich tracke auch (ziemlich alles), aber eher aus Spass und weil.. "was nicht in der Uhr ist, hat nicht stattgefunden" (Strava ist nicht meins) :D
    Wenn ich mit einer anderen Person (selbes Geschlecht, ähnliche Statur und Gewicht, ähnliche Ausdauerfähigkeit, auch 745er am Handgelenk, nur anderes Alter) Sport mache, hat sie fast immer das doppelte an Kalorien wie ich, beim Laufen anderthalb. Ich bin Niedrigpulserin oder wie auch immer die Bezeichnung wäre, und selbst nachdem ich meine potentielle maximale Herzfrequenz manuell runtergesetzt habe, komme ich selten hoch.
    Auf die Kalorien gucke ich tatsächlich nur bei Kraft/Cardio, was aber interessant ist, und tatsächlich mit meiner gefühlten Form korreliert: meine vorgeschlagene "Erholungszeit". Wenn ich nach 2 Stunden "Spazieren" eine Stunde Erholungszeit habe, dann bin ich oft tatsächlich nicht fit.

    Es wird nämlich an festen Werten gemessen, wie lange du sie überschritten hast und es hängt von der eingestellten Sportart (und deiner allgemeinen Form) ab. Beim selben Workout kommen andere Werte bei der Einstellung "Kraft" und "Cardio".
    Wenn ich mein Workout morgens mache, kommt die Kalorienzählung gaaaaaaanz anders (sehr langsam) in die Pötte, gegen Mittag oder nach einem Spaziergang oder gar nach einem warmen EInlaufen, geht es schnell in die Höhe.

    Du hast vermutlich bei jeder Pause "gestoppt", um die reine Fahrzeit zu tracken, oder? Da geht auch Garmin davon aus, dass du alles am Stück geradelt hast...

    Sind vielleicht ein paar Erklärimpulse dabei?


    PS: 11000 Kalorien ist ca. das, das Jan Frodeno bei einem ganzen Ironman verbraucht. Dir fehlen nur noch der Marathon und fast 4km Schwimmen ;) (dafür braucht er 8 Stunden)

    Ich glaube, ich verstehe deine Frage nicht, denn das was ich lese, klingt sehr "seltsam": "Welchen Vorteil hätte ein Lehrer, nicht jedem eine 1 zu geben, am Ende kommen eh alle durch" (zum Beispiel dieses (Corona)Jahr) oder "am Ende hat er dasselbe Geld".

    Sorry, es sind nunmal nicht alle gleich gut und gleich engagiert (zwei verschiedene Facetten!). Ich war im alten System für die Probezeitbeurteilung und vom Häkchen kann ich mir nichts kaufen aber eyh, EINMAL im Berufsleben das Gefühl haben, dass Leistung und Engagement leicht anerkannt werden...
    und selbst wenn diese Tabelle und das Zustandekommen von Punkten viel zu intransparent sind (Stichwort Anweisung der Bezirksregierungen, mindestens eine 3 zu geben und niemandem überall eine 5...) und es dann vom Mut/Standing der Schulleitung abhängt, ob sie es macht oder nicht, finde ich es gut, dass eine Art "Rückmeldung" gegeben wird.
    und auch wenn ich alle 2-3 Jahre den panischen Tod sterben würde, wenn ich in einem Bundesland mit regelmäßiger Beurteilung wäre, finde ich unser (NRW-)Beurteilungssystem sowas von renovierungswürdig (rein anlassbezogen, ist dann doch logisch, dass ausgerechnet diejenigen, die sich beurteilen lassen, "gut" sind und man keine "soziale Norm" mehr abbilden kann).
    Es ist gut, jemandem rückzumelden, dass er noch auf dem Weg ist, aber nicht angekommen ist, wenn es noch "Luft nach oben" in einzelnen Kategorien gibt (wie zum Beispiel "besucht keine Fortbildung" oder "redet nicht mit Eltern"). In der reinen Textbeurteilung verfällt es und es werden nur / insbesondere die Sachen betont, die gut sind (oder umgekehrt sehr problematisch). Im Sinne einer professionellen Entwicklung, an der ich als Lehrkraft auch interessiert bin, will ich nicht bei der Beförderungsbewerbung aus allen Wolken fallen, was meine Schulleitung von mir denkt.

    es geht aber nicht nur ums Impfen.
    Die Leute ohne Job haben in den USA ziemlich sicher viel weniger staatliche Unterstützung bekommen als in Deutschland.
    und man muss auch alles im Kontext sehen. Die Maßnahmen, die ein Land trifft, sind eben dem Kontext und seinen Möglichkeiten angepasst.

    Wenn der Staat zu wenig Impfstoff bereitstellt (Ich denke da Richtung Brasilien.), ist das durchaus ein Problem, weil dann keiner, der diese Form von Schutz nutzen möchte, Zugang hierzu hat. Der Staat soll also ermöglichen, dass sich jeder schützen darf, ohne dass sie es müssen. Das war doch die ganze Zeit über mein Punkt.

    Sag mal, hast du ein paar Grundlagen in politischer Bildung?

    Woher hat denn "der Staat" das Geld für alle unsere Impfungen (für die keine*r von uns bisher bezahlt hat und auch nicht die Krankenkassen bzw. -versicherungen...!) Woher dann denn "der (unser!) Staat" die MACHT, diese Impfungen zu bestellen?
    Nur, weil du das Glück gehabt hast, in diesem modernen, furchtbar reichen Land geboren zu sein und zu leben, das alles tut, um jedem gleichzeitig das Recht auf "ich will aber bitte krank werden" wie das auf "aber verhungern möchte ich auch nicht", hast du überhaupt die Möglichkeit, dies in Frage zu stellen.
    In sovielen anderen Ländern hättest du die letzten 14 Monaten weiterarbeiten müssen ggf. ohne Zahlung und nur in der Hoffnung, dass es irgendwann kommt, ohne Schutz und dabei zusehen dürfen, wie Menschen / Leichen an den Straßenecken gestappelt werden. Du hättest deine Kinder nicht zur Schule schicken können, weil sie zu sind, die Infrastruktur hätte dir nicht mal "Home schooling" ermöglicht und du würdest warten, dass die ErsteWelt-Länder sich herablassen, wenn es ihnen wieder gut geht und sie glauben, jetzt wo deren Bevölkerung fast durchgeimpft sind, können alle wieder reisen und vielleicht kannst DU auch in weite Zukunft anfangen für deine teure Impfung zu sparen.

    Man kann nicht alles haben. Du willst unbegrenzte Freiheit? Dann geh dahin leben, wo du kein Sicherheitsnetz hast.

    OK, jetzt brauche ich eine Erklärung: Was macht deine Fächerkombi gerade in NRW so besonders cool und warum steigt die statistische Wahrscheinlichkeit auf Hunde (wenn auch keine Dackel) im Unterricht mit einer Planstelle in NRW signifikant an? ^^

    Eins unserer gemeinsamen Fächer hat in NRW einen viel interessanteren Lehrplan / Fächerverbund als überall anders.
    und (noch wichtiger): eins meiner Fächer gibt es (fast) nur in NRW.

    Die statistische Wahrscheinlichkeit auf Hunde könnte dadurch steigen, dass selbst der Hundeführerschein in NRW einfacher ist als in NDS :D (zumindest gibt es die Anerkennung in eine Richtung und nicht in die andere. Könnte also auch daran liegen, dass selbst Hundeschulabschlüsse aus NRW mit der rupfenden Nase angeguckt werden. Aber kein Ding. Selbst mit seinem Förderschulabschluss darf mein sonderbegabtes Kind hier im Wald spazieren :D

    Der Witz wurde wahrscheinlich auch als witzig verkauft.

    Oh glaub mir, meine Seminarleitung hielt sich nicht nur für witzig, sondern hielt auch sehr wenig von NRW (wie ca. 90% der Kolleg*innen an der Schule und am Studienseminar. Grenzregion mit jedes Jahrschwachen Schüler*innen, die die Schule nach Klasse 10 verlassen, ans BK oder Oberstufe über die Grenze gehen und dort ganz gut zurecht kommen. Für sie der Nachweis, dass in NRW "selbst ein Dackel das Abitur bekommt, Hauptsache, er beißt nicht" (Gruß an die Mentorin ;) )

    ich hatte nie (ernsthaft) vor, mein Ref zu unterbrechen. Und obwohl ich Personalrätin (der Studienreferendar*innen) im Ref war UND mehr als einen Abbruch "begleitet" habe: ich habe noch nie von dieser "Wiedereinstellungszusage" gehört.
    Wie gesagt: entweder hast du (für das aufnehmende BL) noch die Voraussetzung, oder nicht.
    Aber ich bin ja ganz weit weg von BaWü, also wirklich keine Ahnung...

    Ja, es ist grundsätzlich möglich, aber da, wo du vorher eine "größere Auswahl" hattest, kannst du nur noch dahin versetzt werden wo eine Schule a) eine A13-Stelle ausschreibt, b) rein rechnerisch eine A13-Stelle ausschreiben könnte (und durch dein Dazukommen nicht mehr kann, du könntest also dann mit Aufgaben betraut werden).
    Wie es genau mit der Übernahme von Aufgaben ist, weiß ich nicht, es ist zumindest in NRW nicht mal Pflicht, bis die Schulleitung sich wirklich was einfällt (also bei der ersten Beförderungsstufe), ich weiß aber eben aus meinem Ref in NDS, dass meine Mentorin mir erklärt hatte, dass sie quasi in der Familie entscheiden mussten, wer die Beförderungsstelle (A14, bei Gym) annimmt (also sie oder ihr Mann), weil mittelfristig eine*r von den zwei an den Wohnort versetzt werden möchte und es mit einem "O" schwieriger sei (O wie Ober bei Oberstudienrat*in).
    Das ist an sich nachvollziehbar, jede Schule hat nur eine begrenzte Anzahl an Beförderungsstellen...

    und falls du das unglaubliche Glück hast, dass du eine Probezeit im Angestelltenverhältnis in den Ferien hast (was ja bedeuten würde, dass dein Vertrag nicht so lange vor den Ferien begonnen hat, du aber eine durchgehende Bezahlung mit Anschlussvertrag hast): klar zählen die Sommerferien dazu...

    Genau. Für NDS galt: Hälfte des Refs (falls irgendwo schon 11 Monate von 24 gemacht worden waren, hatten wir zumindest so gehört).

    Der Wechsel nach NRW habe ich sowohl von "höheren" Jahrgängen als auch live erlebt (mein Studienseminar hatte eine seeehr hohe Abbruch und Durchfallquote, da gab es sogar von der Seminarleitung den Witz und Anweisung, wann man noch abbrechen muss, und dass es "in NRW eh viel einfacher" sei.)

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