Beiträge von chilipaprika

    bei der Feuerwehr braucht man tatsächlich vorher eine andere Ausbildung, aber es hat zum Teil andere Gründe (die allerdings auch für andere Berufe ganz praktisch wären)


    Nein, nicht jeder ist Lehrerkind, aber etwas selbst zu erfahren, ist schon was Anderes als die Eltern zu sehen.
    Wir können es dabei belassen, es gibt nunmal zwei Lager / Ansichten zum Thema "außerschulische Erfahrungen" im / vor dem Schuldienst.

    wenn du glaubst, dass das Gym (übrigens gehört dazu die Gesamtschule, das weißt du ja) nur auf die Uni vorbereitet und nicht aufs Berufsleben, dann liegst du entweder falsch oder mein Gymnasium ist wohl eine Berufsschule.

    Ich bin ein Fan von "im Zweifel mach mal bitte vorher eine solide Ausbildung", würde aber nicht soweit gehen, 12 Monate zu fordern, finde aber diese 5 Wochen das absolute Minimum.
    Einfach eine andere Berufsform WIRKLICH erfahren.

    Viele Führungskraftprogramme fordern übrigens solche praktische Erfahrungen in anderen Berufsfeldern und das ist durchaus sinnvoll. Perspektivenwechseln bringen viel mehr, als man es in dem Moment sieht. Es relativiert vielleicht auch andere Sachen.
    Ja, der wechselnde Stundenplan ist doof. Ja, Freistunden sind doof. Dafür muss ich aber keine 9 Stunden vor Ort sein, habe andere Freiheiten, die ich in einem anderen Beruf eben nicht habe.
    usw..

    Sowas ist richtig unnötig. Wie viele Medizinstudenten oder Jurastudenten müssen denn in einen anderen Beruf vorher reinschnuppern? Oder wie viele Tischler müssen sich in nem Praktikum nen anderen Job angucken?

    Bei der Polizei habe ich sowas auch noch nie gehört.

    Oh und ich denke angehende Piloten müssen sowas auch nicht machen

    Aber weder Ärzte noch Piloten bereiten Schüler*innen auf das Berufsleben vor, auch beraten sie nicht, usw...

    Die Studien- und Prüfungsordnung bezieht sich natürlich nur um den Studienabschluss.

    Die Abschlüsse sind Bachelor und Master.

    (= Uniseite, also das Prüfungsamt der Uni)

    Um ins Ref zu gehen braucht man ein staatliches Ding. Vorher lief alles über das LANDESprüfungsamt (=staatliche Seite am Ende eines staatlichen Studiums, das nur der Form halber an einer Universität ablief). Jetzt schickt man seine BA/MEd-Zeugnisse irgendwohin und sie basteln daraus die Anerkennung zum 1. StEx.

    Es gibt also keine Studien- und Prüfungsordnung des 1. StEx, weil es nur die Äquivalenz gibt.

    Wie die Unis IHRE Studiengänge gestalten, ist im großen Ganzen frei (im Rahmen des LABG etc...) klar können sie zb die Praktika nicht auslassen und so.. aber auch die sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich.

    Es ist nicht ‚deren Kaffee‘ und wie oben erläutert es ist besser so. Deren Job ist es, sich in x, y und z auszukennen und nicht a und b zu beraten.

    Ordnungsgruppen sind in NRW die ‚Bewerbernote‘ ( 1. StEx + 2. StEx )/2 *10 = OG

    Die Note des 1. StEx ergibt sich von der jeweiligen Ordnung (ob Anerkennung BA/MEd oder eben 1. StEx...)

    Oh.....wie bekommt man denn 4.000 Euro zurück :staun:

    Hattest du nicht selbst (oder verwechsle ich das?) einen furchtbar langen Fahrtweg? Schon alleine da kommt eine Menge zusammen. Falls die Kids bzw. steuermindernde Kategorien nicht sofort eingetragen waren, bringt es auch viel. Dann Arbeitszimmer, Fortbildungen (oft Verpflegungsaufwand, ..) Materialien... Als Grundschullehrer*in kann man quasi alles absetzen, was man kauft, ist immer für ein Fach gut ;)
    Auf die Summe komme ich nicht, aber mit meinem Mann zusammen auf mehr Rückerstattung. Dabei haben wir nur ein (halbes, grrr) Arbeitszimmer und nur er hat Fahrtwege.

    genau, noch ein konstruktiver Versuch...

    der Kanuschein ist nicht jedem gegeben. Der Daz-Schein, die Erfahrung und Bereitschaft, Auslandserfahrungen und -kontakte zu sammeln, Austausche anzustoßen, Sprach-AGs und -Diplome vorzubereiten (CAE, ..), eine Qualifikation in Inklusion, in Förder-/Forderprojekte, in Leseförderung, in Podcast-/blablub,... vielleicht ein theaterpädagogischer Schein, ... das sind Sachen, die vielleicht für eine Schule interessant sind und zum Teil Gründe sind, die man auf einer Ausschreibung eintragen kann (nicht alle sind "Vorrang gebend", aber Schulleitungen können auch Wege finden, WENN...)

    Tatsächlich würde ich meinen Oberstufenschülern, die mir eine allgemeine Frage stellen, eine Antwort von mir bekommen und mir dann antworten / unterschwellig vorwerfen, dass ich es nicht wissen kann, einen an den Kopf werfen.
    Du stellst eine Frage nach Erfahrungswerten in einem Forum und erwartest eine quasi rechtssichere Antwort. Die kann dir hier keiner geben.

    Da NRW eben schulscharf einstellt, kann sich alles an Details ändern.

    Beispiel: du hast eine B-Trainerlizenz in Volleyball. Die Schule mit dem Leistungsschwerpunkt hätte dich gerne. Sie würden dich auch mit SoWi/Geschichte und OG 29 nehmen. und das würden sie schaffen (deren Ausschreibungen sind lustig: Fächer beliebig/beliebig Trainerschein in einer Sportart der Schule.)

    Ich muss übrigens Neutronino Recht gebrn: an der Uni wird es nicht gesagt, weil es für die Uni irrelevant ist (und sie es nicht wissen bzw immer wieder geändert wird oder werden kann)

    Es liegt in der Ordnung des 1. Staatsexamens. Das erste Staatsexamen bekommt man mit dem Einreichen des MEd und BA/BSc. Es könnte aber jederzeit nur noch mit MEd sein.

    Das gilt nur für die Zeit NACH dem 2. Staatsexamen. Pro 500 Stunden Vertretung (taggenau abgerechnet) bekommt man einen 2er-Sprung. Maximal 8 insgesamt und die Steigerung ist nicht genau 500-1000-etc aber vom Prinzip her..

    ich _glaube_, dass die Schulform aber relevant ist (sprich: Realschule zählt nicht für Gym/Ges), bin aber nicht sicher

    Guck auf leo, da siehst du die Anzahl an eingegangenen Bewerbungen. Dann überleg dir auf welchem prozentualen Rang du vermutlich sein wirst... mehr als 8 Menschen pro Stelle werden nicht eingeladen (zeitliche Grenzen).

    Nur damit du es einordnen kannst: ich hab OG19 gehabt, ich halte mich also nicht für etwas Besseres. Ich hatte aber schon Vertretungserfahrung (=Kontakte) und etwas im Gepäck, was mich attraktiv macht. Man muss wissen, wo die eigene Stärke liegt

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