Beiträge von chilipaprika


    Wie kann es sein, dass du einen Netto-Lohn kennst? Hast du Infos zur Steuerklasse und sonstigen Abzügen?

    Nicht alle Länder haben das unsägliche deutsche Steuerklassenmodell.
    Nach kurzer Google-Recherche scheint Österreich erstmal "nur" die Progression zu kennen (und sicher dann auch andere Unterstützungsmodelle.
    Auch der Begriff "Netto" ist in anderen Ländern sehr oft "vor Lohnsteuer" (oder Entsprechung von LSK 1 und dann gibt es Rückerstattungen)

    Zum Inhalt stimme ich aber zu: Sag diesem jemandem, etwas anderes zu tun,

    Gestern habe ich mich gefreut, dass ein VHS-"Kunst"-Workshop endlich stattgefunden hat (Teilnehmerzahl oft nicht erreicht, wenn ich mich angemeldet hatte) und ich eine schöne Zeit hatte.
    Diese Workshops taugen echt nichts zum Leute-Kennenlernen, aber damit habe ich mich abgefunden und ich hatte am Ende ein Produkt, das mir zumindest etwas bedeutet hat (und sehr interessant, was andere Menschen alles drin interpretieren und sehen wollen. Man sieht wirklich, was man sehen will).

    Du kannst nur das Altersgeld bekommen, wenn du verbeamtet warst, das ist keine Frage, weder klein noch groß.

    Wenn du dich aus dem Dienst entlassen lässt UND woanders wieder verbeamtet wirst (schaffst du es überhaupt von der Altersgrenze?!), dann hast du nur im neuen BL Ansprüche.
    Wenn du über den Ländertausch gehst oder das neue BL kauft dich bei NRW frei (inklusive deine Pensionsansprüche), dann könnte es sein, dass du von dort Altersgeld bekommst, da bin ich nicht 100% sicher.
    Ich hatte aufgehört nachzugucken, als feststand, dass das für mich in Frage BL nicht mal neu verbeamtet, wenn man ohne LT-Verfahren kommt.

    Edit: Zeitgleich mit Milk&Sugar

    Ich hatte mich dabei auf die Bemerkung von Chilipaprika bezogen, die Bezug auf das Referendariat genommen hatte..

    Bei der Probezeit gilt doch exakt dasselbe grundlegende Prinzip. Es geht um die Einstellung in den Staatsdienst. Eine Tätigkeit an Privatschulen ist nicht an das Referendariat oder an das Bestehen der Probezeit als Beamter auf Widerruf gebunden.

    Es einen Unterschied. Wenn man die Probezeit nicht besteht, kann man die Entscheidung anfechten. Ich vermute sogar, dass eine Tätigkeit als Angestellte/r sogar an einer öffentlichen Schule möglich wäre, weil es bei der Probezeit um die Verbeamtung - und nicht um die Aberkennung des 2.Staatsexamens geht.
    Wer jedoch das Ref auch in der Wiederholungsprüfung nicht bestanden hat, ist aus dem Staatsdienst draußen.

    Es mag logisch klingeln, ist aber im Staatsdienst nicht.
    Jemand, der durch das 2. Staatsexamen ENDGÜLTIG durchgefallen ist, darf in NRW keinen Vertretungsvertrag haben.
    Jemand, der nur einmal durchgefallen ist, darf es.
    Jemand, der das Ref noch nicht mal angefangen hat, darf es.
    Jemand, der noch nie Lehramt studiert hat, darf es.
    Jemand, der nicht mal einen Bachelor hat, darf es.

    Die TE schrieb doch, dass die Kritik in der Qualität einer Leistungskontrolle lag. Wenn sie die erste Lehrerin sein sollte, die deswegen nicht verbeamtet wird, sollte sie sich als Angestellte zumindest neu bewerben können oder nicht?

    DESWEGEN wird sie ganz sicher nicht nicht verbeamtet.
    WENN sie nicht verbeamtet wird, dann ist derart vorgefallen, dass es auch für ein (normales) Angestelltenverhältnis nicht reicht.

    Wer Alle Gescheiterten in Privatschulen aufnimmt, ist ja nicht die Frage.

    aber
    1. Es gibt sehr viele ohne Abschluss, die Vertretungsverträge erhalten.
    2. Die Probezeit NICHT zu bestehen (also nachweislich nicht qualifiziert - trotz Abschluss. Und wie schon hier geschrieben, es muss echt was passieren, dass das geschieht), und dann noch einen Vertrag, ob befristet oder nicht? Es geht ja um die fachliche Eignung und nicht um die Eignung als Beamt*in.

    Das haben aber bestimmt hunderte vor mir auch schon gemacht und können ihre Erkenntnis ja teilen, das würde ich auch so machen. Das Ergebnis ist ja für die meisten das gleiche - zumindest im selben Bundesland.

    Es wundert mich, dass es dazu fast keine Infos gibt?

    Es hat nicht nur jede*r unterschiedliche Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse, sondern es bekommt nicht jede*r dasselbe Angebot. Aufgrund von Vordiagnosen werden vll bestimmte Sachen eingeschränkt und ob dir heilpraktische Sache wichtig sind, oder eine Psychotherapie oder das Zweibettzimmer ...

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei, er sprach von i-Punkten, die die perfektionistische Lehrerin in Form von Herzchen malt und damit die Arbeitszeit der anderen inflationiert. Wenn sie sich aber ein striktes Zeitlimit setzt, dann kann sie es auch schaffen, so effektiv zu arbeiten wir ihr Kollege.

    Apropos Korrektur, ich wünsche euch möglichst viel Zeit für Sonnenschein und Eisgenuss am Wochenende liebe Korrekturkolleg*innen.

    Nee, ich hatte dich schon richtig verstanden (und ihn auch).

    Herzchen auf i, habe ich nie auch nur in Erwägung gezogen. schon ein Kreis hätte mir eine Standpauke eingebrockt. Meine Rebellion in der Schrift ist der Strich statt Doppelpunkt auf Buchstaben :D (Oh mein Gott, es ist meine effiziente Seite! :D )

    oh, Quittengelee unsere Beiträge kamen zeitgleich, ich hatte deinen Beitrag nicht gesehen.

    (und ja, ich male Herzchen. In Französisch, in WiPo, überall.
    Auch kleine Doner-Symbole.
    Und habe Stempel mit einem Fuchs (schlau) oder Schnecke (Zeig, was du kannst) und Aufkleber mit allen möglichen Tieren darauf, um zu zeigen, dass ich die Mappe geguckt habe.
    Und nein, es ist kein Zeitverlust. Die 3 Sekunden sind Beziehungsarbeit, 9-Klässler fahren auf Herzchen unter einem Test ab.

    Ich finde es selbst für die Sek1 fahrlässig, in einer Fremdsprache von 10-15 Minuten auszugehen. Mag im Schnitt bei einer richtigen Gaußverteilung um die "3" passen, aber eine ernst gemeinte Korrektur (zu der ich laut Dienstordnung verpflichtet bin, ich schreibe nicht aus Spass alles richtig hin, dauert eher länger.
    Aber ja, effizienter ist es natürlich.
    Kann erklären, warum man in einigen Betrieben und Ämtern nur die Hälfte der Antworten auf Mails bekommt. Sie schreiben nur 5 Minuten. Der Rest nur auf Nachfrage.
    (Ich habe mich just heute Morgen aufgeregt.)

    Wir kennen die Geschichte der Lehrkraft, die sich mit einer Tasse Tee mehrere Stunden an eine Klausur setzt und bei der Korrektur noch Herzchen als i-Punkte setzt. Man kann aber auch pragmatisch rangehen und sagen "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch. Es ist einerseits Lebenszeit und andererseits muss man auch sagen, dass das Arbeitsergebnis ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch minimal besser wird und damit die Arbeit zunehmend ineffizienter - Stichwort "Pareto-Prinzip".

    Ja, das angebliche Märchen der so korrekturfreudigen Lehrkraft, dass sie überall Herzchen malt. Ernsthaft?

    Du unterrichtest Französisch, auch wohl in der Oberstufe, aber wenn du dir sagst "10 Minuten", dann klappt es auch?
    Keine Textanalyse / Keine Textproduktion mit vielen Fehlern? Keine Verbesserungen? Keine Kommentare? Nur Lückentexte?

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