CDL: Es ist mir peinlich, es hier zu schreiben, aber ich melde ebenfalls Interesse. Vielleicht eine gute Ergänzung / Erweiterung anderer Schemata.
Beiträge von chilipaprika
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@Th0r5ten Ein Chemiestudent kostet den Staat in 9 - 10 Semestern gute 100000 €. So viel zum Thema Regelstudienzeit wurde nur fürs BaföG erfunden, das ist ja wohl ziemlich grosser Quatsch. Was Du über Praktika etc schreibst ist mir im Kontext auch nicht ganz klar, denn darum geht's hier gar nicht, die TE schreibt ja, dass sie einfach nur Module wiederholen muss.
Laut folgender Quelle: https://www.spiegel.de/lebenundlernen…-a-1078683.html ist es die Hälfte. Es ist natürlich sehr viel, aber die Zahlen sind schon drunter.
Jemand, der aber länger studiert, studiert oft langsamer und selten alles doppelt. Dann werden die Kosten quasi nicht sofort abgerufen.und hier im Prinzip geht es um das Lehramt, da spielt eben tatsächlich die Studiendauer selten eine Rolle. Im Vorstellungsgespräch kann es aber auch eine Rolle spielen, zumindest am Rande. Bei mir zumindest gab es einen Kommentar dazu, allerdings positiv (ich war keine 27 mehr bei der Planstellenbewerbung, mein Lebenslauf parallel zum Studium ist aber "interessant"). Meine Studiendauer, falls es im Vorfeld also eine Frage war, wurde dadurch relativiert.
KollegInnen von mir, die neue Refs oder KollegInnen anhand des Alters vorschnell beurteilen, finde ich ziemlich realitätsfern. Wenn man eben nicht weiß, was Gründe sein können, dann hält man sich einfach zurück und gut.
ZitatSchade, dass bei euch die Noten so eine grosse Rolle spielen, denn ob jemand die Regelstudienzeit einhalten kann, sagt natürlich erheblich mehr über die zu erwartende Resilienz der Person aus.
Ich glaube, da gibt es andere mögliche Kriterien dazu.
Die Einhaltung der Regelstudienzeit bei vielen Lehrämtlern hängt eher am gut gefüllten Portemonnaie der Eltern. Nicht allen und ich weiß, dass einige es auch mit Nebenjob schaffen, aber meine persönlichen Erfahrungen bei KommilitonnInen und jetztige Berichte von Erstsemestern sind ernüchternd. -
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Selbst wenn du die doppelte Regelstudienzeit bräuchtest: den Staat interessiert es nicht. Nur deine Noten sind relevant (&eventuell andere ‚Skills‘)
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Ich spreche hier einzig und alleine für meine Fremdsprache, die 90% mit der Oberstufe abwählen.
6. Klasse: keine 5er auf dem Zeugnis
7. Klasse: 1-2 pro Lerngruppe, maximal 3
8. Klasse: 4-6 pro Lerngruppe (gut, am Ende des Jahres wird es doch vielleicht gerettet, aber real eine 5), Klassenschnitt bei 3 oder so
9. Klasse: Klassenschnitt bei 3,8, die 5er auf dem Zeugnis verschwinden nur mit der mündlichen Prüfung am Ende der 9.
Oberstufe: in guten Jahrgängen einen Schnitt von 2, eher drüber, in "schlechten" Jahrgängen vielleicht 2,5.Wer schlecht war, ist nicht mehr im Kurs.
Wer gut war und ist, hat endlich die richtigen Leute um sich.Aber es gilt nur für dieses Fach

Allgemein: subjektiver Eindruck: es ist in den meisten Fächern aufgrund der Notenskalen (die man vom Abitur übernimmt) kaum möglich, eine mangelhafte schriftliche Leistung zu erbringen. Also doch steigen einige Noten.
(aber umgekehrt: die Anforderungen steigen auch massiv: die paar SuS, die sich zu Beginn der EF noch in meiner Fremdsprache verirren, weil sie glauben, mit ihrer 4 minus der 9. Klasse zu überleben, sind so schnell auf der 5, da kann ich nicht mal bis trois zählen
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das ist am gym eher umgekehrt. früher war es cool, nichts zu können und der klassenbeste war der streber, den man verprügelte. jetzt wird der klassenbeste zum klassensprecher gewählt und schlechte noten gelten als peinlich.
oh, das erlebe ich an meinem Gym aber wirklich ganz anders
Zugegeben, wir sind eher eine Gesamtschule ohne Differenzierung, aber _eigentlich_ ein Gymnasium. -
https://www.gew-nrw.de/personalrat-aufgaben.html
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_tex…031009101436847Guck in das Landespersonalvertretungsgesetz (oder Entsprechung) deines Bundeslandes rein.
und auf den Seiten der Berufsverbände. -
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Ich weiß auch nicht, ob es dann noch ein Abitur bräuchte, wenn man durch zusätzliche Aufnahmeprüfungen implizit den Schulen unterstellen würde, dass sie nicht mehr in der Lage wären, einer ihrer Hauptfunktionen nachzugehen, nämlich Bewertung und Diagnostik. Die Folge wäre wohl, dass viele Schüler den Schulbetrieb noch weniger erst nehmen und einfach auf Viergewinnt setzen würden, da ihre Noten keine weitreichenden Folgen für sie hätten (und sie häufig altersbedingt noch nicht verstehen können, dass es einen langfristig im Leben doch weiterbringt, in der Schule aufzupassen) -
Naja, die Studiengänge, die schon solche Aufnahmeprüfungen haben, lassen oft nur eine begrnzte Zahl an KandidatInnen überhaupt zu, und die Vorauswahl wird schon durch die Abiturnote gemacht. (Mag sein, dass es daran liegt, dass der Großteil der Zulassungen grundsätzlich nach dem Kriterium der Bestenauslese nach Abischnitt gemacht werden muss, aber der Aufwand wird dadurch minimiert). Oder die Note und ein weiterer Test werden punktemäßig kombiniert.
Also müsste man schon was für seine Abinote machen.Zitatund dann kommt noch der NRW-Zusatz dazu, dass man in der Sek I kaum sitzen bleiben kann.
Könntest du bitte deine Quellen überprüfen, bevor du so einen Quatsch sagst?
Wenn ich mich nicht täusche, habe ich hier im Forum gelesen (aber nicht nachgeprüft), dass man in Hamburg (das ist ein anderes Bundesland als NRW) über der 6. Klasse nicht mehr wiederholt, egal welche Noten man hat (wobei ich nicht mehr weiß, ob es nur fürs Gymnasium galt), aber ich kann dir sagen: in NRW kann man sitzen bleiben.
Meine Statistik dieses Schuljahr:
1 Schüler der 6. Klasse muss die Schule verlassen, weil man eben nicht sitzen bleiben kann.
2 Schüler der 7. Klasse bleiben sitzen, 1 verlässt die Schule (weil schon Wiederholer), 2 machen eine Nachprüfung
2 Schüler der 8. Klasse bleiben sitzen.
(je eine Schulklasse) -
Huch, die gute Daily Mail als objektive Informationesquelle !
Nur so als Frage ... gibt es wohl diese Tests in Deutschland? Ich habe als Ausländer, der Deutsch als 2. Fremdsprache gelernt hat nicht mal einen einzigen Deutschtest machen müssen. Mathe wurde auch nicht geprüft.
Die Mindeststandards über die schulischen Qualifikationen bleiben bestehen, sprich die GSCEs. Wo ist das große Problem, überflüssige und unverlässliche Einstellungstests zu machen?
Wenn man den Uni-Abschluss macht, braucht man B2 zur Einschreibung an der Uni. Aber stimmt, diejenigen, die später einsteigen, brauchen das nicht.
undichbinweg: verwechsle ich dich oder bist du über den Muttersprachlererlass rein? (Ich glaube, ich verwechsle dich, ich hatte nie auf dem Schirm, dass du Bildungsausländer wärst *wein* und *neid*) -
Klar!
Du etwa nicht?
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Nein. Oder doch: zur neuen Heimat, aber auch zu ein paar ‚en passant-Heimaten‘, also doch nein.
Du?
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Chilipaprika für die Polizei gebe ich Dir Recht. In der Justiz (Gericht und Staatsanwaltschaft) sieht das anders aus.
Da habe ich tatsächlich gar keine Ahnung. Irgendwie mit Juristen habe ich sehr wenig am Hut.
Bis vor 2 Jahren war das mit der Staatsgewalt allgemein der Fall, aber irgendwie wenn man Sport macht, trifft man plötzlich viele SoldatInnen und PolizistInnen. und DEREN Job (Schichtdienst bzw. Lehrgänge, Schichtspläne und Urlaubsplanung 18 Monate im Voraus ...) möchte ich wirklich nicht haben. -
- Überlastet in der Form wie Du es schreibst schon. Jedoch wird jede Überstunde schön fein notiert und wenn 60 Überstunden voll sind nimmt man sich einen Kurzurlaub von 1 oder 2 Wochen auf das die Aktenberge weiter wachsen.
Ich habe im Bekanntenkreis Soldaten und Polizisten.
Der eine (Soldat) meinte letzte Woche, er habe gerade zur Zeit 85 angesammelte "Übertage". Also Überstunden in Tagen umgewandelt.
Er darf sie nicht nehmen. -
Interessant, dass es
Ja gut, man muss halt auch irgendwelche Kompromisse eingehen. Wir haben bei uns auch Kolleginnen, die machen z.B. 17 von 25,5 Stunden, das wäre bei uns ein Anspruch auf zwei freie Halbtage.
Heißt das, mit zb 20 Stunden wird man auf 10 Halbtage eingesetzt oder heißt das "Anspruch"?
Habt ihr freitags nachmittags ganz regulär UNterricht oder ist quasi der halbe Freitag fast immer dabei (bei uns finden nur Sportkurse und Zusatzkurse der Q2 an dem Nachmittag statt).Wir dürfen dieses Jahr zum allerersten Mal "(prioritisierte) Wünsche zum Stundenplan" abgeben, ich bin sehr gespannt, wie sie umgesetzt werden können (ich bin nicht soooo anspruchsvoll, finde ich, ich hätte gerne einmal pro Woche nicht zur 1. Stunde, mal sehen, ob es klappt. Wenn nicht, dann Pech halt.
In Frankreich haben Vollzeitkollegen (es gibt kaum Teilzeitleute) an den Schulen, die ich kenne, Anspruch auf 2 freie halbe Tage. Viele Mütter wünschen sich den Mittwoch bzw. Mittwoch Nachmittag, aber sonst hat man eben mindestens diese 2 halbe Tage. (ein Vorschlag zum Abgucken, den Rest vom Schulsystem bitte auf keinen Fall übernehmen)
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... und diese mögliche / nicht mögliche Beitragsrückerstattung.
Mich macht dieses "Berechnend sein" kirre. Ich HASSE dieses System, wo ich dafür belohnt werde, nicht krank zu sein (nebenbei gesagt aber nicht dafür, dass ich etwas für meine Gesundheit mache, sondern nur, dass ich keine Kosten produziere) -
würde ich / hätte ich sofort gemacht, wenn es in NRW möglich wäre.
Aus ideologischen Gründen (und wie ich mittlerweile feststelle: aus "diese Abrechnung geht mir auf die Nerven"-Gründen) wäre ich lieber in der GKV geblieben, aber die 600 Euro waren nunmal das Doppelte des Beitrags, den ich als "alte Anfängerin" mit Maximalzuschlag (Öffnungsklausel) bezahlen musste. Soviel war es mir doch nicht wert. Bei geringerem Unterschied wäre ich sofort dabei.chili
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Also mich interessieren die Rechtsgrundlagen meiner Arbeit schon.
Das habe ich doch nicht in Frage gestellt.
Ich kenne die Rechtsgrundlagen und es ist - so die Auslegung bisher - nicht verboten, dass ein Schüler länger geprüft wird als ein anderer.Mein Einwand bezog sich darauf, dass ich nicht wüsste, inwiefern es ein Problem darstellen sollte, dass die Prüfungen unterschiedlich lang seien.
Und bitte: wenn Hans Ferdinand in seinem ersten Teil nicht zum AFB 3 kam, obwohl er nur 10 Minuten gesprochen hat, dann ist er selber schuld. Ihm liegen Aufgaben aller AFB vor, er hat 15 Minuten maximal zur Verfügung, 10 Minuten darf er nicht unterschreiten, um diese Aufgaben zu "lösen" (nach 30 Minuten Vorbereitung - da gibt es widerum KEINEN Ermessungsspielraum). Es würde bedeuten, dass er zb die 3. Aufgabe gar nicht beantwortet hat, obwohl ich bei Minute 12 spätestens auf die Zeit hingewiesen hätte. Wenn ich als Prüferin weiß, dass ich im 2. Teil nur 10 Minuten habe, warte ich nicht bis zur 9. Minute für den AFB 3. (Abgesehen davon, dass ich oft schon bei Minute 7-8 da bin, und dann vielleicht ein neues Thema anschneide, wenn es schnell ging, bzw. der Schüler wenig zu sagen hatte. Es ist ein Prüfungsgespräch, ich kann es aber schon in die Tiefe (der AFB) steuern, wenn ein Schüler mir einen Ball zuwirft. Ich hatte noch nie das Problem, alle Anforderungsbereiche abzudecken, und zwar in allen 3 Fächern, wo ich schon mal geprüft habe.
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Also ehrlich gesagt verstehe ich wirklich nicht, was das Problem ist
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Der Schüler durch die Dauer seines Vortrags auf die Fragen, die für den gesamten Prüfungsblock identisch sind. ( Teil 1)
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