Beiträge von chilipaprika

    ups, sorry. Aber ja, leicht besser aber immernoch keinen Job :(

    Mit Kunst ändert sich natürlich alles. Kunst ist alleine oft die Garantie einer Stelle.

    Wir haben mehrere KunstkollegInnen. Kollegin 1 unterrichtet (Vollzeit) einen (1) Kurs in ihrem zweiten Fach. Kollege 2 unterrichtet grob Hälfte Hälfte. Aber: sein zweites Fach ist Musik ;) Unschlagbare Kombi :D
    Kollegin 3 (Teilzeit) hat daneben noch 2 sozialwissenschaftliche Nebenfächer und macht die Hälfte ihrer Arbeitszeit Kunst.

    pro: Solltest du jemals eine Stelle bekommen, hast du ein (korrekturmäßig) entspanntes Leben und zwei tolle Fächer.

    contra:
    1) zwei Kurzfächer / Nebenfächer, die nicht in jedem Jahrgang unterrichtet werden.
    2) auch in der Oberstufe ist nur Geschichte "Pflicht" (zumindest die Belegung eines Zusatzkurses), es gibt Schulen, die kaum Erdkunde unterrichten.
    3) aufgrund des verhältnismäßig geringmöglichen Einsatzes keine Attraktivität für eine Schulleitung bei der Stellenbesetzung
    4) Geschichte ist sowas von überlaufen
    5) in Kombi: wenn eins der 2 Fächer an einer Schule gerade Mangel ist (eher: Erdkunde), dann wird jede Schule den anderen Kandidaten nehmen, der kein solches, unmögliches Nebenfach dabei hat.

    Deine mögliche Rettung: du kannst Englisch und studierst Geschichte / Erdkunde / Englisch und das ganze bilingual.
    Aber auch da bist du noch nicht ganz oben auf der Wunschliste der Schulleitungen.

    Bei der letzten A15-Bewerbung mit Konferenzleitung gab es zwei Bewerberinnen, also zwei Konferenzen, ich war zwei Mal dabei, es war aber "Zufall" (naja, es sind ja immer dieselben Leute, die man so trifft), es waren "Teilkonferenzen" zu je einem Thema innerhalb des Themenbereichs. Es waren nur ca. 8-10 KollegInnen dabei. und wir wussten vorher Bescheid, weil wir eben angefragt wurden. Ich weiß nicht, ob jemand Nein gesagt hat.

    Ich vermute eher 2. Lernjahr der ‚ersten‘ Fremdsprache, oder? (Ich kenne das aktuelle Découvertes nicht, aber Wegbeschreibung ist nicht ohne, grammatikalisch gesehen)
    Es ist wie gesagt ohne 100% Lernen und Pauken der Extra-Sätze immer eine Katastrophe. Ich bin jetzt eine Weile im Geschäft (mein Gott, wie es sich anhört, aber in 10 Jahren hatte ich schon 8 mal die Wegbeschreibung in der 7. Klasse):
    Das Kind soll die Verben (alle) können, es sind mindestens 2 unregelmässig. Die Präpositionen, mit deren Kontraktionen, also ist es hier noch wichtiger, was das Genis des Wortes dahinter ist. Und dann die Accents der Ordinalzahlen richtig setzen.
    Wie gesagt, ich mache jetzt nicht mehr die Anfängerfehler, ich gebe zig Übungen dazu im Vorfeld, viele vermasseln es trotzdem (ob ‚nicht gelernt‘ oder ‚tut sich sprachlich schwer‘, es IST ein harter Broken.) (zur Beruhigung, falls die anderen Übungen in der Arbeit gut gingen)

    so einfach ist es auch nicht.
    Ich habe es tatsächlich ganz oft, dass in dieser Art Übung 0/10 Punkte herauskommen, auch wenn es "verständlich" wäre. Der kommunikative Teil kann zb bei der Textproduktion oder im mündlichen stärker hervorgehoben werden. In einer Grammatikübung gibt es (von mir) MINUSpunkte für Fehler, keine PLUSpunkte für irgendwas. (Naja, eigentlich gebe ich tatsächlich Punkte und ziehe nicht Fehler ab, aber in einem Satz "An der Ampell muss du links laufe" würde ich 0/2 Punkte geben, weil / wenn es für mich eine kombinierte Wortschatz/Grammatik-Übung war: "Ampell" ist falsch geschrieben, "Links laufen" ist falsch und auch noch falsch geschrieben. Also: zuviele Fehler, um Punkte zu vergeben.
    [In der Textproduktion habe ich, wenn es eine "freie Produktion" ist (sprich: keine "Übersetzung"), 3 Spalten mit ca. je 1/3 der Punkte: Inhalt, Sprache/Grammatik, Sprache/Wortschatz, da habe ich vielleicht SuS, die 80% der Punkte im Inhalt (kreative, kommunikative Geschichte) haben, 30% in der Grammatik (Verbkonjugation, Artikel, Präpositionen vorwiegend falsch...) und 40% im Wortschatz (zu einfacher Wortschtz und / oder viele Fehler) haben]

    Hallo!
    Soweit ich weiß, muss man einen Erwartungshorizonten erst in der Oberstufe (in allen Fächern) verpflichtend dazu legen.
    In Französisch lege ICH einen in der 6. und mal 7. Klasse für die Textproduktion bei, danach erst recht nicht, da die Lösung ja schülerabhängig ist.
    Ich gehe jetzt von meinem Lehrwerk aus (das dein Kind vermutlich nicht hat, wir sind ein bisschen einsam: À Plus von Cornelsen): am Ende von jedem Kapitel stehen alle "Redewendungen". Also zb "tourner à gauche", "aller tout droit", usw... Ich hasse übrigens die Lektion mit der Wegbeschreibung, weil die SuS es NIE können.
    Vermutlich kommt der vorgeschlagene Weg nicht am Ort an, weswegen viele Punkte abgezogen werden mussten. Oder dein Kind hat immer "aller" (gehen) benutzt, und nicht "wenden", "nehmen", "weitergehen". Es hängt aber natürlich auch vom Unterricht ab. Ich sage es auch im Unterricht, dass es nicht die volle Punktzahl für 10 mal "gehen" gibt, sondern, dass ich möglichst viele Redewendungen sehen will (also in der Kategorie "Sprache", falls es eine Textproduktion ist).
    Falls es eine "stumpfe" Übung mit 5 Wege zum Beispiel, dann lege ich für sowas auch keinen EWH bei, sondern die SuS sollen in der Korrekturzeit im Unterricht und Lernzeit (=Lernaufgabenzeit) mit ihren Materialien arbeiten und mich natürlich auch fragen.
    chili

    Es ist in allen Bundesländern gleich. Da wo das Ref im Beamtenverhältnis absolviert wird, ist es für alle gleich. Selbst, wenn du 50 Jahre alt bist, übergewichtig und mit schwerer Krankengeschichte.
    Der relevante Zeitpunkt ist der Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe (der nebenbei gesagt nicht immer direkt im Anschluss an das Ref ist)

    Nein, es gibt eine neue Regelung, es sind nicht mehr 12 Monate sondern 7 oder vll 8.
    und tja, es ist ziemlich sicher die direktere und sicherere Variante.
    Du kannst nach der Probezeit 5 mal den Antrag stellen, ohne dass ihm stattgegeben wird. und danach heißt es auch nicht, dass eine Schule dich aufnimmt (wenn zum Beispiel kein Bedarf besteht).
    Bei einer Versetzung nach der Elternzeit wird dir eine Schule zugewiesen / wirst du einer Schule zugewiesen, auch wenn sie erstmals keinen Hurra-Sprung macht, weil sie deine Fächer nicht sofort benötigt.

    Gut, mit 3 Fächern und zwei Hauptfächern bist du schon durchaus interessant. Du kannst also an den Schulen in deiner Gegend klopfen und wenn sie an dich Interesse haben, werden sie vll für dich eine A14-Stelle ausschreiben. Dafür musst du trotzdem natürlich das Ende der Probezeit (ggf. auch ein weiteres Jahr) abwarten, bis du dich überhaupt bewerben darfst...

    chili

    Das beantwortet dir am besten die Studienberatung des Faches / der Uni, an die du wechseln willst (falls es nicht schon deine Uni ist).
    Bei deinen Fächern wird es sicher einfacher als bei Naturwissenschaften, aber sicherlich nicht so, dass du alles anerkannt bekommst. Du wirst sicher Sachen aus dem Bachelor nachmachen müssen, je nach Studienstruktur eine ganze Menge.

    Es ist doch logisch, dass das Nachholen von 2 (!) Altsprachen (nebeneinander? nacheinander?) nicht innerhalb der Regelstudienzeit machbar ist.
    Beim Bafög bekommt man glaube ich je ein Semester Verlängerung, ich würde tatsächlich locker auf 12 Semester tippen.

    und trotzdem glaube ich, dass Mathe die sicherer Variante ist, wenn es darum geht, eine Stelle zu bekommen.

    Wenn du dabei bist: dann studiere doch auch Griechisch dazu, schließlich hast du (dann) schon das Latinum.

    Ernsthaft: zuerst überlegst du, wie/ wo du Geschichte ohne Latein studieren kannst, und jetzt willst du sogar das Fach studieren, obwohl du gar nicht weißt, wie es ist?

    Studiere Geschichte / Mathe.
    oder am besten: Mathe / Latein.

    Ich habe noch nie eine Uni gesehen, die sich dafür interessiert, wieviel du arbeitest.
    Du musst bei der Immatrukulation der Uni mitteilen, wie du versichert bist (und nachweisen).
    Das war's.

    Ich habe im Laufe meines Erststudiums am Ende mehr gearbeitet und fiel also aus der studentischen Regelung aus.
    Bei einer zweiten "Station" durfte ich offiziell teilzeit studieren (in Berlin gibt es diese Regelung relativ problemlos), habe trotzdem mehr gemacht, hätte aber auch gar nicht beantragen müssen und wäre also weiter als Vollzeitstudentin eingeschrieben gewesen.
    Bei meinem Erweiterungsstudium (dritte Uni, drittes Bundesland) war ich Vertretungslehrkraft (80%), habe also nur meine AOK-Bescheinigung abgegeben, dass ich sozialversicherungspflichtig arbeite und voilà.
    Es hat keinen interessiert (und ich habe in einem Semester 35 ECTS gemacht, soviel dazu, dass jemand vielleicht kontrolliert hätte, ob ich wenig studiere).

    Die Uni ist nur gesetzlich dazu verpflichtet zu überprüfen, dass du versichert bist.

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