Beiträge von chilipaprika

    • Eine vorläufige Note für jedes Fach im 2. HJ aufstellen und bekanntgeben. Die vorläufige Note besteht aus:

    - der Mitarbeit am Präsenzunterricht während der 7 Wochen vor Schulschließung (Klausuren und SoMi)

    - der Mitarbeit im Distanzunterricht während der 6 Wochen (SoMi). Gerade die Q1-Schüler hatten sehr viele und umfangreiche Arbeitsaufträge.

    - der Mitarbeit im Präsenzunterricht während der ersten 2-3 Wochen nach Wiederaufnahme (SoMi)

    1) es waren 6 Wochen. Inklusive "Feiertage". Für die Schulen, die nicht vorzeitig geschlossen wurden.
    Viele Fächer konnten da noch keine Klausur schreiben (-> nur SoMi)
    2) Distanzunterricht durfte nicht bewertet werden. Man kann darüber denken, was man will, aber es ist nunmal die Grundlage gewesen und die kann man hier auch nicht rückwirkend ändern.

    3) Kaum eine Schule wird den Umfang von 2-3 Wochen Beschulung in der Q1 schaffen können.

    Wir beschulen an allen Tagen ohne Abitur, um wenigstens die fehlende LK-Klausur zu versuchen. WENN wir in Juni die Q1 "regulär" beschulen würden, könnten wir gar keine Angebote für die Sek1 machen. oder nur zwei Klassen pro Tag und selbst da wird es super schwierig. (die Räume der Q1 dürfen ja pro Tag nur einmal benutzt werden. Auch hier: Vorgabe).
    Die Notbetreuung läuft weiter und zumindest bei uns wächst sie auch.

    Es kann sein, dass einige Schulen das schaffen könnten. Aber bei weitem keine Mehrheit. Wenn ihr das schafft, dann könnt ihr es doch als Konzept haben.
    Das Abitur 2021 wird einfach eine Mischung aus Geschenk und Chaos sein. Aber das kann man ja auch erst im Winter planen.

    Nun, es fehlen irgendwie drei, vier Monate Unterricht (wenn es nach den Sommerferien wieder losgeht), eine entsprechende Stoffmenge (für die die immer noch "Stoff durchziehen") nibbelt man aus der Oberprima ab.

    In den meisten Fächern gibt es aber keine feste Reihenfolge der Themen / Bereiche, so dass man nicht sagen kann "das Thema, das als letztes dran wäre, wird abgekapselt". Wenn man das JETZT sagen würde, könnte man dem entgegensteuern. Aber da man eh nicht weiß, wie das nächste Schuljahr ist, kann man sowas nicht vorhersehen.

    Sie erwerben nicht automatisch den Abschluss. Bestimmte Fächer spielen eine Rolle, so dass man in normalen Zeiten die Versetzung haben kann, auch ohne den Abschluss zu haben (weswegen man als Jahrgangsleitung (und als Schüler sowieso) gut im Blick haben sollte, wo die Defizite sind.

    Ist ein seltenes Konstrukt, kann aber vorkommen.

    ich bezog mich nicht nur auf die muslimischen Schüler*innen (weil sie ja auch eben IRU haben (können). Damit hat man in einer Schiene KR, EvR, IRU und PP bzw. Ethik parallel).

    Philosophie als Studienfach gibt in der Regel (!) die Berechtigung für Praktische Philosophie (Sek1) und Philo (Sek 2). In NDS heißt es in der Sek 1 "Werte und Normen", in RLP und vielen anderen Ländern "Ethik". Ich glaube aber, dass Ethik zb im Süden ein eigenes "Studienfach" ist, getrennt vom reinen Philosophie-Studium ist.

    Definitiv!
    Aber die Raumgröße entscheidet auch über den "Gruppenteiler". und also über die Menge an Schüler*innen, die im selben Bereich zur selben Zeit sein müssen (mehr Teilungen -> mehr Räume -> vielleicht nur ein Jahrgang pro Tag statt zwei...)
    Aber ja, die Schulwege und Pausen sind die gefährlichsten Momente.

    Die Kombi ist in der Tat keine gute Idee, weil Du mit Philo nicht so flächendeckend einsetzbar bist wie mit anderen Fächern. Bei Philo ist der Bedarf von Anfang an deutlich geringer als bei anderen Fächern.

    Ich zitiere nur Bolzbold, aber es kommt immer wieder:
    Philo (in Kombi mit PP natürlich) hat doch genauso viele Stunden wie Reli, oder? Mir ist klar, dass es mehr Philo-Absolvent*innen als Relilehrer*innen gibt, aber im Prinzip ist es ähnlich.
    Bin ich an einer besonderen Schule (sowieso), dass die Verteilung auf die Reli/Philokurse nicht so sehr zu ungunsten von Philo fällt (immerhin gibt es ja mehr als eine Religion...)? (Philo haben wir zur Zeit passend, aber alle unsere PP- und Philokolleg*innen haben mehr als zwei Fächer, so dass man sie tatsächlich flexibel einsetzen kann.)

    in NRW gibt es doch mindestens eine Stufe in der Schule. Bring die Arbeiten in die Schule und gut.
    Irgendwann haben die SuS Unterricht und die Arbeiten werden dann verteilt. Von dir oder von dem Lehrer, der in der Lerngruppe ist.
    Und nächste Woche ist Abi. Wenn du nicht selbst zu einer Risikogruppe gehörst, wirst du ziemlich sicher mindestens einmal zu deiner Schule müssen, also kein zusätzlicher Aufwand.

    die Schulen müssen eben Konzepte entwickeln.
    Möglich wäre ja, dass zb in der Q1 eine komplette Woche Unterricht nach dem Motto gemacht wird: Montag LK1 4 Stunden, Dienstag LK2 4 Stunden, Mittwoch Abi3, ... Schwierig ist es halt bei Abi3 / Abi4.
    Aber es werden sicher ganz viele kreative Pläne kommen. Jede Schule nach ihren Möglichkeiten ...

    Schichtsystem ist doch ausdrücklich verboten?
    Die Kinder haben dann weniger Zeit in der Schule, -> weniger gut fürs Lernen und aufwändiger für die Betreuung für die Eltern.
    und der Aufwand (Putzen und so) ist größer.
    Ich finde Variante 1 besser.

    Starten können sie auch vorher glaube ich. Genauso könnte die Q1 auch nächste Woche starten.
    Aber wie Gebauer sagte: Jede Schule muss ihr eigenes Konzept haben und es hängt von den personellen und räumlichen Kapazitäten ab. Wir könnten die Q1 kaum neben dem Abitur beschulen. Da ist fast unser ganzes Personal beschäftigt. Das Abitur ist schon in normalen Zeiten personalintensiv, Einzelräume und kleine Gruppen sind aber schon eine Hausnummer. Wenn man sogar dann mehr Flure belegt als nur eins, dann braucht man mehr Kloaufsichten und so weiter...

    jup, das kenne ich auch. Ist bei uns auch so. Aber es ist 1) "illegal" (nicht vorgesehen), 2) kann jederzeit auf null gesetzt werden, wenn es der SL danach ist, schließlich existieren die Stunden nicht ;-), 3) bei Schulwechsel ist alles verloren.
    Da man als Kolleg*in nicht gezwungen werden kann, mehr als 2 Stunden anzusammeln, wohl eine eigene Ermessensentscheidung, wie hoch das Risiko für einen ist ...


    (und ich habe die Hoffnung, dass es nicht zuviele solche Schulen gibt)

    ich bin soooo froh, dass keine Mutter in meinem Kollegium den "Frauenförderplan" auswendig kennt.
    (Achtung, Ironie. Ich bin ja nicht in Berlin und wir haben keinen solchen sexistischen Mist sondern grundsätzlich Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.)

    Bei aller Bewunderung für engagierte Menschen, die durch ihr Engagement und Hartknäckigkeit Exempel statuieren und Sachen zum Bewegen bringen (also gewerkschaftliches, politisches, was auch immer Engagement ...): so oft, wie du hier mit dem Frauenförderplan drohst, hoffe ich, dass es nur symbolisch ist und du im Alltag umgänglicher bist, als es manchmal klingt.
    Ich als Kinderlose würde wirklich sonst echt unangenehme Gefühle entwickeln. (und ja, ich weiß, es wäre dir egal, weil es ja im Plan nunmal steht und dir zusteht).

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