Beiträge von chilipaprika

    Guck auf leo, da siehst du die Anzahl an eingegangenen Bewerbungen. Dann überleg dir auf welchem prozentualen Rang du vermutlich sein wirst... mehr als 8 Menschen pro Stelle werden nicht eingeladen (zeitliche Grenzen).

    Nur damit du es einordnen kannst: ich hab OG19 gehabt, ich halte mich also nicht für etwas Besseres. Ich hatte aber schon Vertretungserfahrung (=Kontakte) und etwas im Gepäck, was mich attraktiv macht. Man muss wissen, wo die eigene Stärke liegt

    Sorry, was ist denn das für ein dämlicher Beitrag?! Wenn du eine 100% Antwort für ganz NRW willst, frage das Ministerium.

    Ich bin nicht Schulleitung. Ich habe mit Erfahrungswerten gesprochen und bin von der Einladungsquote von mir bekannten fertigen Referendar*innen mit weitaus besserer OG als 20, die entweder Deutsch/x, Englisch/y oder Deutsch/Englisch haben. Wenn sie mit OG12-15 nur eine Einladung bekommen, kannst du davon ausgehen, dass es schwer wird. („Ziemlich sicher“)

    Gym? Ziemlich sicher keine.

    Oder die Stelle wurde eindeutig für sie ausgeschrieben und sie hatten eine andere Qualifikation.

    Aber man kann auch mit Vertretung die OG verbessern (dann tritt man halt nur noch gegen Leute mit OG 2-10.. an).

    Du kannst es eh nicht ändern. Du kannst dir ein Profil geben, ein Drittfach holen (wobei die Noten nicht zählen werden, die gute Note sieht nur hübsch aus), im

    ref alles geben, und... sehr flexibel sein...

    WER sind denn diese ominösen Kolleg*innen, die eine Arbeit freiwillig bzw „illegalerweise“ wiederholen, sogar nachdem sie schon korrigiert wurde?

    Ich musste im Ref (NDS) wegen der Drittelregelung eine Arbeit genehmigen lassen. Die SuS kannten die Regelung („zuschlecht -> neu schreiben), staunten aber nicht schlecht, wir haben natürlich nicht neu geschrieben. Meine Arbeit war angemessen, gar sehr einfach, das bestätigte die SL.

    In den letzten Jahren musste ich leider mehrere Klassenarbeiten vorlegen, die ‚unterm Schnitt‘ waren.. vielleicht hat die SL gedacht, ich sei eine knallharte Kollegin (glaube nicht), vielleicht war sie auch realistisch... mir käme es nie in den Sinn, eine Arbeit zu wiederholen. Selbst wenn ich im Nachhinein dachte, „Ups, der Text war nicht ohne“, dann korrigierr ich entweder entsprechend oder bin bei der nächstrn Arbeit gnädiger bei der Arbeitserstellung..

    ... wir reden in 10 Jahren drüber ...

    (wir) kinderlosen wissen immer gut, was wir mit unserem imaginären Kind machen würden.

    Schaff dir mal ein Haustier an, dann wirst du schon sehen, was er bald macht, was er eigentlich „niiiiie“ machen dürfte ;)

    Chili, menschenkinderlos aber mit Hund, dem ich quasi ein Handy einpflanzen würde, um sicher zu sein, wo er gerade ist 🤣

    Nee, das Kestner-Lexikon ist zwar (seinerzeit) ein Riesenschritt gewesen, aber in Hamburg gibt es ein Projekt, das genau das macht: mit einem DGS-Korpus die ganzen Gebärden erstmal festhalten und aufnehmen.
    ich hatte auch in Erinnerung, dass bei Kestner zum Teil örtliche Varianten drin sind. Aber ich habe wirklich nur die erste Fassung gehabt und mein Wortschatz ist/war bei weitem nie ausgebaut. Diese regionalen Unterschiede sind aber sehr ermüdend (die Basis habe ich im Rhein-Main-Gebiet, teilweise aber mit einem Kölner Dozenten (-> andere Zahlen), bin dann zum Studium nach Berlin, wurde zum Teil als Außerirdische von den anderen Studis angeguckt, (Studium abgebrochen, also keine Ahnung, wie sehr man auf Dialekte dann einging, schließlich wollten viele die Dolmetschprüfung auch machen, oder bundesweit Lehrer werden), bin später "in den Westen", auch wieder andere Sachen. Zum Glück bin ich so schlecht, es ist quasi egal.

    Es klingt aber eher danach, dass es viele Gebärdensprachen gibt und eine Stelle jetzt "ihren Dialekt" (oder halt eine Auswahl unter den Varianten) als "DIE" Arabische Gebärdensprache bezeichnen will.
    In Deutschland alleine gibt (gab?) es auch sehr viele Unterschiede, obwohl die zugehörigen Lautsprachen sich nicht soviel voneinander unterscheiden. Mittlerweile gibt es aber wenigstens eine Basis für Lexika. Ich habe tatsächlich mit einem Papierlexikon angefangen (ja, Kinder, das ist das, was es vor den DVDs und elektronischen Wörterbüchern gab). Aber der "Akzent" hat es in sich. Ich durfte viele Farben und Wochentage neu lernen, und zählen ist auch unterschiedlich :) Ich bewundere echt die Dolmetscher.

    viele Impulsfragen:

    1) Wie ist dein Ausgangsniveau in Spanisch? Kannst du es schon ganz gut und brennst evenfalls ein bisschen dafür oder findest du Französisch richtig toll und würdest gerne deine Liebe zu romanischen Sprachen mit einer reisetechnisch interessanteren Sprache erweitern?

    2) Bist du bereit, mindestens ein Jahr pro Fremdsprache ins Ausland zu gehen? (ggf. mehr, wenn du von 0 startest)

    3) Spanisch und Französisch sind nicht nur korrekturintensiv in der Kombi, sondern auch oft "parallel": die Schüler*innen haben die Wahl zwischen Französisch, Latein und Spanisch zum Beispiel. Das heißt, du blockierst eventuell einen Teil deiner Stunden.

    4) Das Niveau in beiden Fremdsprachen will auch erhalten werden.

    5) du sprichst von "erweitern", es klingt in meinem Kopf nach Bayern. Da wird wohl evangelische Religion nicht DAS Mangelfach schlechthin sein, dann werden sich wohl Spanisch und Reli ähnlich verhalten? Wenn du aber am Ende Musik hast (wie hoch ist die Chance, reinzukommen? warum dann nicht sofort Französisch / Musik?), ist es wahrscheinlich egal.


    Aus meiner Perspektive: ICH könnte nie das Niveau in beiden Sprachen halten. (und bevor man das hält, muss man das schon mal erreichen, das wird oft verdrängt). Eine Sprache finde ich ehrlich gesagt bewundernswert. und auch wenn es Details sind, aber es nimmt im späteren Leben auch Zeit in Anspruch. Ab und zu muss der Familienurlaub in das Zielland. Gut, mit Französisch und Spanisch deckst du die halbe Welt ab, aber trotzdem. Manchmal will man vielleicht auch nur in die deutsche Alpen. und wenn man Kinder hat vielleicht noch mehr.

    Ist doch eigentlich egal warum. In deutsch werden die Schüler doch auch nicht gezwungen eine mündliche Prüfung und ein Hörverstehen zu absolvieren. Warum also in der Fremdsprache?

    wer weiß, vielleicht bei den Lernstandserhebungen? :autsch:
    Stimmt, FLIXE: gibt es da eine Sonderregelung für euch in der 8.? Keine Ahnung, wie sie in BaWü heißen. Lernstandserhebung, Vera, Vergleichsarbeiten... Zählt ihr da als Förderschule (Nicht-Teilnahme?) oder als Hauptschule mit Sonderbedingungen (Teilnahme)? Eine Vergleichbarkeit wäre vielleicht sinnvoll.

    Wenn ihr von Kapazität sprecht: sind AGs denn Teil der Unterrichtsverpflichtung von Lehrkräften?

    Nach meiner Erfahrung an unterschiedlichen Gymnasien in NRW (und ähnlich war es in NDS): es ist eine schulinterne Sache. und selbst sie muss nicht einheitlich sein.
    von Vollanrechnung über halbe Anrechnung bis "vielen Dank für das Engagement" (bis "wie? du machst seit Jahren eine AG? wusste ich gar nicht"). Wie mein allseits geliebter Lehrerratsvorsitzender sagte "es ist Verhandlungssache der einzelnen Lehrkraft, da wollen wir uns nicht einmischen"

    Und selbst die basiert auf Lauten, die für Gehörlose nunmal keinen Sinn ergeben. Ist mir ein Rätsel, wie man ohne Gehör überhaupt lesen lernen kann

    das ist glaube ich (ich stütze mich da leider auf zu wenige Erinnerungen) wie bei der Mehrsprachigkeitsforschung: je besser die Erstsprache ausgebildet wurde, desto weniger problematisch ist es danach für die weiteren Sprachsysteme. Ich glaube mich zu erinnern, dass in der frühen Kindheit gebärdensprachlich erzogene Kindheit in einer Menge Sachen besser abschneiden. Aber meine Erinnerung (und mein damaliger Stand) mögen auch leicht einseitig sein, ich wurde von Gebärdensprachler*innen und "Gebärdenüberzeugten" unterrichtet. Das sieht vielleicht an anderen Unis anders aus.
    Allerdings ist es DAS Argument der Mehrsprachigkeitsforschung: lieber nur die Muttersprache aber gut, als falsche "Zweitsprache" (hier: Deutsch) und das schlecht und nicht mit komplettem Sprachsystem. Es ist 1) nicht gut für die Sprache (Grammatik, Wortschatz, etc...), 2) für die Entwicklung auch sehr schlecht. Wer Sachen nicht nennen kann, kann sie auch nur schlecht auseinanderhalten (ja, ein Hund ist keine Katze, das Wort "Tier" reicht nicht aus. Es gibt sehr viele unterschiedliche Vögel, Wohnorte, Menschen, usw...

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