Beiträge von chilipaprika

    1) mein Beitrag war nicht an dich gerichtet, sondern an jeden, der mitliest oder durch die Suchfunktion auf den Beitrag käme

    2) du hast doch schon die Antwort bekommen, oder? (Diese berufliche Erfahrung ist sehr sinnvoll, wenn man Leute im Themenbereich ausbildet/unterrichtet, OBAS ist nicht verkürzbar, du wirst direkt im Anschluss verbeamtet usw)

    3) das eine Jahr wird nicht nur beruflich einiges bringen, sondern dir die Gelegenheit geben, dich sprachlich weiterzuentwickeln. Denn, sorry, du brauchst es noch. Und bei deinem Tempo bist du in einem Jahr auf dem richtigen Niveau und kannst ohne _diesen_ Stress/Druck die OBAS oder ein anderes Programm starten.

    Das stimmt so nicht. Zumindest ist es für andere EU-Bürger kein Problem. Wie mit Leuten mit einer Staatsbürgerschaft außerhalb der EU aussieht weiß ich nicht.

    der Vollständigkeit halber zur Kenntnis:
    eine EU-Staatsbürgerschaft reicht tatsächlich definitiv aus. ohne zusätzliche Papiere oder so... Eine außerhalb der EU allerdings nicht. Eine türkische Staatsbürgerschaft reicht zum Beispiel nicht. Hat mir eine Kollegin noch vor Kurzem bestätigt.

    Ich kann diejenigen verstehen, die ferienreif sind, gerade dann, wenn sie in den Weihnachtsferien korrigieren mussten und womöglich vorher noch hinreichend Weihnachtsstress hatten. Ob man das nun unbedingt hier öffentlich posten muss, um das Vorurteil des ewig Jammernden zu pflegen, ist natürlich eine andere Sache. Aber ein nicht unerheblicher Teil der Ferien ist zum einen Überstundenabbau und zum anderen überlebensnotwendig. Sonst schafft das keiner von uns bis 67 (wobei ich ja eher mit 70 rechne).

    Ich handle mittlerweile offensiv. Klar lächle ich brav und lasse mich nicht auf Diskussionen ein, wenn jemand beim Sport mich fragt, was ich eh den ganzen Nachmittag mache, nachdem ich angeblich um 12 zuhause bin.
    Aber nachdem meine Eltern (!!!) noch vor ca. einem Jahr dachten (ich arbeite seit 10 Jahren im Job), ich würde vom ganzen Klassensatz sprechen, wenn ich sage, ich brauche 30-45 Minuten für eine Oberstufenklausur, bin ich für Aufklärung.
    Ja, ich bin ehrlich, ich vergeude zu oft zuviel Zeit für ein schönes Bildchen oder das perfektere Einstiegsvideo (ich weiß, dass "perfekt" nicht steigerbar ist), aber nein, ich bin nicht "besonders pflichtbewusst", dass ich länger als eine Stunde brauche, um 20 Klausuren zu korrigieren. und nein, "[D]eine Lehrer haben "damals" auch nicht so schnell korrigiert, wie du das gerade denkst".
    und wenn ich eine Klasse noch nie unterrichtet habe oder erst zum zweiten Mal (und beim ersten Mal zuviel Zeitdruck hatte...) muss ich mich einarbeiten. Klar, ich bin Profi und kann das dank meinem Hochschulstudium schnell und effizient. Aber trotzdem nimmt es Zeit. und auch wenn ich in den Sommerferien einen Höllenspass daran habe, mich in neue Theorien einzulesen: Zeit nimmt es trotzdem.
    Für mehr Öffentlichkeitsarbeit.
    (und ich habe auch öffentlich im Beitrag oben gesagt, dass ich es auch geniesse, eine andere zeitliche Einteilung in den "Ferien" zu haben und lange auszuschlafen. Das weiß ich sehr zu schätzen, hätte ich nunmal nicht im Büro.)

    [Sorry, bin gerade zur Zeit besonders dafür empfindlich, weil die Lehrer- und Schulsituation in Frankreich am Brennen ist und ich echt merke, wie Leute so wenig Ahnung von unserem Beruf haben und nur noch mit den Füßen treten. und das zeigt mir, wie auch noch dankbarer ich bin, dass es mir als Lehrerin in Deutschland verhältnismäßig wirklich sehr gut geht]

    also ohne aufnehmende, aktiv nach dir fragende Schule würde ich es nicht unbedingt angehen.

    1) Risiko, dass du keine Schule bekommst und also bleibst, erhöht sich.

    (gut, bei 90km Einfachweg wird man dir schon etwas finden)

    aber:
    2) Du weißt doch, wie unterschiedlich Schulen sind. Wenn DU keinen EInfluss nimmst (versuchst), heißt das nicht, dass andere, die in deine Zielregion wollen, es nicht tun. Angenommen, ihr habt einigermaßen gleichwertige Erwartungen an einen guten Arbeitsplatz: Wer glaubst du kriegt die "super duper Schule", wenn sie nicht mal weiß, dass es dich womöglich im Pott gibt und sie also die andere Person "anfordern", die bei denen vorstellig war?
    Insbesondere im Sek I-Bereich vermute ich, dass es seeeeehr unterschiedliche Schulen gibt (von den Fächern, Schülerschaft über Kollegium und pädagogisches Konzept...)

    Also (ich fühle mich angesprochen): ich hatte in den Weihnachtsferien 4 Oberstufenstapel und 1 Mittelstufenklasse auf dem Schreibtisch. Ein bisschen Vorbereitung für eine Oberstufe, die ich zum ersten Mal unterrichte war auch drin. Ich habe tatsächlich keine Weihnachtsferien im Sinne der Stundenreduktion gehabt. Habe ich noch nie gehabt, ich muss mich jedes Jahr mit meinen Eltern streiten, dass ich nicht frei habe und nicht eine Woche bei denen "Urlaub" machen kann. Ja, ich habe länger ausgeschlafen und auch am Feiertag frei gehabt und schöne Spaziergänge und co genossen, meine 80 Stunden habe ich aber in den "Ferien" gearbeitet.
    und genau das spüre ich jetzt. Mit dem Wissen, dass ich ab Ende Februar ohne konkrete Vorbereitung stehe (in den Sommerferien plane ich tatsächlich bis Weihnachten/Januar, das 2. Halbjahr ist halt noch nicht da).

    Womöglich kenne ich zu wenig Menschen, aber tatsächlich kenne ich keine Menschen mit nur 24 Tagen Urlaub. Da mein Mann "nur" 28 Tage hat und er mindestens 5 Tage außerhalb der Schulferien nehmen muss (also ohne mich zu Hause steht und irgendwas macht= und 2-3 Tage zwischen Weihnachten/Neujahr verloren gehen, weiß ich, wie man nur ca. 20 Tage Erholung verplant. Wenn er keinen Urlaub hat, sitze ich tatsächlich mindestens 5-6 Stunden am Tag am Schreibtisch. Seit 5 Jahren. Ich warte sehnsüchtig auf das "irgendwann wird es entspannter". Aber dafür habe ich eindeutig die falschen Fächer studiert (die ich trotzdem über alles liebe)

    Ich selber finde die Rolle rückwärts viel einfacher als die Rolle vorwärts, schon als Kind. Da ich lange Jahre fachfremd Sport unterrichtet habe, habe ich irgendwann beschlossen, keine Rolle vw oder rw mehr zu machen, denn wie manche Kinder das gemacht haben, erschien mir zu gefährlich. Allerdings habe ich eine andere "Lieblingsrolle", keine Ahnung wie die heißt. Wir nennen sie Flugrolle. Man nimmt Anlauf und macht auf der Weichbodenmatte mit ausgestreckten Armen einen Purzelbaum über einen quer liegenden Schüler. Das kriegt sogar Frau lamaison hin und die Schüler auch.

    wow...
    Die Flugrolle ist doch eine Weiterführung der Rolle vorwärts oder?
    Beim Trainerschein war sie zumindest am Ende der "Lernstraße". und obwohl ich meiner (weit weit entfernten) Jugend geturnt bin, habe ich mir bei der Flugrolle etwas im Hals verknackst und durfte dann den ganzen Tag zuschauen, wie alle Sport treiben... :(

    Waffel und Crepes sind tatsächlich bei uns das Günstige/Effiziente ...
    Aber kleine Jobs wie Autowaschen oder so sind auch nicht schlecht, aber dann ist es eher eine Spende, weil kein Mensch _wirklich_ eine Autowäsche braucht...
    Spendenlauf kann ggf was bringen, finde ich aber für einen Abschlussball solala...

    Ach, das erinnert mich schon wieder an diesen wunderschönen Satz in meinem Schulleitungsgutachten im Referendariat, ich hätte "ein bisschen französische Kultur ins Kollegium gebracht".
    Ich weiß bis heute nicht, was damit gemeint ist.
    Da ich weder rauche noch Kaffee oder Alkohol trinke, relativ selten mit einer Baskenmütze auf dem Kopf und einem Baguette unterm Arm in die Schule gelaufen bin, ist es mir ein Rätsel, was diese Schulleiterin für "französische Kultur" hielt (vermutlich meinen Nachnamen und meinen Akzent).

    Nein, die Grundschulempfehlung ist nicht bindend, das Gymnasium muss jeden aufnehmen, die Kapazitäten sind ja da.

    Warum darf die Gesamtschule ihre Kapazitäten immer weiter vergrößern, (proportional) mehr Gymnasialkinder und sehr gute Realschulkinder aufnehmen und dadurch das Gymnasium ‚gefährden‘? (Rhetorische Frage, ich brauche keine Antwort)

    ich weiß nichts über die "Hintegründe", ich "weiß", dass es ein Losverfahren gibt. Angeblich mit den 3 Töpfen der 3 Empfehlungsarten. Allerdings sieht man es nicht an der Schülerschaft. Da die Sekundarschule gar keinen guten Ruf hat (ach was...), die Hauptschule auch nicht soo beliebt ist, kommen sehr viele SchülerInnen mit Realschulempfehlung zum Gymnasium. Je nach Jahrgang sind also am Gymnasium zwischen 30 und 50% SchülerInnen ohne Gymnasialempfehlung.
    Es ist allerdings durchaus Dauerthema in letzter Zeit in der hiesigen Schulpolitik. Die Schulen liefern sich einen Kampf um die SchülerInnen, wobei die Stadt leider nicht ihrer Kontrollerolle nachkommt.

    Wieso "wird" und wieso "wahrscheinlich"?Gesamtschule ist doch neudeutsch für "Auffangbecken für Bildungsinkompatible".
    Klingt einfach moderner.
    Und bestimmt "besser" als Hauptschule.
    oder?

    :teufel:

    Hängt sicher vom Ort ab.
    Wir haben am Ort ein privates Gymnasium, ein städtisches Gymnasium, eine Gesamtschule, eine Sekundarschule und eine Hauptschule.
    Die Gesamtschule hat in vielen Klassen eine "bessere Schülerschaft" als das städtische Gymnasium. Sie wählen knallhart aus. und garantiert nicht nach den vorhergesehenen Kriterien.

    ich weiß, dass es "SCHLIMMERES" gibt. Ich habe gesehen, dass man mit einem Architekturstudium in Berlin sofort Grundschullehrer mit Klassenleitung sein kann.
    Ich bin keine hardcore-Verfechterin des einzigen Lehramtsstudiums ohne Brücken und so weiter. In meinem Heimatland entscheidet man sich erst nach dem Studium, ob man die Aufnahmeprüfung fürs Lehramt macht. (und 3 Kinder ersetzen auch ein Studium als Zugangsvoraussetzung für die Prüfung..)
    ABER irgendwie finde ich es schon befremdlich. Und ICH würde mich total seltsam fühlen, mit einer derart fremden Voraussetzung/Qualifikation, in einen Beruf einzusteigen.
    (und: ich zitiere immer gerne einen von mir sehr geschätzten Prüfer "Stellen Sie sich immer die Frage, ob Sie möchten, dass diese Person Ihr Kind unterrichtet")

    PS: (ja, es gibt absolut inkompetente Lehrkräfte und es gibt naturtalentierte Architekten. Aber ich glaube, man weiß grob, was ich meine.)

    Die Verteilung läuft in den nächsten Wochen!! (zumindest bei uns).
    Also: gaaaanz schnell die Wunschschule bitte, dass sie dich (deine Fächerkombination) "anfordert". Der Personalrat sollte auch schon von dir gehört haben und wissen, wo du hinwillst (Schule und Örtlichkeit/Umgebung, falls nicht nur diese Schule in Frage kommt. Nur so können sie sich bei der Verteilung für dich einsetzen.

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