Beiträge von chilipaprika

    1) Klausuren gehören zum Unterricht, die 6-Tage-Woche müsste vorab von der Lehrer- bzw. Schulkonferenz beschlossen werden.

    2) Anweisung der BR (Münster), dass unser zentraler Nachschreibertermin sm Freotag Nachmittag ab der 7. Stunde nicht mehr zulässig sei. Wir müssen seit diesem Schuljahr /letzten Sommer ganz normal parallel zum Unterricht sowas wie 3.-6. Stunde nachschreiben lassen, aber weiterhin zentral für die ganze Oberstufe.

    das ist absolut zulässig und die "Absprachen" à la "oh, du bist wieder da, morgen schreibst du nach, passt es dir?" sind nur (manchmal) doofe Kulanz. Sobald das Kind wieder da ist, darf es nachschreiben.
    Unserem Verständnis der Richtlinien nach gelten auch nicht die Regelungen der maximalen Anzahl an Klassenarbeiten oder Nachmittagsverbot. In einigen durchaus begründeten Fällen mussten wir leider darauf zurückgreifen (wenn das Kind nur noch sporadisch kommt, das Fach meidet, usw...)

    Sag mal, hast du das ‚aber ich muss immer als Letzte was sagen‘-Syndrom?! Ich habe doch nicht gesagt, dass es falsch war, was dastand, sondern nur ERGÄNZT, weil es Leute gibt, für die es relevant ist.

    chili:

    Ich habe auch eine eigene Papierversion (und will mich dafür nicht rechtfertigen), in der letzten Ausgabe von Schule NRW steht auf S. 24, dass das Abo automatisch ausläuft.
    Mein Abo bezieht sich allerdings auf Schule NRW und die BASS. Die Kombi ist, wenn ich mich nicht völlig irre, zum gleichen Preis wie Schule NRW zu haben.

    das Abo habe/hatte ich auch. Dann habe ich es richtig verstanden, danke!

    Habe ich es richtig verstanden, dass mein Papierabo dadurch nichtig ist und ich hätte aktiv werden müssen, um es weiter zu haben? (Will ich nicht, bin aber von den Infos nicvt schlau geworden, kleines Verständnisproblem). Ich werde auch die papierform vermissen, freue mich aber über das eingedparte Geld und ich finde es ehrlich gesagt ziemlich unverschämt, dass unsere Arbeitsgrundlage erst jetzt kostenfrei zur Verfügung steht.
    Chili

    Danke für die ausführlichen Tipps. Ich werde morgen ein paar Sachen versuchen, schon alleine, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Aber ich merke, der Weg wird nicht nächsten Monat beginnen, ich werde wohl noch ein bisschen an den verschiedenen Griffen für die selbe Note basteln, ich hoffe, der arme Musiklehrer verzweifelt nicht zu sehr an mir.. Lehrer sind da sicher die schlechteren SchülerInnen ;)


    PS: Meinst Du mit „ein Instrument mit Oktavklappe“, dass Dich das Überblasen in die Duodezime stört? Das hat sich bei meinen SuS nie als Problem herausgestellt. Wichtig ist, dass Du vom Notenbild ausgehst und nicht im Kopf immer daran denkst, dass ein c'' ein überblasenes f ist.

    Jup. Ein C spielen, eine Klappe öffnen und ein C' haben. Wäre das nicht genial? ;)
    Ein zweites meiner Probleme ist, dass das Notenbild schon eine Verknüpfung im Kopf hat: einen Namen. und dieser Name ist auch nicht mal der "richtige" :D

    Ich sage meinen (Fremdsprachen-)SchülerInnen seit Jahren "die Zahlen sind die Krönung des Spracherwerbs. Wenn ihr in der Fremdsprache intuitiv zählt, seid ihr angekommen".
    Ich könnte den Spruch ergänzen: wenn ich die Noten "auf Deutsch" lesen kann, bin ich "angekommen" :D Aber langsam weiß ich es auch, wenn ich gefragt werde, wie "unser Gs heute klingeln".

    Es wird ambitioniert, aber ich schreibe es mir auf: ein kleines Stück mit Noten des hohen Registers spielen können. (Zweites Teilziel: Noten in Buchstaben umwandeln :-D) Ich berichte in einem Jahr ;)

    Danke für die Einschätzung.
    Die Griffe werde für mein Gehirn tatsächlich ein Problem sein (WARUM habe ich mir nicht VORHER informiert und ein Instrument mit Oktavklappe oder so genommen?), aber ich vertraue darauf, dass mein Lehrer sie alle nacheinander / schrittweise einführen wird. Ich habe halt tatsächlich gar keine Ahnung, ob man "normalerweise" 3-4 Jahre nur im unteren Register bleibt und erst dann wechselt oder ob es "normalerweise" schnell geht und der arme Lehrer mit mir fuchtbar verzweifelt ist (wir haben erstmals 6 Monate um die deutsche/französische Klarinette gerungen und entsprechend viel Zeit verloren...)

    Huhu!
    Spielt jemand hier Klarinette? Der Unterricht an der Musikschule findet erst in 10 Tagen wieder statt und heute/morgen ist der traditionelle Tag der Jahresziele. Ich spiele seit 1-1,5 Jahren, aber in etwa auf dem Niveau von ca. 6-8 Monaten Unterricht. Ich kann im unteren Register das b (unter den Linien und in den Linien), das es, das des und das fis.
    Ist es realistisch (mittelmäßiges Engagement, es ist ein Hobby, aber es gibt auch ein paar andere Sachen, die davorkommen, wenn zb in der Schule viel Stress ist), ein "Stück" (muss kein bekanntes sein) auch mit Noten des oberen Registers zu spielen?
    Ziele sind ein guter Anreiz, aber nicht, wenn ich in 10 Monaten merke, das, was ich mir vorgenommen habe, erreiche ich in 3 Jahren nicht.
    was meinen vielleicht hier ein paar Experten?
    Danke!
    Chili

    Ich verstehe deine Frage nicht ganz, kann dir nur sagen: aufgrund einer Schwangerschaft (und selbst, wenn du ab morgen ein Beschäftigungsverbot bekämst) ist deine Verbeamtung / Probezeit überhaupt nicht gefährdet. Der Mutterschutz wird ganz normal angerechnet, die Elternzeit zählt als "Pause" (= Verschiebung/Verlängerung der Probezeit), wie es mit einer möglichen Krankschreibung oder Beschäftigungsverbot aussieht, weiß ich allerdings nicht. (Normale Krankschreibungen führen nicht zur Verlängerung, allerdings spricht man da von ein paar Tagen und nicht von kompletten Monaten)

    es ist bei mir ein paar Jährchen her, aber ich weiß es noch genau:
    hauptsächlich wie bei Kiggie.
    er hat sich sehr viel angehört (und hört immer noch sehr viel, ich bin aber auch der Typ, der viel erzählen muss und dann ist es gut)
    er hat sehr viel geholfen: zwar auch ab und zu Sachen laminieren oder ausschneiden, aber die größte Hilfe war das Korrekturlesen. Er ist kein Lehrer und hat von meinen Fächern sehr wenig Ahnung aber genau das war gut. Ich konnte sehr viele Stunden an ihm "ausprobieren" (natürlich in sehr geraffter Zeit!), Wenn er das nicht verstanden hat, hätte es ein 8-Klässler auch nicht unbedingt kapiert.
    er hat viel vom Haushalt abgenommen (also mehr als die Hälfte) und auch nicht (wie einige Freunde meiner Mitreferendarinnen) "erwartet", dass ich bitte gefälligst koche und wo die Wäsche sei (die Aufgabenteilung gäbe es aber auch außerhalb des Refs nicht bei mir)
    er hat sogar durchaus den einen oder anderen Kuchen für die UB-Klassen gebacken.
    am allerwichtigsten: er war da. er wusste, dass ich jetzt und heute keine Zeit habe, morgen vielleicht wieder.
    hat versucht mich oft zum Sport zu schicken

    .... und jetzt mit der Planstelle, 5 Jahre später weiß er: in Klausurenphasen ist es wieder genauso. Aber eyh: er hat mich NACH dem Ref geheiratet, er wusste, worauf er sich einließ ;)

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