Beiträge von chilipaprika

    Ich bin mir dessen bewusst, aber: es ist auch mein Job. Und genau deswegen wäre es mir lieb, wenn sich alle die Risiken teilen, und nicht nur "Freiwillige". Also ich finde, Schulleitungen müssen auch einsetzen. Dann weiß man, woran man ist. weil eben: ich will meinen Teil dazu beitragen, aber nicht am Ende alleine sein. und so jung bin ich ja auch nicht.

    Oh interessant.
    Anderes Bundesland, aber ähnliche Regelung. Ich gehöre allerdings zum Fussvolk, das die Mail bekommen hat. Irgendwie finde ich es ehrlich gesagt a..., sich bei sowas nicht zu melden (schliesslich gibt es keinen Grund, in den Ferien nicht zu können, wenn man eine Woche vorher konnte (die Risikogruppen und so wurden schon vorher ermittelt), ich habe aber keine Lust, dass man Ende nur die Freiwilligen da sitzen, weil ich mir dann die Ferien vermutlich zu zweit mit der Schulleitung teilen würde, wenn ich als alleinige Doofe auf die Mail antworte.

    Vielleicht warte ich doch noch zwei Tage, bevor ich antworte?

    Mir ist das Problem nicht klar.

    Die Schüler sind auf das Abi vorbereitet, die Lehrer sind es.

    Die einzige Änderung die, dass ggf. in kleineren Gruppen geschrieben wird, und die Tische etwas weiter auseinanderstehen.

    Das bedingt dann evtl. noch die ein oder andere Aufsicht mehr.

    Warum also die Abi-Prüfungen nicht durchführen?

    weil ..

    1) es ein Virus gibt, wegen dem man _eigentlich_ das Haus nicht verlassen darf und ich davon ausgehe, dass es keine Putzkolonnen gibt, die alle Türklinken reinigen und so weiter

    2) man davon ausgehen kann, dass die meisten Schüler*innen sich nicht an Regeln halten und sich selbst gefährden

    3) die Kids doch sicher was Anderes im Kopf, wenn sie die Tragweite der Situation verstanden haben.

    ICH möchte nicht eine Revision oder eine Prüfung ablegen, wenn ich eigentlich zur Zeit das Haus nur in Notfällen verlassen dürfte.

    Ich weiß mittlerweile nicht mal mehr, was ich mir "wünschen" würde. (außer, dass wir es alle mit möglichst wenig Problemen überstehen, aber mit welchem Weg halt).
    Wir sind absolut machtlos und es wird sicher am Ende nur das kleinere Übel rausgesucht.

    In NRW sollen - soweit die Abiprüfungen nach den Osterferien beginnen, die Schulen aber noch geschlossen sind, die Abiturienten weit auseinander gesetzt werden (offenbar zur Not über zig Räume verteilt).

    Hast du eine QUelle oder eher sowas wie planerisches Hilfskonstrukt?

    Quatsch... Es geht nur darum, dass Q1-Schüler*innen innerhalb von 3 Wochen ein Buch (Roman) oder 5 Seiten Text (in meinem Fall) lesen. Man schreibt nicht eine Klausur bei der Rückkehr, sondern man bespricht es, als wenn man selbst Vertretungsaufgaben bei Krankheit / kurzer Elternzeit gegeben hätte.
    Irgendeine sinnvolle Beschäftigung muss es ja geben.
    Meine Q2-ler*innen sind in der Wiederholung, die werden es ja eh nicht in Frage stellen, aus der Q1 kam noch keine Meldung in der Richtung, nur die Frage nach dem, welche Seiten sie im Buch lesen sollen. Da unsere Platteforme erst morgen vollständig genutzt werden kann, wird es eh noch dauern, ich gehe aber nicht davon aus, dass Wiederholung und eigene Beschäftigung mit 5 Seiten Text sie überfordern wird.

    Das mit dem Abitur ist keine Drohung. Unser Lehrplan ist so voll, es wäre zu ihren Lasten, wenn sie nächstes Jahr >3 Wochen Unterricht nachholen müssen. Zum Glück ist gut 2/3 der Unterrichtszeit einsparbar, wenn man alleine zuhause arbeitet, sich einen Text oder ein Lernvideo der Lehrkraft anguckt.

    also: Offizielle Ansagen hier oder her... Weh es kommt auch nur ein Q1-Schüler zurück und sagt mir, er habe nichts getan, weil es freiwillig sei. Dann kann er zuschauen, wie sein Abitur nächstes Jahr freiwillig ist.
    Klar gebe ich nicht Aufgaben in Höhe von 3*45Minuten auf, zumal man zuhause oder alleine durchaus schneller und effizienter arbeitet. Aber sie müssen schon einen Themenblock alleine erarbeiten (und es geht in meinem Fach absolut problemlos). Sollte die Sperrung länger andauern (wovon ich mittlerweile stark ausgehe): dann arbeiten sie eben 2 Blöcke alleine.

    Meine Sek1-Klasse wird es überleben, keine Konjunktiv-Formen zu lernen. Ich wäre aber schon froh, wenn sie in 5 Wochen (oder wann auch immer) Verben im Präsens noch konjugieren können und mich halb verstehen, wenn ich mit ihnen spreche. Also wie in der Ansage: projektartige Aufgaben ...

    Ich bin "vor Ort", da ich ja doch sehr schulnah wohne... die Situation erinnert ein wenig an den Sturm, auch wenn der Grund ein anderer ist.

    Einerseits bin ich froh,, dass ich im Abijahrgang keinen LK habe.

    Und andererseits versuche ich gerade mit ein paar SuS Möglicheiten zu finden, weiter zu unterrichten... ist bei meinen Fächern nun nicht ganz so einfach ohne Präsenz... SL hat schon signalisiert, dass wir - in Absprache - Schulräume nutzen dürfen, wenn das Sinn macht, auch wenn die Schule an sich geschlossen ist... ich glaub "Unkompliziertheit" ist grad praktisch.

    Meinst du für heute / morgen?
    Ab Mittwoch darfst du doch gar nicht mehr mit SuS in der Schule sein?
    (Du schon, und die Kids der Notbetreuung...)

    @Lehramtsstudent : warum bist du eigentlich Lehrer geworden? Ich meine, du bist doch höchstens 12 oder 18 Monate auf einer Planstelle

    An die BK-Leute mit Erziehern: Habt ihr schon eine Info, wie ihr mit den Externenprüfungen umgeht? Bei uns wäre es nächste Woche mit den praktischen Prüfungen losgegangen.

    ich bin auch gespannt, wie es mit den Examensprüfungen der Refis aussieht. Bei uns hätten alle Refs nächste Woche Examen gehabt... :(

    Doof ist nur, wenn man - so wie ich - vor den Osterferien noch vier Klassenarbeiten geplant hat. Ich wüsste nicht, wie ich es schaffen soll, die alle noch nach den Ferien zu kontrollieren. Aber dann werden die Arbeiten wohl dementsprechend kürzer... Und ich frage mich halt auch, ob wir dann wieder fein Minusstunden für den ausfallenden Unterricht aufschreiben dürfen. Aber da wird sich die KMK oder zumindest die Landesregierung hoffentlich auch Gedanken drüber gemacht haben!

    Ich hoffe und gehe davon aus, dass wir die Anzahl an Arbeiten in einem Fall von "3 Wochen Schulausfall" kürzen dürften. Ich hätte ein ähnliches Problem in meiner Sek1-Klasse. Die Arbeiten der Sek2, die ich noch unkorrigiert im Schulfach gelagert hatte, habe ich vorsorglich schon jetzt nach Hause genommen. Hätte ich ja auch endlich Zeit zu korrigieren ... :(
    [Na gut, bin nicht in NDS und befürchte, mein Bundesland wird als letztes Maßnahmen einleiten...]

    und DU glaubst, dass man dir da sagen würde, es sei rassistisch?
    Ganze Studien drehen sich darum... "Lehrer*innen mit Migrationshintergrund sind Identifikationsfiguren für Kinder mit Migrationshintergrund", "Lehrkräfte mit türkischem Migrationshintergrund sind eine Brücke zu türkischstämmigen Familien"...

    DEIN Satz widerum ist vermutlich nicht rassistisch, versteht aber einiges falsch. "Brennpunktviertel" haben nämlich wenig mit Migrationshintergrund oder Herkunft von Menschen zu tun.
    "türkisch" ist eine Staatsangehörigkeit, und das hat auch keinen Einfluss ;)

    Ich werde mich noch mit meinem Kumpel bereden. Gehe aber davon aus, dass wir am Samstag (einer der ersten Tage des Jahres an dem Sonnenschein angesagt ist) nicht die einzigen am Rhein wären. Aber mein Gefühl sagt mir auch, dass Zurückhaltungen angebracht wäre. Müsste nur jeder Bereich mitziehen :)!

    tja, müsste jeder mitziehen. Aber solange die Anderen nicht angefangen haben, mache ich meinen Teil auch nicht, oder?

    So oft MUSS man nicht den Nachnamen sagen. Man kann auch jemanden ansprechen und sagen "Guten Tag". und über jemandem kann man den (ggf. "selbst gewählten") Vornamen davor sagen. "Ach, in der Küche steht "Stefan Lehramtsstudent" ".
    Es gibt auch durchaus "Anleitungen" zur Benutzung von Pronomen und so, wobei ganz wichtig ist immer: die Person fragen und das bitte auch so machen, wie sie es gerne hätte. (also man versteht sich. Wenn jemand darum bittet, bestimmte Wörter bezüglich seiner Person zu vermeiden, dann kann ich es auch lassen.)

    Ich finde das hier ziemlich interessant und ich bin ziemlich sicher, dass es kulturell bedingt ist.

    Ich sage "nur": "einen wunderschönen guten Morgen", "guten Morgen" oder "bonjour". Weder mit Klassen, Schüler*innen oder was auch immer. (und bin immer irritiert, wenn Referendare "bonjour la classe" oder "bonjour les élèves" (übrigens nette gendergerechte Lösungen...) sagen, habe es nie übernommen.
    Weiß nicht, ob ich schräg bin oder ob es kulturell verankert ist.

    Achtung: eine zentral geführte Akte gibt es nicht, aber man sollte noch niemandem anderen (der irgendwelche Rechnungen an die PKV schreibt / von der PKV angefragt werden könnte, ich rede nicht von Freund*innen sondern von Ärzt*innen) erzählt haben, "Ach, vor 2 Jahren hatte mir diese Therapie schon geholfen"...

    und man kann sich übrigens auch in teuren Gebieten selbst noch einen Coach holen, der einen unterstützt. Das muss man nicht bei der PKV oder Beihilfe einreichen, wird trotzdem nicht verhungern und reicht es mit ein bisschen Hoffnung bei der Steuer als "Berufscoaching" ein, was es eh ganz offensichtlich ist.

    Zwar ein guter Tip von Stan (und einigen Anderen), mit der Schulleitung bezüglich eines vermehrten Einsatzes in der Sek1 zu fragen, aber bevor du das tust: sind vielleicht die Erdkunde-Kolleg*innen, die keinen LK haben (ich meine, daneben gibt es sicher immernoch einen GK pro Stufe?), durch ihr zweites Fach auch belastet(er)?
    Man soll immer bedenken: Belastungen, die man von sich abwälzt, landen nunmal bei jemandem anderen, der sich vielleicht nicht schnell genug wehrt.

Werbung