Was spricht gegen ein AuPair-Jahr vor dem Studium?
Ich sage es mal so (als im Studium frustrierte Romanistin): das Romanistik-Studium wird dein Studium weder fordern noch fördern. Hol vorher alles, was du kannst!
Beiträge von chilipaprika
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Huhu!
1. sofern du in allen Fächern die volle Fakultad für Sek II erwirbst (manchmal hat man im dritten Fach ‚nur‘ die Sek I), ist es total irrelevant. [einzige von mir bekannte Ausnahmen: Bayern und BaWü]
2a. interessiert sich überhaupt nicht dafür. In den Bundesländern mit schulscharfer Ausschreibung interessiert sich die Schule allerdings durchaus für deine Auslandserfahrung.
2b. Vor /Während / Nach dem Studium Auslandszeiten einlegen ist nie verboten: Au Pair, Fremdsprachenassistenz, Schulpraktikum,... wer will, kommt definitiv mehr als einmal ins Ausland. Du kannst dich für eine Fremdsprachenassistenz oder so beurlauben lassen. Sofern du kein bafög bekommst, wäre deine Semesterzahl eh egal (wenn du welches bekommst, ist eben die Beurlaubung wichtig, da hast du noch den Studistatus, deine Semesterzahl steigt aber nicht.
Ich empfehle wirklich ruhig ein Jahr Spanien/ Lateinamerika (6Monate sind für die 2./3. Fremdsprache oft wenig) und auch Englisch im Ausland zu erleben.
3. in zwei. Wie in 1: in allen mir bekannten Fällen, entscheidest du über die Fächer. (Ich würde schon jetzt PoWi/E empfehlen und die bilinguale Qualifikation mitnehmen, aber dafür hast du noch sehr viel Zeit).Ich wüsste nicht, dass PoWi so stark aussieben würde. War bei mir nicht der Fall, ich war aber nicht in Flensburg. Nur: solche Legenden gibt es immer. Wenn ein Fach /Kurs (zb Statistik in PoWi) als schwer gilt: auf den Popo hinsetzen und hart lernen.
Chili, mit mehreren Fächern und längerem Studium und seeeehr glücklich darüber im Alltag
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Die Aussage meines HPR in meinem Fall im letzten Schuljahr war, dass ich bis (insgesamt auf meinem virtuellen Deputatskonto) "minus 2 Stunden" nichts machen kann, drüber hinaus aber selbst zustimmen muss. Mache ich das nicht, kann man mich nich zwingen. Leider aber umgekehrt: man muss selbst remonstrieren bzw. (ggf. schriftlich) protestieren, damit es eben NICHT gemacht wird.
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Zugang zu den Abiklausuren der letzten 3 Jahre erhalten alle LehrerInnen und SchülerInnen in NRW mit einem Zugangspasswort.
Die Nachschreibklausuren werden aber nicht veröffentlicht und man erhält sie nur, wenn man einen eigenen Nachschreiber im Fach hatte.
Chili -
Midnatsol: schreib mir ne PN, dann denke ich daran zu antworten. Ich bin gerade nicht auf dem Kontinent und nur sporadisch am Handy.
Chili -
So habe ich es auch gemacht. Cornelsen hatte sich weder auf meine Registrierung als Lehrkraft (dann doch nicht gebraucht), noch auf meine Registrierung als Referendarin gemeldet, die erste Bestellung mit nochmaliger Zusendung der Bescheinigung war aber kein Problem, ich hatte innerhalb von ein paar Tagen meine Bücher.
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Ich biete 4 Jahre in 3 verschiedenen Stufen (also 9 Prüfungsdurchgänge)...
Abgesehen davon, dass man nicht so tun sollte, als ob man 20 verschiedene Prüfungen aus dem Nichts stampft, empfinde ich den Tag / die Tage als unglaublich anstrengend aber eyh: KEINE Korrektur von 20 mal den selben Text!!!
Gut, die Text- und Bildersuche im Vorfeld ist anstrengend aber man hat ja KollegInnen. Es ist nicht verboten, ein Bild mehrmals zu verwenden und ob die Kids in der 9 darüber diskutieren, ob sie ein Praktikum im Ausland, ein Auslandsjahr oder so machen sollen, das dauert echt nicht Stunden in der Vorbereitung.
In der 10 u 12 dauert die Vorbereitung länger, aber in 15 minuten (max. 30 Minuten Partnerprüfung) korrigiere ich sonst nie im Leben eine Klausur. Ohne von meiner fehlenden Disziplin zu sprechen, 6 Stunden am Stück am Schreibtisch zu sitzen, egal ob es ein Schultag gewesen wäre oder nicht.Abgesehen von den ganzen organisatorischen Herausforderungen: ich finde es gut, dass wir ‚extra-Raum‘ zur Bewertung der Sprechkompetenz. Das ist nunmal sinnvoll.
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Pragmatisch gesehen: du korrigierst lieber 20 klausuren als 7 Prüfungsblöcke vorzubereiten und bei 40 Prüfungen dabei zu sein?
Man hat nur einen Magen, man muss sich nicht noch mehr Stress machen, als man schon hat und sich ständig Geschwüre holen...

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Das sind die Anglizisten an den Unis zumindest toleranter als die Romanisten.
Bei mir im Studiengang sind nicht wenige muttersprachlich/zweitsprachlich erzogene Frankophonen aus Afrika durch die Praxisvorabprüfung durchgefallen und mussten den "normalen" Kurs mit allen anderen besuchen.
Zugegeben: da das Französisch sehr genormt ist, ist unser Ohr nicht sooo geschult. Ich verstehe zum Teil besser Hochdeutsch aber mit starkem Akzent sprechende Bayern und Sachsen als einzelne frankophone Westafrikaner
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Vielleicht, weil du nicht an einer Schule bist, wo ein nicht geringer Teil deiner SchülerInnen von immer dem selben Arzt solche Atteste bringt, auch gerne vor den Ferien (aber viel später datiert) oder auch für ‚Chlorallergie‘...
Akzeptieren muss man es (viel zu) oft, aufregen darf man sich aber auch... -
Ich hab da ein paar Fragen an euch, die in einer Fremdsprache Referendare ausbilden.
Ich wäre z.B. Jemand, der falls er sich doch für Englisch entscheidet, sich keinen längeren Auslandsaufenthalt leisten könnte außer vielleicht für einpaar Wochen in den Sommerferien (ich arbeite in einem Kindergarten, um mein Studium zu finanzieren). Jedoch denke ich dass meine Aussprache gut ist bzw. mit starker Beschäftigung meinerseits gut der Standartaussprache nähern würde. Zudem bin bzw. war ich in der Grammatik und im Wortschatz schon immer sehr gut und sicher (nach meinen Lehrern)
ICH sage es mal so: wer ohne Auslandsaufenthalt die selbe Leistung erbringt, wie jemand mit: herzlichen Glückwunsch!
Aber nur so vorab: "in der Grammatik und im Wortschatz sehr gut und sicher" sein ist / sollte kein besonderes Merkmal sein, sondern bei ALLEN EnglischlehrerInnen der Fall sein.ZitatWürdet ihr einen Referndaren wie mich, der zudem hoch engagiert ist, bevorzugen oder einen Referendaren der im Ausland war und mit seinem anerworbenen Dialekt/Akzent wie auch immer angibt und ansonsten eher meh ist? Ich werde das sowieso nie verstehen können, die Meisten die ich kenne geben damit an und ich denke mir nur, müssen die Schüler nicht die Standartaussprache lernen? Das wäre für mich so wie ein Deutschlehrer der nicht Hochdeutsch redet sondern permanent einen Dialekt...
WENN ICH entscheiden dürfte, würde ich den hoch engagierten Referendar auswählen, der im Ausland war und mit seinem tollen Akzent und seinem "Gefühl" überzeugt. (Also einer, der kein Problem hat, schnell und spontan in der Sprache umzuzwitschen, hatte zb Yesterty mal als Beispiel genannt.
und gewöhne dich bitte schnell diese Gegensätzlichkeitsbeispiele ganz schnell ab. Du "entscheidest" dich (aus deinen Sachzwängen und Voraussetzungen heraus) dafür, keinen Auslandsaufenthalt zu machen. Mache nicht die Anderen schlecht, die es anders bewerkstelligen können, sondern suche deine eigenen Stärken, mit denen DU überzeugen willst. Nur weil sich jemand einen Auslandsaufenthalt leisten kann / organisieren kann, heißt es nicht, dass er mit einem furchtbaren Bauernakzent zurückkommt und sich ein Leben lang einen faulen Lenz machen wollen. und: geben sie damit an, oder spricht ein minikleiner Neid von dir im Weg, weil du es auch gerne erleben möchtest, wenn du es könntest? -
meine letzte Referendarin hatte einen "Auslandsaufenthalt" gemacht, aber doch kein Französisch gesprochen und auch abgebrochen.
Ach, das Ref hat sie auch abgebrochen.
Ob es daran lag, dass ihre Sprache grottenschlecht war oder dass sie keine Lust hatte, zu arbeiten, weiß ich natürlich nicht.
Ach, in ihrem zweiten Fach, einer weiteren Fremdsprache, hatte sie auch keinen Auslandsaufenthalt gemacht und auch da sprach sie nur unzureichend. -
aber nach der 9 kann man NICHT zur Realschule wechseln! (leider)
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Ich glaube bei uns steht das mit den Prozentangaben sogar in den Kursheften drin. Die Feststellungsprüfungen, die ich veranlasst habe würden auch alle von der Schulleitung abgesegnet (NRW berufliches Gymnasium).
Und ich kenne auch die Regelung, dass ein Attest nur einen Tag rückwirkend ausgestellt werden darf. Eine schriftliche Aussage dazu habe ich aber nicht.
Ist diese Regelung nicht etwas Allgemeines, auch für Arbeitnehmer?
Die Frage ist aber allerdings: dürfen wir überhaupt eine Attestpflicht verhängen? (jenseits des beruflichen Ausbildungsbereichs). Ich glaube mich zu erinnern, dass es sich ein bisschen um eine Grauzone handelt.
chili -
Mal kurz zwischendurch:
In NRW wurden in diesem Jahr Abitur-Aufgaben für evangelischen, islamischen, jüdischen, katholischen und orthodoxen Unterricht gestellt. All diese Fächer scheinen also in nennenswertem Umfang auf Abitur-Niveau (jeweils Grund- und Leistungskurse) unterrichtet zu werden. NRW lässt also eine gewisse Vielfalt zu...
Weiß jemand, ob es bei all diesen Lehrkräften interne und externe gibt?
Hallo!
Bei uns an der Schule gibt es katholischen und evangelischen Religionsunterricht. ein paar Stunden evangelischer Religionsunterricht werden vom örtlichen Pfarrer geleistet. und es liegt NICHT am Lehrermangel, es ist in seinem Vertrag seit Ewigkeiten so (wir haben mehr als zuviele evangelischen LehrerInnen).
Syrisch-orthodoxe SchülerInnen sind von den Unterrichtsstunden befreit, in denen der Reliunterricht/der praktische Philosophie-Unterricht läuft und erhalten ihren Reliunterricht irgendwann zu einem anderen Zeitpunkt in der Woche, Noten werden vergeben und stehen im Zeugnis bei Religionsunterricht (syrisch-orthodox).
Der Islamunterricht wird zur Zeit bei uns aufgebaut / testweise in der 5. Klasse gemacht. Die Eltern konnten entscheiden, ob das Kind am islamischen Religionsunterricht teilnimmt oder (wie bei uns üblich) an einem alternativen Förder/Forderkurs (je nach eigenen Leistungsstand) teilnimmt. Die Kollegin ist eine Stammkollegin von uns, mit Fakultas in islamischer Religion. Es war auch definitiv ein Grund, sie zu uns zu holen, sie hat aber 2 weitere Fächer, eins davon ist leichtes Mangelfach. Sie ist eine Frau und trägt kein Kopftuch.Das ist ein Schulleiter und wohl eher die Ausnahme. Sollte ein Kollege mit Linke oder AFD Button kommen, möchte ich die Reaktionen sehen.
Wie ist es eigentlich mit der Tatsache, dass viele LehrerInnen sich auch in ihrer Freizeit kommunal-/landespolitisch engagieren. Da braucht man nicht mit Button in die Schule zu kommen, wenn man wochenlang am Ortseingang auf A0-Plakaten jeden angegrinst hat und es drunter ganz dick CDU oder Linke stand.
chili
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Ich bin am Gym und es ist bei uns auch eine ‚Info‘ der Bezirksregierung. Mich macht es wahnsinnig, dass man es nirgendwo nachlesen kann, aber es ist offiziell abgesichert.
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Achtung mit dem Amtsarzt: es bezahlt derjenige die Rechnung, der anfordert.... (also die Schule)
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Wir haben dasselbe Problem. Komischerweise sind sehr viele unserer attestpflichtigen SchülerInnen bei diesem Arzt, den gibt es auch real.
Die Begründung eines Schülers ‚der Arzt hat mir gesagt, ich solle zwar anrufen, aber erst kommen, wenn es mir wieder gut geht, er weiss ja, dass ich chronisch krank bin‘Ich kommentiere es jedes Mal und ein Schüler hat jetzt soviele Fehlzeiten (fast 50%) im ersten Quartal, dass ich mich weigere, eine Note zu geben.
Vielleicht arbeitet er an seiner Motivation, mit Bauchschmerzen in die Schule zu kommen. (&nein, ich verharmlose keine chronischen Erkrankungen) -
Wollen nicht Schüler / Eltern die Presse einschalten? Denen fällt doch sicher auf, dass etwas schief läuft...
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Danke.
Zum illegal Steuer sparen war das selbstverständlich nicht gedacht. Einerseits war das eben ein Gedankenexperiment, was man denn alles bei den haushaltsnahen Dienstleistungen absetzen kann und was eben auch bei den "beruflichen Ausgaben" anzusiedeln wären.
Wenn man allerdings diese Ausgaben hat, dann spart man aber durchaus Steuer, wenn man weiß, dass man sie absetzen könnte. (Ich gehe davon aus, dass kein Mensch Reinigungs- oder Handwerkertätigkeiten angibt, der sie nicht hat. [ ich musste vor 2 Jahren extra einen Kontoauszug nachdrucken/anfordern, weil das Finanzamt eben anzweifelte, dass wir unser Haus hatten renovieren lassen... ]
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