Beiträge von chilipaprika

    Hallo!

    Ich brauche Ideen. Einerseits sind scheinbar 6 Jahre Beziehung langsam zu lang, ich habe alle möglichen Ideen durch für einen Adventskalender. Andererseits will ich dieses Jahr einen Kalender für ein junges Mädchen (17Jahre) machen. Irgendwie blockiere ich total... (und ich hätte auch noch meine beste Freundin... letztes Jahr war das voll einfach, sie war schwanger, da hat sie jeden Tag eine Kleinigkeit für sie oder Baby bekommen...)

    Mann:
    - 40 Jahre alt
    - Büroarbeit
    - Hobbys: Laufen, lernt mit mäßigem Spass (richtiges) Schwimmen
    - mag gerne besonders Essen, hatte auch mal an fertige Essenskalender gedacht, aber Variation mag ich total gerne.

    Mädchen:
    - wird bald 17
    - Abiturientin
    - Hobbys: Schwimmen, Laufen, Gitarre spielen, "Führerschein"
    - mag keine Schokolade
    - nicht mein Kind, auch nicht Familie, Kontakt meinerseits zur Familie besteht nicht

    Ein paar "größere" Sachen für sie habe ich schon, zumal sie auch noch Ende November Geburtstag hat. Aber was schenkt man als Kleinigkeiten in so einem Kalender?


    Aufbau des Adventskalenders...
    Vor Jahren hier hatte ich die super geniale Idee für meinen ersten selbstherstellten Kalender bekommen (Pinguine aus Klopapierrollen...). Daran muss ich mich jetzt jedes Jahr messen lassen. Nur dass ich damals nur Vertretungskraft mit nur Klassen in einem Fach der "Fächergruppe 2" war und ich jetzt 6 Korrekturgruppen habe. Also: Aufwand nicht zu hoch bitte.
    schon gehabt: Pinguine aus Klopapierrollen, kleine Streichholzboxen, Reagenzgläser, Tannenbaum aus Klopapierrollen, ein 6-Monate-Bilderkalender (zu Beginn der Adventszeit blieben noch genau 6 Monate zur Hochzeit übrig, also ein 6-Monate-Hochzeitsadvent...)

    Ich bedanke mich im Voraus!
    chili

    Ist es aber nicht so, dass man bei der PE keine großartige Anrechnung von Vorzeiten haben kann, da die PE eben nur für Leute ist, die noch keine 2 Jahre nach dem Abschluss gearbeitet haben? (Mir ist schon klar, dass man auch vor dem Abschluss mehr als 50%-Teilzeit arbeiten kann, aber ich dachte, ich hätte es mal so irgendwo gelesen..)

    nein, der Spruch von meinem Kollegen mit der Intelligenz meint "wer intelligent ist, studiert keine Korrekturfächer".

    Tatsächlich wusste ich im Studium gar nichts von Mangelfächern, weil ich mein Studium unter ganz anderen Voraussetzungen begonnen habe und meine Fächerwahl dadurch anders bedingt war.

    Gut, es sind keine Mangelfächer an sich aber trotzdem gesucht. also nicht überfüllt. Wir suchen seit Jahren nach einer neuen Lehrkraft, wir finden keinen. Ich hatte nach dem Ref in NDS mehrere Angebote von Sek I-Schulen mit Verbeamtung auf A13, weil Französisch eben dort tatsächlich Mangelfach in der Sek I ist. In der Sek II zyklus- und regionsbedingt.

    Aber im Grunde weiß doch jeder, wer im Kollegium echte Mehrarbeit und echtes Engagement zeigt (u.a. Systembetreuer usw) und wer nur im Beurteilungszeitraum ein paar außerschulische Aktivitäten zeigt oder den Unterricht ordentlich vorbereitet. Das wirkt manchmal lächerlich. Gute SL erkennen das wahrscheinlich, während andere sicherlich auf die schlecht gemachte Selbst-PR hereinfallen.


    Klar "kennt man" seine KollegInnen...
    oder aber eben nicht...

    Ich bin seit 2-3 Jahren für einen Austausch zuständig. Klar wusste ich, dass die KollegInnen, die den Parallelaustausch betreuen viel Arbeit haben. Aber NIE im Leben hätte ich mir vorstellen können, wieviel Arbeit es zum Teil (Aufbau) ist.
    Was die KollegInnen in den naturwissenschaftlichen Sammlungen machen? Für mich (rein geistes- und sozialwissenschaftlich unterwegs) ist es überhaupt nicht quantifizierbar und mit einer gewissen vorgespielten Arroganz des Korrekturlehrers würde ich behaupten "das bisschen Gläser waschen? pff"
    den Tag der offenen Tür organisieren? Ach komm, ist doch nur ein Tag. Dass das Ganze schon wochenlang geplant wird, vergisst man oft. Klar hat man bekannte Abläufe. Trotzdem muss man jedes Jahr anpassen und genau diese Sachen wiederholen..

    Ich glaube, wir wissen oft (viel zu) wenig, was unsere KollegInnen machen. schätzen das mit unserem eigenen, gefärbten Blick. Dass ich mir denke, "ach mein Gott, in Sport haben sie einfach nur ein schönes Leben, kann der Sportlehrer einmal einen Sportwettbewerb betreuen...", dafür denkt der Chemielehrer "ach, klar die Korrekturen.. selbst schuld, Intelligenz zeigt sich bei der Fächerwahl, ihr Problem..."

    Ich finde es sehr spannend, dass Du davon ausgehst, man würde Dir erst 20 % wegnehmen, bevor man Dich eventuell für Dein Engagement belohnt. Versteh mich nicht falsch ... vermutlich kommt Dein Pessimismus nicht von ungefähr, aber jemand der ein der freien Wirtschaft in eine Gehaltsverhandlung geht, würde niemals davon ausgehen, dass man sein Gehalt erst kürzt um es dann wieder verbessern zu können.

    hö, leg mir bitte keine Gedanken in den Mund!
    Ich gehe nicht davon aus, dass man MIR weniger Geld gibt, sondern: wo soll denn bitte Geld für Zulagen und Prämien kommen. Die Idee hinter solchen Prämien ist doch nicht, dass man merkt, dass es Leute gibt, die sich super genial engagieren (obwohl es so ist), sondern dass man Anreize setzen will, damit einige Leute mehr machen als jetzt (weil man der Meinung ist, sie würden nicht ihren Job vollständig machen). Also muss man doch - von dem Gedanken ausgehend - erstmals kürzen, um die Leute zu bestrafen, die nicht den vollen Job machen, um diejenigen zu belohnen, die das tun. und noch mehr, wenn sie noch mehr machen.

    und klar kann ich mir ein neues Fantasialand ausdenken, aber ich denke bei solchen Gedankengängen auch gerne halb systemimmanent und da sind wir nunmal unkündbar und es gibt nur einen Arbeitgeber auf dem Markt.

    und schön, wenn du, mit deiner Mangel-Naturwissenschaft ziemlich sicher sein kannst, immer gesucht zu werden.
    Ich hab durchaus gute Argumente auf meiner Seite, aber ich möchte nicht ständig glauben können, dass man mich durch die jüngeren, neuen AbsolventInnen ersetzen kann.

    Ich finde es spannend, dass eigentlich alle, die gegen eine leistungsbezogene Zahlung in unserem Beruf argumentieren, wie selbstverständlich davon ausgehen, dass ein Grossteil unserer Kollegen sich wirklich erpressen lassen würde. Nur man selbst natürlich nicht, gell? ;) Ich befürchte es ja selbst auch, dass es so sein könnte, aber wenn man genau drüber nachdenkt, ist das schon eine sehr tragische Annahme.

    oh, ich gehe sehr wohl davon aus, dass ich dadurch erpressbar wäre. Man sieht es doch alleine an der ganzen Probezeit, da fühlt man sich nur genötigt, tolle Sachen zu machen und wenn man irgendwann eine gewisse Stellung oder Nische in der Schule haben will, dann muss man irgendwo / irgendwann Weichen stellen. und natürlich fühlt man sich genötigt, dies und dies mehr zu machen..
    Wenn die Regierung erstmals alle Gehälter um 20% kürzt, um dann irgendwelche Leistungsprämien großzügig zu verteilen, werden ständig irgendwelche Streitereien entstehen.
    Nur ein Beispiel (und wir reden hier nur über Probezeit-Gutachten): Eine Kollegin hat am Curriculum ihres Fachs gearbeitet. Ihre Kolleginnen haben sich zurückgehalten, die Fachvorsitzende meinte "ach, mach das doch alleine zu Ende, dann kannst du es fürs Gutachten aufschreiben".(nur als Info: kleines Fach mit wenig Jahrgängen, also durchaus "machbar") Tja, ist ganz nett, aber Hilfe hätte sie trotzdem gerne angenommen. Allerdings war das soweit so gut.
    Ein Jahr später fiel aber der Fachvorsitzenden auf, dass sie gerne eine Beförderungsstelle hätte und beschloss also, dass sie 2 Zeilen im Curriculum verändern könnte und dann diese Arbeit für ihr Gutachten schreiben könnte.
    Pech für sie, der Schulleiter konnte sich noch gut erinnern und meinte, er hätte doch im Gespräch mit Frau XY darüber diskutiert, dass sie die ganzen Reihenbeschreibungen gemacht hätte und so weiter...
    Wie sieht es denn bei Leistungsprämien aus? Wie behält die Schulleitung im Blick, wer an welchem Projekt wie zu welchem Anteil mitgewirkt hat??!



    Es mag sein, dass es nicht durchgehend und 10 Jahre lang immer so ist, ich sehe es aber in der Mittelstufe ganz anders als in der Oberstufe (und selbst da gibt es nunmal KollegInnen, die immer den LK bekommen. WEIL..)
    Wir haben bei uns Klassen mit besonderen Profilen. Der Mathelehrer, der die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, hat einfach viel einfacheres Spiel. Der Sprachlehrer in der Klasse übrigens auch.
    Ich habe seit Jaaaaahren immer die "profillose" Klasse in der Mittelstufe. Hat sich mal ergeben. Irgendwann habe ich auch gesagt, "ach, ich nehme die 6D, ich bin ja dankbar, dass ich den Oberstufenkurs haben durfte, ich mache es einfach". Die Klasse hatte ich aber 4 Jahre am Hals. und ich hatte bei (anfänglich 30 SchülerInnen, am Ende) 22 SchülerInnen mehr als die Hälfte bei 4minus, 5 oder 6. und ganz ehrlich: die 1 war eine 1, hätte aber nie im Leben eine 1 in einer anderen Klasse/Schule zum selben Zeitpunkt bekommen. Das Niveau war schon gesenkt.

    Bei solchen "Leistungszulagen im Hinblick auf Ergebnissen der Klassenarbeiten" würden alle KollegInnen sich um die NaWi-Klasse kloppen oder um den bili-Kurs in Englisch. Es ist zur Zeit schon so. Aber wer verliert, hat vielleicht Stress und weniger Spass im Unterricht, aber dafür nicht 20% Gehaltskürzungen ...

    Frag mich ja in dem Zusammenhang, wie es wäre, wenn man Sabbat beantragt und sich nach der Ansparzeit umentscheidet und doch weiterarbeiten will. Dass das auf den AG ankommt ist mir klar, aber so grundsätzlich? Würde dann das Angesparte verfallen oder nachträglich ausgezahlt werden? Ich meine, Umstände können sich schließlich ändern und man schmeißt Pläne über den Haufen...

    entweder arbeitet man in dem Jahr nicht (man kriegt so oder so Geld?) oder ich könnte mir halt vorstellen, dass man dann selbst auf Teilzeit gehen kann und jahrelang Vollzeitgehalt bekommt, bis man es wieder drin hat. Eine "Auszahlung" kann ich mir wirklich gar nicht vorstellen...

    So unterschiedlich können Seminare sein.

    Einen Refi mit der Planung beauftragen, da sind wir uns einig, ist für mich ein unmögliches Ding und ziemlich unglücklich.

    Unsere Refis fahren aber fast alle auf Wandertagen und Fahrten. Natürlich in Absprache aber alle wissen, dass es sich nicht nur im Gutachten gut tut, sondern bei der Bewerbung. Aufnehmende Schulen fragen ja auch bei schulscharfen Ausschreibungen nach einem konkreten Profil und danach, was man sich gut vorstellen kann.

    Als Beispiel aus dem Fremdsprachenbereich: gefühlt die Hälfte der Ausschreibungen für meine Fremdsprache setzt die Übernahme / den Aufbau der Austauschbetreuung voraus. Da hat jemand, der schon mitgefahren ist, direkt viiiiel höhere Chancen mit.
    Unsere Refis fahren aber in der Regel als die Aufsicht, die man zwar gerne hat, gesetzlich gesehen aber nicht braucht, also eher in großen Gruppen. (Sprich: 4. oder 5. Lehrkraft bei einer Fahrt in der Jugendherberge mit 2 Klassen.)

    Aber dein Status ist erstmals irrelevant. Du bist deren Psycho-Lehrer und gut.
    Wenn sich ein Besuch anbahnt, wirst du das denen sagen.

    Ich finde immer, dass sowas in der ersten Stunde erzählen ein bisschen nach ‚verzeiht mir, wenn ich nicht so gut bin, ich lerne noch, und übrigens, ich bin auf euch und eure mitarbeit bei besuchen angewiesen‘
    DAS kann man eher bei guter Beziehung später durchscheinen lassen, nicvt in der ersten Stunde.

    Wir reden aber hier von einer schon existierenden Klassengemeinschaft, die mitten im Halbjahr eine neue Fachlehrkraft bekommt, das ist was Anderes...

    @TE: mach bitte nicht den Fehler, dein Leben zu erzählen und dass du Seiteneinsteiger bist und nicht soviel Ahnung hast und so...
    Die jeweilige Klasse merkt mal irgendwann beibeinem UB, dass jemand dahinter sitzt. Wenn du jetzt mit sowas beginnst, ohne die Klasse(n) zu kennen, weisst du nicht, ob die nicht alles machen werden, um dich auszutesten...

    Du bist doch schon ein bisschen länger im Schulsystem und hast es sicher gemerkt: sowas bringt nichts.

    Die Anwesenheits-/Namensliste durchgehen, Namensschild anfordern, Sitzplan machen, deine wichtigstens 2-3 Regeln nennen, unterrichten. Die SchülerInnen kennenlernen kannst du am besten, wenn du guckst, was sie können und wie sie sich melden / arbeiten / usw...

    Ich war ziemlich sicher noch weniger als das im Arztzimmer drin.
    Urinprobe musste ich abgeben und das Formular, das ich vorher im Wartezimmer ausgefüllt hatte. Blut abgenommen wurde nicht.
    Kurz gesprochen, das Formular bestätigt, gewogen, lächerlicher Seh- und Hörtest, gefragt, ob ich Sport mache, Okay bekommen. drei mal nachgefragt, ob es wirklich vorbei und okay ist. und tschüss.

    Wieso auf Risiko der Lehrkräfte. Wir wissen, dass die Voraussetzungen nicht eingehalten werden und haben dies deutlich moniert. Die Schulleitung sagt, solange die Verwaltung keine Kurse anbiete, bleibt das so. Da dies auch unter Zeugen und auch den Stundenplanern so mitgeteilt wurde, ist das wohl nicht mein Problem.

    1) Ist es schriftlich von euch moniert worden? (-> Remonstration bzw. Beschwerde zur nächsthöheren Ebene)
    2) Habt ihr eine schriftliche Anweisung der Schulleitung, dass ihr trotz der Umstände zu unterrichten habt?

    Ohne ein Ja bei beiden Fragen ist es grob fahrlässig zu unterrichten.


    Aber die DLRG-Crashkurse würden ja auch nichts bringen oder sollen die Lehrer die Scheine etwa auch noch auf ihre Kosten machen?!? Wohl eher nicht. Da muss die Senatsverwaltung ran und die hat bisher einen Kurs für 20 Leute angeboten.


    Also: der Kurs hier in der Gegend kostet 30-40 Euro, der Crashkurs 60 Euro.
    Das Geld sollte doch jedem Wert sein, der sich auf dieser Art und Weise im Fall eines Unfalls rechtlich absichert. Oder eben keinen Unterricht anbieten.
    Wer nicht in der Lage ist, jdn zu retten, geht NICHT mit Nichtschimmern ins Schwimmbad, auch noch vielleicht in einer Innenbahn mit zuvielen Kindern und das Ganze vom Rand betrachtend.
    Arghhhh!!!

    WER ist so dumm, ohne Rettungsschwimmerschein / ohne die Mindestvoraussetzung Schimmunterricht zu geben?
    Da ist es doch ganz klar, dass man bei einem Unfall sofort dran ist. Anweisung der Schulleitung hin oder her.

    und da die meisten DLRG-Gruppen immer wieder Crash-Kurse zur Abnahme des Scheins anbieten, weil eben sowohl für Lehrer als auch für angehende Polizisten der Schein durchaus relevant ist, gehe ich davon aus, dass jemand, der den Schein nicht hat (und zwar über ein paar Wochen hinweg, nicht nur weil ein Übergang nicht nahtlos ging), nicht IN DER LAGE ist, den zu erwerben und dann finde ich es echt mehr als grob fahrlässig, mit SchülerInnen ins Schwimmbad zu gehen, zumal mit Nicht-Schwimmern (da ist man quasi verpflichtet selbst halb im Wasser zu sein und noch mehr, wenn es so sein sollte - wie du das schilderst -, dass die Bademeister nicht unbedingt da sind...

    Hat eure Schule in der Oberstufe eine "Neuanfänger-Fremdsprache"? Ich sag's mal so... wenn bei mir in der 8 ein solcher Schüler ankommen würde, würde ich ihn zum Deutschlernen verdonnern und Französisch mehr oder weniger ignorieren. Das müsste einfach möglich sein. Das Fach wird er so oder so am Ende der 9 abwählen...
    Wenn er Abi machen will UND tatsächlich eine 2. Fremdsprache bräuchte (sprich: die Herkunftspracheprüfung aus welchem Grund auch immer nicht funktionieren würde), kann er immer noch Italienisch oder Spanisch lernen. Wenn er bis dahin in ruhigen Verhältnissen ist.

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