Ich finde das Kriterium "nicht deutsche Herkunft" sowas von bescheuert, dass ich mich frage, wie akademisch gebildete Menschen darüber diskutieren könnten.
Nach Pass?
Nach Geburtsort?
Nach Geburtsort der Eltern?
Nach gesprochener / Mutter-Sprache der Eltern?
Nach deutschem Sprachniveau der Eltern?
Nach Religion?
Nach Kriminalitätsstatistik?
Was ICH durchaus interessant und diskussionswert halte, ist tatsächlich die staatliche Steuerung. Ich komme aus einem Land mit Schulsprengeln bis zur Universität. Dass sie nicht das Allheilmittel sind, weiß ich übrigens auch! Bürgerliche Städte sind nunmal groß genug, unschöne Vororte sind auch mal groß genug, dass man da keine Sprengel dazwischen ziehen kann.
Meine Herkunftsstadt hat zwei (drei. eine in privater Trägerschaft) Mittelstufenschulen. Sie sind an zwei Enden der Stadt, die unterschiedlichen "sozialen Milieus" (wenn man sie anhand der Wohnsituation feststellen kann) sind schön verteilt. und so ist gesichert, dass Kinder aus bürgerlichen Stadtvierteln mit Kindern aus diesen sozial geförderten Türmen in einer Klasse sitzen.
Klar, es gibt dadurch in vielen Städten einen florierenden Privatschulmarkt. und einige Schulen, die "Russisch als Erste Fremdsprache" anbieten, sind plötzlich attraktiv, wenn man einer anderen Schule entfliehen will (als Begründung für den Ausnahmewechsel des Sprengels: ein bestimmtes Fach. in der Regel sind es die Sprachen.)
chili