Beiträge von chilipaprika

    aber bei sowas kontrolliert doch kein Mensch, ob man die Stunde von Dienstag in der 6. Klasse hochgeladen hat.
    Jeder von uns hat gute, bessere und mittelmäßige Stunden.
    Da kann doch jeder entscheiden, welche er hochlädt und im Laufe der Zeit ist man sicher geneigter, mehr einzustellen, wenn man sieht, dass es funktioniert.
    und sicher soll kein Mensch ein Word-Dokument mit 3 Zeilen "Buch Seite 45, Nummer 5 und dann Nummer 7" einstellen... aber gute Arbeitsblätter, Einstiegsbilder, Karikaturen oder Quellen sind immer für jemanden eine Erleichterung, der das Thema zum ersten Mal unterrichtet und noch gar keine Materialien hat.

    ?!

    Wenn eine Schule zum Beispiel Bedarf an "Physik" hat (ich spreche mit allgemeinbildenden Fächern, weil ich vom Gym komme und es mir geläufiger ist, einfach selbst den Transfert machen), wird sie oft "warten, bis eine Initiativbewerbung reinkommt, die interessant aussieht.
    Wenn eine Schule ein Fach ausschreibt und sich kaum jemand bewirbt, dann muss die Schule auch den einzigen Bewerber nehmen, auch wenn er ein völliger Idiot ist und nicht ins Kollegium passt.
    oder schlimmer: es zieht sich und die Stelle bleibt leer, dann darf man nur noch im Nachverfahren (oder nicht) ausschreiben und es sind keine Wunschkandidaten mehr dabei.
    Das heißt, mit so einer Kombi wirst du einfach mehrere Initiativbewerbungen schreiben (müssen) und sicher von jeder Schule eine interessierte Antwort erhalten, selbst wenn es erstmals nur ums Kennenlernen geht und es dann eventuell in eine Ausschreibung und Einsatz münden könnte.

    chili

    Das frage ich mich ehrlich gesagt auch.
    Sollte Karten auseinanderschneiden oder Pärchen-Verfahren mache ich aber zum Beispiel in der Fremdsprache, um sie zu zwingen, miteinander zu kommunizieren und NACHZUFRAGEN. Dann ist es aber auch eine eingeplante Phase in meiner Stunde.
    Bei normalen Gruppen oder Puzzle heißt es "alle mit einer 1 auf dem Blatt in die Ecke, alle mit einer 2 in die andere Ecke, .. und zwar zack zack" (und der erste, der in einem UB oder Revisionsstunde diskutiert hätte, hätte aber Stress bekommen (und keine Keckse in der nächsten Stunde bekommen :pfeifen: )


    (in manchen ist sexuelle Vielfalt nicht die Haupthandlung, jedoch Teil der Nebenhandlung/en):

    Huhu!

    Das finde ich persönlich am besten. Wenn es im Fokus steht, ist die Auseinandersetzung zwar auch gut, aber seltsam (das macht man einmal, aber doch nicht jedes Jahr). Wenn es "nebenbei" ist, dann gehört es noch mehr zur Normalität. Man diskutiert es zwar in einer Stunde, aber es ist halt "normal".

    @Lehramtsstudent:
    Das, was du mit ‚stay or leave‘-Entscheidung erzählst, ist doch totaler Quatsch.
    Das Problem entsteht nicht wegen Migrationshintergrund sondern wegen Bildungsferne. Diese Kinder sind doppelt halbsprachig oder im Fall sehr vieler ‚Stammdeutscher‘ einfach einsprachig. Sie kennen die Wörter nicht. Haben sie noch nie gehört, weil die Eltern sie noch nie verwendet haben, weil sie zu wenig lesen, usw...

    wobei ich zumindest die TE so verstehe, dass der Migrationshintergrund sich auf die Eltern bezieht und die Kids in Deutschland aufgewachsen sind. Da kann / darf man nicht weiter differenzieren. Natürlich läuft trotzdem etwas schief, wenn es soweit kommt...
    Ich habe aber auch im Unterricht, zum Teil in der Oberstufe, SchülerInnen, die keinen Basiswortschatz haben, obwohl sie und ihre Eltern (zum Teil auch "Urdeutsche") in Deutschland geboren sind. Was soll man da machen, zusätzlich zu differenziertem Deutschunterricht, vielen Förderangeboten, Leseaktionen, Wortschatzkisten usw... ?

    Da steht doch "zwei Klausuren pro Semester". Also wenn eigentlich drei oder gar vier Klausuren angesetzt sind, kann ich so lange auf weitere Leistungsnachweise verzichten, bis ich das Minimum von zwei Klausuren erreicht habe. ;)

    Das kannst du doch nicht ernst meinen, oder?
    Sorry, wenn ich in Klischees reagiere, aber sind eure Klausuren Mini-Ankreuztests und du hast zuviel Stunden für zu wenig Stoff in deinem Fach?
    Ich renne von Klausurtermin zu Klausurtermin, um nicht nur teaching for the test zu machen, ein bisschen Puffer habe ich natürlich, wenn ich einige Stunden effizient straffe, aber WANN soll ich bitte korrigieren? Ich habe gerade 3 Stappel auf dem Tisch, der 4. kommt in 3 Tagen, ich STERBE, wenn ich auch nur eine "freiwillige" Klausur mache. Vom Herstellungsaufwand nicht mal zu sprechen....


    an der Schule meiner Söhne gibt es einen zentralen Nachschreibetermin am ersten Samstag des Monats. Da werden die anfallenden Infos der verschiedenen Fächer gemeldet und reiherum haben die Lehrer da einmal pro Schuljahr wohl Aufsicht, erhalten die Arbeiten des jeweiligen Faches/Fächer und die Namen der möglichen Nachschreiber. Das finde ich eine sehr effektive Lösung und ist unattraktiv für "Schwänzer". Was ich nicht weiß, ist, wie dann mit dem Nichterscheinen umgegangen wird, aber ich vermute stark, dass es auch da eine Konsequenz gibt.


    Das Problem mit dem Samstag ist natürlich, dass dafür ein Schulkonferenzbeschluss zur Aufhebelung der 5-Tage-Woche benötigt wird. und das "reiherum"-Aufsichtmachen ist glaube ich auch ein netter Witz. Aus purer Naivität habe ich vorletztes Schuljahr mich freiwillig gemeldet, schließlich hätte ich es dann hinter mir und wäre für ca. 15 Jahre sicher (ca. 60-70 Kollegen, 2 Nachschreibetermine pro Halbjahr, je eins am Ende vom jeden Quartal), Pustekuchen, es wird einfach nur geguckt, ob jemand das bitte macht ("du hast eh jemanden dabei"). Ich sage es mal so: mich würde es nicht stören, man kann es schön planen und wenn der Freitag Nachmittag eh nicht verplant werden muss, dann sitzt man einfach da 5 Schulstunden am Nachmittag und korrigiert oder daddelt am Handy und reicht dann die Überstunden ein, die man ja sicher hat, da es eben alleine da schon 4 sind.
    Aber gerecht ist es nicht unbedingt. Ich bin froh, dass die Samstag-Variante vor ein paar Jahren also schon abgeschmettert wurde, weil es echt ne ganz andere Hausnummer ist, an dem Samstag wieder anzutanzen (gut, für die SchülerInnen auch).

    chili

    . Ich würde grundsätzlich mal davon ausgehen, dass eine behandelte Ballade in der Arbeit drankommt und sie nicht eine ganz neue lesen und bearbeiten müssen.

    ???
    Ich bin natürlich nicht an der Gesamtschule, aber ich hoffe doch, dass auch dort etwas Unbekanntes in die Arbeit kommt... Ich meine, man kann vorher unbekannte Wörter einführen, damit die SuS in der Arbeit weniger gucken müssen (ich müsste mal recherchieren, aber ich hatte mal ne Mail bekommen, dass ich bei Kindern mit anderer Muttersprache (jaja, auch DaZ, nicht nur DaF) auf Anfrage zweisprachige Wörterbücher zulassen / bereitstellen müsste. Ich hatte damals nur Oberstufen-Kurse, und kein Schüler wollte daraus Gebrauch machen. Ich hatte seitdem keinen Kurs in der Mittelstufe mehr.)
    Allerdings: Ich wette, dass es nicht daran liegt, dass die SchülerInnen das Wort "Schwalbe" nicht kennen, sondern, dass sie auch auf Türkisch, Chinesisch, Serbisch, usw... das Wort nicht kennen. Weswegen ich die Lösung mit dem zweisprachigen Wörterbuch zwar absurd finde (für uns am Gym noch mehr), aber zumindest fair finde, weil es eh nichts hilft.

    chili

    ich meinte die Kombi SoWi/Englisch.
    Es ist aber rein theoretisch natürlich möglich SoWi/Chemie (oder was auch immer) zu studieren und dann eine bilinguale Zusatzqualifikation machen, wenn man in der Sprache ein sehr gutes Niveau hat und in der Sprache unterrichten kann / will. (Mindestens C1-Niveau)

    du gehst - meiner Meinung nach - super falsch an der Sache heran.

    Hast du den Satz oben gelesen (und verstanden*), wo ich schrieb, dass du am Ende in dem einen Fach eingesetzt wirst, wie die Schulleitung dich braucht?

    * also WIRKLICH verstanden... mit allen Konsequenzen, die es beinhaltet?

    Angenommen, du schaffst es, dich durch ein Chemie-Studium zu quälen, das dich nicht sonderlich interessiert: was machst du, wenn man dir dann 20 Stunden die Woche Chemie unterrichten lässt?
    Chemie ist bei uns an der Schule so ein Mangelfach, dass ALLE Chemie-Lehrer kaum ihr Zweitfach unterrichten (und ich rede dabei von Biologie (das eh kein Mangelfach ist) und Mathe...)
    und das über Jahre hinweg...

    @chilipaprika das heißt, an Gymnasien werden beide Fächer "gleich" intensiv studiert ? Ok, das wusste ich nicht. :tot:
    Welches Zweitfach wäre bei SoWi denn zu empfehlen ? Möchte halt eher ungern etwas naturwissenschaftliches.... Das mit Chemie an Realschulen habe ich ja nur in Betracht gezogen, weil ich dachte es ist dort "machbarar" als an Gymnasien.


    Ein Hauptfach oder ein naturwissenschaftliches Zweitfach wären gut.
    SoWi/Geschichte, SoWi/Reli oder sowas sind absolute Overkills und mehr als ein 6er im Lotto...

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