Hier von mir bunt gemischte Antworten...
1) Keine Ahnung, was dieser "Arztbrief" sein soll. Als ich den Antrag auf PKV gestellt habe, habe ich die Ärzte, die noch aktuell waren, nach den Diagnosen gefragt, die sie mal in den letzten 2-3 Jahren gestellt haben. Von den 3 Ärzten (2 Haus-, 1 Facharzt) habe ich interessante Nummern bekommen. Die eine Hausärztin hatte bei einer (lehrertypischen) Müdigkeitserkältung (ich war schon Vertretungslehrerin und habe Korrekturfächer. Wenn man im Winter bis zur letzten Klassenarbeit durchkorrigiert und nicht fehlen will, irgendwann einfach zu grippig ist und zum Arzt geht)... Auf jeden Fall hat diese Ärztin eine sogenannte "F-Diagnose" aufgeschrieben und aus der Erkältung eine "chronische Erschöpfung" gemacht.
Mit einem F in einer der Diagnoseschlüssel kannst du es einfach sofort vergessen. Keine PKV hätte mich je genommen, wenn ich nicht über den Kontrahierungszwang gekommen wäre.
und von DIESER Diagnose hatte ich noch nie was gehört. Ärzte schreiben einfach irgendwelche Zahlen und Buchstaben auf, wissen auch gar nicht, was es für eine Konsequenz später haben kann. Schließlich wechseln "normalerweise" die Patienten die Kasse nicht.
Bei einer Fachärztin stand auch eine Diagnose, da habe ich echt nicht gestaunt. Stunden später rief mich aber die Ärztin an (die Sekretärin hatte mir die Liste aus dem Computer ausgedruckt) und meinte "nee nee, das müssen Sie nicht angeben, das habe ich nie auf einer Rechnung an die GKV geschickt, das ist nur eine Notiz für mich, ist nie irgendwo als Diagnose oder gar gar Verdacht auf Diagnose aufgetaucht...)
2) Auch ich glaube, dass der Amtsarzt nicht die einzige Baustelle ist.
und wenn du zu psychosomatischen Problemen neigst: lass dich behandeln. Egal wie. Ob über Coaching, Heilzauberer oder konservative Schulmedizin.. Du schaffst niemals das Ref in einem guten / gesunden Zustand, wenn du zu solchen Problemen neigst und unter Prüfungsangst leidest...