Beiträge von chilipaprika

    So kann man sich die Ausbeutung auch schönreden. Denk nochmal drüber nach, wenn du mit persönlich beleidigten fertig bist. Oder auch nicht. Mir dann auch egal. :sterne:

    Eyh?
    Habe ich was verpasst? Ich bin persönlich beleidigt? Woher und warum? Also nein, bin ich überhaupt nicht.

    und eine Ausbeutung ist es meiner Meinung nach nicht (wenn der Vertrag einigermaßen respektiert wird.)
    40 Stunden Arbeiten, Kost, Logis, Sprachkurs + Taschengeld., ich hatte selbst 20 Stunden, Kost und Logis, kein Taschengeld. Natürlich gibt es Leute, die einen veräppeln und ausnutzen, aber ich habe selbst nur gute und bessere Erfahrungen in meinem Umkreis. Gut, in einigen Wochen habe ich mehr arbeiten müssen, es war doof, ich habe einen Dankeschön-Schein zugesteckt bekommen und gut war.

    und ja, sorry, ich finde es okay, mit 18-Anfang 20 zu lernen, dass man als Ungelernter mal eine vollgekackte Windel wechseln muss. Ich habe in Neuseeland sehr (zu) viele deutsche Abiturienten kennengelernt, die von ihren Eltern Geld nachgeschickt bekommen haben, weil sie "keinen Job" gefunden haben. Naja, sie hatten keine Lust auf Ernte, Kellnern war schwer (kein Alkohol vor 21 Jahre), Aushilfsarbeiten auf Farmen waren "zu doof".

    und bei betroffener Schülerin wäre es auch okay, sie würde es machen. Sie ist halt unter 18 und das ist eins der Probleme.

    chili

    Ganz ehrlich: wenn es finanziell nicht drin ist, geht es eben nicht.

    Interessanter Einsatz...
    Deswegen frage ich ja nach Möglichkeiten. Ich bin nicht der Meinung, dass man einfach still aufgibt, nur weil man kein Geld hat. Für Frankreich fielen mir Lösungen ein, aber ich unterrichte nunmal kein Englisch und dachte, einige KollegInnen haben Ideen.
    Vielen Dank für den europäischen Dienst. Tatsächlich ab 17. Klingt gut.
    Leider muss man in den meisten Ländern für Au-Pair 18 sein und sogar oft einen Führerschein haben.

    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, warum man sich sowas nicht antun solle. So eine Bemerkung gehört für mich eben zu den Auswüchsen des Systems, dass man am liebsten wenig leistet aber viel bekommt. Ich war selbst AuPair, das erste Mal nach dem Abi in Deutschland einen Sommer, das zweite Mal war ich 28, anders hätte ich mir kein Jahr in Neuseeland leisten können (und ich hatte im Vorfeld viel Geld gespart, aber irgendwie war es gut, wenigstens Unterkunft und Kost zu sparen), meine Schwester war insgesamt 3 mal Au Pair (2* in Italien und 1*Deutschland), ich weiß also um die ganzen Erfahrungen, die man machen kann. und? dafür macht man eben Lebenserfahrungen.

    chili

    Ach so, das war ein Durchschnittswert, okay.
    Ich (weiblich, damals mitte 30) bin mit der Öffnungsklausel reingekommen, habe jahrelang ziemlich genau 300euro bezahlt, es kam dieses Jahr die erste heftige Erhöhung, die es überhaupt seit Jahren bei der debeka gab, ich bin jetztbei 320.
    Eine Kollegin, die älter ist (Anfang 40), mit ca 30 in die PKV durch die Öffnungsklausel kam, bezahlt immer noch leicht weniger als ich und verursacht jedes Jahr weeeeeeeit über ihre Beiträge hinaus an Kosten (chronische Krankheit). Und die debeka macht überhaupt keine Anstalten, sie loszuwerden.

    Ja, es 'gibt Fälle, wo...' (es sich nicht mehr lohnt...)

    Aber:
    Wenn du beim Einstieg nicht schon 'älter' bist (das vergisst auch Susannea auch immer zu erwähnen, dass sie selbst nicht mehr ganz jung war, die schon geborenen Kinder vll auch nicht perfekt gesund waren, usw..), UND nicht vor hast, mehr als 3-4 Kinder zu haben UND bis zum 18. Geburtstag des letzten Kindes unterhälftig zu arbeiten, DANN gibt es keinen Grund, dass sich das nicht lohnt...

    Mut zu, irgendwann wird es zu spät für die Öffnungsklausel ...

    Hallo!

    Eine Schülerin von mir wird zum Zeitpunkt des Abis keine 18 sein (erst Ende November darauf), denkt gerade über ein Englisch-Studium nach, und würde natürlich gerne ins Ausland davor (finde ich persönlich auch durchaus sinnvoll.
    Das Abi ist erst 2018, sie hat also noch ein bisschen Zeit...
    Fakt ist: das Mädchen hat kein / kaum Geld. Sie hat zwei Nebenjobs neben der Schule, um sich ihre Sachen zu leisten und wir reden nicht über die neuesten Markenklamotten, sondern die Kursfahrt oder einen zusätzlichen Ausflug. Über die realen, finanziellen Bedingungen (sprich: ob Transfertleistungenbezug oder nicht), weiß ich nicht. Aber die Eltern finanzieren keinen teueren Auslandsaufenthalt einer Organisation.
    Das Mädchen ist meiner Meinung nach toll, engagiert, usw.. aber kein Fall für ein Begabtenstipendium, und sie hilft zwar beim Kinderturnen und ist in der Schule engagiert, aber ist auch da keine Kandidatin für einen Engagementpreis.
    Kennt ihr Lösungen, wie man als Minderjährige relativ günstig ins Ausland kommt? Schulbesuch, Au-Pair, FSJ, ... ? Gibt es Organisationen, die keine 4000 Euro verlangen (obwohl die Gastfamilien eh kein Geld bekommen?)? Oder vielleicht das Ganze durch einen Gegenbesuch finanzieren?

    Vielen Dank für eure Ideen!
    chili

    Ich kann nicht direkt helfen, ich habe weder die Fächer noch die Schulform.
    Allerdings kann ich dir sagen, wie ich es mit Schülern mache, die zu uns wechseln (egal ob von der Realschule oder durch Umzug): ich vergleiche die 2 Lehrwerke. Durch einen Blick im Lehrwerk der letzten Schule kann ich aufzeigen, was nachzuholen ist. Guck dir also die Lehrwerke der Nachbarhauptschule an, da solltest du einen guten Überblick erhalten.

    Chili

    Eine Schülerin von mir ist beim bald stattfindenden Schüleraustausch angemeldet, musste aber aufgrund des Leistungsstandes zum Halbjahr die Schule verlassen.
    Die neue Schule hat einen Beurlaubungswisch unterschrieben und zugestimmt, dass sie mitkommt.
    Wir haben allerdings - auf einer ganz anderen Ebene - eine Kooperationsvereinbarung mit der Schule, vielleicht spielt es eine Rolle für die Versicherung? Allerdings ist so ne Kooperation auch eine Sache von zwei Unterschriften der Schulleitungen...

    1) Wie kommst du auf 500 Euro PKV-Beitrag in deiner Tabelle?

    2) Wenn du mit 30%-Aufschlag reinkommst, dann hast du (außer, du versuchst und schaffst es neu zu verhandeln) diese 30% für immer. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wenn der Beitrag um sagen wir mal 2%, steigt deiner auch um 2%. Sprich: natürlich ist deine Steigerung größer, als hättest du keinen Zuschlag bekommen, aber alles vorhersehbar, also nicht auf einmal 50% Aufschlag.

    Hallo!
    Ja, auf den Standpunkt will ich mich auch stellen, nur ist es ein Minenfeld. Es ist nunmal an unserer Schule Usus, dass man lange anspart / ansparer muss. (so der Chemie-Lehrer, der seit Jahren nunmal gebraucht wird, er MUSS unterrichten, wir hatten nicht genug Kollegen). Mit den Leuten will ich mich nicht anlegen. Aber Minus will ich auch nicht.
    Aber ich bin beruhigt, ich bin nicht die Einzige, die das so versteht. Der PR ist angeschaltet und sucht selbst nach Hinweisen, dass es nicht geht, ich gehe nächste Woche zur Schulleitung.
    Vielen Dank!
    chili

    Nein, es würde keinesfalls eine Abordnung drohen. Die Stunde wird einfach an jemanden Anderen weitergegeben.

    und eben: ich habe schon 2 WOCHENStunden, die ich "irgendwann" wieder aufarbeiten muss.
    Die allermeisten KollegInnen haben dauerhaft Überhang und können durch einen sehr hohen Puffer die letzten Jahre vor der Pensionierung noch mehr "reduzieren" als durch Altersteilzeit. Es ist eine schulinterne Rechnung. Wenn jemand weggeht, nimmt er seinen plus oder minus nicht. und rein theoretisch könnte eine neue Schulleitung das System auf 0 setzen. Da hat er aber mächtig Ärger mit allen KollegInnen über 50, weil sie ALLE jedes Jahr mehr Überhang holen.
    Ich werde diese Schule voraussichtlich (*klopfklopf*) nie verlassen, also kann ich auch nicht denken "nach mir die Sintflut...."

    Kaffee und Kekse waren/sind bei uns auch bei UBs die Regel.
    Zur UPP wurde/wird auch mehr geboten, das wird aber von den anderen Refis übernommen und die Prüfer hinterlassen auch eigentlich immer Geld als Dankeschön dafür.

    Das ist an meiner (NRW-) Schule genauso. und dabei finde ICH das mit den Keksen schon überzogen.
    Im Ref (NDS) habe ich bei keinem einzigen UB irgendwas angeboten (ich hatte auch weit über 30!), der Fachleiter hat sich vor der Stunde oder nach der Nachbesprechung einen Kaffee im Lehrerzimmer gemacht.
    Allerdings habe ich was zwischenmenschliche Beziehungen manchmal durchaus autistische Aussetzer und mir fällt es schwer, "soziale Konventionen" und Erwartungen zu erkennen und zu übernehmen :( Vielleicht sollte ich meine Ex-Mitreferendare fragen...

    Die Bewirtung beim Examen war im gesamten Seminargebiet üblich. Nur bei einem einzigen Examen (wir haben uns gegenseitig hospitiert) wurde ich (und die anderen zuguckenden Refs) auf die Kantine verwiesen, da haben wir aber einen Gutschein bekommen. An den allermeisten Schulen wurde die Bewirtung durch die Schule übernommen (Orga und Kosten). Als ich das Ref begann, war das an meiner Schule üblich, dass der Ref es übernimmt und auch bei sogenannten Großen UBs, wo die Seminarleitung kam und die Nachbesprechung bei der Schulleitung war, mussten wir eine große Packung Kaffee bringen (natürlich in einer bestimmten Geschmacksrichtung und so). Die gleichzeitig wie ich neue Schulleitung hat es verboten und uns war untersagt, irgendwas zu bezahlen oder zu bringen.
    (Geburtstagskuchen oder so fürs Kollegium waren natürlich willkommen und selbstverständlich haben wir auch alle für bestimmte Klassen Kuchen gebacken, aber es ist eindeutig was Anderes...)

    chili

    Achtung, ich sprach mich nicht dafür aus, dass man nicht an sich denken soll, stellte aber die Frage in dem Raum, ob es wirklich so geht und auch umgesetzt wird?

    1) MUSS eine Schulleitung so eine Regelung akzeptieren? Kann sie nicht die TE irgendwo in die Verwaltung abschieben? Nur in Vertretungen parken? Gut, ich hab kein Kind, kann mich also sicher nicht mal annähernd vorstellen, in welcher emotionaler Lage man sich befindet, aber: sein kleines Baby nach 6 Wochen zuhause lassen, für lächerliche 3 Wochen und dann auch noch die ganze Zeit frustriert sein?

    2) Wenn mir die Stimmung an meiner Schule auch nur ein bisschen interessiert, würde ich mir das vielleicht doch ein bisschen überlegen. Es hängt sicher vom BL, Schulform und so weiter ab, aber bei uns an der Schule wurden in den letzten 2 Jahren die "Männer-Elternzeiten" fast nie vertreten, der Mutterschutz von mehreren Frauen in der Oberstufe grundsätzlich nicht vertreten. Wenn man weiß, dass jemand zurückkommt, ist es eh so ne Sache, wenn es dann auch nur für so einen kurzen Zeitraum ist... (und auch hier wieder die Frage: kann man WIRKLICH die Tage und so bestimmen, wo man kommt und geht? ich komme ja aus NRW, es ist bei uns eben tatsächlich nicht der Fall, zusätzlich dazu macht natürlich die Schulleitung auch mal Druck wegen Ferien und so - DAS ist aber natürlich was Anderes und das finde ich nur doof)

    3) hier wieder die emotionale Sache, was eigentlich wirklich mein eigentlicher Punkt war: eine Fernbeziehung mit Baby? wo wohnt man? finanziell sicher unpraktisch, emotional kaum leistbar...

    chili

    Nein, das geht natürlich nicht, sondern du kannst einen deiner wenigen Tage zur Betreuung des Kindes nehmen (vermutlich vier in Bayern, aber das ist Bundesland und Einkommensabhängig). Du kannst dich dafür nicht krankschreiben lassen.

    und selbst das sollte schwierig sein, denn die Kind-Krank-Tage sind dafür da, damit man das Kind betreuen kann. Da der Vater aber in dem Monat Elternzeit nehmen würde, ist die Betreuung gesichert.
    (und jetzt bitte nicht mit "mit Mama ist es am Schönsten", denn das ist es allgemein, und wenn man sich _bewusst_ dafür entscheidet, erstmals (selbst) keine Elternzeit zu nehmen, kann man sich nicht alle Rosinen rauspicken.)

    Ich weiß nicht, wie es in Bayern ist und ich bin wirklich dagegen, dass man sein Familienleben und Kinderplanung sowie Betreuungspläne (zb länger Elternzeit nehmen, damit es am Halbjahr passt usw...) an die Wünsche der Schule ausrichtet, aber meine Schule würde mir den Vogel zeigen, wenn man erstmals 14 Wochen weg ist (oder mehr bei Beschäftigungsverbot), dann zurückkommt, 3-4 Wochen unterrichten will (was denn? einfach so ein bisschen?) und dann geplant wieder weg bin (darf man die Elternzeit überhaupt einfach so taggenau nehmen, wie man will?).
    Ich würde vermutlich nur Vertretung bekommen und die Schule wäre voll genervt, weil sie in dieser Zeit keine Vertretungslehrkraft bekäme...

    und will man sich das selbst WIRKLICH antun? kleines Baby zuhause und für ein paar Wochen wieder ausziehen ? (wenn ihr jetzt 2 Wohnungen habt, gehe ich davon aus, dass ihr zum Beginn des Mutterschutzes deine Wohnung am Schulort kündigt?)

    nur so Gedanken, ...
    chili (meine beste Freundin steht genau in der selben Konstellation zur Zeit. Nur halt ohne Probezeit, da sie Angestellte ist und ihre Stelle (an der Uni) quasi jedes Semester mit irgendwelchen Gründen wegrationiert werden könnte. Da erscheinen 3 Wochen Restprobezeit relativ irrelevant...

    hmmm... der TE ist tatsächlich einfach schlecht?
    und wie man weiß, reicht es nunmal nicht, dass viele sich beschweren. Vielleicht ist die Schulleitung da übermotiviert, aber eyh: es gibt auch tatsächlich schlechte Leute, auch mit bestandenem Staatsexamen (man fragt sich oft...)

    Ich gehe davon aus, dass es sich um die christliche Fastenzeit geht, und ich dachte, die "Ideen, worauf man verzichten kann", sollten sicher teilweise in die Praxis umgesetzt werden. (Sonst warum darüber nachdenken?)
    ICH hätte dann angenommen, dass solche Entscheidungen im Vorfeld getroffen werden.

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