Beiträge von chilipaprika

    1) es ist nicht festgelegt, dass es 3/2 Klassenarbeiten sind. -> es sind 5 pro Schuljahr.
    2) Interessanterweise schreiben die Franzosen und Lateiner komischerweise auch 5 Arbeiten pro Schuljahr. (in der 8 )
    3) "Alle Mittelstufenklassen" ist ebenfalls falsch: die 9er schreiben nur 4 Arbeiten pro Jahr in den Hauptfächern.

    4) Glaubt ihr ernsthaft, dass etwas, das eine Arbeit ersetzen würde, nicht in die Note einfließen dürfte?

    die abfallende Tendenz in der Zahl der Klassenarbeiten (von 6 über 5 bis 4) hat eher ihre Begründung in der fallenden Stundentafel bzw. mehr Fächer. In der 8 schreiben die Schüler ja im Wahlpflichtfach zum Beispiel, in der 9 haben sie "alle Fächer" im Stundenplan und nur noch 3 Stunden pro Woche pro Hauptfach...

    Nein, es ist ein Irrglaube, dass die LSE eine Klassenarbeit ersetzen würde.
    Beweis/Indiz: die 2. Fremdsprache schreiben bei uns genauso 5 Arbeiten im Jahr wie die anderen Hauptfächer, obwohl sie keine LSE schreiben.
    Und: als unsere Schulleitung uns (2. Fremdsprache) ohne unsere Freiwilligkeit zu diesem nutzlosen Unding angemeldet hat, entfiel selbstverständlich keine Klassenarbeit.

    Und es darf ja auch nicht zählen. Keine Vorbereitung (ahah), kein Einfluss auf die Note, nur die Rückmeldung ein Jahr später ...

    Aus der Fremdsprache kann ich nur berichten: ein Unding. Dialektal gefärbte Aussprache mit unmöglichen Wörtern und Grammatik, die man erst in der Oberstufe anschneiden würde... vor 2 Jahren waren die Lösungen falsch und die Ankreuzbögen nicht ausfüllbar.
    wir haben 3 mal 'freiwillig' mitgemacht, das ist aber vorbei. Weder kam je eine Antwort auf unsere Beschwerden / konstruktiven Vorschläge, noch hat sich das Ding je verbessert..

    es hat gar nichts mit der Ausgangsfrage zu tun, aber wie stellst du dir denn dein Berufsleben vor? Ich spreche nicht mal vom ständigen Zwitschen zwischen zwei sehr ähnlichen Sprachen, gut, das machen auch viele Andere. Aber diese Sprachen sind ja oft 3. Fremdsprache und an den meisten Schulen sind ja solche Sprachen im Stundenplan zusammengeblockt. Sprich: du kannst nicht die 11. Klasse in Spanisch unterrichten, wenn du währenddessen eine Italienisch-Gruppe hast.
    Haben denn die Berufsschulen soviele SchülerInnen, die eine 2. Sprache haben? (ich gehe mal davon aus, dass die allermeisten schon mit Englisch zufrieden sind.)

    neugierige Frage,
    Chili

    PS: bei uns (Gymnasium) wird Italienisch angeboten. am Nachbarsgymnasium wird Spanisch angeboten. Zusätzlich dazu, dass sowohl Italienisch als auch Spanisch den 2. Fremdsprachen eine zu hohe Konkurrenz sind, steht für alle Beteiligten fest: jede Schule bleibt bei ihrem Sprachangebot, es ist die einzige Schiene, wo wir nicht kooperieren, zuviel Wahl ist manchmal auch nicht gut.

    ach so, danke für die Erklärung.
    Mein Beitrag war sicher unklar, ich hatte im Hinterkopf "in dem Fall, dass ich die Fehler nicht bei mir sehe..." und sollte aufmuntern, auch mal den vermeintlich unangenehmeren Weg zu gehen. Mich macht es wahnsinnig, wenn Kollegen die Noten einfach so anheben, nur damit sie den Notenspiegel nicht genehmigen lassen müssen (obwohl es eben fast immer genehmigt würde...)

    Hab ich doch direkt im Beitrag 2 geschrieben.

    und wenn ich anhand meiner Vorbereitung zeige / weiß, dass ich jede einzelne Übung schon in dem Format hatte, dann ist es geübt. (ich spreche jetzt in den Fällen von Lückentexten mit Verbkonjugation, Adjektivangleichung, Umformulierung in indirekte Rede, also Sachen, die man einfach lernen muss, ...)
    Ich masse mich nicht an, zu sagen, dass es immer die Schuld der Schüler ist. Da die TE aber selbst sagt, die Übung schon in etwa im Unterricht gehabt zu haben, habe ich von ähnlichen Situationen berichtet.
    Ich kann natürlich auch hinzufügen, dass ich schon mal eine Übung komplett zur Bonusaufgabe umdeklariert habe, weil ich gemerkt habe, dass sie zu schwer war, oder mal in der Arbeit gesehen habe, dass ich ein Verb nicht mehr eingeführt hatte und deswegen allen SchülerInnen die 2 Punkte geschenkt habe, ...
    Also ja: Reflexion ist das Stichwort, aber auch daraus die richtigen Konsequenzen ohne Angst zu treffen.

    Welche anderen Möglichkeiten hat denn ein Kollege, der kommende Woche nach dienstlicher Verpflichtung auf Klassenfahrt gehen muss und definitiv KEINE Kinderbetreuung organisieren kann?

    In dem Fall geht es aber um eine Fahrt nach den Osterferien. Die (mehr oder weniger) subtile "Empfehlung", spontan krankzumachen, ist also nicht nur ein Dienstvergehen, sondern auch noch unkollegialer, da es dann jemanden trifft, der innerhalb eines Tages alles organisieren muss.

    Was ich nicht verstehe, ist warum die Note aufgehoben werden soll...
    Ich hatte schon mal (mehrere) Arbeiten, wo der Schnitt unter der 4 war und auch mehr als ein Drittel im defizitären Bereich waren.
    Und? Dann lege ich meine Vorbereitung vor, die Übungen, die im Unterricht gemacht worden sind, und meine Schulleiterin hat die Arbeit genehmigt bzw. nie gesagt, ich müsse sie wiederholen.
    Einmal im Ref. Da haben die Kids (und einige Eltern) echt doof geguckt, als sie nach einer Wiederholung geschrieen haben und ich ihnen gesagt habe, dass dies nicht passieren wird. Die Kids haben fürs Leben (oder zumindest unser gemeinsames Jahr) gelernt, einige haben echt einen Anschiss von den Eltern bekommen (gut, es war eine 10. Klasse und die meisten hatten einfach gepockert, dass sie alles neu machen könnten).
    Jetzt bei der Planstelle ist es auch mehrmals passiert, insbesondere in der Sek I (ja, ich bin mir dessen bewusst, dass es nicht dasselbe wie Grundschule ist). Aber es ist der Punkt: ich habe SchülerInnen in der 6., 7. / 8. Klasse, die nie gelernt haben, dass es ein gewisses Niveau gibt und dass man nicht alles angleicht.
    Manchmal tut es nur einmal weh und das Arbeitsverhalten wird reguliert, und manchmal sind es einfach SchülerInnen, die eben nicht die Note verdient haben, denen man es gerne geben würde (weil sie lieb sind, weil sie fleissig sind, wei man keinen Stress will, usw...)

    Hallo!
    Ich schreibe jetzt im Primarforum, weil ich mir vorstellen kann, dass ihr die meiste Erfahrung damit habt.
    Ich möchte im Prinzip ein kleines Büchlein herstellen. Mit 1-3 A-4-Blättern, die man dann so faltet (und eventuell aufschneidet) und dann hat man ein kleines Erste-Hilfe-Büchlein für die Hosentasche. Ich fahre bald auf Austausch und ich würde gerne die allerwichtigsten Sätze nach Themen / Situationen sortiert auf möglichst wenig Faltblättern, so als keine Sicherheit für die Tasche.
    Da man aber alles hin- und her faltet, kann ich es nicht alles untereinander in Spalten drucken, sondern es wird alles wild auf dem A4-Blatt platziert, mal kopfüber, und so weiter..

    Hat jemand vielleicht eine Vorlage für sowas? Ich könnte entweder mit Word arbeiten, oder aus meinen einzelnen Word-Seiten jpg-Dateien herstellen und sie dann in die Vorlage platzieren (es ist dann einfacher zum Rumdrehen...

    Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen.
    Oder habt ihr vielleicht weitere Ideen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!
    Chili

    dann biete sie nicht an!

    Sind es regelmäßige Termine (alle 2 Wochen) oder ist es zb eine Sprachprüfung einmal im (Halb)Jahr?
    Regelmäßige Termine würde ich (in diesem Zusammenhang) unter der Regelung von Unterricht sehen, und Samstagsunterricht gibt es nur, wenn die Schulkonferenz es befürwortet. Wenn die Konferenz darüber nicht geurteilt hat, kann es ja keine regelmäßigen Termine geben, zu denen du verpflichtet wirst.
    Sowas wie ein Wettbewerb oder eine Sprachprüfung ist glaube ich tatsächlich das Los von solchen AGs.

    Hallo!
    Befristet Angestellte dürfen/ sollen in NRW nicht vertreten. 1) es kostet sofort Geld, wo die anderen festbeschäftigtrn Kollegen in Vollzeit 3 Stunden umsonst arbeiten können, 2) es bedarf besonderer Formulare und Vertragsanpassungen, 3) es ist ein Klagegrund für eine Entfristung.

    Ich sags mal so: maaal macht man das, weil man auch vll Hoffnung auf Verlängerung hat und einfach nett schnell aushilft, wenn der Laden brennt. Aber definitiv nicht regelmässig.

    Für mündliche Prüfungen gilt leider: es ist keine Mehrarbeit sondern Teil des Vertrags. Normalerweise prüfst du ja deine eigene Klasse mit und du hilfst danach dem Kollegen, der auch bei dir mitprüft, so zur gerechten Verteilung. Es entfällt auch die schriftliche Korrektur.

    Chili

    Frag auch mal wegen eine Drittfachregelung. Unter Umständen musst du dann im dritten Fach gar nicht alles komplett studieren um das 1. Staatsexamen zu erhalten.

    Ach so, davon war ich natürlich ausgegangen, dass du eins der Fächer "abgespeckt" studierst. Es wird dann sicherlich eher Deutsch sein, weil Mathe und Bio sich in der Regel weniger abspecken lassen als die Geisteswissenschaften.

    Hallo,
    ich würde mich genau nach den Modalitäten erkundigen.

    Eine Ergänzungsprüfung in einem dritten Fach bringt oft einen Vorteil bei der Einstellung. Eine Ausbildung in drei Fächern aber ,wie meine Vorposter schon bemerkten, ist problematisch.


    Außer in Bayern ist es egal in welchen Fächern man im Ref ausgebildet wird, man hat so oder so die Lehrbefähigung anschliessend. Es ist also Mehraufwand nur im Studium, nicht im Ref.


    Zitat


    Wenn Du alle drei Fächer gleich im Staatsexamen machst, gehen auch alle drei in die Note ein. Wenn Du eine Ergänzungsprüfung im dritten Fach machst, verbessert diese automatisch die Note, so lange Du nur bestanden hast.

    Ich würde mir aber überlegen, ob Deutsch und Bio so die genialsten Fächer als Ergänzung zu Mathe sind. Warum nicht Informatik ;)

    Woher hast du diese Regelung?
    Die Regelung kenne ich nur aus Bayern und aus keinem anderen Bundesland. Die mir aus RLP, Hessen, NRW und NDS bekannten Regelungen sehen sowas gar nicht vor. Ich hab je ein Drittfach aus RLP und NRW und meine Note wurde nirgendwo neu berechnet, die Drittfächer gingen nirgendwo in die Berechnung ein und bringen nur halt den Vorteil, dass ich eben die Fächer habe, aber keinen Notenvorteil.

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