Beiträge von chilipaprika

    was meinst du mit "fortsetzen"?
    NRW hat die Regel, dass eine Vertretungsstelle "verlassen" werden kann, wenn man eine Planstelle aufnimmt. Es ist zwar glaube ich offiziell nur für eine Planstelle in NRW, aber es ist sicher ein Argument. Aber da geht es um eine Aufnahme und nicht die Fortsetzung.
    Mit der Elternzeit und den dazugehörigen Regelungen kenne ich mich nicht aus.
    Aber du hast oben geschrieben, dass du anderweitig eine Arbeit finden würdest. Das mit der Elternzeit müsstest du sicher nachweisen und nicht einfach so sagen und dann doch eine Arbeit woanders annehmen...

    chili

    Bundesland beachten: NRW (wo Karl-Dieter ist) kennt die Minus-/Plusstunden wie in NDS nicht.
    der Ausgleich durch Statt-Stunden (Klasse weg, Vertretungsstunde stattdessen) soll in NRW innerhalb einer Woche erfolgen, möglichst am selben Tag; Minus- und Plusstunden können am Ende des Monats zur Abrechnung von Überstunden verrechnet werden, alles (+ und -) wird aber am Ende eines Kalendermonats "gelöscht".

    Hallo!
    Ich bin zwar nicht Katta, aber meine Schulleitung hat es auch vor ein paar Jahren eingeführt. Nicht eine komplette Stunde (wir sind ja fast 70..), aber eher 15-20 Minuten.
    Es ist nicht mit dem Unterricht verbunden, es heißt Perspektivengespräch und man plaudert da ein bisschen über die Zukunft, Übernahme von Aufgaben und Wünsche zur Unterrichtsverteilung im nächsten Jahr werden auch angesprochen.
    Ich schätze auch sehr diese Gespräche, auch wenn sie zu knapp und in einer leicht hektischen Phase sind. Es ist tatsächlich der "Zwang", sich gegenseitig zuzuhören. Also das Gefühl für uns Lehrer: Das ist unsere Zeit und kein erzwungenes Gespräch zwischen Tür und Angel. Notizen werden sofort gemacht, usw... also ein nettes Gespräch, um zu gucken, wo steht man, wo geht's hin. An einer kleineren Schule würde ich mir aber tatsächlich viel mehr Zeit nehmen. Auch zum Kennenlernen.
    chili

    Ich (normales Fussvolk) würde ziemlich alles, was hier schon geschrieben wurde, unterstützen.
    Mensch sein, den Kontakt zu den LehrerInnen suchen, seine KollegInnen kennen. Es dauert vielleicht ein bisschen, aber wissen, was die KollegInnen für eine Fächerkombination haben und was ihre Stärken sind. Als meine (neue) Schulleiterin mich für ein Projekt (per Mail) ansprach, habe ich erstmals einen inneren Wutanfall gehabt, warum ich ständig aufgrund meiner Herkunft irgendwohin verschoben werde. Hatte ich doch genug beim alten Schulleiter gehabt.. Am nächsten Tag sprach sie mich persönlich an, dass ich doch diese Zusatzqualifikation und diese eine Erfahrung hatte, und deswegen hatte sie an mich gedacht. Ich hätte sie in dem Moment küssen können. Dieses Gefühl, nicht nur eine Nummer zu sein, die irgendwie ein Rädchen im System erfüllt, sondern wirklich wahrgenommen werden.
    Es ist zugegeben immer schwer bei großen Systemen, aber du bist wohl an einer kleineren Schule und mit der Zeit wirst du sicher zu jedem merken, was er/ sie kann.

    und sonst: auch wenn deine Amtsbezeichnung und ein Großteil deines Jobs sich verändern: vergiss nicht, dass du Lehrerin bist und vergiss nicht, was DU immer an deinen Schulleitungen gemocht oder vermisst hast.

    Viel Erfolg!

    Chili

    Ausgerechnet bei solchen Gründen fände ich es persönlich sehr gut, wenn du dich ganz stark dafür einsetzst, dass die Mädchen mitfahren müssen.
    Ich bin eine Radikalin und verstehe nicht, warum Mosleminnen (betrifft bei uns immer nur Mädels) nicht auf eine Klassenfahrt fahren könnten, aber gut, ich muss immer wieder schlucken, wir sind in Deutschland und da spielen religiöse Gründe immer eine Rolle. Aber was ist denn der Unterschied für die religiösen Eltern, ob sie das Kind um 21uhr abholen und um 7uhr30 zurückbringen? Gebete werden zu anderen Zeiten abgehalten, das gemeinsame Essen findet eh statt, usw... Da kann man die Ängste wegnehmen..
    Bei der Oberglucke: das Mädchen wird dir (jetzt oder später) für immer dankbar sein, wenn sie den Schritt schafft. So ein Abnabelungsprozess ist meiner Meinung nach genau DER Grund, warum es auch Klassenfahrten in der 5 gibt. Gemeinschaft und Abstand des Elternhauses...

    Viel Erfolg!

    nee. Ich weiß nur, die erste Stufe ist ein Jahr, ich glaube, die zweite 2 Jahre und dann vielleicht in 3 Jahre-Schritte?
    Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.
    Es klingt doof und naiv, ich habe zwar alle Papiere ausgefüllt, um aufgrund von vorheriger Erfahrung höhergestuft zu werden, aber ich habe mich einfach gefreut, soooooviel Geld zu verdienen, hatte ich noch 2 Wochen vorher angenommen, angestellt zu sein. und seitdem geniesse ich weiterhin einfach dieses viele, unerwartete Geld.

    vorab: Ich bin zum Glück nicht in der Lage solche Elterngespräche zu führen, habe also "leicht reden".

    Wenn es nicht zwingende, zb medizinische Gründe (keine Ahnung: Einzelzimmer notwendig, körperliche Einschränkungen, ...oder zb Einnässen, usw..) gibt, finde ich, dass es gar nicht geht.
    Die Eltern werden kaum die Mädchen schon vor dem Frühstück bringen und sie um 9 abends abholen. Das Frühstück und das Abendessen gehören auch zu einer Klassenfahrt, genauso wie der sich anschliessende Spieleabend. Eine Klassenfahrt ist keine Freizeitveranstaltung sondern eine Schulveranstaltung mit pädagogischen Zielen. und genau diese gemeinsame Zeit und dieser leichte Abstand zu den Eltern / zur Familie ist auch ein wichtiger Schritt in die Gemeinschaft, Richtung älter werden, usw..

    Ich finde es in so einem Fall sicher schwer zu entscheiden: wo ist die Grenze zwischen "panische Angst, das Elternhaus zu verlassen" (Trauma-Erfahrung durch Familiengeschichte) und "religiöse / kulturelle Begründung". Warum dürften sie das, andere aber in Folgejahren nicht? Es ist ein unschöner Präzedenzfall.

    Aber wie gesagt: ich bin realistisch, eine Meinung haben bedeutet nicht, dass ich es bis zum Ende ausfechten würde. Ich halte es allerdings für sehr gefährlich.

    Chili

    nur zur Klarstellung: für die Ärzte macht es nunmal einen Unterschied, sie kriegen (deutlich) mehr Geld. Da sie mich weiterhin normal behandeln und mir nichts aufquatschen, kann es mir egal sein.
    und das meinte ich ja: von OPs und Einzelzimmern habe ich zum Glück keine Ahnung und musste keine Erfahrung machen, aber ja:du kannst sagen, dass es bei dir keine Unterschiede gibt, anscheinend habt ihr eben eine perfekte Ärzteversorgung, denn alle Leute, die ich in meinem Umfeld kennen, berichten von schnelle(re)n Terminen, seitdem sie Privatversicherte sind und umgekehrt als GKV-Mitglied. Aber es mag eben eine regionale Sache sein. War also durchaus sarkastisch gemeint aber auch mit einem Funken Erstaunen.

    und nein, ich bin nicht neidisch auf deinen Stundenplan. Es wäre einfach nicht möglich an unserer Schule und ich hatte eine Kollegin, die einen solchen perfekten Stunden hatte und dafür wir eine Katastrophe nach der anderen.

    Sarkasmus: ja, Neid: definitiv nein.

    vielleicht nicht 5 Jahre, womöglich wird dir einiges anerkannt. Das Ref muss aber auch in der Sek 2 geschehen. In NRW ist mir keine "Aufstiegsprüfung" bekannt, also keine Ahnung, ob du nach einem Sek I-Ref und neuem Sek II - Studium das Ref in der Sek II machen musst oder "nur" die Lehrproben.

    Aber: du hast dich doch irgendwann bewusst für Sek I entschieden. Warum fragst du jetzt nach Grundschule und Gym?

    Das zweifle ich stark an, ich hatte in der PKV keine besseren, schnelleren oder andere Leistungen als davor und danach in der GKV.

    Manchmal frage ich mich, in was für einem wunderschönen Paradies zwischen Berlin und Brandeburg du lebst. Perfekter Stundenplan, immer das, was passt, diese immer perfekte ärztliche Versorgung ...

    Also: ICH hatte genau zum Zeitpunkt, wo ich in die PKV wechseln sollte, ziemlich schlimme Rückenschmerzen und konnte mich nicht mal mehr bewegen. ALLE MRT-Stellen der Umgebung (in 80km-Umkreis) hatten keine Termine für mich, der früheste Termin war 8 Wochen später um 6uhr morgens. In der Zwischenzeit bekam ich das Okay der PKV-Stelle, dass ich angenommen würde und zwar ab sofort. Noch mal angerufen, wieder kaum ein Termin, wieder nach KV gefragt, die PKV genannt, "oh Moment, warten Sie kurz", kurz gewartet, "oh ich sehe, wir hätten nächsten Mittwoch doch einen Termin. 16uhr? würde es passen?"
    Seitdem ich privatversichert bin, habe ich zwei MRTs bzw. machen müssen, ich hatte innerhalb von 2 (!!!) und 5 Tagen einen Termin. Facharzttermine bekomme ich in einer Zeitspanne, die ziemlich sicher nicht normal für meine Stadt / Region ist. Die Ärzte, die ich regelmäßig besuche, haben ganz offen zur Privatmitgliedschaft gratuliert, es sei sehr schön für sie. Da ich Kontinuität brauche und sie es nicht wirklich ausnutzen, bin ich noch bei denen.
    Man kann definitiv nicht leugnen, dass ein Großteil der medizinischen Versorgung deutlich schneller und besser geht.

    chili

    jede Schule beschließt in NRW ihr eigenes "Teilzeitkonzept", in dem eine solche Regelung stehen soll. Allerdings können immer noch zwingende Gründe im konkreten Fall dagegen sprechen.
    Bei uns soll jede Lehrkraft, die bis 18 Stunden arbeitet, damit rechnen, einen freien Tag zu bekommen. Allerdings kann es jeden Tag treffen. Auch den Tag, an dem regelmäßig Konferenzen am Nachmittag sind. Neben dem überproportionalen Lohnverlust habe ich mich deswegen dagegen entschieden, weil dann in einigen Monaten die Fahrerei an 5 Tagen mich echt genervt hätte.

    D.h. wenn ein Realschullehrer am Gym arbeitet, bekommt er nicht mehr Gehalt, sondern es bleibt gleich.
    Und wenn ein Realschullehrer an der Grundschule arbeitet, bekommt er weniger Gehalt und es bleibt nicht gleich.

    Stimmt das so?

    Ja, aber der Realschullehrer arbeitet nur in der Sek I des Gyms. Zumindest bei uns die paar KollegInnen, die damals als Sek I-LehrerInnen am Gym eingestellt wurden, haben nie in der Oberstufe gearbeitet. Ich will nicht ausschließen, dass es in besonderen Fällen möglich wäre, aber so oder so nicht in Kursen, die abiturrelevant sind, da bliebe also nur die EF (Einführungsphase= 10. Jahr am Gym, vorvorletztes Jahr vorm Abi)

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