Beiträge von chilipaprika

    Unsere Schulleitung hat uns ganz klar mitgeteilt, dass bei einer schriftlichen 5 und 3 eine 5 auf dem Zeugnis nicht haltbar ist.

    ach, ganz tolle Schulleitung..
    Beleg?

    Bei 3- und 5 (gegebenfalls minus) ist bei schlechter Mitarbeit selbstverständlich eine 5 mlglich, ganz besonders zum Halbjahr, wo es nicht versetzungsrelevant ist.
    Selbst wenn es offiziell glatte Noten sind, da ich in NRW eh nicht berechne sondern pädagogisch entscheide, kann mangelhaft durchaus das Prädikat sein, das das komplette Halbjahr charakterisiert..

    Ach gar kein Ding. im System wären diese Alternativen sehr gut. Nur: die Sportler haben selbstverständlich auch die Anweisung Aufgaben zu hinterlegen. Dass sie es nicht tun, ist halt ein Fakt. ein trauriger Fakt, aber das werde ich leider nicht ändern können.
    und eine Vertretungsstunde, wo die Schüler malen und dabei Musik hören, ist auch nicht sooo schlecht ;)
    Auch wenn ich nicht verstehe, dass diese angeblich so überarbeitete SchülerInnen nie Aufgaben übrig haben, wenn ich eine Vertretungsstunde anfange. "nee, nichts mehr zu tun"... Was für ein Pech ;)

    Wenn Sport in der 9c ausfällt, dann kann der Sportlehrer keine Mathe-Aufgaben geben, weil er selbst nicht unbedingt die Klasse in dem Fach unterrichtet. Wenn ein Lehrer zwei Fächer in der Klasse hat, denkt er auch manchmal selbst daran, Aufgaben des anderen Faches zu geben.


    und natürlich erwartet kein Mensch von mir, dass ich Aufgaben zusammensuche. Nicht mal der ausfallende Lehrer.
    ICH möchte es, weil
    1) SuS dann ruhiger sind, während ICH Aufsicht habe
    2) ich nicht die Kollegen stören muss, die vielleicht Zusatzaufgaben herzaubern müssen
    3) ich als ab und zu Sporttreibende voll genervt bin, dass Sport scheinbar nur als "Bewegung in der Halle" verstanden wird. Ich finde, die SchülerInnen können ruhig ein bisschen Theorie machen, wenn sie eh schon im Klassenraum sitzen müssen.
    Wenn ich gerade zuviel Freizeit und Geld hätte UND das Fach existieren würde, würde ich mich durchaus in Sporttheorie fortbilden. Sportpraxis im Klassenverband würde ich nie machen wollen. In Kleingruppen in einzelnen Sportarten würde ich auch durchaus machen wollen, aber normalen Unterricht, nee.

    chili

    Hallo!

    An meiner Schule stellen abwesende LehrerInnen (so weit es ihnen möglich ist) Unterrichtsmaterialien für die Vertretungsstunde zur Verfügung. Es ist praktisch, da wir feste Vertretungsbereitschaften haben und es also nicht normal ist, dass ein Fachkollege oder ein Klassenkollege übernimmt.
    Im großen Ganzen halten sich alle dran (auch nur 3 Zeilen durchschicken mit "alle Übungen der Seite 30"), wenn sie nicht gerade am Sterben sind, außer ... die SportlerInnen.
    Schliesslich sind wir VertreterInnen nicht in der Sporthalle.

    Mir geht es langsam auf den Keks ständig Mathe- oder Deutsch- oder Englischaufgaben bei dem jeweiligen Fachlehrer der Klasse zu organisieren (den jeweiligen LehrerInnen passt es auch zwischen Tür und Angel auch nicht wirklich...) oder die SchülerInnen beim Musikhören oder Malen zuzuschauen.
    Ich würde mir also gerne einen Minivorrat an "Sporttheorie-Zeug" anlegen, wo man einfach Arbeitsblätter à la "warum wärme ich mich auf?", "warum ist Musjelaufbau wichtig?" oder so ein Ding nur so aus der Mappe holt und den SchülerInnen gibt.
    Auch wenn es mich nervt, dass die SuS natürlich nichts Fachliches machen.

    Könnt ihr vielleicht Materialien in der Richtung empfehlen?
    Also etwas Einfaches, was nicht unbedingt die Welt kostet (obwohl ich ziemlich sicher bin, dass nicht wenige KollegInnen mir dann einen Anteil an dieses Buch abkaufen, es fällt ziemlich viel Sportunterricht bei uns aus...).

    Ach ja: Sek I. (da Sek 2 bei uns nicht vertreten wird)

    Chili

    ich bin ziemlich sicher, dass wir das Thema schon mal hatten (cubanita? oder etwas anderes...?)
    Aber gut, hier noch mal meine Meinung:

    Es hängt von sovielen Faktoren ab, dass es schwierig ist, eine pauschale Antwort zu geben.
    1. Wie gut ist der jeweilige Schüler? Wäre eine kleine Pause für ihn ganz gut? also dass er in einem Fach seine Ruhe hat? Ist er sprachbegabt und er könnte also seine "Muttersprache" später nachholen?
    2. Ist es eine Großstadt? Gibt es regelmäßigen, schriftlichen Zugang zur Muttersprache? Vielleicht sogar Kurse für Muttersprachler? Die Instituts Francais haben in der Regel spezielle Angebote, die ganz sinnvoll sind.
    3. Wie gut wird Französisch WIRKLICH gesprochen? Sorry, aber es gibt Muttersprachler und Muttersprachler.
    4. Wie standfest ist der Französischlehrer? Wird er auch sagen "sorry, das ist falsch, auch wenn du behauptest, das sei richtig"?

    Ich habe zur Zeit in meinem Oberstufenkurs eine "Halbmuttersprachlerin", sie schreibt schlechter als meine MittelstufenschülerInnen. Sie hat NIE gelernt zu lernen, weil ihr die Franz-Lehrer der Mittelstufe immer ne 1 gegeben haben, weil sie es ja konnte. (und sie selbst sicher dachten, sie können es nicht so gut).
    Sie hat im Prinzip in mir das erste Mal jemanden gefunden, der ihr gesagt hat, dass es so nicht geht und also hagelt es schriftliche Defizite seit anderthalb Jahre. Mündlich bin ich wieder leicht feige, muss ihr aber auch ständig ihre Defizite nachweisen, weil sie eben deutsche Grammatik auf französische Wörter anwendet, falsche Artikel und falsche Wörter verwendet und dabei keine Probleme sieht, sie wird schliesslich zuhause verstanden bzw. so spricht nunmal die Mama...

    Bei meinem Kind wäre es mir zu doof, wenn es sich im normalen Unterricht langweilen würde. Vorausgesetzt, ich habe ein durchschnittlich intelligentes Kind, das Sprachen mag, aber man muss es nicht übertreiben -> Franz 2. FS, und ich gucke mal, dass es regelmäßig (weiter wie vorher) Bücher au Französisch liest.
    Vorausgesetzt, mein Kind ist überdurchschnittlich intelligent, besonders sprachbegabt: Kind darf entscheiden, ich würde Latein bevorzugen und wenn mein Kind eh so toll ist, kann es eh schon sehr gut Französisch und wir arbeiten regelmäßig weiter an der Schrift.
    Wenn mein Kind unterdurchschnittlich schlau ist bzw. Sprachen echt doof findet: Kind darf aussuchen, wobei Französisch der einfachere Weg sein könnte, mit dem Risiko "hihi, du bist Franzose und nicht mal das kriegst du hin" und das möchte ich erst recht einem Kind ersparen.

    Schwierige Entscheidung.

    da du einer Vollzeitbeschäftigung nachgehst, musst du dich selbst versichern. Entweder "freiwillig gesetzlich" (ca. 210-230 Euro) oder privat (je nach Alter und vielleicht Gesundheitszustand). Das mit der Pflicht der Versicherung dich aufzunehmen, gilt aber erst nach dem Ref bei der ersten (!!) Verbeamtung auf Probe (im Ref ist es auf Widerruf). Das heißt im Ref kannst du dich vielleicht später entscheiden, wie Midnatsol, aber bei der Planstelle wäre es fatal. Da gilt eine Frist (aber du hast bis dahin noch sehr viel Zeit).

    Ist er illegalerweise in den Besitz dieser alten Klausur gekommen?
    Wenn auf der Klausur / auf dem Bogen, den er in der Prüfung dabei hatte, keine Antworten hatte, wüsste ich nicht, wo das Problem ist.

    Ein Schüler hat als Vorbereitung auf eine Prüfung eine alte Klausur benutzt und geübt.
    Ein Lehrer hat aus Faulheit oder aus welchen Gründen auch immer (zum Beispiel, weil genau solche Fragen die Kompetenzen der Lerneinheit abprüfen?) eine alte Klausur zum Teil übernommen und weiß jetzt nicht, ob er den Schüler bestrafen sollte?

    Der Schüler hat womöglich aus Zufall die alte Klausur erwischt (oder der Lehrer stellt Klausuren aus einem begrenzten Pool an Fragen?), dann hat er halt Glück gehabt. Dass er dann trotzdem die alte Klausur (fragen) noch in die Prüfung mitnimmt, ist doch ein bisschen doof von ihm.

    (Alles natürlich nur unter der Voraussetzung, dass auf dem Zettel keine Antworten waren!)

    chili

    Ich finde es erniedrigend, wenn erst das Einstellungsangebot von der Schule kommt und sich alle freuen - und dann kurze Zeit später der Amtsarzt das alles wieder zunichte machen kann, weil ihm dieses und jenes nicht gefällt.
    Der Schulleiter bekommt keine Information vom Amtsarzt (so denke ich zumindest), aber es reicht schon, wenn eine Festanstellung dann nur auf Probe und z.B. für 6 Monate vergeben wird. Der Schulleiter wird doch dann erst recht ein besonderes Auge auf den neuen Kollegen/Kollegin werfen. Stigmatisiert vom 1. Tag an ! :(

    Ach Quatsch, mach dir nicht so verrückte Gedanken.
    Von einem solchen Verhalten einer Schulleitung habe ich noch nie was gehört und ich habe einige angestellte KollegInnen. Oder KollegInnen, die zuerst angestellt wurden, bis sie verbeamtet wurden.
    Und das weiß ich nur, weil ich mit besagten KollegInnen befreundet bin oder erst viiiiiiel später erfahren habe und zwar von denen selbst.

    Du trittst deinen Dienst an, wenn es Startdatum ist, auch wenn du bis dahin noch keinen Amtsarzttermin hattest. Wenn der Termin vorbei war, wirst du einfach verbeamtet (und ja, leider nicht rückwirkend, also auch mit fiktivem Geldverlust).
    Wenn der Amtsarzt etwas zu meckern hat, bleibst du AngestellteR.
    Wenn du der Meinung bist, dass du dagegen klagst / wenn es einfach Nachuntersuchungen gibt, dann bist du solange AngestellteR, bis sich tatsächlich eine Verbeamtung ergibt. Beschäftigungszeiten werden angerechnet.

    chili

    Woher weißt du, dass du nur angestellt wirst? Hast du andere, konkrete Ausschlusskriterien?
    Grundsätzlich ist jede Planstelle im Beamtenverhältnis, außer... es gibt ganz konkrete Gründe.

    Ich habe für die Untersuchung 70 Euro bezahlt und sie wurden mir von der Bezirksregierung (NRW) erstattet. Das steht aber ganz genau in den Unterlagen, die du erhälst, sobald man dir eine Planstelle "anbietet" / du unterschrieben hast.
    Gesundheitliche Gründe, die einer Verbeamtung im Weg stehen, sind kein Ausschlusskriterium für ein Angestelltenverhältnis.

    chili

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