Vielen Dank!!
Dann ab zum Gespräch zum Chef ![]()
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Hallo!
Danke!
Ob ich bzw. eine Kollegin am Ende es dann tatsächlich durchziehen, steht noch in den Sternen, wir wollten erstmals wissen, ob es rechtlich geht, weil wir nicht sicher sind, dass unsere Schulleitung erstmals abblockt mit "darf man nicht", weil es natürlich Orga-Aufwand wäre.
--- wegeditiert ---
Ich schätze es so ein, (erste Einschätzung!), dass es zwar mörderviel Arbeit ist, aber dass die Trennung nicht so schlimm wäre und halt für den zusätzlichen Stoff und methodische Vertiefung gut wäre. Bedeutet halt für die Schüler zum Teil 2 Themen parallel, aber naja.
Angenommen, wir gucken erstmal, dass wir es uns trauen können (wie gesagt, noch nichts festes, sondern wir lotten alle Möglichkeiten aus):
Jule13: Was meinst du mit "huckepackjursen"? Meinst du eben genau solche GK/LK-Kurse? Heißt das, deine Freundin macht das "regelmässig"? Könntest du sie bitte fragen, wie sie das macht? Was für einen Antrag muss sie wann wo wie stellen und was ist mit Konzept gemeint? (da stelle ich mir erstmal vor, dass ich eine grobe "Jahresplanung" mit den Themen von GK und LK in den zwei "Schienen" aufbrösele?
Vielen Dank!
chili
Hallo!
Wegen geringem Anwählverhalten leiden viele Fächer, die keinen LK zustande bekommen.
Da ich zb aus NDS die Lösung kenne, dass LK und GK zusammen unterrichtet werden, entstand die Frage, ob es in NRW auch möglich ist. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man die zusätzlichen 2 Stunden zu einem separaten Zeitpunkt macht.
1) kennt ihr so einen Fall? (NRW!!)
2) ist es rechtlich zulässig?
Vielen Dank im Voraus,
Ich will ja mein Fach noch vor dem langsamen Tod retten!
Chili
Hallo!
Das Suchen im Forum zeigt mir unter dem Stichwort "Sprache und Sprachentwicklung", dass mein Gefühl, dass sich dahinter eine Menge versteckt, wohl nicht trügt, aber hier speziell für die EF-Klausur, weil es kann ja nicht sein, dass man nicht weiter differenziert... es überschneidet sich schliesslich mit den Themen der Qualifikationsphase schön...
Habt ihr - außer dem FINALE-Heft - Materialien?
Ich fange sehr bald mit der Reihe an und bin dankbar für Impulse, Materialien und Tausch..
Chili
das hängt vom jeweiligen Studiumsmodell, dies hängt vom Land (allgemein) oder von der Uni (in NRW) ab.
chili
Hallo!
Es steht in der Überschrift: ich bin auf der Suche nach einem ("intensiven" - also nicht ein paar Stunden die Woche) Türkisch-Sprachkurs, bevorzugt in Istanbul. Könnt ihr vielleicht eine Schule bzw. einen Ansprechspartner empfehlen?
Hat das vielleicht jemand von euch schon gemacht?
vielen Dank im Voraus!
chili
Hauptfächer haben grundsätzlich einen höheren Korrekturaufwand.
Dafür gibt es mehr Bedarf an sie und deswegen erhöhen sie die Einstellungschancen. (Mathe mehr als die anderen, Deutsch weniger...)
chili
Nee, möchte man nicht.
Aber ich kann auch keinem Schüler eine Qualifikation bescheinigen (mit einer gewissen Note bzw mit einem Abschluss), die er nicht hat, nur weil er sich anstrengt.
Sport ist nicht das einzige Fach mit 'Begabung'
Ich glaube, das wichtigste ist die Transparenz.
Chili
Bei den 'externen Einflüssen', wofür der Schüler nichts kann, könntest du aber genauso alles aufzählen. Eltern, die nicht lesen können und deswegen nicht abfragen, Eltern, die sich nicht interessieren, arme Großfamilien, wo der Schüler mit 3 kleinen Geschwistern im Zimmer die Hausaufgaben machen muss vs. Eltern, die mut ins Museum fahren, einen Atlas schenken oder im Sommer mit nach Frankreich fliegen..
Deswegen ist es auch gefährlich, sich zu sehr von den 'äußeren Bedingungen' leiten zu lassen.
Und wie entscheide ich denn, ob es an der 'Fehlernährung im Elternhaus', an der Faulheit des Schülers oder an einer gnetischen Krankheit liegt, dass mein Schüler unsportlich ist.
Ich höre zb 'schlecht' (also nicht medizinisch gesehen, sondern ich kann einfach viele angeblich unterschiedliche Laute nicht unterscheiden): kriege uch Pluspunkte in Musik und Fremdsprachen? Gar in Deutsch, weil ich in der Lyrik die Kadenzen und Metrum nicht höre?
Chili
Kann es sein, dass Scooby in einem Bundesland ist, das es mit den mündlichen Beiträgen rein qualitativ regelt, andere Bundesländer es wiederum anders machen können?
In NDS habe ich es im Ref (Gym) so gelernt, dass wir Lehrer eine Holschuld haben, die Schüler aber eindeutig auch eine Bringschuld. Wer sich nie beteiligt (Faulheit, Schüchternheit, ...), kann einfach keine 1 bekommen. Ob das in der Realität so ist, wage ich zu bezweifeln. Aber ich habe schon sehr oft "gute bis sehr gute" Schülerinnen gehabt, denen ich immer mehr warnen musste, dass sie sich aktiv beteiligen müssen.
In NRW wurde mir das genauso gesagt. Das war keine offizielle Stelle, aber auch in größeren Runden von Lehrern, sogar mit Schulleitungsmitgliedern dabei.
Ich glaube hier imd auf referendarforum.de gelesen zu haben, dass es zb in Bayern ganz anders ist, weil dort auch mündliche Abfragen vorgeschrieben sind.
Chili
Ach, wenn man genug sucht, findet man auch, glaube ich. Ist nur halt die Frage, ob man es will.
Aber es ist Off Topic.
Ich sehe es mit dem Reli-Unterricht zugegebenermaßen anders (es ist meiner Meinung nach nicht Aufgabe eines "staatlich kontrollierten" aber kirchlich genehmigten Lehrers, im Reli-Unterricht über die Welt (hier bsp. sexuelle Identität) zu reden, sondern der ganzen Schule. So lange es aber christlichen RU gibt, erwarte ich Gleichbehandlung für alle anderen religiösen Gruppen. (Ist klar, dass es keinen Unterricht für einen einzelnen jüdischen Schüler geben kann, aber ihr versteht es schon). Praktische Philosophie ist so weit ich weiß erst ab der 7. Klasse als Ersatz Pflicht. (an meiner Schule gibt es in der 5 und 6 "Deutschunterricht" als Ersatz für Reli ...)
chili
Über die Tatsache, dass Deutschland kein laizistischer Staat ist, staunen auch meine Schüler immer wieder, wenn es ihnen bewusst wird.
Aber in NRW hängen keine Kreuze in den Klassenzimmern und das Fach Praktische Philosophie als Alternative zum Religionsunterricht etabliert sich zunehmend.
Die Tatsache, dass ein solcher Passus im Schulgesetz zu finden ist, sagt wenig über dessen Umsetzung aus.
Ich würde es nicht generalisieren.
Ich habe in NRW an drei Schulen gearbeitet und an diesen 3 Schulen gab es Kreuze im Schulgebäude und in Klassenzimmern. Nicht in allen Klassenzimmern aber in genügend.
An meinem aktuellen Gymnasium (40-50% Muslime) gibt es zwar keinen Islam-Unterricht (wo kämen wir denn hin?), aber in genügend Räumen werden die Kreuze immer wieder aufgehängt, falls jemand sie abhängt. (Irgendwann flüstere ich den muslimischen Eltern ins Ohr, dass SIE das Recht haben, dafür zu sorgen, dass sie abgehangen werden. Nein, ich weiß, Beamtenpflichten und so...)
Bei uns gibt es sogar "ökumenische" Gottesdienste, wo die "Türken" es "ausnutzen, um länger zu schlafen" (unglaublich, oder, dass sie keine Lust haben, in den christlichen Gottesdienst zu kommen)
chili
Ich bin fassungslos. Wo leben wir denn?
Auch wenn es "nur" der Bezug auf "Gott" ist - so viel zur Trennung von Kirche und Staat.....
in NDS stehen die christlichen Werte auch an erster Stelle bei der Werteerziehung.
Bei mir am Seminar in ca. 90 % der Sitzungen als Thema.
In RLP haben vor ein paar Jahren die Grünen (Opposition) versucht, das aus der Landesverfassung rauszustreichen (hat glaube ich nicht geklappt), 1-2 Jahre später hat die Linke im NRW-Landtag den Antrag gestellt, die "Ehrfurcht vor Gott" zu streichen und tataaa, die Grünen haben mit aller Kraft dagegen argumentiert. Es ist also weiterhin drin.
Soviel dazu, dass "die Grünen" gegen Religion seien. Immer mehr oder weniger Koalitionsräson...
chili
weil ich finde, dass dieses "aber in der Gesellschaft sind unterschiedliche Meinungen, und deswegen darf diese eine Meinung nicht vertreten sein", ad Absurdum geführt wird.
Natürlich bin ich - insbesondere als Politiklehrerin - dem Beutelsbacher Konsens verpflichtet und will jede gesellschaftliche Kontroverse in meinem Unterricht auch kontrovers darstellen, aber 1) es bedeutet, dass es überhaupt thematisiert wird, 2) es gibt Meinungen, die einfach gesetzwidrig sind. und das ist das, wenn Diskriminierung hingenommen wird.
chili
Darüber gibt es aber vollkommen unterschiedliche Ansichten und Standpunkte in unserer Gesellschaft. Wollen Sie den Schülern dies vorenthalten und sie einseitig im Sinne eines bestimmten Standpunktes beeinflussen? Das kann doch nicht die Aufgabe von Schule sein.
Es gibt auch Rassisten in der Gesellschaft.
Sollen wir die Kinder dahingehend erziehen, dass es "ergebnisoffen" ist, wenn sie Migranten verprügeln wollen oder Menschen mit einer anderen Hautfarbe für minderwertig halten?
weil alleinerziehend auch etwas ist, was "nur" Erwachsene betrifft.
Aber es ist gut, dass es auch Kinderbücher gibt, die "Kinder von Alleinerziehenden" thematisieren. Damit diese Kinder / Schüler nicht glauben, es sei was Schlimmes bzw. sie hätten es verbrochen.
Es ist gut, dass in den letzten Jahren immer mehr Schulbücher _auch_ geprüft werden, dass die Berufe der Frauen nicht immer "Krankenschwester", "Erzieherin" und "Sekretärin" ist und dass Männer nicht ausschliesslich "Polizisten", "Feuerwehrmänner" und "Chef" sind. Ich hatte mal bei meiner Examensarbeit ein Gutachten zu einem Mathebuch gefunden, wo die Zulassung (in RLP?) gescheitert war, weil die Darstellung von Mädchen / Frauen immer als "dämlich und hilflos" erschien und die Jungs zum Glück immer als Retter vorkamen.
Nach ein bisschen Empörung hatten die Mathebuchautoren dann tatsächlich überprüft und festgestellt, dass sie ABSOLUT UNBEWUSST solche Klischees reproduziert hatten. Es war niemals ihre Absicht. Aber dafür muss es eben bewusst und laut gesagt werden: damit wir LehrerInnen nicht als Handwerkzeug einer Reproduktion von gesellschaftlicher Diskriminierung / Vorurteilen dienen.
Homosexualität mögen eine Minderheit sein, aber Heterosexuelle vergessen gerne, dass sie quasi jeden Tag ihre sexuelle Identität ausleben und einen täglichen "Coming out" haben. Alleine solche Sätze wie "ich war gestern mit meinem Freund auf dem Markt" IST ein heterosexueller Coming out für eine Frau.
chili
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