Beiträge von chilipaprika

    Ich sehe nicht ein, warum man "einem Lehrer" etwas schenken sollte.

    Ich sehe aber ein (und als Lehrerin sehe ich es noch mehr ein!!!), dass man sich als Elternteil / Elternvertretung dafür bedanken will, dass ein Lehrer viiiiiiiiiiiel mehr macht / gemacht hat, als Unterricht.

    Dass ein Lehrer einen Wandertag gemacht hat (nicht verpflichtet), eine Klassenfahrt anbietet (nicht verpflichtet), vielleicht eine AG (wofür er höchstwahrscheinlich nicht bezahlt oder nicht wie bei einer Unterrichtsstunde bezahlt wird), vielleicht beim Adventskalender Schokolade reingelegt hat, Kleinigkeiten zum Geburtstag geschenkt hat, usw..

    Wie dem auch sei, in den zwei Klassen, in denen ich bis jetzt mein Herzblut gegeben habe (es ergibt sich manchmal, dass in einer Klasse viel mehr drin ist, weil die Stimmung, das Miteinander usw alles besser passen), durfte ich beim Abschied eine Kleinigkeit in Empfang nehmen. und diese (normal große) Tasse mit Klassenfoto darauf hat mich bei sovielen Korrekturen und durch das ganze Ref gebracht. und das obwohl ich _eigentlich_ nur aus 0,5-Tassen trinke...
    Dafür mache ich auch gerne meine Überstunden. (nicht für die Tasse an sich, wir verstehen uns.)

    Chili

    irgendwie klingt es nicht nach einer eigenen Entscheidung...

    Naja. Egal. Da die Lehrerin kein Geschenk annehmen darf, das mehr als ein paar (2-3) Euro pro Kind kostet, ist es nicht so wild. Ich glaube, Einzelgeschenk 5-10 Euro, aber das kann man nicht aufsummieren. Ich hab da was von 30-50 Euro für ne Klasse im Kopf, was aber eigentlich auch grenzwertig ist. Stell dich eher auf 1 Euro pro Kind ein.

    Chili

    das stimmt natürlich.

    Jetzt musst du für dich natürlich abwägen, ob dir das Risiko wert ist.
    2 Jahre lang einen Job zu machen, der anstrengend ist, aber eventuell eine Möglichkeit eröffnet, und der vielleicht nicht soooo perfekt bezahlt ist, aber über dem Durchschnitt liegen sollte von dem, was du sonst mit deinem Master in 2 Sprachen anfangen kannst?

    chili

    ist halt eine persönliche Entscheidung.
    Warum hälst du es für keine gute Idee?

    Ich meine, du hast "im Prinzip" kaum Berufserfahrung, keine Qualifikation für den Lehrerberuf (im Sinne der passenden Ausbildung), möchtest aber den Job. die PEF ist ein Anfang und auch ein sicherer Job.

    chili

    Hier im Forum habe ich öfters gelesen, dass es so funktionieren kann. Die PEF machen, ein Jahr arbeiten und dann OBAS.
    Ob man allerdings darauf Anspruch hat? Ich meine, die Schule verliert wieder / muss wieder ein paar Stunden in deine Ausbildung investieren.
    Aber viele scheinen es so zu machen.

    chili

    die Schulen haben in der Regel wenig Ahnung von dem Papierkram. Was du an Geld bekommst, kann denen auch ziemlich egal sein.
    Die Bezirksregierung entscheidet (ob OBAS oder PEF) und es würde mich wundern, wenn du jetzt OBAS bekommen würdest. Im Prinzip hast du doch dein Master erst vor ein paar Monaten, oder?

    chili

    Es dauert, bis alle Unterlagen vom Schulleiter über Bezirksregierung zu LBV kommen.
    Wann hast du die Sachen unterschrieben bzw. angefangen?

    Mir ist dasselbe passiert wie Callum. Nachdem ich schon ziemlich lange wartete (mehr als einen Monat) und noch keinen Abschlag hatte, habe ich angerufen und nichts erreicht. Nach einem Brief mit Anschreiben und Drohung auf Zinsen hatte ich innerhalb von 2-3 Tagen meinen Abschlag.

    Chili

    Nein, in so einem Fall ist man sogenannter Aufstocker. Das heißt, man bekommt zusätzlich eine bestimmte Summe (die Rechnerei ist kompliziert, im Prinzip soviel, dass man am Ende die selbe Summe hat, als wenn man ALG2-Empfänger wäre, und selbst dazu verdienen würde. Wenn man dazu verdient, darf man einen Teil behalten und einen (größeren) anderen Teil wird vom ALG2 abgezogen). Ach ja, und die genaue Berechnung hängt auch von den Mietkosten, Werbungskosten, usw... ab

    Chili

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