Beiträge von chilipaprika

    irgendwie frage ich mich (tatsächlich), wie es funktioniert hat, aber meine Mutter ist Tagesmutter und hat (selbstverständlich) die Kinder auch genommen, wenn sie krank waren und zusätzlich dazu eben 1-2 mal pro Jahr kamen Schulkinder, die nur zu uns kamen, wenn sie krank waren und die Eltern keinen Kind-Krank-Tag hatten.
    und trotzdem sind (in meiner Erinnerung??) wir Hauskinder kaum krank gewesen (das weiß ich, ich hatte fast nie Fehltage), und die Tageskinder (immer 2 unter 3) auch nicht.

    Kann es sein, dass es auch von der Gewöhnung abhängt?
    Ich meine, ich kenne keine Tagesmutter in Frankreich, die keine kranken Kinder aufnimmt, und kaum arbeitende Mütter, die sich das leisten können, ohne Lohn zuhause zu bleiben. und trotzdem gibt es keine Epidemie.
    Dass es für ein krankes Kind besser ist, bei Mama als bei der Tagesmutter zu sein, will ich nicht abstreiten, ich frage mich nur, wie es dazu kommt, dass es in anderen Ländern nicht zu Infektketten kommt.

    chili

    das kann wirklich sein :)

    aber ich glaube, ich bin eher durch meine Sozialisation geprägt. (meine Mutter hatte 2 Kranktage pro Kind, eigene Kranktage werden nicht bezahlt, kranke Kinder gehen zur Tagesmutter, sehr viele (Pflege)Geschwister.)
    Ich WEIß aber auch, dass ich mich höchstwahrscheinlich ändern werde, wenn ich ein winziges kleines Wesen in meinen Armen halten werde (obwohl ich Stunden der Qual der Geburt sicher high bin).

    Ich schweife ab, ich wünsche einfach jedem, dass er ohne Probleme durch Ref und Krankenkasse kommt ;)

    Chili

    aber - soweit meine Kenntnisse von Kleinkindern - irgendwann werden die Kinder weniger krank, oder? Ich meine, wenn sie sich an KiTa, KiGa und deren Bazillen gewöhnt haben, sind die doch nicht mehr alle 2 Monate anfällig, sondern 1 mal pro Jahr?

    Ich meine, ich sag's nur, mir kann es reichlich egal sein. Aber ich merke, wie ich regelmässig Angst habe, ich würde da oder da fehlen (weil mein Seminar einen plötzlichen Seminartag erfunden hat... oder ich krank sein könnte), und ich dann in meinem ganzen Unterricht in Verzug käme, was wiederum für den anstehenden UB ein Problem wäre, oder die Klassenarbeit, usw...
    und nicht zu vergessen, dass man im Ref unter ständiger Beobachtung steht.
    Natürlich ist es nicht so, dass man mit Kindern kein Ref machen / arbeiten darf, aber ICH glaube, dass bestimmte Rahmenbedingungen klar sein sollten.

    Chili

    müssen tut man nie.

    Allerdings glaube ich (!), dass du - wenn du im Ref in der PKV bist - bei nahtloser Übernahme ins Beamtenverhältnis in der PKV bleiben müsstest. Aber ich bin nicht sicher, ich glaube, es irgendwo gelesen zu haben.
    Bei einem NRW-Ref ist aber die Wahrscheinlichkeit mehr als gering, da fast alle Stellen zu Februar oder August ausgeschrieben werden.

    chili

    chili: Dann hab mal drei Kinder, die alle NACHEINANDER krank werden. Grundsätzlich schleppt immer der Große was an, dann bekommt die mittlere es und dann der jüngste und dann oft ich. Da kommste nicht hin mit 25 Tagen. Und nun kommen noch Herbst und Winter. Ein Teufelskreis :/

    Die Theorie kenne ich.
    und bin auch sicher, dass meine zukünftigen Kinder auch krank sein werden.
    Allerdings muss man die Relation sehen. Da wir als Lehrer Krank-Tage nur in der Unterrichtszeit in Anspruch nehmen, haben wir im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern (diesbezüglich) einen Riesenvorteil. und 25 Tagen sind nunmal bei ca. 40 Schulwochen verdammt viele Tage. Solltest du als Referendarin sogar vielleicht nur 4 Tage die Woche arbeiten, noch mehr.

    was mich auch noch stutzen lässt, ist ein so häufig gelesener Satz:

    Zitat


    Und mein Mann is arbeitstechnisch so belegt, der kann nicht frei machen, um ein Kind bei Krankheit zu betreuen. Leider.
    .

    Ja, schade, dass Männer / Partner immer soooooo wichtige Jobs haben und wir in der Schule zum Glück "einfach so" fehlen können.
    Tut mir leid, aber da läuten durchaus ein paar Glocken.
    Kind krank -> Elternteil kümmert sich darum (am liebsten mit dem Zusatz "wenn alle anderen vom Betreuungsnetz wegfallen" aber sei es drum..)
    okay.
    aber: "Kind krank -> Mama kümmert sich drum, weil Papa unentbehrlich ist", nein...


    Is doch logisch, dass man für die eigene Krankheit eigene Tage verwendet. Was ich meine ist, bei unseren 3 reichen 25 tage über ein Jahr nicht aus. Weil jedes Kind öfter als einmal krank wird und nicht alle zur gleichen Zeit.

    Dann würde ich ernsthaft überlegen, ob es ein guter Zeitpunkt ist, um ins Ref zu gehen, wenn erwartbar ist, dass man (mindestens) 25-30 Tage fehlen wird (ohne eigene Krankheit).
    Bei aller Liebe zur Vereinbarung von Familie und Job: einzelne Punkte scheinen deutlich dagegen zu sprechen.

    Chili

    @suseanna: klar bekomm ich die Kranktage der Kinder, aber ich muss alle alleine nehmen dann leider. Aber die Kranktage sind generell eh ein Witz, 25 Tage im Jahr für drei Kinder :/

    Ich weiß, mit Kindern sieht alles anders aus, und noch mehr, wenn man mehrere hat, aber 25 Tage sind 5 Schulwochen... Bei durchschnittlich 40 Schulwochen im Jahr ist es mehr als ein Kind-Kranktag alle 2 Wochen...
    Könnte (insbesondere im Ref) sehr negativ auffallen.
    Eine Kollegin mit einem Kind hat bei uns einen sehr eindringlichen Hinweis bekommen, dass ihre Tochter letztes Jahr mehr als eine Woche krank war, sie selbst auch ein paar Tage und sie hoffentlich diesen Winter eine bessere Betreuung hat..
    Zwischen Gesetz und Akzeptanz auf dem Schulmarkt liegen manchmal Welten..

    Chili

    wenn du nach dem ref keine beamtenstelle bekommst bist du "normal" versicherungspflichtig und kannst wieder in die gkv wechseln.

    Nein, so stimmt es nicht.
    Du kommst nur in die GKV zurück, wenn
    1) du einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehst (über 450 Euro)
    oder) 2) du aus bestimmten Gründen (in der Regel Ehe) in der Familienversicherung eines GKV-Mitglieds versichert sein kannst.
    Sonst bleibst du in der PKV, der Tarif ändert sich aber, da du keine Beihilfe mehr hast.

    einen bestimmten Beitrag kann man nicht einfach so nennen, da es von viel zuvielen Faktoren abhängt:
    - (Eintritts)Alter
    - Gesundheitsprüfung (auch bei Kindern..)

    Chili

    das mit dem Führungszeugnis liegt daran, dass es wenig in deiner Hand liegt. du kannst nicht dafür bestraft werden, dass die Behörde die Behörde so lange braucht. und da man davon ausgehen kann, dass fast alle ein gutes Zeugnis haben, kann man das Risiko nehmen, jdn aufzunehmen.

    abgesehen davon ist es eben eine deutliche Schwäche vom NRW- Refs. sie nehmen jeden auf, verteilen statistisch u interessieren sich wenig dafür, wenn jd absagt/ doch nicht kommt, weil das Zeugnis (Examen) nicht da ist. soviel zur Wertschätzung der Schulen (durch die Behörde) die ja die Ausbildung meistern u einen betreuen müssen.

    chili

    Ohne Gewähr aber aus Beiträgen im Forum glaube ich verstanden zu haben, dass man in NDS nur noch Fächerkombis im Master of Education studieren kann, die "zulässig" sind. Ich glaube, sie müssen dabei ein Hauptfach haben.

    Aus ganz gutem Grund: was soll eine Schule bitte mit jemandem mit Geschichte und Philosophie anfangen...

    chili

    ein Fach kannst du nicht "ersetzen" und du kannst eine Fakultas nicht zurückgeben (außer Religion).

    Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass deine Schule sich nicht freuen würde, wenn du mehrheitlich nur noch Deutsch unterrichten würdest...

    Wenn du Sport abschließt, kann dich deine Schule in Sport einsetzen, muss es aber nicht.

    Chili

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