wenn der Stundenplan nicht so löchrig und man dafür eben auch später an einzelnen Vormittagen bzw. den kompletten Vormittag frei hat, dann hat doch das Kind auch was davon? Es wird wohl nicht so sein, dass das Kind an zwei Tagen 9 Stunden "fremdbetreut" wird (was auch immer es bedeutet, ich würde persönlich schon Wert darauf legen, die Betreuung meines Kindes kennenzulernen und sie wäre mir also nicht mehr fremd...)
An meiner Schule gibt es 3 Nachmittage mit Unterricht. Ich habe eine Vollzeitstelle und bin an 5 Tagen in der Woche in der Schule, 4,5 Vormittage und 3 Nachmittage. Also in der einen Woche fange ich erst zur 6. Stunde an einem Tag (bis zur 10.). Deswegen der halbe Tag
Ich bin kinderlos und habe durchaus Verständnis für Mütter. Es hat aber Grenzen. Es hängt echt davon ab, was (und wie) man das fordert. Der Stundenplaner kann nunmal oft keine Wunder erwirken, insbesondere nicht in einzelnen Fächerkombis. und da finde ich, okay, einmal entgegenkommen, nächstes Halbjahr wird's besser. mein Stundenplan zum beispiel ist gerade so doof auseinander geraten, weil eine Mutterkollegin bei mir in der Kopplung ist, quasi Vollzeit arbeitet, sich aber weigert, zur 1. Stunde zu kommen (nachmittags aber auch ungerne möchte), eine andere Mutter aber nachmittags nicht kann. Die sind beide in unterschiedlichen Jahrgängen bei mir in der Leiste, ich habe also die ganze Bandbreite.
Da die Schüler aber bis zur 10. Stunde Unterricht haben, habe ich auch mal regelmässig vormittags Unterricht (Kopplung mit "Müttern") und 9./10. ... Tja, irgendjemand muss auch da unterrichten, ein paar Kinderlose sind also noch da. Das fördert nicht mein Verständnis, wenn am Ende des Schuljahres die Kurse "verteilt" werden.
chili