Also:
mein Verständnis von Schule ist eben, dass - obwohl mich Chemie sowas von gar nicht interessiert und anspricht, ich mir im Vergleich zu anderen Fächern kein besonderes Talend hier zuschreiben würde - mit Lernen und Üben eben ja immer eine 3 erreichbar ist.
Ich sage damit nicht, dass die 3 im LK Chemie erreichbar sein muss, wenn man die Jahre davor nix gemacht hat. Ich sage nur, dass mein Unterricht über die Jahre so aufgebaut ist, dass ein durchschnittlicher Schüler schon alleine mit dem Lernen der Vokabellisten, der besonderen Redewendungen, der Landeskunde-Informationen, usw.. auf eine 3 bzw. 2 kommt. Wenn der Schüler allerdings (in meinem Beispiel Französischunterricht zb in der Oberstufe) es nunmal versäumt hat, in den letzten Jahren seine Verben zu lernen, dann startet er tatsächlich mit sehr schlechten Voraussetzungen. Es ist aber nicht die Schuld des Unterrichts, sondern des Schülers.
Im Sport ist es eben anders.
Ich finde es übrigens genauso mit der Kunst vergleichbar. Da kann ich aber kein Beispiel liefern, da es in Frankreich nur einen grausamen Unterricht ohne Anspruch gab, nur in der Mittelstufe und wir alle eine 1-2 für "da sein, malen und keine Stifte durch die Gegendwerfen" erhielten.
chili